Wasser im Badezimmer

Der Klempner ist abgezogen. Waschbecken und Dusche in meinem Badezimmer dürfen wieder benutzt werden. Nach zweieinhalb Wochen!

Passiert war, daß am 20. Dezember ein von mir unbemerkter Rohrbruch die frisch renovierte Wohnung unter mir unter Wasser setzte. Diagnostiziert wurde der Schaden gleich am nächsten Tag von einem Klempner, und ich durfte einerseits aufatmen (Versicherungsschaden) und musste andererseit für eine Weile mit der Spüle in der Küche vorlieb nehmen.

Man verdreckt nicht, wenn man keine Dusche hat. Man kann sich behelfen mit der Spüle. Viele mir bekannte Menschen haben lange Zeit ihres Lebens gar nichts anderes gehabt und waren auch immer reinlich.

Sehr viele Menschen können sich nicht so einfach behelfen, sondern haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder müssen weite Wege zum Brunnen auf sich nehmen. Das ist mir alles bekannt – ich weiß, daß „zweieinhalb Wochen keine Dusche haben“ ein Luxusproblem ist. Aber ich merke auch, daß dies Luxusproblem für mich wirklich, wirklich unangenehm war. Ich bin es gewohnt, in meiner Wohnung fließendes Wasser zu haben, und zwar genau da und genau dann, wo und wann ich es will.

Nun war diese luxuriöse Gewohnheit zweieinhalb Wochen gestört, und rückblickend bin ich dankbar dafür. Natürlich bin ich überhaupt nicht dankbar dafür, daß eine umständliche Renovierung auf meine Nachbarin zukommt! Das tut mir wirklich Leid, auch wenn es nicht meine Schuld ist. Aber daß ich einfach mal erleben durfte, wie es ist, sich eine Weile in einer hierzulande „normalen“ Sache einschränken zu müssen – das ist gut.

Dennoch, lieber Gott – nochmal muss das nicht sein.

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Darf man sich schwarz schminken?

Die Sternsinger werden in einer Twitterdiskussion mit Blackfacing in Verbindung gebracht. Und damit sind sie natürlich Rassisten. Oder?

Von Blackfacing spricht man, wenn weiße Schauspieler sich schwarz schminken, um auf eine sehr spezifische Weise Schwarze als ein wenig tölpelhafte, aber fröhlich singende Menschen darzustellen. Das war eine im 18. und 19. Jh. in den Vereinigten Staaten populäre Form des Rassismus.

Nun wird also als Blackfacing kritisiert, wenn Sternsinger sich schwarz schminken, um den traditionell als Schwarzen gedachten König Balthasar darzustellen. Das heißt: Wenn ein Kind (oder meinethalben auch ein Erwachsener) mit heller Hautfarbe einen von drei gleichrangigen Königen spielen will und sich dafür dunkel schminkt, ist das angeblich ein rassistischer Akt. Dabei wird u.a. argumentiert, man könne doch diese Rolle einem Schwarzen geben. Das wiederum heißt: Eine Gemeinde, in der kein Schwarzer ist, darf den Balthasar nicht spielen. Und wenn einer da ist, dann müssen die Sternsinger auf den zugehen und ihn bitten, den Balthasar zu spielen, weil er so schön schwarz ist. Nicht etwa, weil sie ihn gerne als Sternsinger-Kollegen wollen, oder weil er so eine tolle Stimme hat, oder weil er ein frommes und gescheites Kind ist, dem man zutraut, genau zu verstehen, warum es die Sternsinger gibt – sondern weil er schwarz ist.

Das tut keine Kirche, aber das käme dabei heraus, wenn man der Aufforderung Folge leistete, den Balthasar gefälligst von einem Schwarzen spielen zu lassen oder gar nicht. Und das wäre nun wirklich übelster Salon-Rassismus. Das hieße nämlich: Du bist schwarz, also musst du den Balthasar spielen; ob du das willst und kannst, ist dabei völlig egal, es geht uns nur um deine Farbe. Dank sei Gott, daß auf so eine blöde Idee wirklich nur Kirchenferne kommen!

Die Heiligen drei Könige werden traditionell als Vertreter der drei in der frühen Neuzeit bekannten Kontinente gesehen. Europäer, Asiaten und Afrikaner werden also als gleichrangig, als königlich und weise gesehen. Hinzu kommt, daß der afrikanische König in der bildenden Kunst immer besonders schön dargestellt wird. (Die lächerliche Darstellung Schwarzer als kulleräugige Tölpel kommt im 19. Jh. auf und findet sich in keiner Kirche.)

Wenn hellhäutige Kinder sich zu dunkelhäutigen Königen schminken, nehmt es als das, was es ist: den in der Kirche verwurzelten Hinweis, daß alle Menschen gleichen Wert und gleiche Würde haben, und die kirchliche Tradition, die Weisen zu Königen und die Könige zu Vertretern aller Welt zu erklären.

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Was am Katholizismus so Klasse ist: Die Sternsinger!

Heute sind sie wieder unterwegs: Kinder und Jugendliche, die für notleidende Kinder in anderen Ländern Geld sammeln und zugleich die Wohnungen, in die sie kommen, segnen und den Menschen, die dort wohnen, Freude und Segen bringen.

Sie sammeln für sinnvolle Hilfsprojekte, die den Ländern nicht von außen aufgedrückt werden, sondern die vor Ort bestehen und mit finanzieller Hilfe stärker werden. Heuer geht es um eine Einrichtung in Lima, Peru für behinderte Kinder, denen durch Bildung und Hilfsmittel (Rollstühle, Gehhilfen etc.) die Teilhabe am Leben ermöglicht wird.

Den Heischebrauch des Sternsingens oder Dreikönigssingens gibt es nachweislich seit dem 16. Jh.; teils waren es Berufsgruppen, teils arme Kinder, die am Dreikönigsfest (6. Januar) singend um Gaben baten. Obrigkeitlich war dieser Brauch zeitweise verboten oder eingeschränkt. Heute ist er als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Kinder ergreifen die Initiative für andere Kinder, unterstützen sinnvolle Arten der Hilfe für Arme, Kranke, Behinderte, an den Rand Gedrängte – und sind dafür bereit, in dem meist recht unwirtlichen Wetter stundenlang durch die Straßen zu ziehen, viele Treppen zu steigen und vorher gut eingeübte Lieder und Gedichte vorzutragen sowie verständlich zu erklären, was sie tun und für wen. Das allein nötigt mir schon Respekt ab für die kleinen Könige und Königinnen!

Sie kommen als kleine Prozession, vorneweg der Sternträger, dann ein Kind mit Weihrauchfass (Hinweis: Schalten Sie den Rauchmelder stumm!), dann eines mit einer Schatzkiste. Sie singen, was sie tun: Segen bringen sie dem Haus, Segen allen, die darin wohnen. Sie schreiben oder kleben den Haussegen über die Tür: eingerahmt von der Jahreszahl sind die Buchstaben C+B+M+ für Christus benedicat mansionem, Christus segne das Haus. Sie sind lieb und fröhlich, sie bringen mit ihrem königlichen Aufzug auch Leben und Freude in die Wohnungen von Menschen, die einsam oder traurig sind.

Ich lege ihnen immer gerne einen Schein in ihre Schatzkiste. Und ich gebe ihnen auch immer gerne ein bißchen Süßkram in den Rucksack, denn natürlich gehört auch das dazu, das Beutemachen – und sie haben sich das redlich verdient.

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Wenn sie nicht ins Leben passen

In dem Kleinstaat Pavoralia wurde nach langen Diskussionen ein Gesetz verabschiedet, das die Tötung von Elternteilen legalisieren soll. Gesundheitsminister Odiose, der den Entwurf ausgearbeitet hat, äußert sich wie folgt:

„Jährlich werden bis zu zehn Elternteile von ihren in der Regel jugendlichen oder jungen erwachsenen Söhnen, seltener Töchtern, getötet. Wenn man die versuchten, aber nicht vollendeten Tötungen mitrechnet, kommt man ungefähr auf den vierfachen Wert. Auch wenn diese Zahlen innerhalb der Kriminalstatistik verschwindend klein sind, sind sie bedeutend wegen der besonderen Beziehung und der stark emotional besetzten Rezeption in der Gesellschaft.

Die von den Tätern angegebenen Gründe sind in aller Regel durchaus verständlich; das Verhältnis zu dem betroffenen Elternteil war regelmäßig schon seit langem mehr als nur angespannt. Allerdings sind regelmäßig die Tatwerkzeuge ebenso wie ihre Handhabung so beschaffen, daß man von einem langen Todeskampf und dadurch starker psychischer Belastung sowohl der Opfer wie auch der Täter ausgehen muss. Hinzu kommen die Fälle, in denen die Opfer überleben, aber nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig bleiben – eine hoch belastende Situation nicht nur für sie selbst.

Es wird auch in Zukunft nicht möglich sein, hochbelastende Eltern-Kind-Beziehungen ganz zu vermeiden. Trotz aller Ratgeber und Beratungsstellen gibt es ja immer wieder Eltern, die meinen, darauf nicht angewiesen zu sein. Deshalb kommt es zu solchen unnötig qualvollen Toden, die zudem strafbewehrt sind. Den jungen Menschen, die schon lange genug unter despotischen oder vernachlässigenden Eltern gelitten haben, sowie den nicht mehr ganz jungen, deren Einkommen durch die hinfälligen, dementen Eltern ganz und gar verzehrt wird, wird danach noch ein Prozess und eine oft sehr lange Haftstrafe zugemutet; ihr Leben wird vollständig ruiniert, das Ziel der Tat ganz und gar konterkariert.

Deshalb haben wir nach gründlicher Überlegung und langen, auch kontroversen Debatten beschlossen, die Elternentfernung nach Beratung und mindestens dreitägiger Bedenkzeit gesetzlich zu ermöglichen. Allerdings darf sie in keinem Falle von den Kindern selbst oder von nahen Verwandten ausgeführt werden. Ausführende sind regelmäßig vom Staat besoldete Parenticisöre, die verpflichtet sind, die Betreffenden möglichst schmerzlos, schnell und diskret zu entsorgen.

Für eine Elternentfernung ist Antragstellung zwingend notwendig. Anträge kann man im Familienministerium, im Gesundheitsministerium sowie als pdf auf den Internetseiten dieser Ministerien bekommen. Bei Einreichung fällt eine Bearbeitungsgebühr von 50,– Penunzen an. Eine Befreiung von dieser Bearbeitungsgebühr kann aufgrund des Armenrechts beantragt werden; diese Möglichkeit ist aus praktischen Gründen im „Antragsformular Parenticid“ als Unterpunkt d) gegeben.

Zur Antragstellung berechtigt sind alle Einwohner Pavoralias, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, sofern auch der betroffene Elternteil seinen Hauptwohnsitz in Pavoralia hat.

Der Antragsannahme folgt eine verpflichtende Beratung durch psychologisch geschulte Mitarbeiter entweder des Ministeriums oder des ortsansässigen Parenticisörs und soll das Leben der Eltern im Blick haben, aber sachlich und ergebnisoffen bleiben. Nach mindestens drei, höchstens 21 Tagen hat der Antragssteller ggf. durch persönliches Erscheinen beim ausstellenden Ministerium und eigenhändige Unterschrift seinen Entschluss zu bestätigen, oder der Antrag verfällt. Wird eine Frist versäumt, ohne daß der Antragsteller von seinem Wunsch nach Elternbeseitigung zurücktreten will, muss der Antrag neu gestellt werden. Bei Versäumnis infolge Krankheit kann ein Attest eingereicht werden; die Krankheitstage werden dann angerechnet.

Wir haben lange überlegt, ob wir die Erlaubnis zur Elternbeseitigung noch unbürokratischer geben können. Wir glauben aber, dies Mindestmaß an Bürokratie schulden wir den konservativen Kräften unseres Landes, deren Bedürfnis nach Sicherheit wir berücksichtigen müssen.

Mit der jetzigen Gesetzeslage ist es leichter und schonender möglich, sich seiner Eltern oder Elternteile zu entledigen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung!“

Deutsche Politiker aller Fraktionen äußerten sich bestürzt über das neue pavoralianische Gesetz. Auf Nachfragen konnten sie ihre Bestürzung allerdings nicht völlig stringent begründen.

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Lebensschutz – auch 2019 bitter nötig

Insgesamt sank die Zahl der Abtreibungen von 2010 bis 2016 stetig; 2017 stieg sie wieder.
Gleichzeitig gibt es eine tendenziell steigende Zahl von Abtreibungen in der 22. Woche oder später.
Quelle

Für das Jahr 2018 liegen noch keine abschließenden Zahlen vor. Aus den Zahlen für die ersten drei Quartale ergibt sich eine Hochrechnung auf 101.793 Abtreibungen im ganzen Jahr, also wieder ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Quelle

Das bedeutet: Die Zahl der Abtreibungen steigt seit zwei Jahren wieder. Spätabtreibungen wurden mindestens von 2010 bis 2017 sowohl prozentual als auch absolut häufiger.

Einerseits ist es für die Tatsache, daß bei einer Abtreibung ein Mensch umgebracht wird, nicht einmal relevant, ob das in der ersten oder der letzten Schwangerschaftswoche geschieht oder irgendwo dazwischen. Andererseits gehört zum Töten eines Menschen, der mit modernen medizinischen Mitteln durchgebracht werden kann und der auf den ersten Blick als Mensch erkennbar ist, eine erheblich größere Kaltherzigkeit als zum Töten eines Menschen in den ersten Wochen der Schwangerschaft.

Die immer wieder gehörte Behauptung, Spätabtreibungen seien ja so gut wie kein Thema, wird durch diese Statistik widerlegt.

Auch in diesem Jahr werde ich, so Gott will und ich lebe, am 21. September am Marsch für das Leben in Berlin teilnehmen.

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Neujahrswunsch 2019

Gott gebe, daß im neuen Jahr
Wir besser auf Ihn hören!
Er lasse Seine treue Schar
Nicht durch Gewalt verstören.
Er ziehe an Sich alle Welt
Und richte auf, was schwankt und fällt,
Er gebe, daß nicht Macht noch Geld
Die Kirche kann betören.

© Claudia Sperlich

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Silvester 2018

Gott, Dir sei Dank für das vergangne Jahr,
In dem mir so viel Freundlichkeit begegnet.
Du hast mich wohl behütet und gesegnet,
Du fingst mich auf in Not und in Gefahr.

Im Rückblick erst erkenn ich Deine Güte,
Mit der Du mich beschützt hast alle Tage.
Du führtest mich durch einen Sumpf der Plage
Und zeigtest mir die Lilie, die dort blühte.

Das Frische, Unbekannte liegt vor mir,
Noch unberührt, geborgen schon in Dir,
Du Herr des Jahres und der Ewigkeiten.

Hilf mir, mit neuer Tatkraft Dir zu schreiben
Und Dir mit Freude dienend treu zu bleiben.
Die Schwelle will ich mutig überschreiten.

© Claudia Sperlich

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Mein 2018

Dank sei Gott für dieses Jahr!

Ich durfte meinem Patenkind beim Wachsen zusehen. Viele wundervolle Menschen haben mich in diesem Jahr hilfreich und freundschaftlich begleitet, auch ihnen sage ich herzlichen Dank!

Hier meine Blogger-Jahresübersicht:

Januar: Massenhaft und MEHR
Februar: Kinder auf Deubel komm raus
März: Requiem für Père Alain
April: Hörnchen wird kahl
Mai: Urlaub bei den Mägden Mariens
Juni: Fronleichnam geht anders, Berliner!
Juli: Gebet – Qualität vor Quantität, oder wie?
August: Ich bleibe.
September: Ein friedlicher Marsch mit unfriedlicher Begleitung
Oktober: Vor den Reliquien der Heiligen Bernadette
November: Das Zentralkomitee beschließt, ich antworte
Dezember: Gott kommt in die Welt. Aber nicht erst zu Weihnachten.

Neue Bücher gibt es in diesem Jahr leider nicht von mir – aber die alten Bücher sind auch noch gut und erhältlich. Weiter geht es im Neuen Jahr! Denn mehrere Gedichte und Liedtexte entstanden im alten, und es gibt noch einige Projekte in der Schublade bzw. auf der Festplatte.

Auf kath.net habe ich einiges veröffentlicht,

auf Radio Horeb bin ich des öfteren zu hören,

und in den „geraden“ Monaten erscheint X451, immer mit einem Beitrag von mir.

In der Arche Potsdam war ich im November mit einem Vortrag über den Seligen Edmund Bojanowski.

So faul, wie ich dachte, war ich nicht. So fleißig, wie meine Freunde glauben, allerdings auch nicht.

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Christentum und Weihnachtsbaum: Zwei Sendungen auf Radio Horeb

Meine beiden Sendungen auf Radio Horeb zu Weihnachten sind nun als Podcast erhältlich.

Wussten Sie schon, daß das Christentum mit Bildung zu tun hat?

O Tannenbaum!“ – Hintergründe eines christlichen Brauchs

Viel Freude beim Hören!

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Weihnachtswahrheit

Weihnachtswahrheit

Ist denn die Wahrheit unbedingt
historisch-kritisch nur verkündbar?
Kann es nicht sein, daß Gott gelingt,
was unsrer Forschung unergründbar?

Der Wahrheit macht den Weg bereit,
dem wahren Gott, dem Weg für alle.
Das ist die Wahrheit, die befreit:
Die Jungfrau Mutter! Kind im Stalle!

Und alle Jahre wieder hält
sich mancher gern für kirchenkritisch,
der altklug aus dem Spiegel bellt –
der Christenhass ist monolithisch.

Und alle Jahre wieder frisst
sich mancher im Advent zugrunde –
daß jetzt die Zeit der Buße ist,
das geht im Glühwein vor die Hunde.

Doch Hirten, Engel, Sternenglut
und Stall stehn für mich außer Frage –
denn viel zu wahr ist dieses Gut,
und viel zu gut für eine Sage.

aus: Lass mich bekennen Deine Mandelblüte, tredition 2015

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