Religion oder Jesus? Bitte beide!

Johannes Hartl schreibt auf facebook:

Der Mist, den wir Menschen tun, ist meistens Ersatz. Eine Sucht ist Ersatz für echten Trost, echte Ruhe. Überleistung und Status Ersatz für echten Selbstwert. Schnelle Lust als Ersatz für echte Nähe. Was tun Menschen alles als Ersatz für…. Liebe!
Sünde ist Ersatz.
Religion versucht, Sünde zu verbieten. Zu kontrollieren. Dann kann man auf den unreligiösen Sünder herabblicken und sich selbst gerecht fühlen. Irgendwie wieder das gleiche Spiel.
Jesus ist anders. Ihm geht es nicht einfach nur darum, die Sünder zu kritisieren und das Joch noch schwerer zu machen. Er heilt die Krankheit. Seine Liebe füllt den Mangel.

Religion sagt „trink nicht von dem Ersatz, sondern entsage!“ Jesus sagt: „wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“ (Joh 4, 14) Das ist der Unterschied. Komm zu ihm, wenn Du Durst hast.

Diese Worte werden in den Kommentaren hemmungslos bejubelt. Wie wahr, wie schön, wie gut! Ich wagte, zu kommentieren:

Deine Definition von Sünde ist gut, die von Religion ist es nicht. Die katholische Kirche bietet mir pausenlos und liebevoll das Original an. Und sie sieht Selbstgerechtigkeit als Sünde an.

Darauf Hartl:

Ich verwende ‚Religion‘ hier im Sinne von Karl Barth: Versuch des Menschen, sich durch fromme Leistung vor Gott zu beweisen. Im Gegensatz zur Botschaft des Christentums: Erlösung als Geschenk durch Jesus.

In der Folge wurde mir von mehreren Diskutanten mitgeteilt, das Christentum sei eben eine Religion und damit etwas vollständig Anderes als Jesus, bzw. Christen seien im Grunde eben nicht Anhänger einer Religion, sondern Jesu. Meine Versuche, anhand von Jesu Aussagen zu zeigen, daß das Christentum die von Ihm gewollte Religion ist, scheiterten.

Nun hat Jesus aber tatsächlich die Religion nicht nur verteidigt mit den Worten „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ (Mt. 5,17-19). (In der Diskussion wurde mir auf dieses Zitat hin vorgeworfen, ich verwerfe die Gnade. Ebenso wurde behauptet, religiös sei eben, wenn man aus Angst oder um irgendwie großartig zu erscheinen die Gebote befolgt statt aus Liebe. Ich behaupte dagegen, aus Liebe zu Jesus und Dankbarkeit für Sein Wort und Werk in die Kirche gehen ist ein religiöser Vollzug.)

Das Gesetz heißen im biblischen Sprachgebrauch die fünf Bücher der Tora, also die Geschichte des Gottesvolkes, die Weisungen Gottes, das enge Geflecht aus kultischen Bestimmungen und Vollzügen und alltäglichem Leben, dem Handeln Gottes und der Menschen. So eng verflochten sind im AT das „weltliche“ und das „geistliche“ Leben, daß es diese verschiedenen Ausdrücke gar nicht braucht. Und das Gesetz, das diese enge Verbindung möglich macht, soll, sagt Jesus, nicht um den kleinsten Buchstaben verkürzt werden.

Zudem hat der Herr(Mt.16,18) die Kirche gegründet mit den Worten „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“. Wer sagt „Jesus ja, Kirche nein“, der sagt also: „Jesus ja, aber was Er in Mt. 16,18 sagt, wird verschwiegen, ist uns peinlich, war wohl auch nicht so gemeint.“ Wer Jesu Gründung der Kirche verschweigt, der trinkt eben nicht das Wasser, das Jesus ihm gibt, und will es auch seinen Nächsten wegnehmen und verschütten. Und manch einer der Diskutanten hält dann den eigenen Redefluß für den erwähnten sprudelnden Quell.

Ja, aber das Liebesgebot! Es macht die Religion nicht überflüssig, sondern untermauert sie. Denn auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot sagt Jesus (Mk. 12,29-31: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“
Jesus stellt damit Dtn. 6,4-5 (Gebot der Gottesliebe) und Lev. 19,18b (Gebot der Nächstenliebe) als gleichwertig und einander ergänzend nebeneinander und gibt diesem Doppelgebot höchste Priorität.

Jesus beruft sich auf das Judentum. (Schnitte man alle Zitate und Paraphrasen des AT aus dem NT heraus, könnte man das, was übrigbleibt, nicht mehr verstehen.) Er geht darüber hinaus, indem Er das Gesetz erfüllt für alle Völker und Petrus beauftragt als „Felsen“ und Vorsteher der Kirche, der Religion für die ganze Menschheit.

Religion, von religere „wieder anbinden“, ist die neue Bindung an Gott, die dem gefallenen, von Gott getrennten Menschen so nötig ist. Die katholische Kirche erkennt an, daß allen Religionen ein Bewußtsein innewohnt, eine solche Bindung sei nötig. Ich bin katholisch aus der Überzeugung, daß diese Bindung der katholischen Kirche am ehesten so gelingt, wie Gott das geplant hat. Die Kirche, Braut Christi, Mutter der Menschen, ist eine religiöse, d.h. mit Gott verbindende Gemeinschaft, von Jesus Christus gegründet.

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Gebet – Qualität vor Quantität, oder wie?

Ich höre es in ermüdender Häufigkeit: Besser wenig und andächtig beten als viel und unkonzentriert Gebete herunterleiern.
Das ist das Totschlagargument gegen den Rosenkranz, gegen häufigen Gottesdienstbesuch, gegen das tägliche Stundengebet, gegen jedes Regelmaß, jede Disziplin in der Gebetspraxis – und es ist vollkommen falsch, auch wenn es ganz richtig klingt.

Gern wird dabei auch Franz von Sales zitiert: „Ein einziges andächtig gebetetes Vaterunser ist besser als viele, die man hastig und gedankenlos herunterleiert.“ Und da nicken dann die meisten weise mit den Köpfen und wissen ganz sicher, daß sie selbst auf jeden Fall nur andächtig beten wollen, das heißt, nur beten, wenn sie Andachtsgefühle aufbringen können.

Aber genau das hat Franz von Sales nicht gemeint. Im Gegenteil schreibt er in seinem Werk Philothea (Anleitung zum frommen Leben) ausführlich über die Notwendigkeit des Gebetes, empfiehlt, den Tag mit einer Stunde des betrachtenden Gebetes zu beginnen, möglichst in der Kirche, also in morgendlicher Frische des Geistes und unabgelenkt. Er gibt dabei dem Herzensgebet den Vorrang, weiß aber auch, daß dies innere Beten nicht jedem gegeben ist. Er nennt den Rosenkranz „eine sehr nützliche Gebetsform“. Mit Franz von Sales gegen sehr häufiges Gebet argumentieren ist grundfalsch.

Natürlich soll man Gebete möglichst nicht herunterleiern. Aber wer nur dann betet, wenn ihm so richtig andächtig zumute ist, wird in trockenen Zeiten wenig bis gar nicht beten – und dann bleiben die Zeiten trocken. Ein unkonzentriert gehaspeltes Vaterunser ist immer noch viel besser als gar kein Gebet!

Beten hat mit allen anderen Tätigkeiten gemein, daß man es am besten lernt, indem man es tut, und daß es nicht immer gleich gut gelingt. Gott nimmt das geleierte und unkonzentrierte Gebet eines Menschen, der aus Treue betet, auch wenn er gerade Kopf und Herz voll von allem möglichen anderen hat, ebenso liebevoll an wie das innigste Herzensgebet eines Mystikers. Das heißt nicht, daß man sich nicht um Konzentration bemühen soll! Aber es tröstet, wenn die Konzentration nicht gelingt.

Wer keine Andacht hat und deshalb nicht betet, benimmt sich wie ein Sportler, der keine Lust hat und deshalb nicht trainiert. Letzterer wird nicht lange Sportler bleiben.

Nur aus Treue und Pflichtbewußtsein gesprochene Gebete mögen dem Beter selbst erst einmal wertlos scheinen. Aber der Beter hat für die Dauer der Gebete seine Zeit Gott gegeben. Etwas Besseres kann man mit der Zeit nicht tun. Auch trägt regelmäßiges Gebet immer Früchte – innere Ruhe und Freude gehören dazu. Und Andacht, immer öfter.

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Zwei Lesungen auf Radio Horeb

Aus meinem Buch Die Befreier sind nun in der Mediathek von Radio Horeb zwei Erzählungen zu hören:

Hier die Titelgeschichte und hier im Rahmen der abendlichen Credo-Sendung „Ein Job fürs Leben“. Am Ende der Credo-Sendung noch ein kurzer Beitrag von mir zur Frage, warum die Jünger am Ölberg einschliefen. Und dazwischen zwei sehr hörenswerte lange Beiträge: Ein Interview mit Gabriele Kuby über den politischen Kampf der Christen und ein Vortrag von Josef Bordat über den Dreißigjährigen Krieg.

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Beim Karakul ist es falsch

Etwa sechzehnjährig erfuhr ich mit Entsetzen, daß für die Gewinnung der schöngelockten Persianerpelze teils wenige Tage alte, teils noch ungeborene Karakulschafe genutzt wurden. Es gab damals große Protestaktionen gegen das Pelztragen überhaupt und gegen das Schlachten hochträchtiger Muttertiere und ihrer Embryonen insbesondere. Und ja, das finde ich noch heute überaus eklig und dekadent – auch wenn ich Lammfleisch gerne esse und Wolle gerne trage.

Ohne Zweifel bin ich mir in der Abneigung gegenüber Karakulpelzen mit sehr vielen Menschen einig. Ich bin recht sicher, daß fast ausnahmslos all jene diese Abneigung teilen, die im September den Marsch für das Leben flankieren, um wüste Anschuldigungen und Obszönitäten zu grölen. Man kann sich eben nicht immer aussuchen, mit wem man bestimmte Ansichten teilt!

Nun ist die Gewinnung von Persianerpelzen oberster Qualität nicht eins zu eins mit der Tötung von Menschen im Embryonalstadium vergleichbar. Die Menschenmütter sollen ja überleben (wieder ein Punkt, in dem ich mir mit Pro-Choice-Aktivisten völlig einig bin). Auch wird der kleine Mensch nicht mit dem Ziel der Verwertung abgetrieben, sondern mit dem Ziel, die Frau in irgendeiner Hinsicht zu entlasten. (Wie absurd das ist, beschreibt Frederica Mathewes-Green in ihrem Artikel When Abortion Suddenly Stopped Making Sense.)

Jedoch ist offensichtlich, daß man in mehr Bevölkerungsgruppen und in höherem Maße Mitleid mit einem ungeborenen Karakulschaf empfindet als Mitleid mit einem ungeborenen Menschen. Fragen Sie einfach mal herum:

Ist die vorgeburtliche Tötung eines Karakulschafes unter bestimmten Umständen zu rechtfertigen?
Ist die vorgeburtliche Tötung eines Menschen unter bestimmten Umständen zu rechtfertigen?

Jede Wette: Die zweite Frage wird viel häufiger mit Ja beantwortet als die erste.

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Putten vor Gericht

Zum Glück musste ich nur vorbei am Amtsgericht Schöneberg, nicht hinein. Davor bleiben auch diese mahnenden Putten mit Schildern, deren Befolgung den Richtern über kurz oder lang die Arbeit wegnähme: Liebe deinen Nächsten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht ehebrechen! Rede die Wahrheit!
Die beiden Putten ganz oben halten sich daran und umarmen sich liebevoll, von einer Blumenranke umgeben. Die Puttenpaare rechts und links müssen sich noch durch ein juristisches Gestrüpp arbeiten. Und ganz unten, rechts und links, wird je ein böser uneinsichtiger Putto gefressen. (Was ich allerdings übertrieben finde.)

Amtsgericht Berlin-Schöneberg
Amtsgericht Berlin-Schöneberg

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Schon mal vormerken: 6. November

Entgegen meiner Gewohnheit geht es diesmal nicht um das Mittelalter, sondern um das 19. Jahrhundert – um einen seliggesprochenen Polen.

Dienstag, 6. November 2018
19.30-20.30 Uhr
Edmund Bojanowski – Laie und Ordensgründer
Arche Potsdam
Am Bassin 2
14467 Potsdam (schräg gegenüber von St. Peter und Paul)

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Wußten Sie schon, wer im Mittelalter lehrte, daß die Erde eine Scheibe ist?

Die katholische Kirche, der das gern vorgeworfen wird, tat das jedenfalls nicht.
Im Alten Testament kommt verschiedentlich die Vorstellung einer scheibenförmigen Erde vor, mal auf Säulen ruhend, mal auf der Urflut schwimmend. Die meisten Christen hatten damit kein Problem; wenn ein poetischer oder prophetischer Text die Erde so beschreibt, wie man sie als Mensch wahrnimmt, dann ist das eben bildliche Rede, und in einer Zeit, in der Dichtung zum selbstverständlichen kulturellen Allgemeingut gehörte, sah man darin keinen Widerspruch zum wissenschaftlichen Blick auf die Erde. Die Intellektuellen in der jungen Kirche waren zahlreich (die Kirche wuchs ja gerade in den Städten), kannten ihren Vergil und ihren Homer ebenso wie ihren Aristoteles und konnten zwischen kündender Lyrik und wissenschaftlicher Prosa unterscheiden. (Ein Astrophysiker unserer Tage flippt ja auch nicht gleich aus, wenn man sagt, die Sonne geht auf.)

Die vollständige Antwort gebe ich auf Radio Horeb.
Viel Freude beim Hören.

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Abendmahl und Eucharistie – ein Lutheraner antwortet

Mein neulich so heiß diskutierter Artikel „Abendmahl und Eucharistie“ wurde nun auf kath.net von dem emeritierten Superintendenten Wolfgang Schillhahn von der SELK (Selbständige Ev.-Luth. Kirche) gewürdigt und auch korrigiert:

Die bekenntnisgebundenen Lutherischen Kirchen (z.B. die Selbständige Ev.-Luth. Kirche in Deutschland [SELK]) und viele Theologen und Christen in den Landeskirchen bekennen mit der Augsburgischen Konfession (CA) vom Heiligen Altarsakrament: „Vom Abendmahl des Herrn wird gelehrt, dass der wahre Leib und das wahre Blut Christi wirklich unter der Gestalt von Brot und Wein im Abendmahl gegenwärtig sind und dort ausgeteilt und empfangen werden. Entgegenstehende Lehre wird deshalb verworfen.“

Die Reformation hat die Transsubstantiationslehre verworfen, weil man sie für eine theologisch-philosophische Theorie hielt, die ein Geheimnis beschreiben wollte, dass nicht zu beschreiben ist. Martin Luther aber hat sie anders beurteilt als die reformierte Abendmahlslehre, weil die Transsubstantiationslehre wenigstens an der Realpräsenz festhält. Unter diesem Aspekt sollten Lutheraner der katholischen Eucharistie näher stehen als den protestantischen Abendmahlsfeiern, sofern diese Zwingli oder Calvin folgen, die beide in sich auch noch unterschieden sind.

Da habe ich olle Katholikin Protestanten jeglicher Couleur und Lutheraner recht leichtfertig in einen Topf geworfen.

Warum dennoch eine Interkommunion selbst zwischen SELK und Katholiken nicht ohne weiteres geht, erklärt Herr Schillhahn auch. Trennendes nicht verschweigen, Unterschiede freundlich und geduldig erklären und sich an Gemeinsamkeiten freuen – so geht Ökumene!

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Johannes

Bis unterm Kreuz war er mit Ihm zusammen.
Auf Adlerflügeln stieg sein Geist empor
Und schärfte ihm das Auge und das Ohr:
Er sah des wahren Gottes Blick wie Flammen.

Er sah das Wort als allen Daseins Tor,
Das Gotteswort, aus dem die Wesen stammen.
Begriff die Gnade – Gott will nicht verdammen –
Und sah: Nur Liebe brachte Jesus vor.

Er ging mit Ihm in ungewisse Weite,
Gewann durch Ihn in Geist und Seele Klarheit,
Erkannte Jesus Christus als die Wahrheit.

Er stand sehr nah an seines Meisters Seite,
Er trank Sein Wort wie Wasser und wie Wein.
Er wollte ganz in Jesu Liebe sein.

© Claudia Sperlich

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Nasse Natur

Der Regen war sehr nötig, und er war freundlicherweise fast nur, während ich in der trockenen Kirche war. Nach dem Rosenkranz war es wieder hell – und die Rosen vor der Marienkirche sehen besonders schön aus.
Rosen

Auf dem Mäuerchen eines Nachbargartens spaziert eine winzige Schnecke.
Schnecke

Dahinter ist der vertrocknete Blütenstand des Zierlauchs ins Immergrün gekippt – und sieht immer noch schön aus.
Zierlauch auf Immergrün

Und bei mir vor der Tür blühen die Staudensonnenblumen wie verrückt.
Staudensonnenblumen
Staudensonnenblumen

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