Sauerteigbrot

Eine Woche lang habe ich den Teig vorbereitet, nach und nach Roggenmehl und Roggenschrot dazugegeben. Gestern kamen dann Salz, Gewürze und Sonnenblumenkerne dazu, und dann sollte es eigentlich ein Brotlaib werden, ich hatte aber zu viel Wasser genommen, also wurde es ein Kastenbrot. Reine Formsache! Nach anderthalb Stunden Backzeit sah es so aus:

Sauerteigbrot schmeckt besser, wenn man es etwas ruhen lässt. Also war es heute zum Frühstück perfekt. Selbstgemachtes Brot mit selbstgemachter Marmelade – das ist schon eine besondere Art, den Tag zu beginnen! Sauerteigbrot mache ich allerdings seltener, Hefebrot geht schneller. Aber ab und zu finde ich gerade die lange (wenn auch nicht schwere) Arbeit, Sauerteig anzusetzen und zu füttern und endlich zum Brot zu machen, schön und lohnend, ja feierlich. Und vielleicht mache ich das in Zukunft öfter.

Das Brot ernährt dich nicht:
Was dich im Brote speist;
Ist Gottes ew´ges Wort,
Ist Leben und ist Geist.

Angelus Silesius

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About Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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