Maria 2.0 – Kitsch as kitsch can

Die Zeit publiziert hier einen Brief der Initiative Maria 2.0 „An die deutsche Bischofskonferenz mit der Bitte um Weitergabe an den Präfekt Beniamino Kardinal Stella“. Ich versuche, sachlich zu bleiben.

Ihr vorbezeichnetes Schreiben ist bei uns Katholikinnen und Katholiken in Deutschland angekommen und hat uns schmerzlich getroffen.

Ich gehöre zu den Katholikinnen in Deutschland, habe der Bischofskonferenz keine Vorschriften gemacht, folglich das Schreiben nicht erhalten, und fühle mich auch nicht getroffen davon. Ich verbitte mir, in diesem Antwortschreiben „mitgemeint“ zu werden.

Seit vielen Jahren sind wir, und viele mit uns, an der Basis der Kirche engagiert und tragen in vielfältiger Weise zur Verlebendigung des Glaubens bei. Durch die vielen Skandale auf der klerikalen Ebene, durch die nicht nachvollziehbare und mit dem Evangelium nicht in Einklang zu bringende Tradition eines absolutistischen Machtverständnisses, durch die vielen Widersprüche zum Geist des Evangeliums werden wir seit vielen Jahren entmutigt und in unserer Arbeit, der Verlebendigung und Weitergabe des Glaubens, behindert und geschwächt.

Auch ich diene Gott und Seiner Kirche seit vielen Jahren und will das, solange ich lebe, weiter tun. Skandale in der Kirche treffen und entsetzen auch mich. Aber Skandale sind nicht „die Kirche“, ebenso wie Unrecht nicht „die Gesellschaft“, Gewalt nicht „die Familie“ und Nickeligkeit nicht „die Nachbarschaft“ ist. Es gibt dies alles, weil Menschen Sünder sind – nicht wegen, sondern trotz der kirchlichen Strukturen.

Es ist allerdings nicht alles Skandal, was „Maria 2.0“ dafür erklärt. Die katholische Kirche sieht (und ich sehe mit ihr) eine hierarchische Struktur vorgegeben durch Jesu Worte an Petrus „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde Ich Meine Kirche bauen“ (im Zusammenhang: Mt. 16,13-19) sowie die Worte des Auferstandenen „Weide meine Schafe“ (im Zusammenhang: Joh. 21,15-17) – und was der Herr vorgibt, ist gut. (Von Menschen erdachte Hierarchien gehen hingegen in der Regel schief.) Die Verbindlichkeit der Kirche und ihrer Lehre kann nur in dieser Weise bestehen bleiben. Daß eine grundsätzlich gute Struktur zu üblen Dingen mißbraucht wurde, ist leider wahr. Das ändert aber nichts an der im Evangelium deutlich erklärten Zusage Jesu, an Hirtenamt, Schlüsselgewalt und Bestand der Kirche.

Zu viele von uns haben bereits aufgegeben und resigniert und versuchen den Geist Jesu ohne und außerhalb der Amtskirche lebendig werden zu lassen. Der Geist weht, wo er will und wo er Raum findet. Wie eine dunkle Wolke schwebt der Atem der absolutistischen klerikalen Macht über uns und erstickt alles, was wir hegen und pflegen.

Aufgegeben wurde hier wohl von vielen die Durchsetzung des eigenen Willens, der Trotz – das ist ja zunächst mal eine Entwicklung, die zum Erwachsenwerden gehört. „Der Geist weht, wo Er will“ ist ein gern genutztes Bibelzitat, um alles Mögliche zu verteidigen, was außerhalb der Kirche geschieht. Dabei wird übersehen, daß der Geist nicht gezwungen werden kann, überall zu wehen, wo man gerade will. Der Geist weht genau dort, wo Er will! Das geschieht durchaus auch außerhalb der Kirche, sonst gäbe es ja keine Bekehrungen. „Raum finden“ kann Er überall, wo Er nicht ausdrücklich des Raumes verwiesen wird (das hat mit der menschlichen Freiheit zu tun).

Ähnlich wie der Sonnenkönig Ludwig XIX hat sich Papst Pius IX zum absolutistischen Herrscher über die Katholikinnen und Katholiken erhoben (la tradizione sono io). Damit hat er die ihm anvertraute Kirche von der Nachfolge Jesu Christi getrennt. Sie ist auf einem falschen Weg. Das spüren wir ohnmächtigen Katholikinnen sehr deutlich. Es geht ein Riss durch unsere katholische Identität. Das Heilige wurde beschädigt. Der Papst und die ihm folgenden Bischöfe sind der Verführung der weltlichen Macht erlegen und jetzt selbst Gefangene ihrer falschen Götter.

Pius IX. wird gern so zitiert, als habe er das berühmte Ludwig XIV. zugeschriebene „L’état c’est moi“ abgewandelt. Hat er aber nicht. 1871, im dritten Jahr des Ersten Vatikanischen Konzils, hatte Filippo Maria Kardinal Guidi eine Privataudienz bei ihm. Der Kardinal sagte, auch der Papst könne Glaubenssätze nicht allein bestimmen. Hierauf soll Pius die Nerven verloren und ihn angeschrieen haben: „Io, io sono la tradizione, io, io sono la Chiesa!“ – „Ich, ich bin die Tradition, ich, ich bin die Kirche!“ Dies vielleicht etwas unweise, aber nicht absolutistische nichtöffentliche, d.h. privat geäußerte Wort mag man verstehen als „Ich bin Hüter der Tradition und der Kirche“ – was in der Tat zum Papstamt gehört. Und selbst wenn es anders gemeint war: Der genervte Ausruf in einer Privataudienz ist schlimmstenfalls blöd (pardon, Pio Nono!), aber weist nicht auf absolutistische Anwandlungen und schon gar nicht auf eine Trennung der Kirche von Jesus Christus, also von Gott. (Wäre es doch so, warum um alles in der Welt wollen die Autorinnen dann in der Kirche bleiben? In einer Kirche, die seit Pius IX. mit allen Bischöfen idolatrisch ist, wenn man den Satz mit den falschen Göttern ernst nimmt?)

Natürlich geht „ein Riss durch unsere katholische Identität“ (und hier beziehe ich das Pronomen auch auf mich), denn wir sind Sünder (generisches Maskulinum). Da muss ich leider zu jedem, jeder und mir selbst sagen: Selber schuld! Die Kirche als Braut Christi gibt es, um genau in dieser Angelegenheit allen zu helfen.

Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen gilt auch für uns Frauen. In der Menschheitsgeschichte wird und wurde sie Jahrhunderte lang mit Männerfüßen getreten. Nicht von den Füßen Jesu. Im Gegenteil, er hat vielen Frauen ihre Würde zurückgegeben. Eine Kirche, die sich in die irdische Tradition der Herabwürdigung und Entmündigung von Frauen stellt, ist nicht der Leib Jesu Christi. Das Kirchenrecht steht nicht für den Geist des Evangeliums, sondern im Gegenteil es behindert und tötet ihn. Es dient der Ausübung von weltlicher Männerdominanz. Der Klerus ist in die Falle der weltlichen Macht gegangen. Jetzt geht es um Machterhalt, um Kontrolle, um Angst vor Machtverlust. Diesen Geist spüren wir in Ihrem Schreiben vom 29.6.2020. Es ist ein Schreiben, das geeignet ist, den Geist weiter auszulöschen. Vieles, was und wie es gesagt wird, ist unwahr. Es gibt von Ihrer Seite kein Hören, schon gar kein geneigtes Zuhören, keinen Versuch zu verstehen. Der Mächtige hat das nicht nötig. Er zieht sein Schwert und schlägt nieder. Die Arroganz und die Ignoranz der Macht – leider spricht diese Blindheit auch aus Ihrem Schreiben.

Wer das Kirchenrecht im Ganzen so verurteilt, muss sein Urteil begründen können. Wo genau geht es um Machterhalt, Kontrolle, Angst vor Machtverlust? Wo genau ist in unserer Zeit ein Bischof, selbst der von Rom, mächtig? Kein Mensch ist gezwungen, Glied der Kirche zu sein. Niemand muss irgendwelche Nachteile fürchten, wenn er Briefe wie den vorliegenden schreibt – außer er ist Kleriker, gehört einem Orden an oder arbeitet als Angestellter der Kirche. Das ist aber ganz ohne Kirchenrecht verständlich. Setzen wir „Firma“ statt „Kirche“: Wer über die Firma, in der er arbeitet, Schmähbriefe schreibt, verliert seine Arbeit. Das verstünde auch ein Atheist. 

Wenn ein Geistlicher in einem Antwortschreiben unfreundlich wirkt, weil ihm die gleichen nachweislich unwahren Behauptungen zum drölfzigsten Male unter die Nase gehalten wurden, ist das nur verständlich. Das hat nichts mit „Arroganz und Ignoranz der Macht“ zu tun, sondern damit, daß eine nachweislich längst entschiedene Sache nicht wieder und wieder und wieder…gekäut werden sollte. 

In Deutschland und Gott sei Dank in vielen Ländern Europas hat der Geist Jesu und die Botschaft des Evangeliums das gesellschaftliche Miteinander und die staatliche Ordnung durchdrungen und geprägt. Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen findet ihren säkularen Widerhall in Artikel 1 des Deutschen Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Seit über einem halben Jahrhundert lernen und üben wir in Deutschland, dieses Credo wirksam sein zu lassen und unsere Vorurteile und Intoleranzen zu überwinden. Menschen, die in der Menschheitsgeschichte stigmatisiert, verachtet, verfolgt und gequält wurden, sollen nie mehr solches erleiden – dazu gehören Menschen anderer Volkszugehörigkeiten, Menschen mit Beeinträchtigungen, uneheliche Kinder, geschiedene Menschen, gleichgeschlechtlich liebende Menschen, unverheiratete Paare, straffällig gewordene Menschen …

Das haben wir übrigens der Kirche zu verdanken, ohne die Frauen noch immer Eigentum ihrer heidnischen Ehemänner wären. Ohne die das Konzept von Erbarmen, Vergebung und Rehabilitation sich nicht durchgesetzt hätte. Die übrigens nur recht selten von deutschen Päpsten geleitet wurde. Und die auch Menschen, die gegen das 6. Gebot verstoßen, nicht mit Acht und Bann belegt (das taten noch in meiner Kindheit die kirchlich nicht gebundenen Nachbarn), sondern eine ebenso verbindliche wie klar einsehbare Sexualmoral hat, die sich am Neuen Testament orientiert. Wer das Evangelium bemüht, um seine Ideen durchzusetzen, sollte es nicht außer Acht lassen, wenn es den eigenen Ideen widerspricht. 

Männer genauso wie Frauen, alle gehören wir gleichwürdig und gleichberechtigt zu unserer Gesellschaft dazu. In unserer Demokratie vertrauen wir darauf, dass sich die guten menschlichen Eigenschaften bewähren und durchsetzen: Vernunft, Verantwortung, Empathie, Gemeinsinn, sodass aus diesem Geist unser Gemeinwohl getragen wird. Uns Christen in Deutschland stärkt dabei ganz besonders unser Glaube an Jesus Christus. Und ausgerechnet in diesem Umfeld verdunstet der kirchlich getragene Glaube? Sie täuschen sich, wenn Sie meinen, die Menschen hungerten nach einer klerikalen Gottesmonarchie. Der christlich getränkten, säkularen Welt steht die klerikale Kirchenwelt in unerträglichem Widerspruch gegenüber.

Die Kirche geht von der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen (Männer, Frauen, Unentschiedene) aus. Unterschiede macht sie vor allem zwischen erlaubten und verbotenen Handlungen. Sünde verbietet sie, lässt aber Sünder in ihren Reihen zu (schon aus pragmatischen Gründen, es gibt ja keine anderen). Selbst ein Mensch, der die Kirche vollständig verändern will mit der erklärten Absicht, die Kirche dadurch zu erhalten, darf weiterhin Mitglied der Kirche sein. Nur einzelne Vollzüge (wie der Empfang der Eucharistie) sind ihm zumindest zeitweise nicht möglich. Nun ist das keine Erfindung des 19. Jhs., sondern von Anfang an so. Wem diese Kirche nicht passt, dem steht frei, eine andere aufzusuchen oder zu gründen. Es ist dann nur eben nicht die katholische. 

In der klerikalen Glaubenswelt herrscht eine Zweiklassengesellschaft, Frauen haben keine Stimme, sie sind entmündigt. In mittelalterlichen Ritualen werden reine Männerbünde geschlossen, die Macht konsolidieren und jede Veränderung verhindern, die Würde des Menschen wird nicht respektiert, Menschen werden stigmatisiert und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Die Träume der modernen Menschen von Toleranz und Offenheit, von der einen Menschheitsfamilie werden von den klerikalen Kirchenherren nicht als Geist Gottes erkannt. Sie haben den Weg der weltlichen Macht gewählt und damit den Geist des Evangeliums verraten. Daher stirbt die Kirche gerade dort, wo Gottes Geist wirkt, wo Frieden und Gerechtigkeit viel Raum haben. 

Hier kann ich nicht mehr ernst bleiben. Erstens: Ich bin eine erst-, nicht zweitklassige Frau und Dichterin, sagt unser Pfarrer (rechtgläubig). Zweitens: Wenn man statt dem im Kulturkampf geprägten Wort „Mittelalter“ die damals übliche Bezeichnung „Aetas Christiana“ nimmt, klingt es besser. Rituale aus dem christlichen Zeitalter, ja, haben wir. Drittens: Stigmatisierte sind in der Kirche hoch angesehen. Viertens: Dann liegts vielleicht an den Träumen. Fünftens und sechstens: Nö.

Es ist nicht, wie Sie behaupten, in erster Linie die digitale Veränderung, die Menschen von der Kirche entfernt. Es ist die Bildung und die Mündigkeit der Menschen, die von der klerikalen Kirche ignoriert werden. Ein Weiheverständnis, das der Konsolidierung von Macht dient, verliert seine Heiligkeit. Wenn Sakramente der Ausübung von klerikaler Macht dienen, verlieren sie ihre heiligende Wirkung. Gott ist nicht auf der Seite der Mächtigen gegen die Ohnmächtigen. Das Evangelium verkünden heißt eben nicht, einfach die Texte wieder und wieder zu wiederholen. Es heißt, sie in das hier und jetzt zu übersetzen, es heißt, Menschen zu verstehen und ihnen wohlwollend zu begegnen. Das können gerade Menschen, die selbst mitten im Leben stehen. Der Pflichtzölibat lässt nicht nur Menschen, sondern auch die Botschaft des Evangeliums verdorren.

Auch ich bezweifle, daß die Entfernung von der Kirche mit der Digitalisierung vorrangig zu tun hat (auch wenn sie dadurch befördert werden kann). Viel eher kommt sie daher, daß die im Internetzeitalter so leicht zu erwerbende Bildung trotz dieser Zugänglichkeit vernachlässigt wird. Mit der Bildung, die man sich heute so günstig und so leicht erwerben könnte, wenn man nur wollte, wüßte man ja, daß die Kirche zu allen Zeiten Argumente für ihr Handeln, ihr Recht und ihre Sitten hat. 

Man wüßte dann auch, daß der Ausdruck „Pflichtzölibat“ falsch ist. Niemand ist verpflichtet, Priester zu werden. Mithin stimmt jeder, der Priester wird, dem damit verbundenen Zölibat freiwillig zu. Übrigens stehen Priester in aller Regel mitten im Leben, z.B. mitten in einem Missionsgebiet, mitten in der Gemeinde, mitten in der Universität, mitten in Berlin-Kreuzberg oder wo immer der liebe Gott sie hingestellt hat. Zu insinuieren, daß nur sexuelle Aktivität den Menschen wahrhaft urteilsfähig macht, ist nicht nur gegenüber Priestern und Ordensleuten eine hanebüchene Unverschämtheit und Dummheit.

Gebt der Amtskirche die Gestalt, die des Evangeliums würdig ist. Statt Monarchie und Hierarchie, Demokratie und Empathie! Kleriker heiratet und bekommt Kinder! Lernt zu lieben! Seid ganz Menschen – so wie Gott Mensch sein wollte! Steigt herab von euren hohen Rössern und goldenen Thronen! Steigt heraus aus euren Gräbern einer vorgestrigen Theologie! Lasst endlich eure toten Traditionen hinter euch, lasst alles hinter euch, was euch hindert zu Gott! Reformiert das Kirchenrecht, dass es nicht nur Spielregeln sind, sondern den Namen Recht verdient! Gebt der Freiheit Raum und der Gerechtigkeit! Der klerikale Machtapparat hängt wie eine dunkle Wolke über uns. Kehrt endlich um! Lebt das Evangelium!

Demokratie ist ein unbiblischer Begriff. (Ich mag sie trotzdem. Aber biblisch ist sie halt nicht.) 

„Kleriker heiratet und bekommt Kinder! Lernt zu lieben! Seid ganz Menschen – so wie Gott Mensch sein wollte!“ Feine Klimax! Da lernen wir: „Heiraten und Kinder bekommen – lieben – Mensch sein“ gehört so eng zusammen, daß das Letzte nicht ohne das Erste wirklich denkbar ist. Das ist nicht nur unzähligen von Liebe zu Gott und den Menschen erfüllten treuen Geistlichen eine Unverschämtheit, sondern auch gegenüber dito katholischen Laien, die ihre – freiwillige oder unfreiwillige – zölibatäre Lebensform als wundervolle, erfüllende Aufgabe ansehen und „Leben in Fülle“ haben, nicht obwohl, sondern weil sie der Kirche treu sind. 

Hohe Rösser, goldene Throne. Ich weiß grad nicht, von welchen Klerikern ihr redet. Mein Beichtvater lebt in besitzlosem Gehorsam, und ich bin sicher, er ist darin sehr viel freier, als eine Ehe mit einer von Euch ihn je machen könnte. (Ich weiß, daß ich gerade polemisch bin. Geht nicht anders.) Und goldene Throne? Ach kommt. 

Das, was ihr uns an der Basis anempfehlt, rufen wir der Kongregation für den Klerus zu: Schließt euch nicht ein in eure Machtstrukturen, die trügerischen Schutz gewähren, in die Normen, die euch in unnachsichtige Richter verwandelt, in die Gewohnheiten, in denen ihr euch ruhig fühlt. Reformiert eure Machtstrukturen, stellt euch nicht über das Evangelium, trennt die Kirche nicht von Gott durch Überheblichkeiten, Eitelkeiten und Machtgelüste. Übernehmt endlich Verantwortung für die Welt! Trennt euch von den schlechten Traditionen. Lasst die Toten die Toten begraben. Werdet endlich lebendig!

Das, was ihr dem Klerus anempfehlt, rufe ich Euch Basen zu. 

Es gibt ein Maß an triefendem Kitsch, auf das ich sachlich nicht mehr reagieren und argumentieren will. Dies Maß wurde in den letzten beiden zitierten Absätzen überschritten. Dennoch versuche ich es mit noch einer sachlichen Bitte:

Liebe Verteidigerx von Maria 2.0, bitte sucht Euch eine passende Kirche. Oder gründet eine. Oder meinetwegen bleibt in dieser einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche – aber dann findet Euch mit ihr ab! Und bitte, hört auf, mich und andere Frauen, die sich um Rechtgläubigkeit mühen und der Kirche dienen wollen, zu vereinnahmen. Ihr sprecht nicht für uns. Versucht es gar nicht erst!

Die Kommentarfunktion ist abgeschaltet, ich habe keine Zeit für sowas.

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Sonett auf die Berliner Polizei

nach dem Sturm auf den Reichstag

Hipp hipp hurrah, Ihr Bullen von Berlin!
Der Reichstag blieb ganz ohne Schuss bewahrt!
Der Socken-Schuss bleibt andern nicht erspart,
Doch Ihr wart tapfer, klug, voll Disziplin!

Die Horde war voll Wut, in voller Fahrt,
Und Eure kleine Schar erst machtlos schien,
Doch war dem Gegner kein Erfolg verlieh'n –
Ihr habt's gepackt! Ihr seid von bessrer Art!

Ick kann det ooch janz ohne Pathos sagen:
Ihr wart jenial! Soll keener sich beklagen!
Ick find Euch jut! Nich bloß Kostümverleih!

Doch ein Sonett muss schließlich würdig klingen.
So lasst mich rufen, jubeln, künden, singen:
Ein dreifach Hoch auf unsre Polizei!

© Claudia Sperlich




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Wie man mich trotzdem wieder zur Meinungsäußerung bringt

Man versucht in einer offensichtlich gut geplanten Aktion den Reichstag zu stürmen und schwenkt dabei schwarz-weiß-rote Fahnen.

Da meine ich:

  1. Ein Hoch auf die Polizei, die diesen Sturm sehr professionell abwehrte, obwohl sie in einer verschwindenden Minderzahl war! Ein Hoch auf die Journalisten und Blogger, die darüber vor Ort berichtet haben und die Courage hatten, den Angriff zu filmen! Ich selbst bin nach dem Anblick dieser Aufnahmen sehr froh, nicht vor Ort gewesen zu sein mit meinen unsportlichen Beinen.
  2. Das demokratiefeindliche Lumpenpack hat sich nun wirklich gezeigt. Ich erkläre hiermit jeden, der mit diesen Menschen sympathisiert, diese Demonstration richtig fand, diese Geisteshaltung billigt, für diskussionsunwürdig.

Ich habe schon mit allen möglichen Sorten Spinnern geredet und diskutiert, zuletzt mit einer esoterisch nicht nur angehauchten, sondern vernebelten Glaubensschwester, die mir Wodarg et al. ans Herz legen wollte. (Ich gestehe allerdings, daß ich irgendwann nicht mehr nett war.) Hier aber sind meine Grenzen. Mit den Lumpen, die gestern versuchten, die Demokratie zu stürzen, muss man nicht reden (außer man ist ihr Anwalt, der ihnen in einer Demokratie ja zusteht). Mit ihren Sympathisanten auch nicht.

War es richtig, die Demonstration zu erlauben?

Ich bin keine Juristin. Allerdings glaube ich, unsere Gesetze und der Ermessensspielraum der Richter gaben beides her, Erlaubnis und Verbot. Nun haben die Knilche gezeigt, daß sie mit einer Erlaubnis unter milden Bedingungen nicht umgehen können und auch nicht wollen, daß sie vielmehr von vornherein vorhatten, gegen die Regeln der Demokratie zu verstoßen (und gleichzeitig die Freiheiten der Demokratie in Anspruch zu nehmen). Das war einerseits vorhersehbar, andererseits darf man nicht aufgrund einer Vorahnung die Freiheit der Meinungsäußerung einschränken. So kann ich das Gerichtsurteil verstehen, auch wenn mir ein Verbot lieber gewesen wäre.

Nicht verstehen könnte ich, wenn dieser Horde ein zweites Mal erlaubt wird, auf die Straße zu gehen (und sei es für saubere Klos in den Schulen). Sie hat bewiesen, daß sie gewalttätig und undemokratisch ist und sein will.

Zuletzt einige Worte an die katholischen Christen, die sich in geistiger Nähe zu diesen Leuten befinden und diese Demonstration unterstützen. Zunächst begebt Ihr Euch damit in ein Konglomerat aus Esoterikern, Neopaganen, Hare-Krishna-Jüngern und anderen heidnischen, deistischen und atheistischen Strömungen, und zwar nicht als Missionare, sondern bestenfalls als Mitläufer. Sodann unterstützt Ihr gewaltsames Vorgehen gegen den Staat. Sollte einer von Euch jetzt denken „Aber Stauffenberg…“, so kommt halt noch Stolz und Hochmut dazu. Im übrigen verweise ich auf Römer 13,1-7.

Und zuallerletzt: Die Kommentarfunktion ist aus gutem Grund geschlossen.

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Wie mir die Lust an der Meinungsäußerung verging

Dumm, niederträchtig, böse, menschenverachtend, demokratiefeindlich, selbstverliebt, arrogant. Selbstverliebtes Geschreibsel. Du in deiner Zuckerwattewelt.

Das sind nur einige der Anwürfe gegen mich aus den letzten zwei Wochen. Ich finde das grundsätzlich nicht schlimm; wir haben freie Meinungsäußerung, und wenn jemand meint, ich sei so, darf er das sagen (wobei mich eine Äußerung wirklich getroffen hat, weil sie von einer Person kam, die ich bis dahin als Freundin angesehen hatte, und zwar ungeachtet zuweilen erheblicher politischer Differenzen).

Ich werde dennoch das Recht auf freie Meinungsäußerung künftig weniger in Anspruch nehmen, oder vielmehr in weniger Angelegenheiten. „Gott ist gut, Kunst ist schön, Eichhörnchen sind niedlich“ werde ich weiter postulieren, aber „Verantwortungslosigkeit ist schlecht, Erstickungstod gilt es zu vermeiden“ eher nicht. Grund hierfür ist, daß ich keinen Sinn mehr darin sehe. Aus mir unbegreiflichen Gründen führen solche Aussagen nämlich zu heftigem Streit. Zudem glaube ich nicht, daß irgendjemand sich ausgerechnet durch meine Mahnung davon abhalten lässt, Corona oder irgendetwas anderes Schlechtes munter in der Welt zu verbreiten, wenn ihm gerade danach ist.

Allerdings werde ich Äußerungen, die mir nicht passen, hier auch nicht mehr zulassen. Das heißt: ich werde nicht mehr unter allen Artikeln eine Kommentarfunktion haben und auch dort, wo es eine gibt, diese erheblich einschränken. Falls jemand das als „Zensur“ bezeichnet: Ist es nicht. Zensieren kann ein Staat, und ich bin kein Staat. Ich bin nur einfach ich und habe keinen Bock auf blöde Streitereien. Auch nicht auf mir unangenehme Äußerungen. Beides gibt es auch außerhalb meines Blogs übergenug, da muss ich sie hier nicht auch noch über mich ergehen lassen. Mein Blog ist keine asketische Übung.

Hugh, ich habe gebloggt.

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Hörnchen erforscht den Schreibtisch

Es bleibt ihm auch nichts anderes übrig, denn woanders gibt es keine Nüsse.

Das wuschelige Ding auf dem Schreibtisch ist auch ein Hörnchen, wie man hier sieht. Ein handzahmes!

Fragt sich nur, wie man arbeiten soll mit den ganzen Hörnchen auf dem Schreibtisch.

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facebook-Sonett

Du Schwätzertreff der Schlechten, Falschen, Doofen,
Vernunft und Sinn und Argument verbellend,
Du Brunnen, von Verleumdung überquellend,
Verteiler aufgebauschter Katastrophen!

Du Freundestreffen, trüben Tag erhellend,
Wo Theophile treffen Philosophen,
Ideengeber manch‘ so netter Strophen,
Gar schöne Bilder mir vor Augen stellend!

So schön und häßlich, freundlich und gemein,
Grad wie das Leben – ohne es zu sein,
Auch wenn es mancher ernstlich dafür hält!

Doch Antwort auf die großen letzten Fragen
Kann nicht das zuckerbergsche Dingsda sagen –
Denn facebook zeigt ja bestenfalls die Welt.

© Claudia Sperlich

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Maria Königin

Melodie: Sieh, Vater, von dem höchsten Throne (Berliner Anhang GL 834)
Hier die Melodie – allerdings singe ich das viel schneller, es ist ja kein Schlaflied.

Dein Sohn und Herr hat dich erhoben,
Maria, Magd und Königin.
Den alle Mächte ewig loben,
Macht dich zur sanften Herrscherin.
Du trugst den Heiland, trägst die Krone,
Er hat mit Sternen dich geschmückt.
Zeig uns den Weg zu Seinem Throne,
Hilf uns, das unser Leben glückt.

Du hast auf Erden hart gelitten
Um Gottes und um deinen Sohn,
Doch nie gehadert, nie gestritten,
Und nie gefordert einen Lohn.
Wenn wir zu taub sind und zu träge,
Dann sag uns: Was Er sagt, das tut!
Sein Lieben und Sein Leiden präge
Uns in die Herzen, in den Mut.

Vor dir, die einst den Engel hörte,
Neigt dienend sich der Engel Schar.
Du von der Schlange nie Betörte,
Zertritt die Schlange der Gefahr!
Bitt für uns den, der dich erkoren,
Sei Leuchtturm uns bei trüber Sicht,
Führ uns, wenn wir den Weg verloren,
Mit deiner Sternenkrone Licht.

© Claudia Sperlich

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Hörnchen zähmen

… ist keine einfache Aufgabe.

Die Futterstation auf dem Balkon bleibt derzeit leer. Stattdessen lege ich Nüsse auf das innere Fensterbrett. Hörnchen bleibt skeptisch, aber der Hunger ist größer als das Mißtrauen. Jedenfalls bei dem Freund mit den angeknabberten Ohren. So ein alter Kämpe traut sich was!

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Steile Mail und steile Kurve

Am 15. August erhielt ich eine gar verwunderliche Mail über das Kontaktformular meines Blogs. Ich habe lange überlegt, ob ich dem Autor oder der Autorin (das Geschlecht geht aus dem Schreiben nicht hervor) antworte. Nun will ich nicht, daß dieser Mensch meine Mailadresse bekommt. Aber ein so bemerkenswertes Schreiben verdient schon eine Reaktion. Also auf diesem Wege.

Sehr geehrte Frau Sperlich,
Sie behaupten gegen Abtreibung zu sein, stimmen aber in den Tenor der Abtreiberterroristen mit ein, wenn es um die Coronademonstration geht. Sie behaupten, wieder besseren Wissens, dass es nur 17000 gewesen seien.

Sie beziehen sich auf mein Gedicht, in dem ich nach erstem Kenntnisstand von 17.000 Irren schrieb. In einem kurze Zeit später veröffentlichten Blogartikel schrieb ich von 20.000 Demonstranten, was der polizeilichen Schätzung entspricht. Rückblickend kann ich sagen: vielleicht waren ja bis zu 3000 Teilnehmer nicht vollkommen durchgeknallt. Dann stimmt beides. Nebenbei: wider (ohne e) zieht den Akkusativ nach sich.

Daß Sie mich mit Abtreibungsbefürwortern in einen Topf werfen, macht Sie im Prinzip diskussionsunwürdig. Der Gedankengang „Es gibt Abtreibungsbefürworter, die die Größe dieser Demonstration recht gering einschätzten – die Sperlich schätzt ähnlich – also muss die Sperlich Abtreibungsbefürworter sein“ ist von besonderer Unlogik. Aber da ich schon einmal dabei bin, gehe ich auch auf den Rest Ihres Pamphletes ein. 

Nun, dank gut verfügbarer moderner Medien wie z.B. Handes und Smart Phones mit Kamerafunktion ist diese Lüge sehr leicht zu durchschauen. Es waren viel mehr, ich weiss es aus allererster Hand.

Dank moderner Technik ist klar, daß es nicht „1,3 Millionen“ waren, wie vom Veranstalter postuliert, sondern etwa 20.000. Man kann das leicht erkennen, wenn man die Luftaufnahmen von der Loveparade am gleichen Ort (ca. 1 Million Teilnehmer) und die der von mir harsch kritisierten Demonstration in jüngerer Zeit vergleicht. Man kann natürlich auch weiter behaupten, es seien dort 1,3 Mio. gewesen. Am besten noch mit dem (auch schon gehörten) Zusatz, diese 1,3 Mio. haben sich an die Abstandsregeln gehalten – was nicht einmal 20.000 möglich war.

Und wo bleibt denn die Explosion der Coronainfektionen, jetzt, zwei Wochen später?

Die Infektionskurve in Berlin steigt stetig. Vom 26. Juni bis zum 30. Juli war sie gegenüber der Zeit davor etwas flacher. Seit dem 1. August ist sie wieder steiler, seit dem 10. August so steil wie im März.

Aktive Infektionsfälle (Infektionen nach Übermittlungsdatum an das LAGeSo abzüglich Genesene und Verstorbene) in Berlin: 1. August 468; 17. August 772. Berlin-Mitte ist dabei nicht nur von allen Berliner Bezirken am stärksten betroffen, sondern steht bundesweit an zweiter Stelle.

Berlins Fallzahlen insgesamt (also sämtliche Corona-Infektionen – auch die noch bestehenden aus dem Vormonat – und der Todesfall dieses Monats an Corona, zum Glück derzeit wirklich nur einer) sind noch höher: 1. August 9318; 17. August 10318.

Genesungen (Schätzwert, da Genesung nicht meldepflichtig ist): 1. August 8627; 17. August 9322. Hierbei ist zu beachten, daß „Genesung“ nicht unbedingt bedeutet „Patient ist wieder gesund“, sondern nur „nicht mehr krankenhauspflichtig, nicht mehr infektiös, kann wieder krauchen“ – zahlreiche Betroffene haben bleibende Schäden. Nach derzeitigem Kenntnisstand können dabei alle Organe, nicht nur die Lunge, betroffen sein. Ja, auch das Hirn – und hier habe ich Mühe, mir eine bissige Bemerkung zu verkneifen.

Inzidenz (also Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) in Berlin: 1. August 8,7; 17. August 15,36. Im gleichen Zeitraum stieg der 7-Tages-Durchschnitt von 7,23 auf 14,18 (Schätzwerte).

Quelle

In sage und schreibe einem Landkreis in Bayern sind es mehr als 50 pro 100000 Erkrankte, und das, wo sie fast wieder überall Urlaub machen dürfen, völlig gleichgültig, was diese Länder gegen Corona tun und was nicht, bzw. wie sie betroffen sind.

Dank strenger Vorschriften und einer Vielzahl von Menschen, die nicht so sind wie der Autor dieser Mail, sondern Vernunft walten lassen, ist es in Bayern besser geworden. Dank der Lockerungen kann es auch wieder schlimmer werden – wenn sich genug Leute zusammenfinden, die dem Betreffenden zustimmen. Daß die Zahlen jetzt noch nicht ganz katastrophal sind, mag auch daran liegen, daß die meisten Bayern gescheit genug sind, eben nicht wie blöd in Risikogebiete zu fahren.

Sind Sie eigentlich auch für die Maskenpflicht und Singeverbot in Kirchen, wo die Restaurantes wieder proppenvoll sind, und die Urlauber im Ausland sich darum bestimmt auch nicht scheren?

Masken sind in Kirchen derzeit empfohlen, nicht geboten. Da die meisten Kirchgänger vernünftiger sind als der Autor dieser Mail, langt das auch. Ich halte mich an die Empfehlung. Das Singverbot in Kirchen schmerzt mich, aber ich sehe es ein (und freue mich, daß es dem Kantor von der Empore aus erlaubt ist, zu singen, und daß unter Beachtung der Abstandsregeln auch wieder ein Konzert in meiner Heimatgemeinde stattfinden konnte.) Die vollen Restaurants machen mir einige Sorge, auch wenn ich nicht kategorisch gegen Restaurantbesuche bin – nur eben für Einhaltung von Abstandsregeln. Die Quittung für mangelnde Disziplin in Restaurants hat Berlin auch kürzlich bekommen – zahlreiche Neuinfektionen in einigen wenigen Restaurants, in denen nicht aufgepasst wurde.

Sie sind eine Heuchlerin, aber, dem Herrn Jesus Christus  und seiner jungfräulichen, unendlich weisen königlichen Mutter sei Dank, sehr leicht zu durchschauen.

Ich bin ganz sicher eine Sünderin – in diesem Punkt unterscheiden wir uns nicht. Heuchelei gehört nun gerade nicht zu meinen Hauptlastern, ich mache keinen Hehl daraus, daß ich Sie für einen Widerling halte, und auch nicht daraus, daß meine Hoffnung, Sie verstehen dies Posting, äußerst gering ist. Den Mißbrauch Jesu und Mariä verbitte ich mir.

Ich empfehle Ihnen nicht Mathäus 5, Sie sind ja nicht meine offizielle Feindin, sondern eine Heuchlerin, eine von der Art, die den Herrn Jesus Christus, ihren Bruder, ans Kreuz schlagen ließen, weil er ihre Heuchelei offenbar gemacht hat. So empfehle ich ihnen eher Jesaja 5, 18-20, bzw. den Judasbrief.

Danke. Immer wieder gut, die Bibel zu lesen. 

In diesem Sinne

Reden Sie mir nicht von Sinn. Davon verstehen Sie nichts.

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Tierpark Berlin

Vor kurzem war ich mit Freunden im Tierpark – hier einige Bilder, einfach um mal wieder zu staunen, was es für schöne Tiere gibt.

Eisbärmama beaufsichtigt ihr Kind beim Schwimmen.

Noch ein Bär, ungefährlich. Mein Patenkind hat ihm das Hütchen geliehen.

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Das Degu ist in Peru und Chile heimisch und ein Verwandter des Meerschweinchens.

Die Thüringer Wald-Ziege – das eindrucksvolle Fleckenmuster ist allerdings nur ein Schattenspiel vom nächsten Baum.

Kamele. Sie sehen immer so aus, als ob sie sich für was Besseres halten.

Elephanten – von mir konsequent mit ph geschrieben, das sind die größeren.

Chinesische Zacken-Erdschildkröte, Gebänderter Fidschi-Leguan, Blaugefleckter Baumwaran, Salomonen-Wickelschwanzskink und Grüner Baumpython. Allein schon diese Namen!

Hartmann-Bergzebras, Somali-Wildesel und Giraffen

Marabu und Stockente putzen sich, Flamingos stehen dekorativ herum, Sekretär macht schlapp.

Zwergzebu (immer noch groß genug, um ihm nicht feindlich begegnen zu wollen), Nellore-Zebu und Gayal (mit dem einleuchtenden deutschen Namen Stirnrind) sowie der Asiatische Wasserbüffel Kerabau.

Viel größer noch: Das Bison!

Viel kleiner, niedlich, aber spitzig-wehrhaft: Das Stachelschwein!

So schöne, lustige, niedliche, ehrfurchtgebietende, grandiose, herrliche Tiere! Und das ist nur ein kleiner Teil der Bewohner des Tierparks. Da geh ich wieder hin! Und mit diesen wunderbaren Freunden, für die ich sehr dankbar bin.

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