Herz Jesu

Melodie: Ich bete an die Macht der Liebe

Du Herz, zerbrochen und zerschlagen,
Du Herz, durchbohrt vom Lanzenstich,
all unsre Sünden fortzutragen,
gabst Du für alle Menschen Dich.
Zieh an Dich alle Menschenherzen,
lass keines je sein Heil verscherzen.

Von Dir geht aus der Strom des Lebens,
der Deine Kirche blühen lässt!
Zu Dir kommt niemand je vergebens,
Du bist die Liebe treu und fest.
Du bist des Glaubens Ziel und Mitte,
der Geist lenkt zu Dir unsre Schritte.

Herz Jesu, lass mein Herz gesunden,
steh mir in Seelenängsten bei.
Ich habe mich an Dich gebunden,
Herz Jesu, in Dir bin ich frei.
Befiehl dem Feind, von mir zu weichen!
Herz Jesu, lass mein Herz Dir gleichen.

© Claudia Sperlich

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Hungriger Buntspecht

Frühmorgens kam dieser hübsche Kerl an den Futterring. Das ist natürlich praktischer als wenn man erst die Rinde aufmeißeln muss!

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Hörnchen in Bild und Film.  Und eine Meise.

Eines der Hörnchen hat leider einen Abszess an der Wange.  Das liegt, laut einer Tierarztseite, vermutlich an Zahnproblemen. Hörnchen sind zäh und können mit so etwas erstaunlich lange durchkommen, aber es wird wohl irgendwann daran sterben. Denn fangen kann ich es nicht, und eine tierärztliche Behandlung würde das Tierchen wohl mehr quälen als ihm zu nützen.

Dies wirkt ganz gesund.

Filmen ließ es sich auch. Dabei musste es sich kratzen – Wildtiere sind so gut wie immer von irgendwelchem Ungeziefer befallen. Zum Schluss gibt es noch einen Blick auf eine Kohlmeise.

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Noch mehr Erdbeeren!

Es war noch Geld für Erdbeeren übrig. Also wurden es noch dreizehn Gläser Erdbeermarmelade (mit verschieden hohem Fruchtanteil, weil ich nicht geschafft habe, die Früchte gerecht auf die Gläser zu verteilen), eine Schüssel Marmelade ohne Fruchtstücke (weil ich keine passenden Gläser mehr hatte) und eine Schüssel rohe Erdbeeren mit Joghurt, letzteres ein herrliches Mittagsmahl.

Jetzt habe ich eigentlich genug Marmelade im Hause,  aber wo ich so schön dabei bin,  denke ich schon an die nächsten Sorten. Ich werde mehr Gläser brauchen.

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Fronleichnam in einer Kapelle

Zwar habe ich vor wenigen Tagen erfahren, daß meine Knieprobleme gar nicht an der beginnenden Arthrose liegen, sondern an viel zu kurzen Wadenmuskeln, und die kann ich mit ein paar Übungen dehnen. Das heißt,  ich kann hoffentlich in wenigen Monaten wieder normal gehen!

Aber in wenigen Tagen bin ich noch nicht so weit. Also gehe ich nicht zu der großen Fronleichnamsprozession in Berlin Mitte,  sondern in die Kapelle der St Gertrauden-Klinik. Ich habe die Erlaubnis,  das Allerheiligste auf den Altar zu stellen.  Also wird dort um 17.00 Uhr Eucharistische Anbetung stattfinden.

Ich bin sehr froh, daß mir das möglich ist – und zugleich glücklich,  daß ich so eine gute Prognose habe.

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Siebzehn Gläser Erdbeeren

Die Erdbeerernte ist in diesem Jahr nicht besonders groß.  Die Erdbeerbuden mit frischen Beeren aus der Region sind teilweise schon am Nachmittag leergekauft.

Aber eine hatte noch, und ich bekam drei  Kilo für fünfzehn Euro!

Die habe ich mit etwas Rohrzucker und Wasser in Schraubgläser gefüllt und dreißig Minuten im Wasserbad gekocht. Bei einem Glas schloss der Deckel nicht richtig,  und ich habe es zur Strafe für diese Unbotmäßigkeit noch lauwarm ausgelöffelt – ganz hervorragend!

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Vorgarten

Der Vorgarten ist so prächtig! Ich freue und bin dankbar undstaune über die unfassbare Vielfalt und die feinen Strukturen der Blumen.

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Ich bin Kantorin!

Schon lange gehört zu meiner Aufgabe als Lektorin in St. Gertrauden auch, daß ich den Psalm zuweilen singend vortrage. Das habe ich in dem Grundkurs für Kantoren nun richtig gelernt. Der Grundkurs war nicht allzu umfangreich,  da bleibt noch viel zu lernen und vor allem,  Gelerntes zu festigen. 

Aber ich habe wirklich eine Menge gelernt, unter anderem, einen bisher unentdeckte Aussprachefehler zu bemerken und zu überwinden. Außerdem beinhaltete der Kurs für mich, zweimal wöchentlich in die zehn Kilometer von meiner Wohnung entfernte Kirche St Joseph zu radeln – eine schöne Gelegenheit, mal wieder etwas mehr Bewegung zu bekommen.

Hier einige Bilder aus St Joseph.  Leider sind die Engel in der Apsis durch einen Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogen, und leider weiß keiner, wie man auf aus christlicher Sicht vertretbare Weise an das Geld für die Renovierung kommt.

Der Kurs endete gestern Abend mit einem fröhlichen Ausklang in einem Biergarten (Limonade gab’s glücklicherweise auch). Wir beschlossen, im September einen Aufbaukurs zu machen. Ich freue mich schon jetzt darauf.

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In den Himmel kommen

Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? 

Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. 

Da sah ihn Jesus an, gewann ihn lieb und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 

Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 

Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. 

Mk 10,17-27

Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? – Auf diese Frage antwortet Jesus: Die Gebote halten. Dabei zählt er nur die Gebote auf, die die Beziehung zum Nächsten betreffen. Dass Gott der Gute und das Gute schlechthin ist, sagt er aber einleitend und stellt damit schon klar, daß man sich auch an die ersten drei Gebote aus Liebe zum Guten halten muss. Gott ist gut, also versteht sich von selbst, daß man Ihn ehrt, keine anderen (minderen) Götter hat und gar nicht erst versucht, den vollkommen Guten mit unseren unvollkommenen Mitteln darzustellen.
Die Begehrlichkeiten nach fremdem Gut und fremder Partnerschaft fasst der Herr zusammen mit „Du sollst keinen Raub begehen“. Das passt zu Seiner an anderer Stelle geäußerten Strenge, wenn es um Begehrlichkeiten geht: Wer die Frau seines Nächsten nur lüstern ansieht, hat schon die Ehe gebrochen.

Der junge Fragesteller versteht das und sagt, die Gebote hat er immer befolgt. Und nun ruft Jesus ihn in eine ganz radikale Form der Nachfolge: der Mann soll sein großes Vermögen aufgeben und Jesus zu Fuß nachfolgen. Das schafft er nicht,  zu sehr hängt er an seinem Besitz. 

Jesus schreibt ihn dennoch nicht ab. Einerseits sagt Er zwar: Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel. Andererseits aber: Aus eigener,  menschlicher Kraft geht das wirklich nicht,  aber für Gott ist nichts unmöglich.

Das einzige, was einen Menschen wirklich für immer von Gott trennen kann, ist der aufrichtige Wunsch,  von Ihm getrennt zu sein. Wenn man sich durch Sünden von Gott getrennt hat,  kann man aber immer noch umkehren,  sich eingestehen,  daß man ein Kamel war und sich in der Beichte mit Gott versöhnen.

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Hörnchens Futterneid

Süß sind sie, die Hörnchen.  Aber nicht nett.

Eines frisst seelenruhig, aber im Gebüsch verborgen lauert ein zweites!

Eines holt eine neue Nuss und frisst weiter, während das andere nach allen Seiten sichert.

Schon schleicht sich der Konkurrent an den nichtsahnenden Gourmet an…

… aber im letzten Augenblick wird er bemerkt und davongejagt.

Da könnte ja jeder kommen!

Die Futterstation ist reichlich gefüllt, die Hörnchen müssten sich gar nicht streiten.  Aber sie können wohl nicht anders.

omnis mundi creatura
quasi liber et pictura
nobis est et speculum,
nostrae vitae,  nostrae mortis,
nostri status, nostrae sortis
fidele signaculum.

Alanus ab Insulis

In meiner Übertragung:

In der Welt ein jedes Wesen
Ist uns Buch und ist Gemälde,
Ist uns gleichsam Spiegelbild,
Unsers Lebens, unsers Todes,
Unsers Standes, unsers Schicksals
Sicheres Erkennungsmal.

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