Veranstaltungshinweis

ACHTUNG TERMINÄNDERUNG!

Dienstag, 4. Februar, 19.00 Uhr
Vortrag: „Wozu gibt es Taufe und Firmung?“

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Dienstag, 3. März, 19.00 Uhr
Vortrag: „Warum gibt es keine katholischen Priesterinnen?“

Ort und Zeit für beide Vorträge:

Hildegardstraße 3a, 1. Stock
Carl-Sonnenschein-Saal
10715 Berlin
(unmittelbar neben der Heilig-Kreuz-Kirche)

Ein Obolus von 5,00 € ist erbeten.

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Nein, meine Niere spend ich nicht!

Bei aller Gegnerschaft gegenüber den Grünen: Für die von Annalena Baerbock vorgeschlagene vernünftige Regelung zur Organspende herzlichen Dank.

Damit, daß ich bei der nächsten Verlängerung meines Ausweises gefragt werde, ob ich Organe spenden möchte – und dabei in keiner Hinsicht in eine oder die andere Richtung gedrängt werde – kann ich gut leben. Damit kann ich auch gut sterben.

Und bei aller vorsichtigen Zuneigung zur CDU: Das bitter verkniffene Gesicht von Jens Spahn, als die Abstimmung zu seinen Ungunsten entschieden war, erweckt in mir gar kein Mitleid.

Wenn mein Weiterleben nur mittels fremder Organe möglich wäre, verzichte ich lieber. Der letzte Kittel, den ich auf dieser Welt sehe, ist im Idealfall schwarz und nicht weiß. Das letzte Objekt, auf das ich meinen Blick richte, sollte ein Kruzifix sein und kein medizinisches Gerät.

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Die Verstaatlichung der Toten

Jens Spahn hält es für richtig, jeden Menschen, bei dem das praktisch möglich ist, zum Organspender zu machen – auch dann, wenn es hierzu keine Einwilligung gibt. Dagegen hilft nur, rechtzeitig ausdrücklich deutlich zu machen, daß man das nicht will.

Nun sagen viele, das ist doch in Ordnung, man kann ja einfach – zum Beispiel auf einem Organspenderausweis – verfügen, daß man das nicht wünscht. Oder es sonstwie schriftlich niederlegen. Oder seine Verwandten darüber bestimmen lassen. Und wer das alles nicht macht, ist eben selbst schuld, wenn er am Ende Organspender ist, ohne das gewollt zu haben.

Aber das ist Quatsch. Eine Spende gibt man ausschließlich freiwillig – sonst ist es keine Spende, sondern Wegnahme. Organe kann man spenden – aber dann muss man das selbst so bestimmt haben. Was Herr Spahn will, ist Organenteignung.

Ich bestimme, daß meine Organe in mir bleiben und mit mir begraben werden (um es für alle zukünftigen Eventualitäten zweifelsfrei deutlich zu machen: letzteres erst dann, wenn ich eindeutig tot bin). Das gilt auch dann, wenn ich überfahren, erschossen oder erschlagen werde, noch lebend ins Krankenhaus komme und dort festgestellt wird, daß man nichts mehr machen kann. Also: wenn ich eigentlich als Organspender in Frage käme.

Wenn Spahns Gesetzesvorschlag durchkommt und mein schriftlich niedergelegter Wille, am Stück beerdigt zu werden, nicht rechtzeitig gefunden wird (vielleicht ist er bei einem für mich fatalen Unfall unleserlich geworden), dann werde ich noch lebend in den Vorraum eines Operationssaales geschoben, das Herz wird maschinell weiter betrieben, ich werde sediert für den Fall, daß ich doch noch was merke, und dann geht es in den OP zur Ausweidung. Mit den Organen, soweit sie tatsächlich noch brauchbar sind, werden dann andere, eventuell nicht ganz so kaputte Menschen geflickt.

Ich möchte die Zahl der Menschen, die über meinen Tod Freude empfinden, so gering wie möglich halten. Ich möchte auch selbst nicht in die Situation kommen, zu sagen „Hoffentlich fährt sich bald wieder jemand tot“ oder „Gott sei Dank ist wieder jemand tödlich verunglückt“ – und deshalb will ich in keinem Fall eine Organspende annehmen, gleich wie dreckig es mir gehen sollte und gleich wie sehr ein Spenderorgan mein Leben verlängern könnte.

Ich weiß, daß der vorige Absatz schockiert. Zahlreiche Leser werden felsenfest behaupten, niemand, wirklich gar niemand, der auf eine Organtransplantation wartet, denke so. Aber – nun ja, wer auf eine Organtransplantation wartet, wartet darauf, daß ein anderer vorzeitig und plötzlich stirbt. Selbst wenn er es nicht so zynisch ausdrückt und auch, wenn ihm in einer stillen Stunde vor solchen Gedanken graut – er hofft auf ein gesundes Organ, das er nur bekommen kann, wenn jemand schnell, aber nicht zu schnell, stirbt.

Man muss Leben übrigens nicht auf Deubel komm raus verlängern. Es ist schlimm und traurig, wenn ein Mensch früh stirbt, und es ist schrecklich, wenn Eltern ihre Kinder begraben müssen. Medizinische Hilfen, die einem Kranken oder Behinderten das Leben erhalten, so gut es geht, sind grundsätzlich begrüßenswert. Aber einen Menschen ausweiden, um einen anderen vielleicht zu retten – das kann ich nicht gut finden. Wir müssen uns mit dem Tod – dem eigenen und dem geliebter Menschen -, so hart das ist, auch abfinden.

Weitere Links:
Warum ich keine Organe spende
Renate Greinert: Organspende – nie wieder

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Ein Artikel über mich

… und mein Gelübde steht in der Tagespost. Auszug:

Die Auswirkungen des Gelübdes auf ihr persönliches Leben hat sie jedenfalls als durchweg positiv erlebt: Sie hat dadurch Stärkung im Glauben erfahren, hat an Gottvertrauen und Seelenruhe gewonnen, und dadurch haben sich auch ihre Beziehungen zu anderen Menschen verbessert. Nicht zuletzt, resümiert sie, ist sie durch die tagtägliche Erfüllung ihres Gelübdes schlichtweg „ein glücklicherer Mensch geworden“.

Vielen Dank, Tobias Klein! Genau so ist es.

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Beim Putzen gedichtet

Leichenhalle

Hier wird nicht oft gelagert. Heutzutage
ist nicht besonders hoch die Sterberate,
der Sargraum oben fasst auch zwei, drei Särge.
Die Halle hält man frei für alle Fälle.

Nicht frei ist sie von Staub und Spinnen. Kippen
und Stücke ausgeblühten Kalks und welke Blätter
von Rosen – manchmal steht ja doch ein Sarg hier.

Am Lastenaufzug ein Gestell auf Rädern,
verstaubt ein Kruzifix hängt gegenüber.
Im Dämmer unter trüben Kellerfenstern
stehn Kerzenleuchter, und im Nebenraume
Gestelle, weitre Leuchter, eine Kniebank
und eine Abfalltonne („nur organisch” –
womit gemeint ist: nur für Laub und Blüten),
und alles voll mit Staub und Spinnenweben.

Ich fege Boden, Wände, Decken, fülle
mit Staub und Dreck den Eimer und die Nase.
Ich bin gehüllt in eine graue Wolke,
und Spinnen fliehen, Spinnen kehren wieder.

Den Kruzifix befrei ich auch vom Staube,
küss ihm die Füße, bitte Gott um Gnade
für den, der hier als nächster wird gelagert.

Dann geh ich hoch mit einem Eimer Staub.

© Claudia Sperlich

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Was ist ein Mordversuch?

Naja, der Versuch, jemanden umzubringen. Klar, oder?

Es gibt widersprüchliche Angaben über die Schwere der Verletzungen eines Polizisten, dessen Einsatz in der Silvesternacht in Connewitz mit einem Krankenhausaufenthalt endete. Zuerst hieß es, er sei bewußtlos geworden und es habe eine Notoperation gegeben. Dann hieß es, er sei bei Bewußtsein ins Krankenhaus eingeliefert worden, und es habe nur einen Eingriff an der Ohrmuschel gegeben.

Natürlich bin ich erleichtert, wenn es tatsächlich noch recht glimpflich für ihn ablief. Daran, daß versucht wurde, Polizisten zu ermorden, ändert das gar nichts. Wenn ein Mensch mit zur Tötung geeigneten Mitteln (Feuer, Pyrotechnik) und in mörderischer Absicht angegriffen wird, liegt ein Mordversuch vor. Selbst wenn er vollkommen unversehrt bliebe (was hier nicht der Fall ist). Gezielte Gewalteinwirkung auf jemandes Kopf mit Pyrotechnik kann nicht ein netter Ulk sein oder ein Versehen oder der Versuch, ihn ein bißchen zu erschrecken. Wer so etwas tut, will, daß der andere stirbt.

Zudem gibt es ein (mittlerweile für die Öffentlichkeit gesperrtes) Bekennerschreiben auf indymedia, das von Aggressivität ebenso trieft wie von Kitsch. Kostproben:

„Die staatlichen Institutionen sind durseucht vom braunen Abschaum, sei es in Polizei und Bundeswehr, in den Landtagen und dem Bundestag, sei es in der Verwaltung oder der Juristerei, sei es innnerhalb der Geheimdienste oder den Gremien der Konzerne, den religiösen Vereinigungen, den Schulen und Universitäten.

Dies ist ein Aufruf zur Gewalt, zur Gewalt gegen Nazideutschland, welches niemals aufgehört hat zu existieren!
Bewaffnet euch, nein nicht mit Zwillen und Molotovcocktails, sondern mit Schusswafen, scharfer Munition und Sprengstoff, denn uns steht ein Krieg bevor, ja er hat bereits begonnen!
Erwartet keinen Widerstand gegen den Naziterror aus der sogenannten Zivilbevölkerung, denn er wird nicht kommen, es wird sein wie damals, denn Faschismus ist immer gleich.
Dieser Krieg bedeutet Verlust, eventuell Verlust geliebter Menschen oder gar des eigenen Wohles oder Lebens…“

Religiöse Vereinigungen sind natürlich Teil des Feindbildes. Insgesamt alles Nazis, gelle? Gleich ob Bekennende Kirche, die im Priesterblock ermordeten Katholiken oder die Christen verschiedener Denominationen, die sich heute für das Lebensrecht aller Menschen von Anfang bis Ende stark machen – alle Nazis… indymedia, so viel Blödheit muss man erstmal erarbeiten! Da wart Ihr echt fleißig!

Der Bekennerbrief wird nun auf indymedia flugs als „false flag“ bezeichnet – oder vielleicht auch „mit leider nicht auszuschließender geringer Wahrscheinlichkeit von jungen, unreflekierten Genoss*innen verfasst“. (Bei dieser Formulierung habe ich endlich mal wieder von Herzen lachen können. Indymedia parodiert sich selbst.) False flag? „Mit hoher Wahrscheinlichkeit von Rechten“ verfasst? Nun denn – stilistisch habe ich nie einen wesentlichen Unterschied zwischen den Verlautbarungen von Nazis (Indysprech: „Rechte“) und gewaltbereiten Linksextremen gefunden. Übrigens auch nicht zwischen gewaltbereiten Linksextremen und irgendwelchen anderen Extremisten. Mir ist vor mehreren Jahrzehnten mal eine auf Deutsch verfasste Schrift einer tamilischen Terrororganisation in die Hände gefallen: stilistisch genau so. Dies „Waaaah! Alles Feinde! Wir sind umzingelt – bewaffnet Euch und macht alles kaputt!“ in pathetischer Sprache, ohne einen Hauch Ironie oder Selbstreflexion, mit tränenschwerem „Und kostet es das eig’ne Leben“, ist Extremistensprache überall auf der Welt. Jede Wette, die Äußerungen auf Flugblättern von IS, Boko Haram oder von weiland Khomeini-Jüngern klingen auch nicht viel anders.

Im übrigen empfehle ich wärmstens die Lektüre dieses Blogs hier von Hadmut Danisch, den ich leider erst heute entdeckt habe. Guter Mann, das – zumindest soweit ich nach erster Lektüre beurteilen kann.

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Zum Neuen Jahr 2020

Lasst uns im neuen Jahr die alten Schrecken
Mit Liebe und mit Linderung bedecken
Voll Zuversicht zu Gott um Führung flehen,
Bewährtes Gut behüten und bewahren
Und Gutes tun und Freundliches erfahren.
Gott leite uns, wohin wir immer gehen.

Gott lenke unsre unbedachten Schritte
Zum Guten. Er sei unsres Herzens Mitte!
Er gebe uns Verstand und Mut in Fülle.
Er ist der Eine Gott in drei Personen.
Er lasse uns in Seinem Hause wohnen,
Er reiße fort von unsrem Blick die Hülle.

Er gebe uns Erkenntnis, Liebe, Frieden –
Auch jenen, die aus Torheit Ihn vermieden,
Auch jenen, die um falsche Götter warben.
Und wenn die Welt auch dieses Jahr nicht endet,
So gebe Er, daß sich zum Guten wendet,
Was Ungeschick und Bosheit einst verdarben.

Er gebe uns in unserm Erdenleben
Den Frieden, den kein anderer kann geben,
Und Klugheit, diesen Frieden mitzuteilen
Durch tapfres Leben, Worte, gute Taten.
Von Seinem Geist sei jeder wohlberaten!
Nur Er kann unsres Geistes Wunden heilen.

© Claudia Sperlich

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Silvester 2019

Ein Jahr vergeht – es war voll Blut und Schrecken.
Die böse Kraft, die Jesu Lehre flucht,
Hat Seine Kirche furchtbar heimgesucht.
Doch sie lebt weiter, singt noch in Verstecken.

Doch schön war dieses Jahr in meiner Welt,
So reich beschenkt bin ich trotz Widrigkeiten.
Ich ließ mich froh von meinem Heiland leiten
Und habe mich in Seinen Dienst gestellt.

Vielleicht wird hier auch alles bald zerbrechen.
Wer weiß, wie lang noch Mächtige erlauben,
Daß Christen feiernd künden, was sie glauben?

Mag sein, daß wir in finstre Zeiten treiben.
Ich kann kaum mehr als beten, putzen, schreiben.
Doch Dir, mein Jesus, halt ich mein Versprechen.

© Claudia Sperlich

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Das letzte Brot des Jahres

… ist besonders gut gelungen. Ein Pfund Vollkorn-Weizenmehl, ca. eine Tasse Hartweizengrieß, Salz, Zimt, Ingwer, Hefe (ich nehme immer Trockenhefe, ist praktisch), Hafermilch (genug, um einen geschmeidigen Teig zu machen). Abends gut durchkneten, zugedeckt stehen lassen, morgens nochmal durchkneten, Brot formen, backen.

Der Grieß macht das Brot besonders locker. Ich habe das vor Jahren durch Zufall entdeckt und mache es nun immer so. Welche Gewürze man nimmt, ist natürlich jedem überlassen. Kardamom geht auch sehr gut.

Brot

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Hass: zerstörerisch und tödlich

In Nigeria veröffentlichte eine dem IS nahestehende Splittergruppe von Boko Haram am 26. Dezember ein Video, das die Ermordung von elf Christen zeigt. Bezeichnet wird das als Rache für die Tötung des IS-Führers Abu Bakr al-Baghdadi durch US-Streitkräfte im Oktober.

Am 27. Dezember wurde der Kleinbus einer evangelikalen Gemeinde in Tübingen durch einen Brandsatz zerstört; der Eingangsbereich des Gottesdienstraums wurde mit Farbe besprüht. Menschen kamen, Dank sei Gott, nicht zu Schaden. Ein Bekennerschreiben gibt es noch nicht. Diese Gemeinde wurde schon seit längerer Zeit immer wieder durch Linksradikale bedroht. Quelle

Am 28. Dezember wurden in der somalischen Hauptstadt Mogadischu fast hundert Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Die Opferbilanz ist noch vorläufig und wird vermutlich steigen. Auch hier gibt es bislang kein Bekennerschreiben; hinter dem Anschlag wird die islamistische Terrororganisation Al Shabaab vermutet. Quelle

Die einen morden gleich, die anderen machen nur erstmal alles kaputt, was Menschen gehört, die sie für ihre Feinde halten. Beides ist böse, dumm und logikfern.

In genau diese Welt ist Jesus Christus gekommen. Denn genau diese Welt braucht Erlösung.

Heute will ich beten: für die Ermordeten und die Verletzten, für die evangelikale Gemeinde, die nun vor einem Sachschaden von 40.000 Euro steht – ganz abgesehen von dem Schrecken -, und für die dummen Menschen, die all dies angerichtet haben.

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Unschuldige Kinder

Heute erinnert die Kirche an die auf Befehl des Herodes ermordeten Kinder. Zugleich gedenkt sie aller Kinder, die in unseren Tagen sterben, sei es durch Krankheit oder Unfall, sei es durch Gewaltverbrechen, Krieg oder Hunger.

Den durch Abtreibung getöteten Kindern gilt folgender Choral, zu singen auf die Melodie „Aus tiefer Not“.

Die Kinder, die vom Mutterschoß
Aus dieser Welt genommen,
Betrogen um ihr Menschenlos –
Herr, lass sie zu Dir kommen!
Neig ihnen zu Dein Angesicht,
Lass leben sie in Deinem Licht,
Gib ihren Seelen Frieden.

Die Menschenknospen, wehrlos klein,
Zerrissen, ungeboren,
Sie lebten durch Dein Wort allein –
Herr, gib sie nicht verloren!
Wo Menschenschuld den Tod gebracht,
Erweise Deine Lebensmacht,
Führ sie zur ewgen Freude.

Führ auch an Deiner Vaterhand
Auf Deine guten Wege,
Die diesen Kleinen aberkannt
Die Liebe und die Pflege.
Geh nicht an ihrer Not vorbei,
Lass sie bekennen und verzeih,
Gib ihren Seelen Frieden.

© Claudia Sperlich

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