Weihnachtsfreude

Melodie: God Rest Ye Merry, Gentlemen

Gott mache eure Freude stark,
ihr Menschen, fürchtet nicht!
Denn heute kam ans Licht der Welt,
der aller Welten Licht,
der uns aus Satans Macht befreit,
der unsre Fesseln bricht.
O Freude und Trost, halleluja,
halleluja,
o Freude und Trost, halleluja!

Ein heil'ger Engel kam herab
von Gottes Himmelsthron
und kündete der Hirtenschar
in himmlisch frohem Ton,
daß heut in Bethlehem geborn
der wahre Gottessohn.
Refrain

Der Engel sprach: „Habt keine Angst,
Gott lässt euch nicht allein!
Ein Retter ist geboren heut
von einer Jungfrau rein,
vor Satans Scharen wird Er euch
für immer ganz befrein.“
Refrain

Da freuten sich die Hirten sehr
und brachen auf geschwind,
zu sehn, was da geschehen war,
zu jenem heil'gen Kind,
zum guten Hirten, dem noch heut
die Hirten dienstbar sind.
Refrain

Sie finden in der Krippe Ihn,
der alle Welt erhält,
und Josef ist an Vaters Statt
zum Schutze aufgestellt,
Maria aber betend kniet
und preist den Herrn der Welt.
Refrain

Singt Lob dem Herren, da ihr hier
an Seiner Krippe seid,
umarmt in treuer Liebe euch,
zum Frieden seid bereit!
Denn allen Hader überstrahlt
die heil'ge Weihnachtszeit.
Refrain

© der Nachdichtung: Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter HIMMLISCHES, KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gesegnete Weihnachten!

Mein Heiland! So klein und zerbrechlich
kommst Du als Licht an das Licht
Aus bergendem Mutterschoße,
Du Wort, das der Ewige spricht.

Von Deinem Geist ist gegeben
Das Lied, das die Mutter Dir singt,
Die Liebe des Pflegevaters
Aus Deiner Liebe entspringt.

Du hast Deine Allmacht geopfert
Um Mensch unter Menschen zu sein,
Ganz machtlos und ohne Wissen,
Besitzlos, bedürftig und klein.

Ich kann es nur staunend bekennen
Und finde keinen Vergleich:
Der Herr macht sich schwach und bleibt mächtig,
Der Herr macht sich arm und bleibt reich.

© Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter HIMMLISCHES, KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Freitag, 4. Adventswoche

2. Samuel 7,1-16

Willst du Mir ein Haus erbauen,
Mir, der alle Welt erbaute,
der dir Schutz und Heimat gab?

Ich will dir ein Haus erbauen
deinen Sohn als Sohn anschauen,
und Sein Thron soll ewig sein.

Mir gehört die ganze Erde!
Ich will selber auf ihr wohnen,
und ein Stall wird Mein Palast.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Donnerstag, 4. Adventswoche

Maleachi 3,1-24 

Der zu uns kam als Mensch und Gott
aus jungfräulichem Mutterschoß,
der für uns lebte, litt und starb,
wird wiederkommen flammengleich – 
wer kann bestehn, wenn Er erscheint?

Er selbst schenkt uns die letzte Zeit,
da alt und jung sich nicht entzweit,
da man Prophetenwort nicht schmäht,
da man in Ehrfurcht dient dem Herrn.

Dann kehrt Er wieder, lang ersehnt,
dann reinigt Er ein jedes Herz.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mittwoch, 4. Adventswoche

1. Samuel 1,24-28 

Herr, was ich von Dir erflehte,
Hast Du gnädig mir gegeben.
Kostbar ist, was Du mir schenktest,
Größer als ich bittend träumte!
Nimm, mein Herr, in Deine Hände
Deine schöne Gnadengabe – 
Bessres hab ich nicht zu geben,
Will in Deinen Dienst sie stellen.
Fordre von mir, was Du gabst.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dienstag, 4. Adventswoche

Hohelied 2,8-14 

Gott liebt mich! Er späht
Nach mir durch Nacht und Dunkel,
Hat sich selbst ausgesät.

Gott liebt mich! Er spricht:
Der Winter ist vorüber,
Komm her! Ich bin dein Licht!

Gott liebt mich! Er webt
Sich selbst ein Menschenleben,
Zu meinem Heil gelebt.

Gott liebt mich! Er wirbt
Mit Blüte, Frucht und Taube,
Mit Sich, der für mich stirbt.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Montag, 4. Adventswoche

Jesaja 7,10-14 

Gott ist mit uns! Er gibt der Welt ein Zeichen,
ein Zeichen, was zu fordern ihr nicht wagtet:
Die Jungfrau wird empfangen einen Sohn.
Gott ist mit uns, und Er wird zu uns kommen,
als Retter wird Er leben unter uns.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sonntag, 4. Adventswoche

Micha 5,1–4

Aus Betlehem wird kommen,
der Israel befreit.
Er stammt aus fernen Tagen,
Er gibt uns Sicherheit.
Bis an der Erde Grenzen
streckt Er die Arme aus.
Er bringt uns allen Frieden,
Er führt zum Vaterhaus.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Samstag, 3. Adventswoche

Jeremia 23,5-8 

Tage werden kommen, da der Herr 
einen weisen König wird erwecken.
Der Gerechte aus dem Hause David
birgt Sein Israel in Seiner Liebe,
alte Heimat wird Er dann erneuern
und in Frieden werden alle leben.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Freitag, 3. Adventswoche

Genesis 49,2-10 

Auch wenn einer lange herrschte
über Brüder, über Fremde,
auch wenn einer groß geworden
wie ein Löwe durch den Raub,
auch wenn er im Recht geblieben
nur, weil andre Unrecht tun,
auch wenn Gott ihn sieht mit Gnade
und ihn führt auf seinen Thron:
Einmal endet alle Herrschaft,
bleibt als König Gott allein.

@ Claudia Sperlich
Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare