Umkehr

Fastenzeit heißt nicht „Zeit des Leidens“, sondern „Zeit, sich wieder neu auf Gott auszurichten“. Das kann auch beinhalten, Suchtverhalten zu bekämpfen durch Verzicht und Übung von Disziplin. 

Vor allem aber heißt es, im Kern schädliche Verhaltensweisen bleiben zu lassen. Da hat jeder seinen persönlichen Kampfplatz.

Gelingen kann das mit Gebet und Übungen der Nächstenliebe.  Missmut und Prahlerei mit der eigenen Frömmigkeit sind ganz ungeeignet zur Umkehr.

Dankbarkeit für alles, was Gott uns gibt, ist ein guter Anfang.

Gesegnete Fastenzeit!

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Rosenkranzzehner

So nennt man einen Rosenkranz, der nur aus einem einzigen Gesätz, also einer Perle für das Vaterunser und zehn Perlen für das Ave Maria, besteht. Und natürlich einem Kreuz! Dieser offene Rosenkranzzehner aus dem Rosenkranz-Atelier von Maryse Fritzsch-Thillens hatte es mir einfach angetan. Den habe ich mir gegönnt! Ein Lesezeichen bekam ich als Dreingabe.

Jesus Nazarenus Rex Judaeorum – Jesus aus Nazareth, König der Juden – steht über dem Haupt des Gekreuzigten.

Auf der Rückseite steht „Behold this heart which has so loved men“ und „Father forgive them“ um ein flammendes Herz Jesu. Unten ist ein Marienmonogramm zu sehen, gefertigt wurde das Kreuz in Italien.

Vielen Dank für diese schöne Arbeit, Maryse! Ich bin mal wieder sehr beeindruckt und sehr froh.

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Frühblüher

Schneeglöckchen – schon längst!

Märzbecher (auf die warte ich immer besonders) und Blaustern (eine sehr hellblaue Sorte).

Krokus – noch geschlossen.

Noch mehr Krokus und im Vordergrund eine Zwergiris, auch noch geschlossen.

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Mir selbst zum 63. Geburtstag

Mein Gott, Du gabst aus Liebe mir das Leben
Und gabst mir wieder Mut und Kraft zum Schreiben.
In Dir, in Deiner Liebe will ich bleiben!
Ich will entfalten, was Du mir gegeben.

Hilf mir, die guten Pläne zu vollbringen,
Die ich schon längst gefasst, die auf mich warten.
Lass Neues wachsen in dem Wörtergarten,
Lass neu mich Lob und Dank und Bitte singen.

Erfüll mich dieses Jahr mit Deinem Frieden
Und lass mich Deinen Frieden weitergeben
Und segne mich und lass mich Segen sein.

Was immer mir in diesem Jahr beschieden,
Ich will voll Dankbarkeit und Freude leben,
Solang Du willst, für Dich, mein Gott, allein.

© Claudia Sperlich

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So gut ich kann, so weit es an mir liegt, mit Gottes Hilfe

Das soll mein Motto sein. Denn ich kann es nicht besser, es liegt nur wenig an mir, und ohne Gottes Hilfe ist eh alles Unfug.

Für den Frieden der Welt (oder auch „nur“ Israels und der Ukraine) kann ich beten und dem gröbsten Unfug in den sozialen Medien gelegentlich widersprechen, wenn ich es für sinnvoll halte. Für die soziale Gerechtigkeit und angemessene wirtschaftliche Stärke in meiner Heimat kann ich beten, gelegentlich ein bisschen spenden (viel habe ich nicht) sowie die drei K (Kaffee, Käse und Kekse) konsumieren (das steigert ja immerhin das Bruttosozialprodukt). Und natürlich kann ich eine demokratische Partei wählen und habe das getan, auch wenn ich die Auswahl unbefriedigend fand. Für die Kirche kann ich immerhin als Sakristanin, Lektorin, Kantorin und Liederdichterin arbeiten sowie, Ihr ahnt es schon, beten. All das scheint in der Summe sehr wenig.

Es kommt mir selbst auch oft verzweifelt wenig vor. Aber es gibt nur einen, der sich die Hände reibt, wenn ich verzweifle – das ist der Teufel. Gedanken der Sinnlosigkeit und Verzagtheit – das ist alles das Werk des Bösen. Dagegen hilft tatsächlich nur Gottvertrauen und Gebet.

Vor allem hilft nicht, planen zu wollen, wie ich in ferner Zukunft alles in Ordnung bringe. Mir hilft nur, das zu tun, was ich kann, und den Rest Gott zu überlassen. Dann kann ich auch merken, dass mein Anteil gar nicht so entsetzlich winzig ist. Vielleicht geschähe etwas Gutes nicht, wenn mein Gebet fehlte.

Klar muss allerdings auch sein, dass dies „Gemeinsam sind wir stark“ unabhängig von der Qualität des Zieles gilt. Auch eine Räuberbande ist „gemeinsam stark“, wie wir derzeit an der Hamas, an Putins Truppen und an vielen anderen Banden sehen müssen. Da hilft wieder nur: Weitermachen im Guten, auf Gott vertrauen. Tun, was man an Gutem tun kann. Es wird wahrscheinlich mühsam, aber das ist kein Argument dagegen.

Jesus Sirach 2,1-6

Kind, wenn du herantrittst, um dem Herrn zu dienen, mach dich bereit für die Erprobung! Richte dein Herz aus und sei standhaft! Und überstürze nichts zur Zeit der Bedrängnis! Binde dich an den Herrn und lass nicht von Ihm, damit du am Ende erhöht wirst!

Nimm alles an, was über dich kommen mag, und in den Wechselfällen deiner Erniedrigung halt aus! Denn im Feuer wird Gold geprüft und die anerkannten Menschen im Schmelzofen der Erniedrigung. In Krankheiten und Armut setze auf Ihn dein Vertrauen!
Vertrau Ihm und Er wird sich deiner annehmen! Richte deine Wege aus und hoffe auf Ihn!

Anders gesagt: Kopp hoch, auch wenn der Hals dreckig ist! Gott ist immer da.

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Drei Jahre

Vor drei Jahren ließ Putin die Ukraine überfallen  – er selbst überfiel nicht, sondern saß in luxuriöser Umgebung und in Sicherheit. Er behauptete, ein Recht auf die Ukraine zu haben,  und meinte, in wenigen Wochen sei sie besiegt.

Nichts davon stimmt. Die kleine Ukraine wehrt sich entschlossen,  und Putin verheizt seine Leute.

Butcha und Mariupol stehen für unfassbare Kriegsgreuel, angerichtet von russischen Soldaten. Die Ruine des Atomkraftwerks Chernobyl war lange umkämpft und wurde kürzlich wieder beschossen.  Keiner weiß genau, ob und wie viel Strahlung dort gerade entweicht.

Putin hat Kirchen und Kulturdenkmäler zerstören lassen. Weit schlimmer, sowohl die Ukraine als auch Russland bluten aus in diesem sinnlosen Krieg.

Ich hoffe und bete, dass die Ukraine bald wieder in Frieden leben kann. Was aus Putin und Kyrill wird,  wenn Russland den Krieg verliert,  ist mir ziemlich egal. Von mir aus können sie sich dann eine Einraumwohnung in einem Plattenbau teilen,  ich bin ja kein Unmensch.

Ich wünschte,  es gäbe eine waffenlose Möglichkeit,  diesen und andere Kriege auf gerechte Weise zu beenden. Aber ohne Waffen gäbe es die Ukraine nicht mehr (ebenso wie Israel). Ohne ukrainisches Militär hätte Russland sich die Ukraine längst unter den Nagel gerissen. Ich wäre gern Pazifist,  aber nicht um den Preis der Freiheit.

Übrigens glaube ich keine Sekunde lang, dass Putin Ruhe gäbe, wenn er nur die Ukraine hätte. Eher würde er dann erst richtig loslegen.

Frieden der Ukraine!

Gib Deinen Frieden, Herr, der Ukraine,
Gib Deinen Frieden auch der ganzen Welt!
Daß unter blauem Himmel reifes Feld
Zu Brot und Hostie allen Menschen diene!

Durch angemaßte Macht, durch Stolz und Geld
Rotiert von neuem Satans Kriegsmaschine:
Gewehr, Rakete, Panzer, Bomber, Mine
Und Menschen sind in seinen Dienst gestellt.

Um Abwehr und Verteidigung zu schaffen,
Sind wieder nötig Waffen über Waffen,
Solang Gespräche keinen Frieden bringen.

Herr Jesus, Du nur kannst den Krieg beenden,
Nur Du kannst diese Zeit zum Guten wenden.
Herr Christus, lass den Frieden doch gelingen!

© Claudia Sperlich

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Meine Herausgeberexemplare sind da!

„Autorenexemplare“ sind es ja diesmal nicht, die wird Carl Haas (1804-1883) auch nicht brauchen. Aber die Mühe des Herausgebens hat gelohnt, hier ist es, schön, handlich und deutlich katholisch.

Carl Haas, Claudia Sperlich (Hg.), Verteidigung der katholischen Kirche. Kommentierte Neuauflage, 340 S., tredition 2025. Softcover 20,00 €, e-book 9,99 €.

Für mich ist es am günstigsten, wenn Ihr es über tredition bestellt. Aber natürlich könnt Ihr es auch in jedem Buchladen oder über amazon bestellen.

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Ruhe in Frieden,  Shiri Bibas!

Die Hamas hatte am Donnerstag eine unbekannte Frauenleiche als Shiri Bibas ausgegeben. Forensiker stellten zweifelsfrei fest, dass dies nicht Shiri war. Nun wurde endlich wirklich Shiris Leichnam freigegeben.  Sie wird neben ihren Kindern bestattet.

Ich habe keine anständigen Worte für diese grausame Farce der Hamas. Ich kann mir nur immer wieder selbst vorsprechen: „Mein ist die Rache,  spricht Gott.“

Allerdings empfehle ich der Hamas und all ihren Claqueuren, sich diese Worte der Schrift mit Furcht und Zittern zu Herz zu nehmen. Gott wird vergelten, Er ist ein Gott der Gerechtigkeit.

Mögen Shiri, Ariel, Kfir, Oded und alle von der Hamas Geschlachteten in Gottes Schoß geborgen sein.  Mögen ihre Angehörigen und Freunde,  alle befreiten Geiseln, all die Ihren Trost und Heilung erfahren.

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Wo ist Shiri?

Und wo sind die weiteren 68 Geiseln?

Gestern übergab die Hamas in einem widerlichen Spektakel vier Leichen. Drei sind nun identifiziert.  Die Kinder Ariel und Kfir sind dabei, auch der alte Menschenrechtsaktivist Oded Lifshitz,  aber die vierte Leiche ist nicht die von Shiri.

Das ist teuflisch,  das ist nichts,  was nach menschlichen Kräften noch verziehen werden kann.

Gestern, wenige Stunden nach Übergabe der toten Geiseln,  explodierten in Tel Aviv und Umgebung drei Bomben in Bussen. In zwei weiteren Bussen wurden Bomben gefunden und entschärft. Verletzt wurde niemand, da die ausgebrannten Busse leer waren. Ein Bekennerschreiben der Hamas erschien auf Telegram.

Ebenfalls gestern wurde unter meinem Artikel Schnauze voll von Schuldumkehr! kommentiert:

„Und genau diese Einstellung [nämlich dass meine Feindesliebe an ihre Grenzen kommt, wenn es um die Hamas geht – C.S.] führt dazu, dass es dort keine Frieden geben wird. Der christliche Auftrag ist anderen zum Nächsten zu werden.
Lukas 10, 36 ffWer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!“

Das ist Missbrauch der Heiligen Schrift. Der im Gleichnis genannte barmherzige Samariter ist nicht zu den Räubern gegangen, um ihnen mit Geld und guten Worten beizustehen,  sondern er hat dem Opfer der Räuber geholfen. Darüber, wer in der Rolle der Räuberbande ist, wenn unschuldige Menschen entführt und massakriert werden, darf es keine zwei Meinungen geben. (Ja, ich weiß,  täglich behaupten Menschen,  die armen palästinensischen Entführer,  Folterer und Mörder seien die Opfer. Über diesen Schwachsinn will ich aber nicht mehr diskutieren.)

Und muss ich überhaupt diesen Babykillern verzeihen? Wegen der Bergpredigt?

Jesus ruft mich auf, denen zu verzeihen,  die mir Unrecht angetan haben. Ich weiß,  dass ich das ohne Seine Hilfe nicht kann, und bitte Ihn, mir den Weg zu zeigen.

Hier geht es aber um ein himmelschreiendes Unrecht,  dass nicht mir, sondern anderen angetan wurde. Ich kann nicht anstelle der Familie Bibas verzeihen. Das kommt mir überhaupt nicht zu!

Mal angenommen,  jemand prügelt mich bewusstlos, und wenn ich aufwache, sagt mir jemand, der nicht dabei war und mit mir nichts zu tun hat, er habe dem Täter vergeben. Ich würde diesen Menschen mit vollem Recht aus dem Krankenhaus hinauswerfen lassen.

Ich hoffe inständig, dass alle Mitglieder der Hamas gefunden werden und dass sie dann nie wieder auch nur eine Stunde lang in Freiheit sind. Von mir aus kann Israel ein neues Hochsicherheitsgefängnis extra für diese Menschen bauen. Ich hoffe auch, dass die freigelassenen Geiseln und die durch die Hamas Verstümmelten und Traumatisierten gute Wege finden. Ich hoffe, dass ich selbst verzeihungsbereit bleibe,  wenn mir Böses angetan wird.

Auf ein Niederhalten jeglicher Wünsche nach Gerechtigkeit will ich nicht hoffen. Ohne Gerechtigkeit ist kein Friede möglich. Wer behauptet,  der Wunsch nach Gerechtigkeit sei gegen den Frieden gerichtet,  hat weder Gerechtigkeit noch Frieden verstanden.

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Schnauze voll von Schuldumkehr!

Shiri, Ariel und Kfir sind tot, von der Hamas ermordet. Eine junge Frau und zwei kleine Kinder,  die einfach nur Musik hören und tanzen wollten. Jarden Bibas, Ehemann und Vater, muss mit dieser Last und der Traumatisierung durch lange Gefangenschaft leben.

Auch der Leichnam des bei der Geiselnahme 83jährigen Oded Lifshitz wurde nach Israel gebracht. Er war Journalist und Menschenrechtsaktivist und fuhr palästinensische Kranke in israelische Krankenhäuser. Seine Frau Jocheved kam bei der ersten Geiselbefreiung am 23. Oktober 2023 frei. Sie hat vermutlich bis vor kurzem noch gehofft, ihren Mann lebendig wiederzusehen.

Die Hamas behauptet,  wie immer, das war sie nicht. Die seien durch israelische Bomben getötet worden. Mal angenommen,  die Hamas hätte hier ausnahmsweise die Wahrheit gesagt – Israel hätte nicht bombardiert,  wenn die Hamas nicht ein unbeschreibliches Massaker unter friedlich feiernden Israelis angerichtet hätte und zahlreiche Geiseln genommen hätte, um in israelischen Gefängnissen sitzende verurteilte Gangster freizupressen. Wahrscheinlicher ist allerdings,  dass die Hamas lügt wie üblich.

Und unter jeder Meldung,  in der es irgendwie um Israel geht, selbst unter der Nachricht vom Tod kleiner Kinder, tummeln sich antisemitische Kommentatoren. Ich bin inzwischen so weit, dass ich bei denen mit arabischen Namen schon denke,  die können nicht anders, die sind von früher Kindheit an miserabel erzogen. Aber gleich verlogene und boshafte Kommentare kommen auch von Menschen, die in der westlichen Welt aufgewachsen sind, eine gute Schulbildung haben und keine arabischen Wurzeln haben.

Und es ist nicht nur im Internet so. Ich habe innerhalb einer Woche zweimal erlebt, dass mein ganz harmloser Ausdruck der Freude über die Befreiung einiger Geiseln der Hamas sofort beantwortet wurde mit dem Aufruf,  doch auch an die armen Palästinenser zu denken. Beim ersten Mal noch mit dem Zusatz, Israel habe ja auch Dreck am Stecken.

Beide Male sagte ich, Israel hat niemals friedlich feiernde Palästinenser überfallen, viele von ihnen ermordet, Schwangere aufgeschlitzt, Kinder enthauptet, Erwachsene verstümmelt,  Lebende und Tote vergewaltigt und Geiseln genommen,  von denen mittlerweile auch zahlreiche ermordet wurden, darunter Kinder.  Beide Male wurde dieser Einwand übergangen.

Das ist giftig, boshaft, ungerecht,  widerlich.  Nein, ich denke nicht an die „armen Palästinenser“,  wenn ich an die  abgemagerten, traumatisierten Israelis denke, die lange Zeit ohne jede Information über ihre Lieben gefangen waren und an die unfassbare Trauer der Überlebenden. Sondern ich denke dann allenfalls an ihre teuflisch bösen palästinensischen Entführer.

Ich habe auch kein Mitleid mit überführten Gewalttätern,  darunter Terroristen, die aus israelischen Gefängnissen freigepresst wurden. Ich finde es auch nicht schlimm,  jugendlichen Gewalttätern den Prozess zu machen und sie einzusperren. Wer als 16Jähriger mehrfach Menschen absichtlich schwer verletzt, kommt auch in Deutschland zu Recht hinter Gitter. Soviel zum häufigen Vorwurf, die Israelis sperren palästinensische Kinder ein.

Ja aber das sind doch auch Menschen, mit Menschenrechten, und da muss man doch Mitleid haben…

Nein, muss man nicht. Wenn alle Geiseln befreit sind,  alle Palästinenser Gaza verlassen haben und alle Terroristen für den Rest ihres Lebens in Hochsicherheitsgefängnissen sitzen, dann habe ich Zeit,  für ihre Seelen zu beten. Vorher tue ich das nur sehr selten und kurz, und immer mit einem leisen Unbehagen.

Mit dem Geld,  das von Israel,  Deutschland und den USA nach Gaza gepumpt wurde, hätte Gaza zu einem blühenden Land werden können mit solider Infrastruktur,  zauberhaften Naturschutzgebieten und schönen Hotels, mit guten Bildungsstätten und Krankenhäusern. Statt zu terrorisieren, hätten die Palästinenser sich von Israel zeigen lassen können,  wie man eine Halbwüste blühen lässt und ein Urlaubsparadies aus dem Gazastreifen macht. Stattdessen benutzte die Hamas das Geld für Tunnelbau, Waffen und den Luxus ihrer Führer.

Die Möglichkeit der friedlichen Koexistenz von Israel und Palästina bestand jahrzehntelang. Am 7. Oktober 2023 wurde diese Möglichkeit für immer zerschlagen von einer barbarischen Horde Irrer, die sich Ḥarakat al-muqāwama al-islāmiyya, Islamische Widerstandsbewegung, kurz Hamas nennt.

Ich bin als Christin aufgefordert,  meine Feinde zu lieben. Tatsächlich wünsche ich jedem Terroristen und jedem Hamas-Sympathisanten Reue und Umkehr, schon weil dann Frieden würde. Mehr Feindesliebe steht mir nicht zur Verfügung.

Ich bete für Israel, für die Geiseln der Hamas, für die von der Hamas Ermordeten und deren Angehörige und Freunde,  außerdem für die verfolgte Christenheit (da geht’s meist um muslimische und auch um sozialistische und kommunistische Länder), um Frieden und Gerechtigkeit. Mehr kann ich nicht.

Der Herr nehme Shiri, Ariel, Kfir und alle Ermordeten in Sein Reich auf. „Der Frieden schafft in den Höhen,  Er schaffe Frieden unter uns und in ganz Israel.“

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