Frau Brosius-Gersdorf, das Verfassungsgericht und die Menschenwürde

Am kommenden Freitag wird entschieden, ob Prof. Frauke Brosius-Gersdorf, derzeit Professorin für Öffentliches Recht, insbesondere Verfassungsrecht, in Potsdam, Richterin am Bundesverfassungsgericht gewählt wird oder nicht.

Josef Bordat hat mir erlaubt, seinen neuesten Artikel zu diesem Thema auf meinem Blog zu verwenden. Ich will das in einer Art Dialog tun. Im Folgenden stehen in Anführungszeichen Zitate aus seinem Artikel, kursiv meine Gedanken dazu.

„Beim Bundesverfassungsgericht müssen drei Stellen neu besetzt werden. Josef Christ, Doris König und Ulrich Maidowski scheiden aus und jetzt braucht man drei Neue. Der Wahlausschuss des Deutschen Bundestags hat als Kandidaten vorgeschlagen: Günter Spinner, derzeit Richter am Bundesarbeitsgericht, Ann-Katrin Kaufhold (Jura-Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München) und Frauke Brosius-Gersdorf, die an der Universität Potsdam lehrt.“

Günter Spinner gilt als moderat und hat sich politisch noch nicht merkbar öffentlich geäußert. Er ist der einzige Kandidat, der als Richter arbeitet. Ann-Katrin Kaufhold ist Rechtswissenschaftlerin in München.

„… Frauke Brosius-Gersdorf steht für die Abschaffung der Strafbarkeit von Abtreibungen (also: Streichung des § 218 StGB). Im Hintergrund steht bei ihr die Idee einer Abstufung der Menschenwürde. Diese jedem Menschen zuzubilligen, hält sie für einen naturalistischen Fehlschluss, wobei sie damit den Begriff etwas zweckentfremdet, denn damit ist ein Fehlschluss vom Sein aufs Sollen gemeint. Also: Etwas ist. Daraus folgt: Es soll auch so sein.

Bei der Würde – in der klassischen naturrechtlichen, aber auch verfassungsrechtlichen Sicht – ist das Sein die Bedingung, das Kriterium. Was Mensch ist, soll Mensch sein dürfen. Das ist kein Fehlschluss, sondern eine Festlegung, die religiös begründet werden kann (etwa schöpfungstheologisch und christologisch), die aber auch naturrechtlich begründet werden kann, durch die Feststellung, dass nur das Sein den Menschen zum Menschen macht. Das ist trivial.

Und dass – einen Schritt weiter gedacht – die Würde als das Grundlegendste dessen, was allem menschlichen Leben zukommt, eben mit dem Sein des Menschen untrennbar verbunden ist. Menschenwürde besitzt jeder Mensch, allein weil und soweit er Mensch ist. Man spricht von ontologischer Würde, aus dem Sein des Menschen abgeleiteter Würde.

Woran sollte man den Begriff sonst festmachen? So, dass er unveräußerlich ist. Und bleibt. Es ist doch gerade das Unhintergehbare an der Würde, dass sie ans Sein gebunden ist. Wer Mensch ist, soll Mensch sein dürfen. Wer dies falsch findet, muss sagen, welche Menschen nicht Menschen sein dürfen sollen.“

Wenn Menschen anfangen, die Menschenwürde zu relativieren, machen sie damit erfahrungsgemäß auch weiter. Dabei wird (mit Ausnahme von an Depressionen Erkrankten) nicht vorkommen, dass ein Mensch seine eigene Würde relativiert. Relativiert wird, seit das überhaupt geschieht, immer nur die Würde der anderen. Der Mobber auf dem Schulhof oder am Arbeitsplatz, der Intrigant, der Verleumder, der Räuber, der Gewalttäter, der Tyrann – sie alle sind schnell dabei, anderen die Würde abzuerkennen, aber niemals sich selbst. Auch ein Bundesrichter (per se keiner der genannten Gruppen zugehörig) wird die eigene Würde für gegeben ansehen. Sieht er die Würde bei irgendeinem anderen Menschen nicht mehr als gegeben an, dürfte er sich zu einer der genannten Gruppen zählen – was er aber kaum tun wird.

„… [Die] geltende Rechtsprechung [des Bundesverfassungsgerichts] betont …: Alle Versuche, Zeitabschnitte zu definieren, in denen menschliches Leben ohne weiteres getötet werden darf, unterlaufen die Unbedingtheit und Unverfügbarkeit der Menschenwürde, wie sie unser Grundgesetz ausweist …, die unmittelbar evidente Einsicht unterstellt, dass die Tötung eines Menschen dessen Würde „antastet“ – Ende des Lebens, Ende der Würde. Eine moralisch und / oder rechtlich relevante Stufung menschlichen Lebens ist in unserer Verfassung nicht vorgesehen. Der grundgesetzlich verbriefte Lebensschutz nach Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 GG („Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“) gilt auch dem Ungeborenen, wie das Bundesverfassungsgericht 1975 unmissverständlich feststellte: „Das Recht auf Leben wird jedem gewährleistet, der ‚lebt‘; zwischen einzelnen Abschnitten des sich entwickelnden Lebens vor der Geburt oder zwischen ungeborenem und geborenem Leben kann hier kein Unterschied gemacht werden.“ …

Weil der grundgesetzlich verbriefte Lebensschutz auch dem Ungeborenen gilt, ist die Abtreibung in Deutschland ein Gegenstand des Strafrechts, also: verboten. Das ist logisch. … Dieser Staat hat eine in sich widersinnige Konstruktion erdacht: Die Abtreibung ist rechtswidrig (§ 218 StGB), bleibt aber straffrei für den Fall, dass a) Bedingungen vorliegen, die die Abtreibung aus der subjektiven Sicht der Frau unausweichlich machen … und b) zuvor eine Beratung stattfand … . Man kann jetzt über diesen Kompromiss denken wie man will, § 218 StGB einfach zu streichen, geht gar nicht, denn damit bliebe ja die Aufhebung eines Grundrechts für bestimmte Menschen, nämlich die Ungeborenen, ohne weiteres und jederzeit möglich.

Und genau das findet Frauke Brosius-Gersdorf offenbar gut und richtig. … Auf so etwas kommt man nur, wenn man die Würde nicht mehr ontologisch bestimmt, sondern von Bedingungen abhängig macht, etwa von Interessen und Präferenzen, wie das etwa der australische Ethiker Peter Singer tat… . Singer meint, … man müsse … unterscheiden zwischen Wesen, die Schmerzen empfinden können und ein Interesse daran haben, von Schmerzen verschont zu bleiben, und Wesen, die das nicht können und damit auch kein Verschonungsinteresse haben. Erstere nennt er nun Personen, letztere wären damit „Nicht-Personen“.

… Die Frage ist jetzt gar nicht mal, ob das überhaupt stimmt, dass der Fötus nichts spürt, sondern entscheidend ist die Denkweise dahinter. Es gibt menschliches Leben, das keinen Wert hat.

Und genau in diese Kerbe schlägt nun Frauke Brosius-Gersdorf und möglicherweise demnächst auch das Bundesverfassungsgericht insgesamt. Das halte ich für fatal.“

In dem Augenblick, da Menschen in irgendeinem Entwicklungsstadium die Würde aberkannt wird – und damit jedes Recht auf Leben -, wird wie von selbst selektiert. Was nicht passt, wird getötet. Nicht passend sind generell Behinderungen und Krankheiten. Nicht passend ist für viele auch ein Geschlecht (meist das weibliche); die selektive Abtreibung wäre sofort nicht nur möglich, sondern Tatsache, wenn Abtreibung generell erlaubt würde.

In meiner Jugend gab es einen Cartoon zu diesem Thema, den ich leider in den Weiten des Internet nicht mehr finde: Ein Paar sitzt in einer Arztpraxis. Der Arzt erklärt, was er über das noch ungeborene Kind bereits sagen kann: Es wird ein Junge, rothaarig, mit einer Neigung zum Dicklichsein, musisch begabt, eher unsportlich, „alles in allem ein nettes Kind“. Die Eltern protestieren nach jeder einzelnen Angabe. „Wir wollten doch ein Mädchen! Wieso rothaarig? Mein Mann ist groß und schlank, und ich ebenfalls… Wir sind Physiker! – Wir spielen doch immer Tennis!…“ Am Ende sagt die Frau: „Herr Doktor, dann verzichten wir lieber.“ Ein Cartoon, der heute prophetisch scheint.

Wenn übrigens für irgendeinen Lebensabschnitt die Menschenwürde relativiert wird, dann kann sie prinzipiell für jeden Lebensabschnitt relativiert werden. Dann wird sie am Ende auch dem schon geborenen Mensch unter bestimmten Umständen aberkannt. Dann geht es auch denen an den Kragen, die nicht mehr im Schutz des Mutterleibes leben. Dann geht es den unheilbar Kranken, den Behinderten, den Gebrechlichen, den Arbeitsunfähigen, den Unpassenden aller Art an den Kragen. Menschenwürde gilt für alle Menschen – oder am Ende für keinen.

Am Freitag um 9.00 Uhr findet vor dem Paul-Löbe-Haus nahe dem Reichstag ein Protest gegen die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf statt. Im Übrigen empfehle ich, so viel wie möglich die Stimme zu erheben – und auch zu beten.

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Auferweckt und geheilt

Mt 9,18-26

In jener Zeit, als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf und sie wird leben! Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. Und siehe, eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutfluss litt, trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes; denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Jesus wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Hab keine Angst, meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet! Und von dieser Stunde an war die Frau geheilt. Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah, sagte er: Geht hinaus! Das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Als man die Leute hinausgeworfen hatte, trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.

***

Der Mann,  dessen Tochter gerade gestorben ist,  gehört zu den „ordentlichen Leuten“. Synagogenvorsteher, also sicher fromm und auf die Einhaltung der Gebote bedacht, verheiratet,  angesehen. Von dem wundertätigen Rabbi hat er gehört. Ganz sicher ist er nicht,  sonst hätte er Flötenspieler und Klagefrau nicht bestellt,  aber es ist den Versuch wert!
Doch jetzt, vor Jesus,  scheint er doch ganz zuversichtlich: „Leg ihr Deine Hand auf und sie wird leben!“
Jesus folgt ihm sofort, aber Er muss sich durch die Menge kämpfen. Und dabei kommt es zu der Begegnung mit der blutflüssigen Frau. Die ist nicht, was man „ordentliche Leute“ nennt: Seit Jahren rituell unrein und damit von der Gesellschaft ausgeschlossen, vom ständigen Blutverlust geschwächt, sehr wahrscheinlich in der Folge bitter arm. Sie will nur heimlich Jesu Gewand berühren,  um Ihn nicht unrein zu machen. Seine Reaktion ist für sie unerwartet liebevoll. Sie wird geheilt, denn Jesus sagt niemals Dinge wie „Jetzt passt es gerade nicht“. Das tote Mädchen wird auferweckt.

Viele Menschen sind und bleiben krank, obwohl sie Gott vertrauen. Auch junge Menschen sterben, obwohl sie oder ihre Eltern Gott vertrauen. Aber ich bin sicher,  dass es dennoch Sinn hat, Ihn zu bitten. Er hört uns immer, und Er hat immer Zeit. Er wird am Ende alle Tränen abwischen und den Tod vollständig vernichten.

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Gedanken bei der Anbetung

Du bist hier, damit ich bin.
Ich bin hier, weil Du bist.
Du bist in mir, erfüllst mich.
Ich bin in Dir geborgen.
Du trägst und erträgst mich.
Ich trage Deinen Namen und Dein Siegel.
Du bist der Ich-bin-da.
Ich darf hier sein.

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Anhalter Bahnhof mit Rosen und naturbelassener Hecke

Ein eindrucksvolles Antikriegsdenkmal ist diese Ruine des einst prächtigen Bahnhofs.

Auf der mäßig gepflegten Grünanlage davor blühen Strauchrosen; die weißen sind schon ziemlich hinüber, die rosa halten noch eine Weile.

Die ausdrücklich erwähnte naturbelassene Hecke habe ich nicht gefunden.

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Mariä Heimsuchung

Melodie: Send Deinen Geist, Herr Jesu Christ (GL Berliner Anhang GL 773)

Da, noch den Menschen unsichtbar
von deinem keuschen Leibe war
der Herr der Welt umgeben,
da gingst du fort aus Nazareth
ins Bergland, zu Elisabeth,
in ihr auch wuchs ein Leben.

Du grüßtest sie, und da gewahrt
ihr Kind das Deine, noch so zart,
und hüpft in frohem Ahnen.
Der Wegbereiter und Prophet
erkennt den Herrn, eh er versteht,
dass er den Weg soll bahnen.

Elisabeth, voll Gottes Geist,
erkennt, dass Gott dich selig preist,
und staunt, wer ihr begegnet.
Da stimmst du an ein neues Lied
vom Herrn, der Seine Magd ansieht
und der die Armen segnet.

Ein Ungeborner kannte schon
den ungebornen Gottessohn
in dir, du Himmelsschöne.
Ihr beiden Mütter, alt und jung,
bleibt ewig in Erinnerung
durch eure beiden Söhne.

Maria, du warst Jesu Hort,
da Gottes Geist hat Gottes Wort
in deinem Schoß gewoben.
In des Johannes Jüngerschar
Elisabeth die erste war,
den, der da kommt, zu loben.

© Claudia Sperlich

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Plädoyer für das Mitleid

Wann immer in den sozialen (oft so unsozialen) Medien von Unfällen,  Unglück oder schwierigen Wetterbedingungen berichtet wird, häufen sich unbarmherzig Kommentare.

Jemand ist aus Leichtsinn oder Dummheit zu Tode gekommen? „Kein Mitleid, Darwin-Award, selbst schuld!“

Obdachlose werden als vulnerable Gruppe herausgestellt? „Selbst schuld, keiner muss obdachlos sein!“

Ein Hochhaus brennt? „Heißer Abriss,  Clankriminalität, Schlamperei der Bauarbeiter“ (noch ehe die Ermittlungen begonnen haben), „Berlin gehört ohnehin abgebrannt“ (ja, das stand in mehreren Varianten unter dem Artikel).

Tatsächlich ist der Grund für sehr viele Unfälle und auch nicht wenige Erkrankungen Leichtsinn. Tatsächlich sind die meisten Obdachlosen in Deutschland deshalb obdachlos, weil sie Probleme lange vor sich hergeschoben haben, statt sich helfen zu lassen.  Tatsächlich werden Brände zuweilen gelegt oder entstehen durch Unachtsamkeit.  Aber das berechtigt niemanden zur Gehässigkeit.

Stellen wir uns vor, ein Tag (24 Stunden) würde vergehen,  ohne dass boshafte Kommentare losgelassen würden. Ein einziger Tag, an dem der Hinweis auf das Leid Obdachloser ausschließlich Gebete und gute Taten zur Folge hätte. An dem Unglücksfälle einfach nur schweigen und beten ließen,  wenn man nicht helfen kann. An dem weder der Polizei noch der Justiz auf boshafte Weise vorgegriffen würde.

Auch wenn das wohl nicht zu erreichen ist  – schon weil es wohlorganisierte Bot-Fabriken gibt, die den Sinn haben, Unsicherheit und Zwietracht zu säen – versuchen kann man es doch mal mir der Freundlichkeit und dem Mitleid. Daran arbeiten. Jeden Tag neu.

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Blumen vorm Haus

Auf einer Baumscheibe wachsen wilde Möhren – hübsch anzusehen,  insektenfreundlich, und wenn die Not groß wird, auch essbar.

Lavendel und Wicken vertragen sich gut.

Die Wildbienen mögen den Lavendel sehr.

Die Staudensonnenblumen leuchten.

Die Strauchhortensie ist ganz zartrosa.

Der Storchschnabel ist die einzige Blume,  die den Giersch verdrängt. Dafür muss man dann achtgeben, dass er sich nicht allzu unverschämt ausbreitet.

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Peter und Paul

Melodie: Johann Crüger, Schmücke dich, o liebe Seele

Petrus, auf den Jesus baute,
Paulus, der die Heiden lehrte,
einer, der Ihm gleich vertraute,
einer, der sich spät bekehrte:
Säulen und Apostelfürsten,
die nach Jesu Liebe dürsten,
geben Jesu Liebe weiter,
sie sind Gottes Mitarbeiter.

Petrus, der den Sohn bekannte,
Paulus, Meister im Ergründen,
zwei, die Jesus Christus sandte
um durch sie das Heil zu künden:
Beide hat uns Gott gegeben,
beide gaben Gott ihr Leben.
Geben wir die Liebe weiter!
Wir sind Gottes Mitarbeiter.

© Claudia Sperlich

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Herz Mariä

Melodie: Das Jahr steht auf der Höhe (GL 465)

Maria voller Gnaden, dein Herz in Gottes Licht
ist ohne jeden Schaden, die Sünde trübt es nicht.
Dein Herz ist voller Güte und ohne Dunkelheit,
wie eine Rosenblüte bewahrt in Ewigkeit.


Du hast dem Herrn gesungen als herzenstreue Magd.
Vom Leidensschwert durchdrungen blieb dein Herz unverzagt.
Als du den Sohn gefunden, hat dich Sein Wort berührt.
Sein Leid und Seine Wunden hat dein Herz auch gespürt.

Dein Herz voll Gottesliebe schlägt für die Christenheit.
Du bist wie Blütentriebe in kalter, dunkler Zeit,
du führst auf Blumenwegen uns ins gelobte Land:
Du Mutter voller Segen, zeig uns des Sohnes Hand.

© Claudia Sperlich

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Herz Jesu 2025

Auf Jesus trauen, auch wenn alles bebt,
Im Ungewissen trauen dem Gewissen
(Dem, der gewiss ist, und dem, was uns lenkt),
Den Einen ehren, der uns alles schenkt,
Und feiern den, dem sie das Herz zerrissen,
Anbeten den, der für uns starb und lebt:

Das soll Programm sein für mein ganzes Leben.
Der Herr wird dazu Kraft und Segen geben.

© Claudia Sperlich

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