Du König über Zeit und Ewigkeit,
Du Heiland, der die Schuld auf sich genommen,
Du Bruder, der als Mensch zu uns gekommen,
Du Liebster, dessen Herz so gut und weit!
Dein Wort lässt Sturm und Krankheit von uns weichen,
Dein Licht erleuchtet unsre Lebensstufen,
Dein Herz ist allen nahe, die Dich rufen,
Dein Fleisch und Blut ist Nahrung, nicht nur Zeichen.
Du liebst mich mehr, als alle Schriften künden,
Du lehrst mich, Wort und Tat zu Gott zu wenden,
Du führst mich in die Freiheit ohne Wehr.
Du sühntest sterbend aller Zeiten Sünden,
Du lebst und wirst das Unrecht einst beenden,
Du blühst und lockst und rufst mir zu: Komm her!
© Claudia Sperlich


