Sie pries Gott und sprach über das Kind zu allen

Lukas 2,36-38

Damals lebte auch Hanna, eine Prophetin, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

Melodie: Den Herren will ich loben (GL 395)

Der Ewge sei gepriesen,
Der Israel erhält!
Den die Propheten wiesen,
Als Kind kam Er zur Welt!
Er wird den Feind bezwingen,
Er baut den Tempel neu,
Er wird uns Frieden bringen,
Und Heiden werden treu.

Er wird wie David walten
Als einzig guter Hirt,
Das Land auf ewig halten,
Uns nähren wie ein Wirt.
Und ewig wird bestehen
Des Herren Heiligtum!
Die Völker werden sehen:
Dies Land ist Gottes Ruhm.

Er wird die Welt bekehren,
Damit sie Gott erkennt,
Er wird die Liebe lehren,
Die Gott den Vater nennt,
Wird alle Schulden zahlen
Und heilen, was versehrt.
Dann wird die Welt erstrahlen,
Dann wird der Herr verehrt.

© Claudia Sperlich

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Familie Ramos ist wieder vereint!

Liam und sein Vater, von denen ich kürzlich hier berichtete, sind wieder in Freiheit und mit Mutter und Ehefrau vereint. Dank sei Gott! Dank auch dem Anwalt und all den vielen Menschen,  die sich für einen unschuldigen Mann und seinen fünfjährigen Sohn eingesetzt haben. Sehr viele Amerikaner haben dafür demonstriert, dass man Unschuldige nicht einsperren darf und Fünfjährige schon mal gar nicht. 

Nötig war das nicht in einer Bananenrepublik oder einem islamistisch geführten Land,  sondern in den USA. Nötig ist es immer noch,  denn der ICE hält weiterhin Erwachsene mit regulärem Aufenthaltsstatus und kleine Kinder gefangen.

In den sozialen bzw. unsozialen Medien werden zu diesem Thema stündlich neue rassistische Lügen gepostet, oft von Menschen,  die sich für Christen halten.

Richter Biery, der die Freilassung verfügte, nannte das Vorgehen des ICE „die perfide Lust an ungezügelter Macht“. Ich kann ihm nur beipflichten.

Die Angaben zum Hergang der Festnahme,  die der ICE behauptet hat (der Vater soll weggelaufen sein,  ohne auf seinen Sohn zu achten; die Mutter soll den Sohn ausgesperrt haben; die braven ICE-Agenten haben den Jungen fürsorglich vor der Kälte bewahrt) mag glauben, wer auch die gute Fee im Märchen für real hält.  Ich glaube dieser Bande aus mancherlei Gründen kein Wort. Mal angenommen,  sie wären so fürsorglich – warum haben sie Liam im Gefängnis nicht wenigstens seine Mütze und seinen Rucksack wiedergegeben,  zwei für ihn tröstliche Dinge,  nach denen er immer wieder fragte? Und warum sind die Zustände in jenem Knast so furchtbar (unsauberes Essen, Verweigerung von medizinischer Hilfe und priesterlichem Beistand)?

Die Gestalten, die Menschen auf offener Straße erschießen und entgegen allen Zeugenaussagen und Videobeweisen haarsträubende Lügen verbreiten, sperren eben auch kleine Kinder ein.

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Fünfjähriger im Knast

… und zwar in den USA,  dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Liam Conejo Ramos ist zusammen mit seinem Vater in Texas eingesperrt. Sein Vater, Adrian Alexander Conejo Arias, ist legal eingewandert und hat keine Straftaten begangen. Nun ist er mit seinem Sohn in einer Einrichtung mit dem euphemistischen Namen „South Texas Family Residential Center„. Residential, I say! Es ist und bleibt ein Knast,  Liams Mutter und der Anwalt der Familie sowie andere Anwälte sprechen von miserablen Verhältnissen. Das englische Wort residential entspricht unserem Wohn- in zusammengesetzten Wörtern. Also ein „Wohnzentrum“, das man nicht verlassen darf, in dem man keine Freiheit genießt, in dem die Ernährung schlecht ist und in dem außer Liam derzeit noch mehrere hundert Kinder gehalten werden. Aus einem Interview mit dem Anwalt einer Familie mit ähnlichem Schicksal wie Liam und sein Vater geht hervor, dass Gefangenen ärztliche Hilfe und priesterlicher Beistand verweigert wird und dass Trinkwasser und Essen verschmutzt sind. Auch Übergriffe durch Wärter sind wohl nicht ungewöhnlich. Liam ist krank, wohl kaum als einziger.

Trump gefällt das.

Da ich es satt habe, hier Kommentare rassistischer Trumpel zu lesen, gibt es unter diesem Artikel die Kommentarfunktion nur für kurze Zeit. Ich bitte meine wohlgesonnenen Leser um Entschuldigung.

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Thomas von Aquin

Melodie: GL 387 – Gott ist gegenwärtig

Thomas war gefangen in des Turmes Enge,
beugte sich doch keiner Strenge,
hielt dem Herrn die Treue, ließ sich nicht verleiten,
bis die Brüder ihn befreiten.
Altes geht, Neues steht:
Herzen, Stimmen,  Werke,
allem gibt Gott Stärke

Schüler eines Großen, lernt er zu verbinden,
wie die Völker Wahrheit finden.
Engelgleicher Lehrer,  will er alle lehren,
Gottes Wahrheit zu begehren.
Was er lehrt, ist bewährt
auch in unsern Zeiten,
frommen Sinn zu leiten.

Thomas preist den Herren: Sichtbare Gestalten,
die wir in den Händen halten.
Lösegeld für viele, gibt sich Gott zur Speise,
endlich auch zum Ehrenpreise.
Thomas singt, und es klingt
noch in Glanz und Frische
an des Herren Tische.

Preise den Erlöser! Was du kannst, das wage!
Preis Ihn, Zion, alle Tage!
Wo Verstand zu klein ist, um das Herz zu rühren,
muss allein der Glaube führen.
Was wir sehn und verstehn,
soll zu dem uns bringen,
dessen Lob wir singen.

„Gut hast du geschrieben“, hört er’s in sich klingen,
„welchen Lohn soll Ich dir bringen?“
„Jesus,  Du Verborgner, lass es einst geschehen,
Deine Herrlichkeit zu sehen!“
Thomas schweigt, Thomas neigt
sich vorm Herrn der Zeiten,
lässt von Ihm sich leiten.

(c) Claudia Sperlich

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Was ist eigentlich ein Lebensschützer?

Viele Menschen denken bei diesem Wort zunächst (oder gar ausschließlich) an das vorgeburtliche Leben. Daher rührt das Vorurteil, Lebensschützer kümmern sich überhaupt nur um vorgeburtliches Leben. Dagegen spricht  die tatkräftige Hilfe für Mütter und ihre bereits geborenen Kinder durch Organisationen wie Kaleb, 1000plus und viele andere.

Lebensschutz gründet auf dem Lebensrecht,  und das gilt von der Zeugung bis zum Tod (der deshalb zu keiner Zeit herbeigeführt werden darf). Das Lebensrecht muss zuweilen von staatlichen Organen geschützt werden, wenn es anders nicht geht. Wo es stattdessen von eben diesen Organen  negiert wird, wo Menschen aus nichtigem Anlass von diesen Organen getötet werden und die Verantwortlichen nicht etwa zur Rechenschaft gezogen, sondern von höchster Stelle belobigt werden, sind die Gesetze, die das Lebensrecht schützen, Makulatur.

Das kann man nicht nur sagen, man muss es sagen, muss es penetrant wiederholen, so, dass den Verteidigern solcher Schandtaten die Ohren schmerzen. Man muss es auch und gerade jenen immer wieder sagen, die vorgeben, sich für den Lebensschutz einzusetzen,  und gleichzeitig Tathergänge zugunsten der Täter verfälschen.

Lebensschutz kann in Extremsituationen (wie Geiselnahme und Krieg, überhaupt jede ungerechteGewalt) Gegengewalt erfordern. Das macht das Lebensrecht des Gegners (gleich wie scheußlich seine Taten sind) nicht ungültig. In dem besonderen Fall, dass gegen Unschuldige ungerechte und schwere Gewalt ausgeübt wird,  kann es aber notwendig werden, mit Gewalt zu antworten – wenn kein sanfteres Mittel mehr möglich ist und wenn der Gegenschlag Aussicht auf Erfolg hat und nicht ein purer Racheakt ist.

Angenommen, in irgendeiner entlegenen Weltgegend wird ein friedlicher Zivilist von Paramilitärs erschossen, und diese Tat wird vom Häuptling ausdrücklich gutgeheißen. Wenn dann die Schuldigen von der aufgebrachten Bevölkerung an die nächstbeste Laterne gehängt würden, wäre das ein Racheakt und als solcher verwerflich. Würde aber das Volk die Verantwortlichen mit dem geringstmöglichen Maß an Gewalt einsperren und gerichtlich verurteilen lassen, müsste das als Akt des Lebensschutzes angesehen werden.

Lebensschützer ist jemand, der sich für den Schutz des menschlichen Lebens nach seinen Kräften einsetzt und, wenn er Gewalttaten bezeugt, sich um Gerechtigkeit und Wahrheit müht. Wer Mörder und Totschläger öffentlich lobt und ihre Opfer wahrheitswidrig beschuldigt, ist kein Lebensschützer.

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Bekehrung des Paulus

… fällt heuer auf einen Sonntag und wird daher liturgisch nicht gefeiert, aber privat darf ich ja feiern, so viel ich will!

Melodie: Lobet den Herren (GL 81)

Saulus von Tarsus,
Hüter des Gesetzes,
klug und belesen –
voller Zorn und Eifer
wolltest du wahren
deiner Väter Glauben
an Gott den Vater.

Vom Licht getroffen,
stürztest du zu Boden,
hörtest die Stimme,
sanft und unerbittlich:
Warum verfolgst du
Jesus, deinen Heiland?
Folge dem Sohne!

Drei Tage Blindheit
musstest du erdulden,
bis Gott zur Heilung
Hananias sandte.
In neuer Klarheit
strahlten Herz und Augen
vom Geiste Gottes.

Gottes Gesandter
zu den Heidenvölkern,
über die Grenzen
Künder neuer Lehre,
flammend vor Liebe
littest du für Christus –
Paulus von Tarsus.

© Claudia Sperlich

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Göttliche Gebote, die von Trump regelmäßig gehalten werden

… werde ich erwähnen,  wenn das geschieht.

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Trump und der Lebensschutz

Mir wurde ans Herz gelegt,  doch auch Trumps gute Seiten zu beachten. So habe er doch viel für den Lebensschutz getan und für die Befreiung der israelischen Geiseln.

So, so. Hat er das.

Zum Lebensschutz: Das Leben von Kindern wohlhabender weißer Us-Bürger ist ihm tatsächlich so lange wichtig,  wie deren Eltern ihm nicht widersprechen. Kinder armer Leute, farbige Kinder, Kinder von Menschen sein,  die ihm oder seinen Schlägertrupps widersprechen,  interessieren dies Subjekt nicht,  gleich ob geboren oder ungeboren.  Renée Good wurde sinnlos von einem ICE-Officer erschossen und danach von demselben als „fucking bitch“ (verdammte Schlampe) bezeichnet – Trump hat diesen Kerl ausdrücklich verteidigt. Er habe in Notwehr gehandelt. Das Video,  das er mit seinem eigenen Handy aufgenommen hat,  spricht eine andere Sprache. Goods sechsjähriger Sohn ist für Trump kein Thema.

Der fünfjährige Liam Ramos wurde von ICE-Beamten festgenommen und in ein Internierungslager gebracht.  Sein Vater ist legal in den USA. Nur halt dunkelhäutig, was in den USA unter Trump schlimm genug ist.

Menschen, die mit ordentlichen Papieren in den USA um Asyl ersuchen,  sich an sämtliche Regeln und Gesetze halten, werden von der Straße weg verhaftet und eingesperrt.  Ihre kleinen Kinder dürfen sie nicht besuchen.

Und in Deutschland schleimen zahlreiche Menschen über den ICE und Trump,  dass einem übel wird. Good sei selber schuld. Der kleine Liam werde zu seinem Schutz festgehalten. Und dann Israel!

Trumps Wähler sind zum großen Teil Evangelikale mit starker Sympathie für Israel und für den Lebensschutz, sofern er nicht auch die Armen und die Fremden betrifft. Diesen Wählern will Trump gefallen. Alle anderen sind ihm egal oder lästig.

Ich bin selbstverständlich froh über die Befreiung der lebenden und die würdige Bestattung der toten Geiseln. Aber ich sehe auch, dass Trumps Motive alles andere als uneigennützig sind.

Ich bin ganz und gar für Lebensschutz und sehe das Lebensrecht als unbedingt und unabhängig von Nationalität oder Hautfarbe an. Im Gegensatz zu Trump und zu vielen Evangelikalen in den USA sehe ich künstliche Befruchtung als unzulässigen Eingriff an, einerseits weil dadurch Liebe,  Sexualität und Vermehrung entkoppelt werden (was ich für eine Sauerei halte), andererseits weil dabei regelmäßig „überschüssige“ Embryonen vernichtet werden. Trump hat versprochen, die IVF leichter zugänglich und kostengünstiger zu machen.

Die Abtreibungspille Mifepristone ist in den USA frei verfügbar; unter Trump wurde ein kostengünstiges Genericum zugelassen.

Trump ist kein  Lebensschützer. An einem Marsch für das Leben, auf dem er und Vance Reden schwingen, könnte ich nicht mit gutem Gewissen teilnehmen.

Selbstverständlich werde ich Trumps gute Seiten auch beachten und verspreche,  sie zu thematisieren, sobald ich sie bemerke. Das kann dauern.

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Orangenmarmelade

Es ist ein extremer Aufwand, Pomeranzen (Bitterorangen) zu Marmelade zu kochen – aber es lohnt!

Pomeranzen gibt es nicht so einfach zu kaufen. Ich weiß nicht, ob sie in Berlin irgendwo erhältlich sind – das Internet sagt mir aber, wo ich sie bestellen kann. Es dauerte diesmal ein wenig, weil wohl gerade recht viele Menschen Einkochen wollen. Und dann legte die DHL das Paket nicht wie verabredet bei mir vor die Tür, sondern ich musste es in einer Poststelle abholen, was umständlich war. Aber schließlich waren sie da!

Von zwölf Kilogramm Pomeranzen mit einem Zestenreißer die äußere Schale abschälen ist durchaus eine anspruchsvolle Arbeit. Die Pomeranzen putzen und entkernen und kleinschneiden ist auch aufwendig.

Die Zesten (also die Außenhaut) werden abgewogen und mit der gleichen Menge Zucker (kein Gelierzucker) eine Stunde lang gekocht. Die Pomeranzen werden dann gründlich geschält, entkernt, so gut es geht filetiert und etwa fünf Minuten gekocht. Dann kommen die Zesten dazu sowie 2:1 Gelierzucker. Gründlich umrühren, einige Minuten kochen, in Gläser abfüllen, beschriften.

Dies aufwendige Vergnügen habe ich nur einmal im Jahr, denn Pomeranzen gibt es nur im Januar und Februar. Aber dafür habe ich jetzt Orangenmarmelade für das nächste Dreivierteljahr.

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Ich würde ja gerne US-Produkte boykottieren…

… aber boykottieren kann an nur, was man eigentlich haben will und kaufen könnte.

Nun gibt es vermutlich wenig, was ich für meinen Bedarf oder mein Vergnügen gerne hätte und was aus den USA kommt. Ich mag keine Burger, keine Cola, keine Marshmallows und was sonst an Geschmacksverirrungen über den Großen Teich kommt.

Amazon boykottiere ich tatsächlich schon länger, als Trump an der Macht ist, das zählt also nicht als „Boykott wegen Trump“.

Bleiben ebay und Paypal. Beim ersten kann meine seltenen Käufe dort völlig einstellen. Beim zweiten wird es schwierig, weil so viele Geschäfte am schnellsten darüber laufen. Immerhin kann ich versuchen, dem schwedischen Klarna den Vorzug zu geben. Ob ich das konsequent schaffe, weiß ich nicht.

Aber eines ist wirklich gut: Ich habe ohnehin viel zu wenig Geld,  um für Trump und seine Mannen jemals von gesteigertem Interesse zu sein.

„Jaaaa, aber…“ höre ich aus einer mir sonst nicht unsympathischen Ecke,  „denk an Israel! Er hat dafür gesorgt,  dass die Geiseln frei bzw. die Toten ausgeliefert wurden!“

Hierzu zweierlei.  Erstens: Wenn das wirklich ohne ihn nicht geklappt hätte bin ich über genau eine seiner vielen Taten froh. Ob es ohne ihn unmöglich gewesen wäre,  kann ich nicht beurteilen. Und zweitens: Trump hat noch nie etwas getan,  was ihm keinen echten oder eingebildeten Nutzen bringt. Ja, jetzt ist er der große Kämpe gegen die Hamas (ohne dass er jemals in existenzieller Gefahr durch dieselbe war). Das gibt dem Ganzen so ein G’schmäckle.

Tatsächlich ist er mit Putin gut Freund, lässt die Ukraine am ausgestreckten Arm verhungern, schickt eine Terrororganisation vor, um in den USA alle zu ermorden oder wegzusperren, die nicht parieren, sorgt dafür, dass ebendort nur noch Reiche satt und gesund sein können, zerschlägt jeden Ansatz der Fürsorge,  will andere Länder an sich reißen,  wenn es lohnend scheint (immer unter dem Vorwand der Hilfe) und schwafelt den lieben langen Tag dummes und unflätiges Zeug.

Ich hatte mal so einen Klassenkameraden,  aber das war in der Pubertät,  und dem Vernehmen nach ist der auch nirgendwo Staatschef geworden. Trump ist biologisch erwachsen und hat keine Entschuldigung.

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