Frohes Neujahr 2025!

Segne, Gott, dies neue Jahr,
Segne unser Mühen!
Gib Gedanken, gut und wahr,
Lass die Liebe blühen.

Gib im Guten Einigkeit,
Sind wir auch verschieden,
Mindre unsern Zank und Streit,
Schenk uns Deinen Frieden.

Lass uns gehn in Deinem Licht,
Mutig Dich bekennen,
Lasse unsre Häuser nicht,
Doch die Herzen brennen.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Silvester 2024

Ein kriegerisches Jahr wird nun entlassen
Wie üblich, mit Fondue und Rausch und Krach,
Man bleibt,  hier feiernd und dort betend, wach
Und hofft, im Neuen Bessres zu erfassen.

Ich weiß nicht,  ob es besser wird im Neuen,
Doch danken will ich für mein eignes Leben,
Für das, was Gott und Menschen mir gegeben:
Ich fand trotz allem so viel Grund zum Freuen!

Ich nehm mir nicht viel vor. Nur weitermachen
Und besser werden als ich vorher war,
Wenn es mit Gottes Gnade mir gelingt.

Ich nehm mir vor, den Teufel auszulachen,
Mehr aufzuräumen als im letzten Jahr
Und Gott zu folgen, immer, unbedingt.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR, WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rückblick mit Dank

Im beinah vergangenen Jahr wurde so viel Schreckliches getan und erlitten. Und doch war es für mich, für meine kleine persönliche Welt,  ein so außerordentlich gutes Jahr!

Nein, reich oder erfolgreich bin ich nicht geworden.  Gesund auch nicht, eher ein bisschen weniger gesund, wie das eben ist, wenn man alt und fett ist.

Aber ich habe es so unglaublich gut. Ich habe Hilfe von lieben Menschen und selbst die Möglichkeit,  hier und da zu helfen. Gott sei Dank!

Hier ein Überblick über mein diesjähriges Dichten.

Januar
Februar
März
April
Juli
August (Melodie inzwischen vorhanden)
September
Oktober
November
Dezember

Nächstes Jahr gibt es hoffentlich auf der ganzen Welt mehr Gedichte und weniger Kriege. Beten wir darum.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR, WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Weihnachtsoktav 2024

So arm an Glauben und so reich an Schlachten
Scheint diese Welt, so hemmungslos im Mord!
Ein neuer Schrecken flammt an neuem Ort,
Gleich wieviel Fromme in Gebeten wachten.

Und dennoch gilt die ewig gute Kunde
Von Hirten, die zum Kind sich ließen lenken,
Von Weisen, die es ehrten mit Geschenken,
Von der Geburt zu einem neuen Bunde.

Beherrscht scheint alles von Gewalt und Kriegen,
Und überall scheint Liebe zu erliegen,
Die laute Meinung zwingt die Wahrheit nieder.

Doch Wort und Wahrheit kam als Kind zur Welt,
Und auch wenn alles gegen Gott sich stellt:
Er, Wahrheit, Weg und Leben, Er kommt wieder.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Unschuldige Kinder

Melodie: Aus tiefer Not

Die Kinder, die vom Mutterschoß
Aus dieser Welt genommen,
Betrogen um ihr Menschenlos –
Herr, lass sie zu Dir kommen!
Neig ihnen zu Dein Angesicht,
Lass leben sie in Deinem Licht,
Gib ihren Seelen Frieden.

Die Menschenknospen, wehrlos klein,
Zerrissen, ungeboren,
Sie lebten durch Dein Wort allein –
Herr, gib sie nicht verloren!
Wo Menschenschuld den Tod gebracht,
Erweise Deine Lebensmacht,
Führ sie zur ewgen Freude.

Führ auch an Deiner Vaterhand
Auf Deine guten Wege,
Die diesen Kleinen aberkannt
Die Liebe und die Pflege.
Geh nicht an ihrer Not vorbei,
Lass sie bekennen und verzeih,
Gib ihren Seelen Frieden.

© Claudia Sperlich

Anders gesagt:

Herodes

Leitet heute eine Klinik,
Spezialist für Kindermord,
Mifegyne, Curettage,
Mütterschonender Abort:

Schwerbehindert! Zuzumuten
Ist das seinen Eltern nicht.
Dies hier wär Karrierehemmnis,
Ist ein überflüssger Wicht.

Jenes passt grad nicht ins Leben,
Da man rote Zahlen schreibt.
Dieses wieder soll nicht bleiben,
Weil der Vater sonst nicht bleibt.

Und ihn preisen Spiegelleser,
Bundestag und Ethikrat,
Keiner, der nicht selber eben
Menschenrechte laut vertrat.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hörnchen bekommt keinen Johanneswein!

Aber Nüsse sind ja auch gut.

Veröffentlicht unter WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Johanneswein

Heute feiert die Kirche den Apostel und Evangelisten Johannes, den einzigen unter den Zwölf,  der zwar im Exil,  aber eines natürlichen Todes gestorben ist. Von ihm sagt die Legende,  man habe ihm vergifteten Wein gegeben, der habe ihm aber nicht im mindesten geschadet. Daraus hat sich ein Brauchtum entwickelt.

Nach der Messe segnet der Priester eine Flasche Wein (oder mehrere, Segen schadet nie) und verteilt ihn in kleine Gläser. Schnapsgläser eignen sich, wenn die Messe morgens stattfand! (Es handelt sich dabei nicht um eine Wandlung wie in der Messe, sondern weiterhin um Wein.) Jeder, der will,  bekommt ein Gläschen.

Dann spricht der Priester: „Trinkt die Liebe des heiligen Johannes!“, und der Wein – selbstverständlich unvergiftet – wird getrunken.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

St Stephan

Melodie: O Licht der wunderbaren Nacht

Ein Diener der Gerechtigkeit,
Der Armen gab ihr Eigen,
War er in Wort und Tat bereit,
Das Liebeswerk zu zeigen,
Das Jesus an der Welt vollbracht.
Gott hat zum Boten ihn gemacht
Der Wahrheit und der Liebe.

Vom Geist der Wahrheit brannte er,
Zu lehren und zu dienen,
Und ohne Furcht bekannte er:
Der Herr ist uns erschienen –
Messias, Christus, Menschensohn,
Der Auferstandne auf dem Thron,
Der Ewige Gerechte.

Wer wie ein Engel rein und echt
Des Herren Wort verkündet,
Wer furchtlos, wahrhaft und gerecht
Den Glauben klar begründet,
Wer treu bleibt auch in Todesleid
Und seinen Gegnern gern verzeiht,
Der sieht den Himmel offen.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wahrer Mensch und  wahrer Gott

Nicht ein Gott,  der sich als Mensch verkleidet wie in den Göttersagen der Griechen. Nicht ein Mensch mit erstaunlichen, fast göttlichen Fähigkeiten.  Sondern der eine allmächtige Gott,  der aus Liebe zu den Menschen selbst Mensch wurde, der sich von der befruchteten Zelle zum geburtsreifen Kind entwickelte,  der Windeln brauchte und gestillt wurde,  später Gehen und Sprechen lernte, dann das Handwerk Seines Pflegevaters, und als Erwachsener der größte Lehrer wurde und schließlich einen furchtbaren Tod auf sich nahm, um uns zu erlösen.

Nicht ein gottähnlicher Mensch, und nicht ein menschenähnlicher Gott,  sondern wahrer Gott und wahrer Mensch – ohne Anfang und Ende in der göttlichen Natur,  und mit Geburtstag (und etwa 33 Jahre später Todestag) in der menschlichen Natur.

Empfangen, geboren,  gestorben,  auferstanden, zum Himmel gefahren.  Er wird wiederkommen.

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht unter HIMMLISCHES, KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schöne Bescherung!

So viele liebe Menschen haben mich großzügig bedacht!

Der Weihnachtsbaum ist mein Rosmarin,  den ich kürzlich vom Balkon geholt habe, um wenigstens einmal einen Rosmarin heil über den Winter zu bringen.

Und bis zur Mitternachtsmesse ist noch Zeit,  da kann ich schon die Bescherung schön aufbauen und auspacken. Kaffee,  Tee,  Bücher,  Kalender, ein Buchgutschein, ein Kreuzanhänger, Lebkuchen,  Eiserkuchen… und so viele liebe Grüße!

Gott segne all die freundlichen Geber!

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar