Hörnchen in der Karwoche

Hörnchen war heute früh so richtig hungrig  –  wie immer. Es sei ihm von Herzen gegönnt!

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Freut euch!

Das heißt: Lætare! So heißt dieser Sonntag, an dem die Fastenzeit zur Hälfte um ist. Das Rosa des Priestergewandes lässt die Osterfreude schon aufscheinen.

Und die Magnolie hält sich auch daran.

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Seliger Clemens August von Galen

Melodie: Alles meinem Gott zu Ehren (GL 455)

Löwe, der dem Lamme diente,
der dem Satan widerstand,
als die Niedertracht verminte
das geliebte Heimatland!
Als ihn Mächtige bedrohten,
hielt er fest an den Geboten,
und des Lebens Heiligkeit
kündet er in finstrer Zeit.

Als der Obrigkeit Befehle
widerstritten Gottes Wort,
blieb er stark in Herz und Seele,
keine Drohung trieb ihn fort.
Wer den Schwachen schmäht als Bürde,
raubt sich seine eigne Würde!
Wächst das Unrecht übergroß,
wird die Unschuld heimatlos.

Nicht von Menschenfurcht getrieben,
nicht von Lob und Schmeichelei,
ist er Christus treu geblieben,
Diener und im Herzen frei.
Wenn die Hämmer auf uns schlagen,
müssen wir’s als Amboss tragen!
Hammer schlägt, bis er zerfällt,
doch der Amboss steht und hält.

Fromme werden noch vertrieben,
Schwache werden noch bedroht.
Doch der Herr ist Herr geblieben,
Heiland, stärker als der Tod!
Auch wenn angemasste Mächte
unterdrücken Gottes Rechte,
bleiben wir im Glauben frei.
Clemens August, steh uns bei!

© Claudia Sperlich

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Josephstag

Melodie: Alles meinem Gott zu Ehren, GL 455

Wort, das in die Welt gekommen
durch des Geistes Kraft und Tat,
Dich hat Joseph aufgenommen
väterlich nach Gottes Rat,
sah auf Deine ersten Schritte,
lehrte Lobpreis Dich und Bitte,
lehrte Handwerk Dich und Fleiß
väterlich zu Gottes Preis.

Joseph hört auf Gottes Worte,
bringt in jener Schreckenszeit
aus gewohntem Heimatorte
Frau und Kind in Sicherheit,
hütet aller Welten Hüter,
nährt den Geber aller Güter,
dient dem jungen Gottesknecht
treu und liebend und gerecht.

Joseph, bitt, daß Gottes Segen
auch auf unsrer Arbeit ruht.
Hilf, daß wir für Den uns regen,
Der die Wahrheit ist und tut.
Zeig uns, wie wir in Gefahren
Ruhe und Vertrauen wahren.
Du hast Gottes Sohn bewacht –
Steh uns bei in Not und Nacht.

© Claudia Sperlich

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Nicht verwechseln: Urteilskraft und Verurteilung

Lukas 6,36-38

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden! Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden! Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden! Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.

Richtet nicht, verurteilt nicht!

Oft werden diese Worte zitiert als empörter Einwand,  wenn jemand sagt, diese Handlung, jene Einstellung sei falsch. Aber Jesus hat uns nicht verboten,  uns ein Urteil über Handlungen und Einstellungen zu bilden – sonst dürften wir nicht einmal sagen, dass Mord falsch ist. 

Seligpreisungen und Weherufe
20 Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.[1] 21 Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. / Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. 22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. 24 Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen. 25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. 26 Weh, wenn euch alle Menschen loben. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

Paulus sagt, dass wir „die Geister unterscheiden“ sollen, d.h. den richtigen Weg für uns erkennen, Gottes Stimme in uns von den vielfältigen anderen Stimmen trennen,  nicht den eigenen Vogel für den Heiligen Geist halten sollen. Das ist Urteilskraft im Sinne Jesu.

Auch jemanden auf einen Fehler oder eine Sünde hinweisen ist nicht notwendig falsch,  es kann sogar rettend sein. (Man soll dem Nächsten die Wahrheit allerdings nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen,  sondern wie einen warmen Mantel reichen). Und natürlich müssen wir bestimmte Dinge verurteilen, wie Mord und Ungerechtigkeit.

Aber wir dürfen nicht den ganzen Menschen verurteilen,  sondern nur gegebenenfalls seine Tat oder Unterlassung. Auch ein Mensch,  der sich mit sehr üblen Taten einen Namen gemacht hat,  ist ein Kind Gottes (das sich vielleichtnoch bekehren wird) – und selbst wenn man ihn als Jurist verurteilen muss, verurteilt man seine Tat,  aber nicht den ganzen Menschen mit Leib und Seele,  denn das darf nur Gott.  Und dem liegt viel mehr an unserer Rettung als an unserer Verurteilung.

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Verklärung des Herrn

Melodie: Aus meines Herzens Grunde

Mit Moses und Elias
Auf Bergeshöhen stand
Der Christus, der Messias,
Des Vaters Mund und Hand.
Sie haben den erkannt,
Der das Gesetz erfüllte,
Und Gott der Vater hüllte
Ihn in ein Lichtgewand.

Die Welt läßt sich betören
Durch alle Zeiten schon,
So kann sie viel zerstören –
Doch nicht den Gottessohn.
Sein freundliches Gebot,
Einander nur zu lieben,
Ist immer wahr geblieben
Und stärker als der Tod.

Ich will Dir Hütten bauen
In meiner Seele Raum,
Aus Liebe und Vertrauen,
Aus Laub vom Lebensbaum.
Mein Jesus, sei bei mir
Und lass bei Dir mich leben.
Ich will Dir alles geben,
Was ich bekam von Dir.

© Claudia Sperlich

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All meine Sünden

Melodie: Herzliebster Jesu (GL 290)

All meine Sünden hat der Herr getragen,
für meine Schuld ist Er ans Kreuz geschlagen.
Ganz ohne Angst darf ich auf Jesus bauen
und Ihm vertrauen.

Auch wenn ich falle, wird Er mich doch lieben,
bin ich auch untreu, Er ist treu geblieben.
Wenn ich nur Ihm die Sünde will bekennen,
wird nichts uns trennen.

Ihm will ich meine Schulden überlassen.
Er streckt die Hand aus, ich muss sie nur fassen.
Er starb für mich, damit ich für Ihn lebe,
Ihm mich ergebe.

Er wischt die Sünde fort und und wird vergeben,
Er macht mich frei und schenkt mir neues Leben,
Er ist das Opferlamm für meine Sünden.
Ihn will ich künden!

© Claudia Sperlich

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Kreuzweg

Melodie: Dich liebt, o Gott, mein ganzes Herz (Berliner Anhang GL 752)

Pilatus fragt. Die Menge gellt.
Verurteilt ist der Herr der Welt.
Der Retter steht vor dem Gericht,
die Finsternis verschlingt das Licht.

Soldaten treiben Spott und Hohn.
Dann laden sie dem Menschensohn
den Balken auf und treiben Ihn
fort vom Palast, zur Richtstatt hin.

Der Weg ist steil, das Kreuz ist schwer,
die Geißelwunden schmerzen sehr.
Der starke Jesus stolpert, fällt.
Wo ist der Engel, der Ihn hält?

Maria muss voll Trauer seh’n
den Sohn und Herrn zum Tode geh’n.
Ihr Mutterherz ist so allein.
Er sieht voll Liebe ihre Pein.

Und Simon kommt den Weg entlang,
er trägt das Kreuz erst unter Zwang,
doch leidet mit und stützt den Herrn,
ist Jesus in der Not nicht fern.

Sie drückt ein Tuch ganz sanft und licht
dem Herrn aufs blutige Gesicht.
In deinem Tuch, Veronika,
ist Jesu Abbild für uns da.

Der Herr stürzt hin zum zweiten Mal,
Sein ganzer Leib voll Schmerz und Qual.
Wir fallen oft aus eigner Schuld,
Er aber hilft uns voll Geduld.

Die Frauen weinen. Jesus sagt:
„Die Kinder und euch selbst beklagt!“
Es kommt noch manche harte Zeit,
doch Jesus kennt all unser Leid.

Die wunden Füße tragen nicht
den guten Herrn, der Welten Licht.
Warum erzittert nicht die Welt,
als Er zum dritten Male fällt?

Auf Golgota, dem Schreckensort,
nimmt man Ihm Seine Kleider fort.
Den üblen Blick der Menge spürt
der, dem doch alles Lob gebührt.

Das Eisen dringt durch Fuß und Hand
dem, der mit Gott uns neu verband.
Die Schuld der Welt den Reinen schlägt.
Das Kreuz trägt den, der alles trägt.

Am Kreuze stirbt der Menschensohn.
Der Herr zahlt aller Sünden Lohn.
Die Erde bebt, ist aus dem Lot.
Die Welt ist finster, Jesus tot.

Vom Kreuz genommen wird Er nun,
im Schoß der Mutter darf Er ruh’n.
Der Sohn ist tot. Maria weint,
kein Licht in ihre Trauer scheint.

In Josefs Felsengrab liegt der,
dem dient der Engel lichtes Heer.
Das Grab verschließt ein schwerer Stein.
Verschlossen ist der Hoffnung Schrein.

Doch Jesus bleibt im Grabe nicht,
Er siegt und lebt, Er ist das Licht.
Der Leben uns und Liebe gab,
ist stärker noch als Tod und Grab.

© Claudia Sperlich

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Rassismus kann nicht gerechtfertigt werden!

Auch nicht, wenn er sich gegen Menschen richtet, die unmoralisch, dumm oder böse handeln.

Fall 1: Eine Frau indischer Abstammung geht mit Kinderwagen und Hund im Park spazieren. Sie stürzt, sie selbst und das Kind werden (zum Glück nur leicht) verletzt. Sie geht erst nach Haus, ruft aber dann die Polizei und sagt aus, ein Radfahrer habe sie von hinten gestoßen und rassistisch beleidigt. Eine regionale Zeitung berichtet darüber.

Auf Facebook tummeln sich die Kommentatoren übelster Sorte. Das sei ja wahrscheinlich gar nicht wahr. Und wer es denn bezeugen könne. Und man wisse ja, wie oft solche Leute Falschaussagen machen. Ein besonders unterbelichteter Kommentator hat überhaupt nur mitbekommen, dass eine Frau durch einen Mann verletzt wurde und irgendwas mit indischer Herkunft, und gibt zum Besten, man sehe ja, wie diese Leute hier mit unseren Frauen umspringen. (Ich zitiere alles aus dem Gedächtnis, weil mir die Nerven fehlen, noch mal genau nachzuschauen. Aber mein Gedächtnis ist so schlecht nicht. Ich habe den Diskussionsverlauf mehrmals gelesen.)

Mehrere Kommentatoren behaupten, von hinten könne man ja gar nicht sehen, welche Hautfarbe jemand habe, und also könne das nicht stimmen. Ich weise darauf hin, dass auch dunkelhäutige Menschen Hälse und Hände haben.

Am nächsten Tag melden mehrere Zeitungen: Die Polizei hat ermittelt. Eine ältere Dame, die der Frau nach dem Sturz aufgeholfen hat, hat ausgesagt: Da war kein Radfahrer, vielmehr hat der Hund so am Kinderwagen gezerrt, dass der umgefallen ist, die Mutter ist ebenfalls gestürzt, vielleicht beim Versuch, Kind und Hund festzuhalten. Sie hat sich diese ganze Geschichte ausgedacht. Warum, weiß noch keiner.

Und nun geht es richtig ab bei den Herren und Damen Rassisten. Da sieht man mal wieder. Und man hat es ja gleich gewusst, nichts als Lügen. (Nein, man hat es nicht gewusst. Man hat es angenommen, weil man immer und überall, wenn irgendein „fremd“ wirkender Mensch in irgendetwas verwickelt ist, von dessen Schuld ausgeht. Das heißt, man nimmt von den meisten Menschen anderer Hautfarbe erst einmal das Schlimmste an, und wenn es sich dann bei einem ausnahmsweise mal bestätigt, klopft man sich auf die Schulter ob seiner Weitsicht. Wenn man Rassist ist.)

Ist Rassismus denn richtig, wenn er die Schlimmen trifft? Nein. Was diese Frau getan hat, war töricht, was mich nicht davon abhält, ihr und ihrem Kind alles Gute zu wünschen. Das Vortäuschen einer Straftat ist selbst eine Straftat, und generell bringen Lügen in aller Regel nur Unglück, auch und besonders dem, der sie ausspricht.

Das rechtfertigt keinen Rassismus. Die Baader-Meinhof-Bande macht nicht alle Deutschen zu linken Terroristen, der NSU macht nicht alle Deutschen zu rechtsradikalen Terroristen, das massenhafte Auftreten von deutschen Rassisten auf Facebook macht nicht alle Deutschen zu dumpfen Dolmen, und die Tatsache, dass es auch unter Menschen indischer Abstammung solche gibt, die irgendwann in ihrem Leben etwas Dummes und Schlechtes tun, sagt absolut nichts über die Inder.

Fall 2: Die Tagespost berichtet, dass in Syrien Massaker an Alawiten stattfinden. Die Kommentatoren überschlagen sich mit Aussagen, denen zufolge die Alawiten nun samt und sonders mit offener Hose und gezücktem Messer nach Deutschland strömen. Mir wird unterstellt, kein Mitleid mit Vergewaltigungsopfern zu haben, aus keinem anderen Grund als dem, dass ich Mitleid mit den Opfern von Massakern habe. Der Kommentator, der mir mit dieser Unterstellung kam, schrieb unter anderem, jene Vorgänge seien unwichtig für Deutschland, und für Deutschland sei das einzig Wichtige jetzt die Remigration. (Es hat mich in den Fingern gejuckt, ihm die Remigration nahezulegen, da sein Name eher angelsächsisch als deutsch klingt. Ich habe ihn aber dann doch lieber blockiert, das ist besser für meine Seele.)

Der Prozentsatz an Sündern, bezogen auf die gesamte Menschheit in jedem Zeitalter, beträgt 100%. Fast jeder erwachsene Mensch hat bereits mehrmals bewusst und willentlich einem anderen geschadet. Sicher, die häufigsten Sünden rangieren zwischen Nickeligkeiten gegenüber dem Nachbarn, Tratsch, Fremdgehen und Steuerhinterziehung (und das ist alles übel). Es sind gerade solche Taten, bei denen die Täter sehr gern denken, das sei ja nur einmal und nicht so schlimm, und andere sind viel übler, und deshalb sind sie nicht auf solche Sachen wie Vergebung und Barmherzigkeit angewiesen.

Aber Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord! Darum geht es doch, sagen mir die Herren und Damen Rassisten jetzt. (Auch wenn in keinem der beiden genannten, so ausführlich rassistisch kommentierten Artikel die Kriminalitätsrate in Deutschland das Thema war.)

Wie bereits angedeutet, ist Gewalttat kein Proprium Zugewanderter mit dunkler Hautfarbe. Auch in jüngster Geschichte vergewaltigen, prügeln und morden in Deutschland auch (und sicher vorwiegend) Deutsche ohne Migrationshintergrund, wie auch Rassisten wissen könnten, wenn sie es wissen wollten. Insgesamt ist Deutschland allerdings ein Land mit sehr geringer Mordrate. Das ist für jeden einzelnen Ermordeten und seine Angehörigen und Freunde herzlich egal, aber man sollte es sich schon mal vor Augen halten, dass man in Deutschland mit einer Tötungsrate¹ von 0,8 recht sicher lebt. Wer in einem Land mit Tötungsrate Null leben möchte, kann entweder daran arbeiten, seine eigene Heimat zu einem solchen Land zu machen, oder umziehen. Zur Auswahl stehen Amerikanisch-Samoa, Monaco, Montserrat, Tuvalu und Vatikanstadt.

Ich sagte oben, Rassismus ist auch dann nicht gerechtfertigt, wenn er sich gegen Menschen richtet, die unmoralisch, dumm oder böse handeln. Das hat damit zu tun, dass Rassismus immer, ohne jede Ausnahme, unmoralisch, dumm und böse ist.

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  1. Tötungsrate ist die Anzahl der Tötungsdelikte je 100.000 Menschen und Jahr. Nicht erfasst werden in der Tötungsrate:

alle kriegerischen oder kriegsähnlichen Handlungen,
tödliche Verletzungen im Zusammenhang mit hoheitlichen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit
Abtreibung
Suizide einschließlich aktiver Sterbehilfe
Fahrlässige Tötung sowie
Notwehr mit Todesfolge.

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Meine Sünden, meine Schwächen

Melodie: ‚Tis so sweet to trust in Jesus

Meine Sünden, meine Schwächen
bringe ich dem Gottessohn,
meine Fehler und Gebrechen
leg ich, Herr, vor Deinen Thron.
Du nur kannst mein Herz erneuern,
Du machst die Gedanken frei.
Ich kann nicht mein Leben steuern.
Schenk mir Umkehr, steh mir bei.

Wo ich falsche Wege wählte,
führe mich an Deiner Hand.
Wenn auf mich allein ich zählte,
gib mir Demut und Verstand.
Jesus, liebster Jesus, leite
mich zu Dir mit Deinem Licht!
Jesus, nur an Deiner Seite
hab ich Mut und klare Sicht.

Dir will ich die Schuld bekennen,
und bekennen, dass Du liebst,
und mein Herz soll für Dich brennen,
denn ich weiß, dass Du vergibst.
Gib, dass ich Dein Wort verspüre,
dann gewinnt das Böse nicht!
Jesus, liebster Jesus, führe
mich aus Finsternis zum Licht!


© Claudia Sperlich

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