Auch aus Kichererbsen lässt sich Brot backen! Im Prinzip genauso wie aus Linsen. Auf ein Pfund roh eingeweichte und pürierte Kichererbsen kommen 100 g Hartweizengrieß, 100 g leicht gerösteter Buchweizen, anderthalb Tüten Backpulver, etwas Apfelessig, Salz und Kardamom. Gebacken habe ich dies erwa 80 Minuten. Zuletzt nehme ich das Brot aus der Kastenform und lasse es im ausgeschalteten Backofen gemächlich auskühlen.
Es ist mild und leicht nussig, für jeden Belag geeignet und äußerst delikat.
In jedem Brot ist die Gnade des allmächtigen Gottes verborgen.
Als ich vor vielen Jahren hier eingezogen bin, habe ich den Flurschrank sehr ordentlich eingeräumt, vor allem mit Werkzeug. Aber wie das mit Ordnung so geht, sie hält nicht ewig.
Da ich demnächst meine Wohnung neu streichen möchte, habe ich heute schon mal den Werkzeugschrank aufgeräumt. Dabei musste ich ohne Überraschung feststellen, dass darin Dinge waren, die nicht mehr zu brauchen sind (z.B. ein eingetrockneter Pinsel von der letzten Renovierung).
Auch die längst kaputte, aber aus Sentimentalität nicht weggeworfene Bohrmaschine meines Vaters, die er mir damals zum Einzug schenkte und die eine ganze Weile noch funktionierte – aber sie stammt aus den 50er oder 50er Jahren, und alles hat einmal ei Ende – muss nun fort.
Aber der Holzkasten, in dem sie untergebracht war, hat eine neue Aufgabe als Schraubenkasten.
Heute habe ich zum zweiten Mal Linsenbrot gebacken, und diesmal ist es perfekt geworden. Dazu habe ich ein Pfund rote Linsen über Nacht eingeweicht, dann im Mixer püriert. Den dickflüssigen Teig habe ich mit 100 Gramm Hartweizengrieß und beinahe 100 Gramm Sonnenblumenkernen, Salz, gemahlenem Koriander und anderthalb Tüten Backpulver sowie etwas Apfelessig vermischt und in einer Kastenform etwa 75 Minuten gebacken.
Der Grieß ist für die lockere Textur; wer kein Gluten verträgt, kann stattdessen gemahlene Flohsamenschalen nehmen.
Das Ergebnis ist ein eiweißreiches, im Vergleich zu Weizen- oder Roggenbrot kalorienarmes Brot, außen knusprig, innen weich. Und mit dieser unglaublichen Farbe!
Wirklich zutraulich werden die Hörnchen bei mir nicht. Vielleicht fehlt mir die Geduld, vielleicht auch ihnen. Aber sie rennen wenigstens nicht mehr ganz so schnell weg wie früher.
Manche Tage sind einfach perfekt, von früh bis spät. Gestern war so einer. Und außer der Erinnerung an einen ganz und gar schönen Tag habe ich noch ein Geschenk bekommen, an dem ich mich sehr freue.
Er überwuchert den halben Vorgarten, und nicht einmal Geranium kann sich dagegen durchsetzen. Das ist frech und hat zu unterbleiben, und so machte ich mich heute daran, den Vorgarten zu entgierschen. Das ist wegen des zähen Wurzelwerks eine langwierige Arbeit, aber immerhin konnte ich heute einigen Tulpen und einem kleinen Rosenbusch Luft verschaffen. Die Maiglöckchen werden nun auch sichtbar und bereiten sich schon auf ihren Monat vor.
Ich gebe den Hörnchen Haselnüsse und Wasser. Als ich heute nachschaute, ob das Futter noch langt, fand ich dies!
Hörnchen reißt offenbar Hornveilchen ab und bunkert sie in der Futterstation! (Oder war es eine Maus? Eine Krähe? Ich habe den Tatort, aber keine Beweise.)