Siebzehn Gläser Erdbeeren

Die Erdbeerernte ist in diesem Jahr nicht besonders groß.  Die Erdbeerbuden mit frischen Beeren aus der Region sind teilweise schon am Nachmittag leergekauft.

Aber eine hatte noch, und ich bekam drei  Kilo für fünfzehn Euro!

Die habe ich mit etwas Rohrzucker und Wasser in Schraubgläser gefüllt und dreißig Minuten im Wasserbad gekocht. Bei einem Glas schloss der Deckel nicht richtig,  und ich habe es zur Strafe für diese Unbotmäßigkeit noch lauwarm ausgelöffelt – ganz hervorragend!

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Vorgarten

Der Vorgarten ist so prächtig! Ich freue und bin dankbar undstaune über die unfassbare Vielfalt und die feinen Strukturen der Blumen.

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Ich bin Kantorin!

Schon lange gehört zu meiner Aufgabe als Lektorin in St. Gertrauden auch, daß ich den Psalm zuweilen singend vortrage. Das habe ich in dem Grundkurs für Kantoren nun richtig gelernt. Der Grundkurs war nicht allzu umfangreich,  da bleibt noch viel zu lernen und vor allem,  Gelerntes zu festigen. 

Aber ich habe wirklich eine Menge gelernt, unter anderem, einen bisher unentdeckte Aussprachefehler zu bemerken und zu überwinden. Außerdem beinhaltete der Kurs für mich, zweimal wöchentlich in die zehn Kilometer von meiner Wohnung entfernte Kirche St Joseph zu radeln – eine schöne Gelegenheit, mal wieder etwas mehr Bewegung zu bekommen.

Hier einige Bilder aus St Joseph.  Leider sind die Engel in der Apsis durch einen Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogen, und leider weiß keiner, wie man auf aus christlicher Sicht vertretbare Weise an das Geld für die Renovierung kommt.

Der Kurs endete gestern Abend mit einem fröhlichen Ausklang in einem Biergarten (Limonade gab’s glücklicherweise auch). Wir beschlossen, im September einen Aufbaukurs zu machen. Ich freue mich schon jetzt darauf.

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In den Himmel kommen

Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? 

Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. 

Da sah ihn Jesus an, gewann ihn lieb und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 

Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 

Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. 

Mk 10,17-27

Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? – Auf diese Frage antwortet Jesus: Die Gebote halten. Dabei zählt er nur die Gebote auf, die die Beziehung zum Nächsten betreffen. Dass Gott der Gute und das Gute schlechthin ist, sagt er aber einleitend und stellt damit schon klar, daß man sich auch an die ersten drei Gebote aus Liebe zum Guten halten muss. Gott ist gut, also versteht sich von selbst, daß man Ihn ehrt, keine anderen (minderen) Götter hat und gar nicht erst versucht, den vollkommen Guten mit unseren unvollkommenen Mitteln darzustellen.
Die Begehrlichkeiten nach fremdem Gut und fremder Partnerschaft fasst der Herr zusammen mit „Du sollst keinen Raub begehen“. Das passt zu Seiner an anderer Stelle geäußerten Strenge, wenn es um Begehrlichkeiten geht: Wer die Frau seines Nächsten nur lüstern ansieht, hat schon die Ehe gebrochen.

Der junge Fragesteller versteht das und sagt, die Gebote hat er immer befolgt. Und nun ruft Jesus ihn in eine ganz radikale Form der Nachfolge: der Mann soll sein großes Vermögen aufgeben und Jesus zu Fuß nachfolgen. Das schafft er nicht,  zu sehr hängt er an seinem Besitz. 

Jesus schreibt ihn dennoch nicht ab. Einerseits sagt Er zwar: Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel. Andererseits aber: Aus eigener,  menschlicher Kraft geht das wirklich nicht,  aber für Gott ist nichts unmöglich.

Das einzige, was einen Menschen wirklich für immer von Gott trennen kann, ist der aufrichtige Wunsch,  von Ihm getrennt zu sein. Wenn man sich durch Sünden von Gott getrennt hat,  kann man aber immer noch umkehren,  sich eingestehen,  daß man ein Kamel war und sich in der Beichte mit Gott versöhnen.

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Hörnchens Futterneid

Süß sind sie, die Hörnchen.  Aber nicht nett.

Eines frisst seelenruhig, aber im Gebüsch verborgen lauert ein zweites!

Eines holt eine neue Nuss und frisst weiter, während das andere nach allen Seiten sichert.

Schon schleicht sich der Konkurrent an den nichtsahnenden Gourmet an…

… aber im letzten Augenblick wird er bemerkt und davongejagt.

Da könnte ja jeder kommen!

Die Futterstation ist reichlich gefüllt, die Hörnchen müssten sich gar nicht streiten.  Aber sie können wohl nicht anders.

omnis mundi creatura
quasi liber et pictura
nobis est et speculum,
nostrae vitae,  nostrae mortis,
nostri status, nostrae sortis
fidele signaculum.

Alanus ab Insulis

In meiner Übertragung:

In der Welt ein jedes Wesen
Ist uns Buch und ist Gemälde,
Ist uns gleichsam Spiegelbild,
Unsers Lebens, unsers Todes,
Unsers Standes, unsers Schicksals
Sicheres Erkennungsmal.

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Liebes Grundgesetz!

Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag! Und Respekt,  daß Du noch gar nicht daran denkst, Dich zur Ruhe zu setzen.

Josef Bordat hat Dir vor fünf Jahren ein Buch zum Geburtstag geschenkt, ich habe es damals rezensiert und empfehle es noch heute.

Heute wünsche ich Dir und allen,  die in Deinem Geltungsbereich leben, daß Du in höherem Maße geliebt und geachtet wirst,  als es tatsächlich geschieht, und daß Du verschont bleibst von kosmetischen Operationen, die Du selbst nicht wolltest und deren Folgen Dich schwächen.

Der in Deiner Präambel genannte Gott schenke Dir noch viele Jahre.

Beste Grüße,

Claudia

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Gesegnete Pfingsten!

Und dazu drei Choräle.

Einer für das Stundengebet, singbar auf zahlreiche Melodien:

Du Geist, der über Urflut schwebt,
der taubengleich vom Himmel steigt,
Du reine Liebe, die belebt,
die Sprache gibt und Wege zeigt!

Ein Flammenmeer im Jüngerkreis!
Aus jedem Mund ein Loblied klingt,
ein Glaubensfeuer, Gott zum Preis,
das Angst und Zweifel niedersingt.

Und keiner schweigt, und keiner bleibt,
der in dies Lied hat eingestimmt.
Auch uns der Geist zum Zeugnis treibt,
der unser Herz im Sturme nimmt.

© Claudia Sperlich

Einer für den Tag:

Melodie: Alles meinem Gott zu Ehren ( 455)

Geist, der auf der Urflut schwebte,
als die Erde noch war jung,
der sie füllte und belebte,
Schöpfergeist und Lebensschwung,
durch Ihn rufen die Propheten,
in Ihm lehrt der Herr uns beten,
Er gibt Liebe, Mut und Kraft,
Dichtersinn und Wissenschaft.

Wie der Dornbusch lodernd brannte,
doch vom Feuer nicht verzehrt,
war die Schar, die Gott bekannte,
flammengleich vom Geist genährt.
Gottes Geist erfüllte jeden,
ließ in fremden Sprachen reden,
und es hielt sie nicht im Haus,
Jubel trugen sie hinaus.

Petrus, erster unter Gleichen,
wies auf die Verheißung hin,
sprach von Wundern und von Zeichen,
traf der Menschen Herz und Sinn.
Fischer, der die Lämmer weidet
und für Jesus Christus leidet,
ihn hat Gottes Geist gelenkt,
ihm Beredsamkeit geschenkt.

Komm mit Deines Geistes Klarheit,
Gott, Du Herr der Ewigkeit!
Send uns Deinen Geist der Wahrheit
in die wirr gewordne Zeit.
Gib den Hirten Du aufs Neue
Glaube, Hoffnung, Liebe, Treue,
daß Dein Wort bleibt unvermischt
und die Lehre nie erlischt.
© Claudia Sperlich

Einer für den Abend:

Melodie: Du lässt den Tag, o Gott, nun enden (GL 96)

Komm, Heilger Geist, mit Sabbatfrieden
erfüll mich, wenn ich zornig bin,
und hab ich mich von Dir geschieden,
dann leuchte mir zu klarem Sinn.

Wenn ich in meinem Groll verharre,
dann hilf mir auf der Sanftmut Steg,
wenn ich auf alte Sünden starre,
dann zeig mir Jesu neuen Weg.

Sei Du das Licht in meinem Leben,
wenn Irrlicht mich verleiten will.
Dann wird mein Zweifelherz sich geben
in Vaters Hand und wird dort still.
© Claudia Sperlich

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Gertrud Kolmar – In meinem Schoße ruht das Beil

Die expressionistische Dichterin Gertrud Käthe Chodziesner – mit Künstlernamen Gertrud Kolmar – stammte aus gutbürgerlichem jüdischen Hause. Mit Anfang 20 hatte sie eine Affäre mit dem Offizier Karl Jodel und wurde schwanger. 

Die Familie drängte sie zur Abtreibung  – allerdings tat der saubere Geliebte nichts dagegen.  Er ließ sie sitzen (und weiteres lässt sich über ihn nicht herausfinden). Sie schrieb:

Die Verlassene

An K.J.

Du irrst dich. Glaubst du, daß du fern bist
Und daß ich dürste und dich nicht mehr finden kann?
Ich fasse dich mit meinen Augen an,
Mit diesen Augen, deren jedes finster und ein Stern ist.

Ich zieh dich unter dieses Lid
Und schließ es zu und du bist ganz darinnen.
Wie willst du gehn aus meinen Sinnen,
Dem Jägergarn, dem nie ein Wild entflieht?

Du läßt mich nicht aus deiner Hand mehr fallen
Wie einen welken Strauß,
Der auf die Straße niederweht, vorm Haus
Zertreten und bestäubt von allen.

Ich hab dich liebgehabt. So lieb.
Ich habe so geweint … mit heißen Bitten …
Und liebe dich noch mehr, weil ich um dich gelitten,
Als deine Feder keinen Brief, mir keinen Brief mehr schrieb.

Ich nannte Freund und Herr und Leuchtturmwächter
Auf schmalem Inselstrich,
Den Gärtner meines Früchtegartens dich,
Und waren tausend weiser, keiner war gerechter.

Ich spürte kaum, daß mir der Hafen brach,
Der meine Jugend hielt – und kleine Sonnen,
Daß sie vertropft, in Sand verronnen.
Ich stand und sah dir nach.

Dein Durchgang blieb in meinen Tagen,
Wie Wohlgeruch in einem Kleide hängt,
Den es nicht kennt, nicht rechnet, nur empfängt,
Um immer ihn zu tragen.

Gertrud Kolmar liebte und wollte das Kind, auch wenn sie Scham und Angst empfand und zeitweise an Selbstmord dachte. Wie sehr sie sich über das Kind freute und es in Gedanken schon aufwachsen sah, geht aus ihrem Zyklus „Mutter und Kind“ hervor. Ihre Dichtung ist hier noch konventionell, lässt aber schon ihr großes Talent erkennen und noch mehr ihre große Liebe.

Wiegenlied

Schlafe wohl unter dem silbernen Schild,
Unter der rotroten Rose!
Sanft scheint der Mond, und das Sternlein glänzt mild –
Weich ist dein Bettchen im Moose.
:, : Abendwind,
Wieg‘ ein mein Kind,
Meine süße, dunkle Rose! :, :

Schmetterling gaukelt durchs Schattenblau,
Zitternd duftet der Flieder,
Rings säet glitzernde Perlen der Tau,
Nachtigall singt ihre Lieder.
:, : Vögelein,
Sing‘ ein, sing‘ ein
Die lieblichen, jungen Glieder! :, :

Träume entfliehn, und Gedanken gehn,
Zahllos und klar wie die Sterne.
Mag, was mir nah‘, auch im Düster verwehn,
Licht bleibt doch ewig die Ferne!
:, : Guckäuglein,
Nun schließt euch fein,
Meine lieben, schwarzen Sterne! :, :

Die Abtreibung traumatisierte sie. Dies Trauma und die Trauer um ihr Kind verarbeitete sie über ein Jahrzehnt später in dem Gedichtzyklus „Mein Kind„.

Mörder

Die Mörder gehen in der Welt herum.
Die ganze Nacht, o Gott, die ganze Nacht!
Sie suchen dieses Kind, das in mir angefacht
So wie ein Licht, erscheinend, mild und stumm.

Sie wollen es doch löschen. Wie ein Schattenquellen
Entrinnen sie aus winkligem Gebäu,
Wie magre Katzen, die sich scheu
Hinducken über ausgetretne Schwellen.

Und ich bin an mein Bett geschweißt
Mit dürrer Kette, die der Rost zerfrißt
Und die doch schwer und gänzlich ohne Mitleid ist,
Nur eiternde Geschwulst aus meinen Armen beißt.

Der Mörder kommt ja schon. Er trägt den Hut,
Einen breiten Hut mit Turmkopf, ungeheuer;
Am Kinn sproßt kleines gelbes Feuer.
Es tanzt auf meinem Leib; es ist sehr gut …

Die große Nase schnüffelt, längert sich
Zu dünnem Rüssel. Wie ein Faden.
Aus seinen Fingernägeln kriechen Maden
Wie Safran, fallen auch auf mich.

In Haar und Augen. Und der Rüssel tastet
Auf meine Brüste, nach den rosabraunen Warzen.
Ich seh‘ ihn weißlich fleischlich winden sich im Schwarzen,
Und etwas sinkt an mich und keucht und lastet –

Ich kann nicht mehr … ich kann nicht … Laß die Schneide
schlagen
Als einen Zahn, der aus dem Himmel blitzt!
Zerstoße mich! Da wo der Tropfen spritzt:
Hörst du ihn »Liebe Mutter« sagen?

Hörst du – ? O still. In meinem Schoße ruht das Beil.
Von seinen Seiten brechen eibenhaft zwei Flammen;
Sie grüßen sich und falten sich zusammen:
Mein Kind. Aus dunkelgrüner Bronze, ernst und steil.

Im März 1943 wurde die Jüdin Gertrud Kolmar nach Auschwitz verschleppt und ermordet. Im Gegensatz zu ihren kaisertreuen, bürgerlichen Eltern hatte sie den Antisemitismus schon früh wahrgenommen. Bereits 1933 hatte sie geschrieben:

Im Lager

Die hier umhergehn, sind nur Leiber
Und haben keine Seele mehr,
Sind Namen nur im Buch der Schreiber,
Gefangne: Männer. Knaben. Weiber.
Und ihre Augen starren leer (schwer)

Mit bröckelndem, fallnem Schauen
Auf Stunden, da in düstrem Loch
Gewürgt, zertrampelt, blindgehauen
Ihr Qualgeächz, ihr Wahnsinnsgrauen,
Ein Tier, auf Händ und Füßen kroch …

Sie tragen Ohren noch und hören
Doch nimmermehr den eignen Schrei.
Die Kerker drücken ein, zerstören:
Kein Herz, kein Herz mehr zum Empören!
Der feine Wecker schrillt entzwei.

Sie mühn sich blöde, grau, entartet,
Von buntem Menschensein getrennt,
Stehn, abgestempelt und zerschartet,
Wie Schlachtvieh auf den Metzger wartet
Und dumpf noch Trog und Hürde kennt.

Nur Angst, nur Schauder in den Mienen,
Wenn nachts ein Schuß das Opfer greift …
Und keinem ist der Mann erschienen,
Der schweigend mitten unter ihnen
Ein kahles Kreuz zur Richtstatt schleift. –

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Rotkehlchen

Seit kurzem habe ich endlich auch für die Vögel eine Futterstelle auf dem Balkon.

Da Vögel noch weniger stillsitzen als Hörnchen,  gibt es erst heute und nur drei Bilder,  die ersten beiden von einem besonders entzückenden Gast.  Das Rotkehlchen bevorzugt, die herabgefallenen Samen vom Balkon zu picken,  und als einziger Vogel kommt es auch in die Wohnung.

Die Amsel schaut zwar über die Schwelle,  bleibt aber lieber draußen.

Blaumeise und Kohlmeise sind gerne an dem Futterring, sind dabei aber so hektisch, daß ich bisher kein brauchbares Photo habe.

Irgendjemand, ich habe die dicken Ringeltauben in Verdacht,  hat gelernt, die Hörnchenstation zu öffnen und stiehlt Nüsse.  Aber das kann ich nicht allzu übel nehmen.

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Storchschnabel und Gänseblümchen

Vor dem Gertrauden-Krankenhaus wachsen die winzigsten Storchschnäbel, neben denen die Gänseblümchen recht groß wirken.

Beide gelten bei manchen Leuten als Unkraut.  Bei mir nicht. Das sind Blumen und basta!

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