Tierpark Berlin

Vor kurzem war ich mit Freunden im Tierpark – hier einige Bilder, einfach um mal wieder zu staunen, was es für schöne Tiere gibt.

Eisbärmama beaufsichtigt ihr Kind beim Schwimmen.

Noch ein Bär, ungefährlich. Mein Patenkind hat ihm das Hütchen geliehen.

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Das Degu ist in Peru und Chile heimisch und ein Verwandter des Meerschweinchens.

Die Thüringer Wald-Ziege – das eindrucksvolle Fleckenmuster ist allerdings nur ein Schattenspiel vom nächsten Baum.

Kamele. Sie sehen immer so aus, als ob sie sich für was Besseres halten.

Elephanten – von mir konsequent mit ph geschrieben, das sind die größeren.

Chinesische Zacken-Erdschildkröte, Gebänderter Fidschi-Leguan, Blaugefleckter Baumwaran, Salomonen-Wickelschwanzskink und Grüner Baumpython. Allein schon diese Namen!

Hartmann-Bergzebras, Somali-Wildesel und Giraffen

Marabu und Stockente putzen sich, Flamingos stehen dekorativ herum, Sekretär macht schlapp.

Zwergzebu (immer noch groß genug, um ihm nicht feindlich begegnen zu wollen), Nellore-Zebu und Gayal (mit dem einleuchtenden deutschen Namen Stirnrind) sowie der Asiatische Wasserbüffel Kerabau.

Viel größer noch: Das Bison!

Viel kleiner, niedlich, aber spitzig-wehrhaft: Das Stachelschwein!

So schöne, lustige, niedliche, ehrfurchtgebietende, grandiose, herrliche Tiere! Und das ist nur ein kleiner Teil der Bewohner des Tierparks. Da geh ich wieder hin! Und mit diesen wunderbaren Freunden, für die ich sehr dankbar bin.

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Kräuterbuschen

Traditionell zum Hochfest Mariä Aufnahme werden Kräuterbuschen gebunden. Heuer habe ich das nicht zum ersten Mal gemacht, aber zum ersten Mal ist er wirklich hübsch geworden. Alle Pflanzen stammen von meinem Balkon:

Rose, violettes Blümchen, Salbei, Minze, Rosmarin. Die ebenfalls traditionelle Siebenzahl bekomme ich damit gerade noch nicht zustande, aber das finde ich nicht schlimm.

Duftet gut, sieht schön aus, erfreut mein Herz – und, wie ich glaube, auch ihres.

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Die „Kräuterweihe“ (eigentlich eine Kräutersegnung, da die Sträußchen hinterher nicht nur für kirchlichen Gebrauch sind) ist nach der Messe – wenn man nicht, wie ich, den Kräuterbuschen zu Hause vergisst. Wenn aber, wie heuer, dies Fest auf einen Samstag fällt, ist der Buschen bei der „äußeren Feier“ (dem selben Fest am folgenden Sonntag) immer noch ganz frisch und kann ohne Schwierigkeiten zur Kirche mitgenommen werden.

Und nun ist der Kräuterbuschen gesegnet und schmückt ein Marienbild (das von seinem Gewicht etwas schief hängt, aber das macht der Allerseligsten nichts aus).

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Blumen zu Marienfest und Weihe

Aufnahme Mariä, Weihe an das Herz Jesu, Weihe an das Unbefleckte Herz Mariä – da müssen Blumen her, und zwar viele. Ein Gang durch den Garten der Heilig-Kreuz-Kirche zeigt schon mal eine Malve und viele prachtvolle Hortensien.

Und dann gibt es noch einige Blümchen aus dem Vorgarten.

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Weihe des Erzbistums Berlin an das Herz Jesu und das Herz Mariä

Heute ist es soweit. Erzbischof Koch weiht das Erzbistum in einem feierlichen Gottesdienst den Herzen Jesu und Mariä. Der Termin ist passend gewählt: heute feiert die katholische Kirche auf der ganzen Welt Mariä Aufnahme in den Himmel.

Über die Weihe des Erzbistums Berlin habe ich schon mehrfach gebloggt. Hier noch einmal zusammengefasst:

Ein Artikel, warum eine solche Weihe überhaupt sinnvoll ist.

Eine Herz-Jesu-Andacht – passend auch an jedem Herz-Jesu-Freitag (dem ersten Freitag jedes Monats).

Eine Herz-Mariä-Andacht – passend auch zu Marienfesten (und gerade heute).

Ein Gedicht an das Herz Jesu.

Zwei Choräle – einer an das Herz Jesu und einer an das Unbefleckte Herz Mariä.

Ein Gedicht über die Herzen Mariä und Jesu.

Ich wünsche allen einen Tag voll herzensguter Begegnungen, herzlicher Freude und wo nötig herzerwärmenden Trostes.

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Eine Woche bis zur Weihe des Erzbistums Berlin!

Weihe des Erzbistums

Gottes Mutter, Tochter, Magd und Braut,
Dein Herz schlägt und ließ das Seine schlagen.
Sein Herz hat auf deines schon geschaut,
Eh du warst in deinen Erdentagen.

Sohn der Jungfrau, Herr und Gottesknecht,
Dein Herz schlägt, um alle zu erlösen.
Dein Herz machte ihres schon gerecht,
Eh sie kam in diese Welt des Bösen.

Herr und Magd und Himmels Königspaar,
Euren Herzen will ich mich ergeben.
Eure Herzen lieben immer wahr,
Seines ist und ihres zeigt das Leben.

Jesu und Marien Herz geweiht,
Wird das Erzbistum erfüllt mit Gnade.
Herr, mach jedes Herz für Dich bereit!
Jungfrau, zeig den Herzen ihre Pfade!

© Claudia Sperlich

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Meinen Gegnern

Kritiker waren es ja nicht, denn Kritik befasst sich mit dem Werk, nicht mit dem tatsächlichen oder vermeintlichen Charakter des Autors. (Die einzige echte Kritik kam von einem, der keinesfalls mein Gegner ist.)

Aber die Anwürfe interessieren mich gar nicht. Gekränkt hat mich nur eines: daß das so lustvoll zerfetzte Gedicht mehrfach als „Sonett“ bezeichnet wurde.

Da schreibe ich seit vielen Jahren Sonette und andere Gedichtformen, habe mehrfach erklärt, wie ein Sonett aufgebaut ist, nebenbei findet man das auch bei Wikipedia und anderswo – und dann nennen mehrere wütende Leser ein Gedicht aus drei vierzeiligen Strophen ein Sonett.

Um jetzt ein für alle mal klarzustellen, woran man formal ein Sonett erkennt, präsentiere ich meinen Lesern – den einen wie den anderen – gleich zwei.

Nach dem Sturm
zwei Sonette

Ich wünsch euch nicht, was jene kühn riskieren
Im Namen ihrer Freiheit von Gedanken.
Nur werden einige durch die erkranken,
Die jetzt nach Freiheit (nur der eignen) gieren.

Vielleicht wird mancher später sich bedanken
Bei jenen, die er heut vergleicht mit Tieren,
Wenn er sein Leben doch nicht muss verlieren,
Wenn er nur halb geheilt kann heimwärts wanken.

Ihr wollt Million sein? Ihr seid zwanzigtausend.
Zugleich wollt ihr die Abstandsregeln halten?
Schon zwanzigtausend gehn nur dicht an dicht.

Ihr seid zu viele, das erkenn ich grausend.
Doch könnt ihr längst noch nicht das Land verwalten.
Die meisten seid zum Glück ihr lange nicht.

*

Ich habe Ungefälliges geschrieben,
Da brach Empörung über mich herein.
Ich sei ein Schlafschaf, blind und dumm, gemein,
Durch meinesgleichen sei das Land zerrieben.

Und Katholiken, Pfingstler, Calvinisten
War’n endlich einig: Diese ist satanisch!
Mir schien manch Kommentar ein wenig manisch,
Mich irritierten diese frommen Christen.

Nur einer mahnte mich in Freundeszeilen,
Ich solle bei Matthäus 5 verweilen.
Das ist Kritik, nicht bloßes Kesseltreiben!

Doch dem, der niederträchtig mich genannt,
Erklär ich: oderint dum metuant!
Ich werde weiter ohne Rücksicht schreiben.

© Claudia Sperlich

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Verklärung des Herrn

Melodie: Aus meines Herzens Grunde

Mit Moses und Elias
Auf Bergeshöhen stand
Der Christus, der Messias,
Des Vaters Mund und Hand.
Sie haben den erkannt,
Der das Gesetz erfüllte,
Und Gott der Vater hüllte
Ihn in ein Lichtgewand.

Die Welt läßt sich betören
Durch alle Zeiten schon,
So kann sie viel zerstören –
Doch nicht den Gottessohn.
Sein freundliches Gebot,
Einander nur zu lieben,
Ist immer wahr geblieben
Und stärker als der Tod.

Ich will Dir Hütten bauen
In meiner Seele Raum,
Aus Liebe und Vertrauen,
Aus Laub vom Lebensbaum.
Mein Jesus, sei bei mir
Und lass bei Dir mich leben.
Ich will Dir alles geben,
Was ich bekam von Dir.

Wenn ich mich selbst verfehle,
Was soll ich mit der Welt?
Ist doch die Menschenseele
Mehr wert als alles Geld!
Wer läßt sein Leben ganz
In Gottes guten Händen,
Zu dem wird Gott sich wenden,
Dem schenkt Er Seinen Glanz.

© Claudia Sperlich

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Siebzehntausend Irre

… waren heute in Berlin unterwegs, um dagegen zu protestieren, daß sie niemanden mit einer potentiell tödlichen Krankheit infizieren dürfen. (Möglicherweise auch mehr, die höchsten Schätzungen sprechen von zwanzigtausend.)

Sie sind heut wieder durch Berlin getrampelt,
die Irren, die sich für geknechtet halten,
weil Klügere sich haben abgestrampelt,
um die Corona endlich auszuschalten.

Sie sabotieren mit den dümmsten Phrasen
die Wissenschaft und jede kluge Regel.
Was diese Logikfreien aus sich blasen,
lässt bald schon steigen den Coronapegel.

Wenn sie so hunnenfürstlich Schwachsinn reden,
sieht man bei manchen Brust und andres schwellen.
Sie tun sich leid, und sie gefährden jeden.
Hat Deutschland keine freien Gummizellen?

© Claudia Sperlich

Und hier zum Hören:

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Zwei Wochen bis zur Weihe des Erzbistums Berlin!

Am 15. August wird das Erzbistum Berlin dem Herzen Jesu und dem Herzen Mariä geweiht. In Vorbereitung darauf stelle ich auf meinem Blog passende Gebete vor – heute zwei meiner Choräle, die gerne im Gottesdienst gesungen werden können! (Einzige Bedingung: Der Autorenname gehört auf den Liedzettel.)

Herz Jesu
Melodie: Ich bete an die Macht der Liebe

Du Herz, zerbrochen und zerschlagen,
Du Herz, durchbohrt vom Lanzenstich,
all unsre Sünden fortzutragen,
gabst Du für alle Menschen Dich.
Zieh an Dich alle Menschenherzen,
lass keines je sein Heil verscherzen.

Von Dir geht aus der Strom des Lebens,
der Deine Kirche blühen lässt!
Zu Dir kommt niemand je vergebens,
Du bist die Liebe treu und fest.
Du bist des Glaubens Ziel und Mitte,
der Geist lenkt zu Dir unsre Schritte.

Herz Jesu, lass mein Herz gesunden,
steh mir in Seelenängsten bei.
Ich habe mich an Dich gebunden,
Herz Jesu, in Dir bin ich frei.
Befiehl dem Feind, von mir zu weichen!
Herz Jesu, lass mein Herz Dir gleichen.

***

Unbeflecktes Herz Mariä
Melodie: GL 395 – Den Herren will ich loben
oder 418 – Befiehl Du Deine Wege
oder 465 – Das Jahr steht auf der Höhe

Maria voller Gnaden, dein Herz in Gottes Licht
ist ohne jeden Schaden, die Sünde trübt es nicht.
Dein Herz ist voller Güte und ohne Dunkelheit,
wie eine Rosenblüte bewahrt in Ewigkeit.

Du hast dem Herrn gesungen als herzenstreue Magd.
Vom Leidensschwert durchdrungen blieb dein Herz unverzagt.
Als du den Sohn gefunden, hat dich Sein Wort berührt.
Sein Leid und Seine Wunden hat dein Herz auch gespürt.

Dein Herz voll Gottesliebe schlägt für die Christenheit.
Du bist wie Blütentriebe in kalter, dunkler Zeit,
du führst auf Blumenwegen uns ins gelobte Land:
Du Mutter voller Segen, zeig uns des Sohnes Hand.

© Claudia Sperlich

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„Ach, sind Sie Feministin?“

Ich stehe vor einem Briefkasten, im Begriff, zwei Briefe einzustecken.
Eine junge Frau spricht mich an, es sei ja nett von mir, daß ich für sie extra anhalte. Ich denke eine Sekunde lang: Charmante Art, mich anzuschnorren – sehe dann genauer hin: nein, diese sehr gepflegte Dame schnorrt gewiss nicht. Ein kleines Schild zeigt, wofür sie hier steht: amnesty international.

Ich sage: „Nein, für Amnesty International habe ich nichts übrig.
Auf ihr ungläubiges Lächeln führe ich aus: Die haben früher hervorragende Dinge geleistet, jetzt setzen sie sich für ein Recht auf Abtreibung ein, das unterstütze ich nicht.“

Sie trägt ein kleines Kreuz um den Hals. Das fällt mir auf, als sie etwas leiser sagt: „Das finde ich auch nicht gut.“ Ich bin nun gerade in Fahrt und rede weiter: „Das hat auch gar nichts mit Frauenrechten zu tun. Fünfzig Prozent der Abtreibungen betreffen Mädchen.“

Sie sieht ehrlich erstaunt aus. „Wie bitte?“

Ich: „Wir sind uns ja wohl einig darüber, daß die Hälfte der Menschheit weiblich ist?“

Sie: „Ach so. Ich dachte, Sie meinen jetzt die Abtreibungen.“

Ich: „Meine ich auch. Die Hälfte aller Abgetriebenen ist nämlich auch weiblich.“

Und jetzt kommt der Satz…: „Ach, sind Sie Feministin?“

Ich: „Nö. Ich habe bloß Grundkenntnisse in Biologie.“

Sie: „Ich habe Biologie studiert.“

Ich: „Merkt man aber nicht.“

Ich bin dann ohne weitere Diskussion weitergefahren. Erstens weil ich von der Arbeit kam und Hunger hatte, zweitens weil ich keine Lust mehr hatte, zu diskutieren, ob ein Mensch vor der Geburt schon erhaltenswert ist.

Aber ein bißchen ärgert mich schon, daß ich der jungen Biologin nicht noch gesagt habe: „Übrigens spart jede Abtreibung Alimente, was für den Erzeuger sehr praktisch ist.“ Na, vielleicht nächstes Mal.

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