Tatsächlich waren heute ganz kurz zwei Hörnchen gleichzeitig auf dem Balkon, und sie haben sich nur sehr leise gezankt. Gingen sich dann aber doch lieber aus dem Weg.














Tatsächlich waren heute ganz kurz zwei Hörnchen gleichzeitig auf dem Balkon, und sie haben sich nur sehr leise gezankt. Gingen sich dann aber doch lieber aus dem Weg.














Es blüht so unglaublich schön, da muss ich einfach Blumen anschauen. Ich kann nur dazu raten, der Blick auf Blumen macht froh.
Mohn




Rosen (ja, auch Kirschen sind Rosazeen)





Pfingstrose (Päonie, hat mit der Rose nichts zu tun) mit Käferbesuch



von links nach rechts, zeilenweise: Pfeifenstrauch, auch Bauernjasmin genannt; Schafgarbe; Kugellauch; Gänseblümchen; Löwenzahn; Astern; Margeriten; Grasblüten; Skabiose; Gelbes Windröschen (wieder: keine Rose, sondern eine Anemone)










Joh. 16,29-33
In jener Zeit sagten die Jünger zu Jesus: „Siehe, jetzt redest Du offen und sprichst nicht mehr in Bildreden. Jetzt wissen wir, dass Du alles weißt und von niemandem gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass Du von Gott ausgegangen bist.“ Jesus erwiderte ihnen: „Glaubt ihr jetzt? Siehe, die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt sein werdet, jeder in sein Haus, und Mich alleinlassen werdet. Aber Ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei Mir. Dies habe Ich zu euch gesagt, damit ihr in Mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.„
***
Jesus betreibt keine Schönfärberei. Er sagt Seinen Jüngern in aller Deutlichkeit, dass sie Bedrängnis und Angst erleben werden, dass sie sich aus Angst zurückziehen werden – und dass Er den inneren Frieden bringt, auch wenn der äußere Friede zerbrochen ist.
Jesus hat die Welt durch Liebe besiegt – und wir können in aller Not auf Ihn vertrauen. In den Ländern mit der stärksten Christenverfolgung gibt es auch unwahrscheinlichen Glaubensmut, an dem wir uns im verhältnismäßig sicheren Deutschland ein Beispiel nehmen können.
Auch wenn das Leben unerträglich scheint, wenn alles um uns zerbricht, wenn wir Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Ablehnung erfahren, wenn die Welt uns mit all ihren Gemeinheiten überschüttet, bleibt Jesus Christus Sieger. Er trägt uns, auch wenn alles zerfällt.
Das gilt auch dort, wo solche Worte wie ein billiger Trost klingen (und wo man vielleicht lieber schweigt und betet, statt von Krieg und Terror betroffenen Menschen zu sagen, dass alles gut wird). Das Leid unschuldiger Menschen ist nicht wirklich verstehbar und ist empörend. Aber das Vertrauen auf den Sieg des Herrn kann uns Mut machen.
„Fürchtet euch nicht“ – dieser Satz kommt in der Bibel sehr häufig vor. Jesus sagt ihn oft. Ich versuche, Ihm auch darin zu folgen. Es gelingt mir immer öfter.
Am 20. Mai 325 begann das Konzil, in dem die Lehre von der Dreifaltigkeit ausgearbeitet wurde. Arius war dagegen.
Nikolaus in Nicäa
Zwölf Jahre war es her, daß Christi Weg
vom Kaiser war gestattet – Dank dem Herren!
Das Blut der Märtyrer ist aufgegangen
als Saat der Christen – Ernte mag noch fern sein.Nun kam die Drohung aus den eignen Reihen.
Arius lehrte, Jesus sei nicht göttlich,
geschöpflich nur, nicht wirklich Sohn des Vaters.
Schon folgten viele diesem Irrtum nach.Wir waren nah beim goldenen Byzanz,
dreihundert Bischöfe im Dienst des Herren.
Wir wollten Christi Wesen, Seine Lehre,
das Wort des Vaters lehren und verstehn.Christus ist Gott, ist eins mit Gott dem Vater,
und mit dem Heilgen Geist, den beide atmen.
Wenn das nur alle wüßten! Alle stritten.
Sogar mein Freund Theognis war gespalten.Mit ihm hab ich gesprochen und gebetet,
gestritten und erklärt, die Schrift geprüft
und unsern Glauben, bis uns beiden klar war,
daß Gott dreifaltig ist und Christus Gott.Arius aber war verstockt, beharrte
mit Trotz und Stolz auf seiner falschen Lehre.
Er ließ durch keine Milde, keine Strenge
zur Wahrheit und zum Leben sich bekehren.Da ist mir endlich die Geduld gerissen.
Er setzte an zu neuer Wiederholung –
da schlug ich zu. Auf seiner Wange blieb,
geschwollen, rot, der Abdruck meiner Hand.Es war ganz plötzlich still. Die Brüder starrten,
Arius hielt die Hand auf seine Wange,
ich selbst erschrak vor mir und war zugleich
voll böser Freude über diesen Schlag.Dann riefen alle durcheinander. Einer
nahm mich beim Arm und führte mich beiseite,
und wenig später hörte ich mein Urteil:
Ich war gefangen und war ausgeschlossen.Ich hatte Zeit, mich meiner Tat zu schämen
und bat den Herrn um Gnade und Vergebung
für mich und für Arius: Sei barmherzig!
Am Ende wurde mir die Tür geöffnet.Das christliche Bekenntnis ist besiegelt,
gezeichnet auch von mir und von Theognis,
nicht von Arius. Doch der Herr wird richten,
Er ist barmherziger als ich es war.Wir werden für den Glauben streiten müssen
und um ihn ringen. Doch bewahr uns Christus
vor ungerechtem Wüten! Lassen wir
nicht über unserm Zorn die Sonne sinken!
© Claudia Sperlich
Diesen Vortrag habe ich am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Glaubensseminars der Charismatischen Erneuerung gehalten.
Auf dem Balkon habe ich insektenfreundliche Blumenmischungen gesät, aber mit dem Blühen lassen sie sich Zeit! Eine Blume sieht schon sehr verheißungsvoll aus.

Andere sind erst einmal nur wildes üppiges Grün – schön, aber noch nicht vollkommen.


Und schließlich gibt es noch Thymian und Oregano, die nach einem Winter der völligen Vernachlässigung austreiben, als hätte ich sie verwöhnt.

Der Salbei hingegen ist eingegangen, nachdem ich ihn zu seinem Schutz in die mäßig warme Küche geholt habe. Was lernt man daraus? Behandelt Küchenkräuter schlecht!
Joh. 10,1-10
In jener Zeit sprach Jesus:
Amen, amen, Ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus
und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.
Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was Er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, Ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor Mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch Mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
***
Da gibt es einerseits die Viehdiebe, die nicht durch die verschlossene Tür kommen, sondern durchs Fenster, andererseits den Guten Hirten, der von den Schafen schon an Seiner Stimme, Seiner Redeweise erkannt wird. Andererseits gelangen die Schafe durch die Tür in den schützenden Stall und auf die nahrhafte Weide. Jemand anders als Jesus ist nicht diese Tür, durch Jemand anders als Jesus kommt man nur in Gefangenschaft oder auf den Schlachthof oder auf eine ungesunde, karge Weide. Wer uns zu etwas locken will, was nicht Jesu Wort entspricht, zu anderen Religionen, zu Sekten, zu Ideologien, ist kein guter Hirte, nicht einmal dann, wenn er sich ehrlich dafür hält. Wenn es einem Prediger mehr um sein Wohl geht als um das seiner Gemeinde, hat er mit Jesus nichts zu tun. Jesus ist zugleich der Hirt, dem wir folgen sollen, und die Tür zu Gottes Geborgenheit und Fülle.
Den Abschluss des heutigen Seminartages „Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes“ bildete die Messe in St Clara.
Weil heute auch Muttertag ist, hier ein Bild der Allerseligsten, die ja die Mutter der Christenheit und der Kirche ist.

Altarraum


Christus

Segnender Christus

Tabernakel

Ich bin sehr dankbar für einen wundervollen Tag – und darf nun bei angenehmem Wetter und mit Gottes Segen nach Hause radeln, 9,3 Kilometer weit. Andere Leute müssen für Sportstudios zahlen.