MEHR 2026: Hilfe für Kranke und Arme

Zwei Hallen voll mit Ständen – es war überwältigend! Hier nur ein kleiner Überblick über die, bei denen ich länger verweilte und mich informierte. Und natürlich nahm ich mehr mit, als ich eigentlich wollte, kaufte mehr, als ich eigentlich wollte, und freue mich darüber, weil ich nun a) mir und anderen Freude machen konnte, b) informieren kann, hoffentlich auch zur Freude.

Von zwei christlichen Krankenhäusern habe ich Pflaster bekommen – bei meiner Neigung zu Küchenunfällen nicht schlecht!

Das Haus Immanuel ist eine Klinik für suchtkranke Frauen in Oberfranken.

Mercy Ships ist eine spendenfinanzierte christliche Organisation, die Hospitalschiffe in aller Welt einsetzt, besonders in Afrika. An Bord der Mercy Ships werden kostenlos Operationen durchgeführt für Menschen, die sonst keinen Zugang zu professioneller Krankenversorgung und kein Geld dafür haben. Viele dieser Operationen wären in Europa kurz nach der Geburt oder nach einem Unfall selbstverständlich vorgenommen worden, während in Afrika Menschen mit heilbaren schweren Behinderungen leben müssen. Es gibt die Mercy Ships seit 1978, und sie haben bereits über 2,8 Millionen Menschen geholfen und über 49000 medizinische Fachkräfte geschult. Die Ärzte auf den Mercy Ships arbeiten ehrenamtlich in ihrem Urlaub. Das Büchlein „Geschichten der Hoffnung“ gibt einen Eindruck davon, was Menschen ohne gute medizinische Hilfe teils jahrzehntelang ertragen mussten, bis sie auf einem Mercy Ship Heilung erfuhren.

Und zu guter Letzt: Auf dem Messegelände gibt es klare Hinweise, was man nicht in die Hallen mitnehmen darf, u.a. deshalb, weil es sonst zu übermäßig vielen Hilfeleistungen durch Ärzte etc. kommen müsste. Offenbar hatten die Macher dieses Schildes Humor. Meine kleine Kamera ist zum Glück gänzlich unprofessionell, das Gepäck war klein genug, um durchgelassen zu werden. Schreibzeug zählt in Demokratien nicht als Waffe. Aber dass mein Elephant nicht in den Raum durfte, fand ich ein bisschen gemein.

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MEHRdenken – Wahrer Mensch und Wahrer Gott

Zum großen Thema der Zweinaturenlehre waren geladen:

  • Dr. Oliver Dürr (Direktor Zentrum Glaube & Gesellschaft, Universität Fribourg)
  • Prof. Dr. Gregor Emmenegger (Professor für Kirchengeschichte, Universität Fribourg)
  • Prof. Dr. Thomas Schumacher (Professor für Neues Testament, Universität Fribourg)
  • Prof. Dr. Ursula Schumacher (Professorin für Systematische Theologie, Universität Luzern)
  • Prof. Dr. Gudrun Nassauer (Professorin für Neues Testament, Universität Fribourg)
  • Prof. Dr. Benedikt Paul Göcke (Professor für für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Ruhr-Universität Bochum)
  • Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger (Prof. em. für Altes Testament, Universität Wien)
  • Dr. Zaza Gatarski (Kunsthistorikerin)
  • Dr. Georgios Vlantis, (Orthodoxer Theologe, Archon des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel)

Ich hatte mir vorgenommen, sie alle zu hören. Und nach den ersten beiden Vorträgen konnte ich mich nicht mehr konzentrieren. Schade, aber ich bin eben nicht mehr jung! Und diese beiden Vorträge lohnten sehr.

Bei Prof. Emmeneggers spannendem Vortrag über das Konzil von Nizäa merkte ich, wie viel ich vergessen habe.  Das ist einerseits schade, andererseits hoffnungsvoll, wenn ich darauf hingewiesen werde und immerhin weiß,  wo ich mich wieder zu diesem Thema belesen kann.

Viele der Vorträge auf der MEHR 2026 findet man in der Mediathek von Radio Horeb.

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Eucharistiefeier mit Weihbischof Florian Wörner

Am zweiten Tag der MEHR, am Sonntag, war die Messe mal wirklich gut besucht – zwei- bis dreitausend Gläubige! Schöne Musik, liebevolle und fromme Atmosphäre, würdig und recht zelebrierte Messe – und der Herr mittendrin! Und da sie nachmittags stattfand, hatte ich kein Problem, pünktlich zu sein.

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MEHR 2026 – John Eldredge, Herzenssache!

John Eldredge kannte ich noch nicht – und es ist mir völlig gleich, dass er sich sehr wesentlich an Männer wendet, tatsächlich habe ich das bei seinem Vortrag gar nicht gemerkt. Ich hatte eher das Gefühl, er wendet sich wesentlich an Menschen. Er war mir von Anfang an sympathisch durch seine Freundlichkeit und seinen Humor.

Was ich aus seinem Vortrag mitnahm:

Die Seele wird hell durch die Begegnung mit Jesus. Verstand ist wundervoll und wichtig – und die deutsche Literatur hat viel Großartiges über den Verstand geschrieben. Aber ohne das Herz taugt der beste Verstand nichts. Freude, Liebe und Güte, aber auch Trauer und Sorge sind Herzenssache.

Die Welt versucht ständig, die Einheit mit Gott zu zerstören. Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben“ – und kurz später mahnt Er, wir sollen so eins sein, wie Er eins mit dem Vater ist. Ohne das können wir nicht leben. In Off. 3,20 heißt es: „Siehe, Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn einer Meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde Ich eintreten und Mahl mit ihm halten und er mit Mir.“ Jesus klopft an die Tür unseres Herzens.

Die Stiftshütte und später der Tempel sind im Alten Testament Orte der Gegenwart Gottes, und dorthin geht es durch die Wüste. (Ohne eine Erfahrung der „Wüste“ gibt es auch keine Erfahrung von Gottes Gegenwart, zumindest habe ich das so verstanden.) Epheser 3,17-19 zeigt, dass für uns Christen unser Herz Stiftshütte und Tempel ist. „Gottes Gegenwart ist, wo Er tief im Innern wohnt“, heißt es bei der französischen Mystikerin Jeanne Guyon. Jesus Zugang zum Herzen zu geben macht Heilung möglich.

Das Geheimnis christlichen Lebens besteht in Gebet und Gemeinschaft. Gebet geht allem voran, Eldredge betont das gern (und mit Recht). Aber auch die Gemeinschaft ist wichtig. Für die Sakramente braucht es Gemeinschaft (mindestens zwei, Spender und Empfänger – niemand kann sich selbst ein Sakrament spenden). Gebetskreise, christliche Gruppen verschiedener Art sind wichtig. Es geht dabei auch immer um Entschleunigung; das weltliche Leben hat eine Tendenz, uns zur Besinnungslosigkeit zu hetzen.

Jeder sehnt sich nach der Einheit, die der dreieine Gott ist. Trinität ist Einheit. Zur „Einheit mit Gott“, also eine innere, innige Verbundenheit mit Ihm, kann man in drei Schritten gelangen:

  1. Schritt – Seine Gegenwart wahrnehmen und als sanften Trost spüren. Das geht in allem, was man von Herzen liebt und gern tut. (Hier habe ich einen leisen Vorbehalt gegen Eldredge, denn man kann ja auch Böses und Falsches gern tun. Eldredge würde vermutlich erwidern: Das ist dann aber keine Liebe.)
  2. Schritt: Sich nach innen wenden. Jesu Gleichnis von den Schafen, die auf die Stimme des Hirten hören (Joh. 10,1-16) kommt hier zum Tragen. Die Welt fragmentiert unsere Aufmerksamkeit; das beweist auch die Neurowissenschaft. Sich zur Ruhe bringen, Ablenkungen ausschalten, schaffen die meisten Menschen nicht einmal sieben Sekunden lang. Die Gegenwart Christi ist in den Herzen Seiner Jünger. Er ist allerdings längst da, wenn wir anfangen, Ihn zu suchen. Diese Suche beginnt schon, wenn wir ein Bedürfnis nach Führung wahrnehmen, z.B. in unseren Ängsten, unserem Ärger, unserer Sexualität und was uns sonst noch bewegt.
  3. Schritt: Lernen, wie Jesus in Dinge hineinzugehen. Das kann durch spontane Erinnerungen und Assoziationen geschehen – da klopft Jesus an, auch wenn Er zulässt, dass mich etwas triggert. Er will Zugang zu meiner Angst, meinem Zorn, meiner Enttäuschung usw. Wenn wir still werden, uns nach innen wenden, können wir Ihm Zugang gewähren.

Jesus will unsere Menschlichkeit wieder herstellen. Die Welt sagt: Sei alles Mögliche, sei großartig. Jesus sagt: Lass uns das zusammen machen, als Weinstock und Rebe. Ihm das Herz öffnen, Ihn lieben, darum geht es.

Wenn wir die Handflächen im Gebet zusammenlegen, kann das diese Gemeinsamkeit versinnbildlichen. Wenn wir die Finger im Gebet verschränken, kann das ein Bild sein für die enge Gemeinschaft mit Ihm. Tatsächlich habe ich bei dieser Übung erfahren, dass diese einfachen Handhaltungen gemeinsam mit dem Wunsch, Jesus zu begegnen, einen inneren Frieden auslösen können.

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MEHR und mehr!

Drei von vier Tagen,  Sonntag bis Dienstag, war ich auf dem Glaubensfestival MEHR in Augsburg. Angeboten wurde mehr, viel mehr, als ich konzentriert hören konnte,  und weil ich derzeit an Krücken gehe, war es auch anstrengend  – aber wunderschön!

Zunächst die Atmosphäre: elftausend Gläubige verschiedener Konfessionen,  und kein Ärger, keine Zickerei. Alle waren mit dem einen Wunsch gekommen,  Gott zu loben und ihrer Liebe zu Ihm Ausdruck zu verleihen.

Lobpreis und Vorträge gab es zuhauf, aber ich hörte nur zwei Vorträge, war am Sonntag zur Messe mit Weihbischof Florian Wörner und am Dienstag (leider nicht sehr pünktlich) bei der mit Bischof Bertram Meier.

Beide Messen waren sehr gut besucht (am Sonntag eine große Messehalle voll, zwei- bis dreitausend Gläubige; am Abreisetag immerhin noch dreiviertel voll), es gab schöne Lobpreismusik und hervorragende Organisation – mehreren tausend reibungslos die Eucharistie zu spenden ist nur mit gut geplanten Ablauf möglich!

Und natürlich waren sie feierlich und fröhlich und rechtgläubig und erhebend,  und für mich war besonders schön, wie viele junge Menschen dabei waren.

Statt vielen Vorträgen und viel Lobpreis entschied ich mich für intensives Herumgucken in den beiden Hallen, in denen verschiedene Initiativen und Organisationen und Vereine sich vorstellten. Ich werde ab morgen über meine vielen Eindrücke berichten.

Für heute nur: Schön war’s,  gelohnt hat’s, und der törichte Fernsehfuzzi, der von gefährlichen „hippen Missionaren“ sprach, wurde mit freundlichem Spott bedacht (u.a. gab es T-Shirts mit dem Aufdruck „Hipper Missionar“ zu kaufen).

Nun bin ich wieder zu Hause,  werde mich den Rest der Woche nicht viel bewegen und die Fülle meiner Eindrücke verarbeiten.  Ich freue mich schon jetzt auf die nächste MEHR.

Dank und Gebet gilt auch den vielen, die hinter den Bühnen für den reibungslosen Ablauf sorgten: Sicherheitsleute, Sanitäter, Putzfrauen und -männer, die Leute vom Catering, Techniker und wer immer noch unverzichtbar und fast unbemerkt zum Wohl aller tätig war. Die Sicherheitsleute mussten teilweise bis Mitternacht in klirrender Kälte wachen!

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Erscheinung des Herrn, Dreikönigstag

Melodie: Onward, Christian Soldiers

Königen und Weisen
zeigt den Weg ein Stern.
Durch die Wüste reisen
sie zu ihrem Herrn.
Heiden sind sie, fragen
die Gestirne nur;
Gott kennt ihre Plagen,
legt mit Licht die Spur.
Ihre Zweifel schwinden,
hell wird ihr Gesicht,
da sie Jesus finden
unterm Sternenlicht.

Ihre Gaben legen
sie vor Jesus hin,
und von Gottes Segen
leuchtet Herz und Sinn.
Da das Kind sie preisen,
ahnen sie es schon:
Ziel all ihrer Reisen
ist der Gottessohn.
Ihm dient alles Leben,
Luft und Meer und Land,
Er hat uns gegeben
Liebe und Verstand.

Kind, mach Du uns weise,
sei auch unser Stern.
Auf des Lebens Reise
folgen wir Dir gern.
Was Du uns gegeben,
geben wir zurück:
Du bist ja das Leben,
Seligkeit und Glück.
Steil sind unsre Pfade,
dunkel ist die Welt,
doch Du hast voll Gnade
Dich zu uns gesellt.

© Claudia Sperlich


							
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Seliger Pietro Bonilli

Heute ist der Gedenktag eines italienischen Seligen (1841-1935), der sich im 19. Jahrhundert der Taubblinden und Waisen annahm.

Pietro Bonilli wurde als Bauernsohn in San Lorenzo di Trevi, Perugia, zunächst nur von seiner Mutter und dem Pfarrer der örtlichen Gemeinde unterrichtet, weil die nächste Grundschule weit entfernt war. Er lernte schnell, besonders Mathematik und Philosophie interessierten ihn.

Er sah mit Anteilnahme die Probleme seiner Zeit  – harte Arbeitsbedingungen,  Analphabetismus und frühe Sterblichkeit bei den Bauern, demzufolge zahlreiche Waisenkinder.

Er muss recht geradlinig aufs Priesterseminar zugegangen sein. 1863,  mit 22 oder 23 Jahren,  wurde er zum Priester geweiht. 35 Jahre lang diente er in der ärmsten Gegend der Diözese Spoleto. 1884 gründete er dort ein Waisenhaus. Er bat die 1857 gegründete Kongregation der Schwestern von der Heiligen Familie von Bergamo um die Betreuung, die lehnten aber ab. „Wenn man nicht alles selber macht“, mag er gedacht haben und gründete die Kongregation der Schwestern der Heiligen Familie von Spoleto. Zunächst nur vier Postulantinnen machten sich an die Arbeit, und die Kongregation wuchs.

1893 gründete er ein Heim für Taubblinde, und auch hier übernahm diese Kongregation die Pflege. Auch für Obdachlose sorgten die Schwestern.

„Familie sein, Familie geben, Familie bauen“ war sein Prinzip. Er empfahl,  in jedem Haus ein gut sichtbares Schild aufzuhängen: IN DIESEM HAUS WIRD NICHT GEFLUCHT.

In seiner Pfarrkirche ließ er ein Bild der Heiligen Familie anbringen, auf dem Jesus nicht als Baby, sondern als Teenager dargestellt ist – wohl mit dem Gedanken,  dass „seine“ pubertierenden Waisenkinder sich eher mit einem Jugendlichen als mit einem Baby identifizieren mochten.

Die letzten sechs Jahre seines Lebens war er selbst blind. Er starb 93jährig.

1988 wurde Pietro Bonilli von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

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Schneegarten

Kalt ist es, aber zauberhaft schön! Schneehauben auf den vertrockneten Hortensienblüten, den dunkelgrünen Rhododendronblättern, den immer noch fast sommerlich grünen Geranienblättern, den dürren Stengeln von Ichweißnichtwas, die dadurch alle wieder ganz edel wirken – alte Damen mit weißen Pelzchen.

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Ein neuer Krieg

Als gäbe es nicht genug Kriege auf der Welt,  hat Trumpistan nun einen weiteren angefangen.  Gegen Venezuela, das Land mit den größten Ölreserven.

Ich habe keine guten Worte für die USA. Ich kann nur hoffen,  dass Trump bei seiner nächsten Auslandsreise festgenommen, verurteilt und eingesperrt wird. Gründe gibt es schon lange genug, aber der Überfall auf Venezuela ist endlich einer, der so deutlich gegen internationales Recht verstößt,  dass man ihn vielleicht wirklich mal unschädlich machen könnte.

Ja klar, das ist naiv, Putin hätte auch schon längst festgesetzt werden können und wurde nicht. Aber man soll andererseits die Hoffnung nicht aufgeben.

Ideal wäre, wenn Trump und Putin sich eine Zelle teilen.  Da könnten sie meinetwegen bis an ihr Lebensende einander ihre Wertschätzung versichern und zugleich klar machen, dass jeder von ihnen eigentlich der Größte ist. Wenn nur nichts davon die Zellenwände durchdringt!

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Drei Monate mit dem Rosenkranz

Ich war nie eine besonders fleißige Rosenkranzbeterin, obwohl ich diese Meditation durchaus schätze. Warum ich mich so selten dazu aufraffte,  weiß ich nicht.

Im vergangenen Jahr,  im Rosenkranzmonat Oktober,  nahm ich mir vor: Wenigstens ein Gesätz am Tag!  Ich hielt mich daran – meistens war es wirklich nur ein Gesätz,  manchmal mehr. Den Oktober über betete ich für alle, die Christus und der Kirche fernstehen.

Ich merkte, dass diee Art des Gebetes mir wohltat; im Gebet erfuhr ich eine große Ruhe. So beschloss ich,  im November weiterzumachen,  diesmal für die Armen Seelen. Im Dezember betete ich den Rosenkranz für die Ungeborenen und ihre Mütter und Väter.

Oft bete ich den Rosenkranz,  der ja auch ein betrachtendes Gebet ist, während meiner täglichen Anbetung vor dem Tabernakel. Die Wiederholungen und die Vergegenwärtigung von Jesu Leben sind auch als Einstimmung zur stillen Anbetung gut.

Natürlich gelingt das nicht immer gleich gut. Manchmal bin ich abgelenkt und fahrig. Aber selbst dann ist eine versuchte Meditation besser als gar keine.

Im Januar bete ich den Rosenkranz für die Priester und Diakone. Ich bin gespannt,  wie es mit diesem alten, neu entdeckten Gebet für mich weitergeht. Einstweilen kann ich sagen: Das Vorhaben lohnt.

Also, falls unter meinen Lesern auch jemand irgendwo einen staubigen Rosenkranz hat – nimm ihn zur Hand! Es gibt keinen Zwang zum Rosenkranzbeten,  aber segensreich ist es allemal. Eine Meditation,  die zu innerer Ruhe führt.

Und wer Lust hat, einen Rosenkranz zu knüpfen – es gibt zahlreiche Anleitungen auf Youtube, und es ist nicht sonderlich schwer.

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