Hörnchen in der Weihnachtsoktav

In Berlin ist das Wetter zwar recht mild, aber das Futter ist dennoch knapp – außer vor meinem Fenster, da gibt es Haselnüsse. Wenn ich das leere Futterhäuschen auffülle, kann es passieren, daß Hörnchen Sekunden, nachdem ich das Fenster geschlossen habe, kommt – es muss mich beobachtet haben.
Und jetzt beobachte ich es durch die ungeputzte Scheibe.

Eichhörnchen
Eichhörnchen
Eichhörnchen
Eichhörnchen

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Zum Tag der Unschuldigen Kinder

Herodes

Leitet heute eine Klinik,
Spezialist für Kindermord,
Mifegyne, Curettage,
Mütterschonender Abort:

Schwerbehindert! Zuzumuten
Ist das seinen Eltern nicht.
Dies hier wär Karrierehemmnis,
Ist ein überflüssger Wicht.

Jenes passt grad nicht ins Leben,
Da man rote Zahlen schreibt.
Dieses wieder soll nicht bleiben,
Weil der Vater sonst nicht bleibt.

Und ihn preisen Spiegelleser,
Bundestag und Ethikrat,
Keiner, der nicht selber eben
Menschenrechte laut vertrat.

© Claudia Sperlich

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Kein Like, kein Share, kein Rebloggen

Die neue Datenschutzgrundverordnung tritt am 1.1.2018 in Kraft. Sie verbietet die Anwendung von Like-, Share-, Teilen- und Reblog-Buttons, da durch die Anwendung dieser Buttons Daten des Nutzers erhoben werden.

Nun könnte man natürlich sagen: Der Nutzer ist ja im Allgemeinen kein Idiot, weiß, daß er gerade im Internet unterwegs ist und weiß, daß durch seine Aktionen auch Daten erhoben werden, daß sein Nutzerverhalten kein Geheimnis ist. Der Nutzer weiß oder kann wissen, daß sein „Gefällt mir“ unter meinem erzkatholischen Artikel auch von seinem atheistischen Arbeitgeber wahrgenommen werden kann und, schlimmer noch, von obskuren Dritten seine Daten abgesaugt werden.

Aber wenn man der europäische Gesetzgeber ist, sagt man das nicht. Dann sagt man: Man muss den doofsten, ahnungslosesten, blauäugigsten Nutzer dieses Internet davor schützen, seine Daten unfreiwillig weiterzugeben.
Nicht schützenswert ist allerdings der doofe, ahnungslose, blauäugige Blogger, dem irgendwann wegen eines erhaltenen Like unter einem Katzenbild eine gerichtliche Abmahnung ins Haus flattert. Jedenfalls findet das der Gesetzgeber.

Ich habe sicherzustellen, daß keine Daten meiner Leser ohne deren Zustimmung erhoben werden. Nun könnte ich deutlich sichtbar darauf hinweisen, daß ein Like-Button ein Like-Button ist und so weiter, und daß man ihn nicht anklicken muss. Aber zugleich müsste ich auch auf Widerrufsmöglichkeiten hinweisen, und da frage ich mich: Was sollen das für Möglichkeiten sein? Eventuell könnte ich irgendwie eine aktive Einwilligung des Lesers veranlassen. Aber selbst wenn ich jetzt genau wüßte, wie das geht, wäre mir das zu blöd.

Ich habe als Blogger drei Möglichkeiten, gerichtlichen Abmahnungen zu entgehen.

1. Ich nutze die von Shariff auf GitHub bereitgestellten Open-Source-Buttons, die dem gewohnten Like, Share etc. entsprechen, aber keine Daten absaugen.
Die kosten zwar nichts, aber auf der Freeware-Version von WordPress lassen sie sich nicht einbinden.

2. Ich entferne von all meinen Internetauftritten sämtliche Buttons, die mich Geld kosten könnten.

3. Ich entferne mich aus diesem Internet, lösche alles, was ich dort hinterlassen habe, blogge nicht mehr, betreibe keine Seiten mehr.

Natürlich entscheide ich mich für 2., und wenn ich mir irgendwann WordPress Pro leiste, kann es was werden mit 1. (Shariff). Aber einstweilen können meine Leser nicht liken, nicht teilen und nicht rebloggen.

Allerdings könnt Ihr weiter kommentieren. Oder einen Link kopieren und auf facebook oder twitter sagen, wie herrlich (oder schrecklich) gerade dieser Text ist.

Und keine Sorge, meine Texte erscheinen auch weiter automatisch auf facebook, twitter und Google – denn so ist das eingestellt, und ich selbst werde mir keine Abmahnung schicken.

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Zum Stefanstag

Gottes Segen allen Stefans (in gleich welcher Schreibweise), allen Diakonen und allen, die wegen ihres christlichen Bekenntnisses Benachteiligung bis hin zur Verfolgung leiden!

Weihrauchfass

Stephanus
Melodie: O Licht der wunderbaren Nacht

Ein Diener der Gerechtigkeit,
Der Armen gab ihr Eigen,
War er in Wort und Tat bereit,
Das Liebeswerk zu zeigen,
Das Jesus an der Welt vollbracht.
Gott hat zum Boten ihn gemacht
Der Wahrheit und der Liebe.

Vom Geist der Wahrheit brannte er,
Zu lehren und zu dienen,
Und ohne Furcht bekannte er:
Der Herr ist uns erschienen –
Messias, Christus, Menschensohn,
Der Auferstandne auf dem Thron,
Der Ewige Gerechte.

Wer wie ein Engel rein und echt
Des Herren Wort verkündet,
Wer furchtlos, wahrhaft und gerecht
Den Glauben klar begründet,
Wer treu bleibt auch in Todesleid
Und seinen Gegnern gern verzeiht,
Der sieht den Himmel offen.

aus: Lass mich bekennen Deine Mandelblüte, tredition 2015

Die Natur feiert mit in Märtyrerrot und Goldtönen.

Rote Beeren
FeuerdornMahonienblätter
Feuerdorn

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Glauben ist Überfülle!

Gegen Bescheidenheit

Als Atheistin war ich so bescheiden.
Mit gut bezahlter Arbeit, Auto, Haus
und vielen Reisen wäre ich zufrieden
gewesen. Doch es sollte anders kommen.
Nun bin ich schlecht bezahlte Dichterin,
das Fahrrad ist kaputt, und meine Wohnung
muss ich im Frühjahr wirklich renovieren.

Doch seit ich Christin bin, muss ich gestehen:
Ich bin so maßlos anspruchsvoll geworden!
Ich will die goldne Lebensfülle, will sie ewig,
will in der Herrlichkeit des Einen Gottes
für immer wohnen, Heilige und Engel
zu meinen Nachbarn haben, und will ewig
vor meinem Heiland Jesus Christus knien,
will meinen Leib, der Raum und Zeit ist, haben,
doch ohne Leiden, und ich will zugleich
den Raum, die Zeit und das Gewohnte lassen
und selig leben in der Ewigkeit.

Dies alles möchte ich am liebsten heute,
will außerdem, daß alle sich bekehren
und daß der Herr in Seiner Herrlichkeit
mit Seinen Scharen wiederkommt zur Erde
und daß Sein Friedensreich noch heute anfängt.

Da sind doch Auto, Haus und fette Löhne
und was man sonst als Glück bezeichnen mag
bescheidener als Eremitenklausen,
und diese Welt wirbt ständig für Entsagung.

© Claudia Sperlich

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Frohe und gesegnete Weihnachten allen meinen Lesern!

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Caravaggio, Christi Geburt

Der Engel zeigt mit einem Finger nach oben, mit dem anderen auf den Jesusknaben; zwischen den Händen ausgespannt hält er das Spruchband GLORIA IN EXCELSIS DEO – Ehre sei Gott in der Höhe! Der Gott in der Höhe und das Kind in der Krippe sind eins – das deuten die Hände des Engels an.
Josef schaut den älteren Hirten an und deutet auf das Kind – in einer wie unbewußten Handhaltung mit drei Fingern auf den Dreieinen. Der Hirte schaut gesammelt und aufmerksam; die leicht gerunzelte Stirn deutet an, daß er sich müht, diese unfassbare Nachricht zu verarbeiten.
Maria hält die rechte Hand auf ihrem Leib, die Linke hängt entspannnt herunter – und der Zeigefinger weist wie zufällig auf das Kind. Sie ist die Gottesgebärerin.
Der zweite Hirte hat die Hände gefaltet und den Blick auf das Kind gerichtet; er ist ganz versunken in Anbetung.
Der Weise, auf seinen Wanderstab gestützt, schaut ebenfalls auf das Kind, genau wie der Ochse neben ihm. Der kluge, weitgereiste Mensch hat dem Rindvieh in dieser Situation nur so viel voraus, daß er bewußt anbetet.

***

Weihnachtswahrheit

Ist denn die Wahrheit unbedingt
historisch-kritisch nur verkündbar?
Kann es nicht sein, daß Gott gelingt,
was unsrer Forschung unergründbar?

Der Wahrheit macht den Weg bereit,
dem wahren Gott, dem Weg für alle.
Das ist die Wahrheit, die befreit:
Die Jungfrau Mutter! Kind im Stalle!

Und alle Jahre wieder hält
sich mancher gern für kirchenkritisch,
der altklug aus dem Spiegel bellt –
der Christenhass ist monolithisch.

Und alle Jahre wieder frisst
sich mancher im Advent zugrunde –
daß jetzt die Zeit der Buße ist,
das geht im Glühwein vor die Hunde.

Doch Hirten, Engel, Sternenglut
und Stall stehn für mich außer Frage –
denn viel zu wahr ist dieses Gut,
und viel zu gut für eine Sage.

aus: Lass mich bekennen Deine Mandelblüte, tredition 2015

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Weihnachtstisch

Nach der letzten Messe im Advent und dem Krippenspiel (ganz hervorragend war es, gut ausgewogen zwischen Witz und Theologie, Frömmigkeit und Spaß) und einer stillen Zeit des Gebetes wurde es Zeit, sich über einige Leckereien herzumachen. Und einfach mal dankbar und froh hinzuschauen, wie viele wunderbare Menschen mir ihre Grüße geschickt haben und wie schön ich es hier habe.

Nachher geht es zur Weihnacht in die Kirche. Auch dafür bin ich dankbar – die Kirche ist nah, und ich kann nicht nur ohne Mühe, sondern auch ohne Lebensgefahr hingehen. Das ist alles nicht selbstverständlich.

Weihnachtstisch
Weihnachtstisch
Weihnachtstisch
Weihnachtstisch

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Joseph schreibt an seinen besten Freund

Lieber Samuel,

sicher erinnerst Du Dich an unser Gespräch, als Maria von Elisabeth zurückkam und man ihre Schwangerschaft schon sah. Du hast mich damals für ziemlich verschroben gehalten, weil ich Dir von meinem Traum erzählt hatte.

Zuerst war ich so traurig und so gekränkt gewesen. Da sagt meine Maria, sie muss auf drei Monate zu ihren Verwandten, weil Elisabeth auf wunderbare Weise schwanger geworden ist. Das konnte ich verstehen, auch wenn ich Maria lieber in meiner Nähe gehabt hätte. Es wurden damals ja auch ziemlich blöde Witze über Elisabeth gerissen, und sie hatte sich ganz zurückgezogen, um nicht angestarrt zu werden wie ein Wundertier, schwanger mit über sechzig Jahren! Maria war ihr nicht nur eine Verwandte, sondern auch eine gute Freundin, und ich sah ein, daß sie Elisabeth helfen wollte.

Und dann kam sie zurück, meine Maria, und war selber sichtbar schwanger! Das war ein Schock, und ich fand keine Erklärung. Hätte sie mir ein Kind unterschieben wollen, wäre sie ja geblieben und hätte auf baldige Hochzeit gedrängt. Hätte sie die Verlobung lösen wollen, hätte sie es einfach tun können – sie kannte mich gut genug, um zu wissen, daß ich ihre Entscheidung geachtet hätte (auch wenn es furchtbar für mich gewesen wäre). Hätte ihr jemand Gewalt angetan, wäre sie kaum so ruhig, so heiter und gelassen gewesen. Es gab keinen Nebenbuhler. Es passte nichts zusammen! Und als ich sie beschwor, mir zu sagen, was eigentlich geschehen sei, schaute sie mich nur groß an und sagte sehr bestimmt, sie werde es mir sagen, aber nicht jetzt.

Du hast mich damals bestärkt, als ich ihr im Stillen einen Scheidungsbrief überreichen wollte, und als ich dann diesen Traum hatte und Dir davon erzählte, hast Du gedacht, ich sei durchgedreht.

Ich hätte auch nie gedacht, daß ausgerechnet zu mir der Ewige einen Seiner Boten schickt! Aber so war es. Es war ganz hell in diesem Traum, und ich war auf einmal ganz voll Vertrauen: Wenn dieser Bote mir sagt, Marias Kind ist von Gott, dann ist das eben so. Zugleich war ich unendlich erleichtert. Samuel, stell Dir einfach vor, alles weist darauf hin, daß Deine Verlobte Dich betrügt, und dann kommt jemand und beweist mit einem Satz ganz klar ihre Unschuld. „Fürchte dich nicht, sie zu dir zu nehmen“, hatte der Bote gesagt. Nicht: „Sei nicht böse auf sie“ oder „Freu dich, ihr könnt zusammenbleiben“ – nein, „Fürchte dich nicht“. Mir war schnell klar, was das hieß: Fürchte nicht, daß Maria lügen könnte, fürchte dich nicht vor deiner eigenen Liebe – und fürchte dich nicht vor den blöden Kommentaren der Nachbarn. Natürlich haben sie mich für einen Schlaffi gehalten, der die Zügel nicht in der Hand hat. Ohne den Engel hätte ich das Geschwätz schwer ertragen. Aber nach diesem Traum dachte ich nur: „Ihr wisst es halt nicht besser.“

Dann mussten wir wegen dieser Volkszählung nach Bethlehem. Ich sage Dir nichts Besonderes damit, auch Du musstest damals mit den Deinen in Deine Geburtsstadt, und auch für Dich war es lästig, nur war Deine Sarah zu der Zeit wenigstens nicht schwanger. Der Weg ist nicht besonders weit, ein Tagesmarsch, wenn ich allein wäre – aber Maria konnte nicht mehr so lange Wege gehen. In der ersten Nacht fanden wir Unterkunft, aber Bethlehem war gesteckt voll. Daß wir doch noch einen Platz fanden, war der Findigkeit eines Mannes geschuldet, der schon mehr Gäste in seinem Haus untergebracht hatte, als eigentlich hineinpassten. Es war ihm sichtlich peinlich, daß er keinen Platz mehr hatte, obwohl Maria wirklich nicht mehr konnte und kurz vor der Niederkunft stand. Aber er schickte dann seine Tochter los, um uns den Weg zum Stall zu zeigen. Die Tiere waren auf der Weide, bis auf einen schlachtreifen Ochsen. Unser Esel hatte auch noch Platz. Die Wirtstochter hatte noch Wasser und Decken mitgenommen. Die Unterkunft war damit zwar nicht schön, aber warm und trocken.

Und dann, in dieser Nacht, bekam Maria ihr Kind. Ich legte den Tieren das Heu auf den Boden, richtete den Futtertrog mit Stroh und einer Decke zu einem Bettchen her, und als ich den Kleinen sah und sah, wie Maria ihn anschaute – da dachte ich zum ersten Mal: Es ist nicht einmal wichtig, ob er direkt von Gott stammt. Meine Maria ist glücklich. Der Ewige hat gegeben, daß das Kind gesund ist und schön.

Aber dann kamen Hirten zu uns und sagten, ein Engel habe sie hergeschickt, und die Himmlischen Heerscharen haben Gott verherrlicht, dort auf der Weide. Sie sagten noch mehr – bestätigten meinen Traum. Sie sagten, unser Junge sei der Erwartete! Es sind nur Hirten – aber sie widersprechen sich nicht, und ich glaube ihnen, daß sie Engel gesehen und gehört haben. Und dann, bei allem, was man heutzutage gegen Hirten vorbringt, mein Stammvater David war ja auch ein Hirte, oder?

Ich als Vater – also, Adoptivvater – des Messias. Ich fühle mich eigentlich viel zu klein dafür. Aber Maria meinte, als ich das kurz vor der Geburt sagte, ich solle mich nicht so haben, und wenn der Ewige das so bestimmt hat, dann kann ich das.

Lieber Samuel, ich würde mich freuen, wenn Du uns demnächst besuchst. Ich sehe den Kleinen als meinen Sohn an, für den Gott mir die Verantwortung übertragen hat und den ich liebe, auch wenn alles ganz anders ist als es scheint. Ob er wirklich der Messias ist? Ich glaube schon, Maria ist sich ganz sicher. Aber zunächst einmal ist er unser süßes geliebtes Kind, unser Erstgeborener. Ich bin glücklich über meine kleine Familie.

Dein Joseph

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4. Adventssonntag – Rorate

Vierter Advent

Parusie

Und wenn Du nun kämst
plötzlich und unerwartet
auf leuchtenden Wolken
von Engeln verherrlicht
mitten in kitschige Buntheit
der Weihnachtsmärkte,
zwischen Bratwurst und Glühwein
und quengelnde Wohlstandskinder,
die Santa Claus verehren?
Und wenn dann der Bratwurstfritze
nur dächte: Der scheucht mir die Kunden?

Und wenn Du nun kämst
in Hoheit und freudiger Würde
in festlich glänzende Häuser
und in die Küchen,
mitten beim Plätzchenbacken,
während die Dielen
noch letztes Putzwasser brauchen?
Und wenn dann die Eltern
nur sagten: Können Sie Neujahr…?

Und wenn Du nun kämst
voll jubelnder Liebe
zur Mitternachtsmesse,
wenn die Gemeinde vermeintlich
sich ganz auf Dein Wort konzentriert,
und stündest in Herrlichkeit
vorm Tabernakel?
Und wenn dann der Lektor
nur dächte: Wer ist dieser Priester?

Herr, Du wirst kommen
in strahlender Freude.
Lass strahlende Freude
die Menschen ergreifen,
und wenn Du uns richtest,
so richte zuerst
das Sinnen der Menschen,
mein Herr, auf Dich.

© Claudia Sperlich

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Einen Weihnachtsbaum habe ich auch!

Weihnachtsbaum

Da hängt er, zwischen Kunst und Weihnachtsschmuck, unter Maria mit dem Kind, und nicht weit vom Kreuz. Und er nadelt nicht.

Weihnachtsschmuck

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