Verklärung des Herrn

Melodie: Aus meines Herzens Grunde

Mit Moses und Elias
Auf Bergeshöhen stand
Der Christus, der Messias,
Des Vaters Mund und Hand.
Sie haben den erkannt,
Der das Gesetz erfüllte,
Und Gott der Vater hüllte
Ihn in ein Lichtgewand.

Die Welt läßt sich betören
Durch alle Zeiten schon,
So kann sie viel zerstören –
Doch nicht den Gottessohn.
Sein freundliches Gebot,
Einander nur zu lieben,
Ist immer wahr geblieben
Und stärker als der Tod.

Ich will Dir Hütten bauen
In meiner Seele Raum,
Aus Liebe und Vertrauen,
Aus Laub vom Lebensbaum.
Mein Jesus, sei bei mir
Und lass bei Dir mich leben.
Ich will Dir alles geben,
Was ich bekam von Dir.

© Claudia Sperlich

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All meine Sünden

Melodie: Herzliebster Jesu (GL 290)

All meine Sünden hat der Herr getragen,
für meine Schuld ist Er ans Kreuz geschlagen.
Ganz ohne Angst darf ich auf Jesus bauen
und Ihm vertrauen.

Auch wenn ich falle, wird Er mich doch lieben,
bin ich auch untreu, Er ist treu geblieben.
Wenn ich nur Ihm die Sünde will bekennen,
wird nichts uns trennen.

Ihm will ich meine Schulden überlassen.
Er streckt die Hand aus, ich muss sie nur fassen.
Er starb für mich, damit ich für Ihn lebe,
Ihm mich ergebe.

Er wischt die Sünde fort und und wird vergeben,
Er macht mich frei und schenkt mir neues Leben,
Er ist das Opferlamm für meine Sünden.
Ihn will ich künden!

© Claudia Sperlich

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Kreuzweg

Melodie: Dich liebt, o Gott, mein ganzes Herz (Berliner Anhang GL 752)

Pilatus fragt. Die Menge gellt.
Verurteilt ist der Herr der Welt.
Der Retter steht vor dem Gericht,
die Finsternis verschlingt das Licht.

Soldaten treiben Spott und Hohn.
Dann laden sie dem Menschensohn
den Balken auf und treiben Ihn
fort vom Palast, zur Richtstatt hin.

Der Weg ist steil, das Kreuz ist schwer,
die Geißelwunden schmerzen sehr.
Der starke Jesus stolpert, fällt.
Wo ist der Engel, der Ihn hält?

Maria muss voll Trauer seh’n
den Sohn und Herrn zum Tode geh’n.
Ihr Mutterherz ist so allein.
Er sieht voll Liebe ihre Pein.

Und Simon kommt den Weg entlang,
er trägt das Kreuz erst unter Zwang,
doch leidet mit und stützt den Herrn,
ist Jesus in der Not nicht fern.

Sie drückt ein Tuch ganz sanft und licht
dem Herrn aufs blutige Gesicht.
In deinem Tuch, Veronika,
ist Jesu Abbild für uns da.

Der Herr stürzt hin zum zweiten Mal,
Sein ganzer Leib voll Schmerz und Qual.
Wir fallen oft aus eigner Schuld,
Er aber hilft uns voll Geduld.

Die Frauen weinen. Jesus sagt:
„Die Kinder und euch selbst beklagt!“
Es kommt noch manche harte Zeit,
doch Jesus kennt all unser Leid.

Die wunden Füße tragen nicht
den guten Herrn, der Welten Licht.
Warum erzittert nicht die Welt,
als Er zum dritten Male fällt?

Auf Golgota, dem Schreckensort,
nimmt man Ihm Seine Kleider fort.
Den üblen Blick der Menge spürt
der, dem doch alles Lob gebührt.

Das Eisen dringt durch Fuß und Hand
dem, der mit Gott uns neu verband.
Die Schuld der Welt den Reinen schlägt.
Das Kreuz trägt den, der alles trägt.

Am Kreuze stirbt der Menschensohn.
Der Herr zahlt aller Sünden Lohn.
Die Erde bebt, ist aus dem Lot.
Die Welt ist finster, Jesus tot.

Vom Kreuz genommen wird Er nun,
im Schoß der Mutter darf Er ruh’n.
Der Sohn ist tot. Maria weint,
kein Licht in ihre Trauer scheint.

In Josefs Felsengrab liegt der,
dem dient der Engel lichtes Heer.
Das Grab verschließt ein schwerer Stein.
Verschlossen ist der Hoffnung Schrein.

Doch Jesus bleibt im Grabe nicht,
Er siegt und lebt, Er ist das Licht.
Der Leben uns und Liebe gab,
ist stärker noch als Tod und Grab.

© Claudia Sperlich

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Rassismus kann nicht gerechtfertigt werden!

Auch nicht, wenn er sich gegen Menschen richtet, die unmoralisch, dumm oder böse handeln.

Fall 1: Eine Frau indischer Abstammung geht mit Kinderwagen und Hund im Park spazieren. Sie stürzt, sie selbst und das Kind werden (zum Glück nur leicht) verletzt. Sie geht erst nach Haus, ruft aber dann die Polizei und sagt aus, ein Radfahrer habe sie von hinten gestoßen und rassistisch beleidigt. Eine regionale Zeitung berichtet darüber.

Auf Facebook tummeln sich die Kommentatoren übelster Sorte. Das sei ja wahrscheinlich gar nicht wahr. Und wer es denn bezeugen könne. Und man wisse ja, wie oft solche Leute Falschaussagen machen. Ein besonders unterbelichteter Kommentator hat überhaupt nur mitbekommen, dass eine Frau durch einen Mann verletzt wurde und irgendwas mit indischer Herkunft, und gibt zum Besten, man sehe ja, wie diese Leute hier mit unseren Frauen umspringen. (Ich zitiere alles aus dem Gedächtnis, weil mir die Nerven fehlen, noch mal genau nachzuschauen. Aber mein Gedächtnis ist so schlecht nicht. Ich habe den Diskussionsverlauf mehrmals gelesen.)

Mehrere Kommentatoren behaupten, von hinten könne man ja gar nicht sehen, welche Hautfarbe jemand habe, und also könne das nicht stimmen. Ich weise darauf hin, dass auch dunkelhäutige Menschen Hälse und Hände haben.

Am nächsten Tag melden mehrere Zeitungen: Die Polizei hat ermittelt. Eine ältere Dame, die der Frau nach dem Sturz aufgeholfen hat, hat ausgesagt: Da war kein Radfahrer, vielmehr hat der Hund so am Kinderwagen gezerrt, dass der umgefallen ist, die Mutter ist ebenfalls gestürzt, vielleicht beim Versuch, Kind und Hund festzuhalten. Sie hat sich diese ganze Geschichte ausgedacht. Warum, weiß noch keiner.

Und nun geht es richtig ab bei den Herren und Damen Rassisten. Da sieht man mal wieder. Und man hat es ja gleich gewusst, nichts als Lügen. (Nein, man hat es nicht gewusst. Man hat es angenommen, weil man immer und überall, wenn irgendein „fremd“ wirkender Mensch in irgendetwas verwickelt ist, von dessen Schuld ausgeht. Das heißt, man nimmt von den meisten Menschen anderer Hautfarbe erst einmal das Schlimmste an, und wenn es sich dann bei einem ausnahmsweise mal bestätigt, klopft man sich auf die Schulter ob seiner Weitsicht. Wenn man Rassist ist.)

Ist Rassismus denn richtig, wenn er die Schlimmen trifft? Nein. Was diese Frau getan hat, war töricht, was mich nicht davon abhält, ihr und ihrem Kind alles Gute zu wünschen. Das Vortäuschen einer Straftat ist selbst eine Straftat, und generell bringen Lügen in aller Regel nur Unglück, auch und besonders dem, der sie ausspricht.

Das rechtfertigt keinen Rassismus. Die Baader-Meinhof-Bande macht nicht alle Deutschen zu linken Terroristen, der NSU macht nicht alle Deutschen zu rechtsradikalen Terroristen, das massenhafte Auftreten von deutschen Rassisten auf Facebook macht nicht alle Deutschen zu dumpfen Dolmen, und die Tatsache, dass es auch unter Menschen indischer Abstammung solche gibt, die irgendwann in ihrem Leben etwas Dummes und Schlechtes tun, sagt absolut nichts über die Inder.

Fall 2: Die Tagespost berichtet, dass in Syrien Massaker an Alawiten stattfinden. Die Kommentatoren überschlagen sich mit Aussagen, denen zufolge die Alawiten nun samt und sonders mit offener Hose und gezücktem Messer nach Deutschland strömen. Mir wird unterstellt, kein Mitleid mit Vergewaltigungsopfern zu haben, aus keinem anderen Grund als dem, dass ich Mitleid mit den Opfern von Massakern habe. Der Kommentator, der mir mit dieser Unterstellung kam, schrieb unter anderem, jene Vorgänge seien unwichtig für Deutschland, und für Deutschland sei das einzig Wichtige jetzt die Remigration. (Es hat mich in den Fingern gejuckt, ihm die Remigration nahezulegen, da sein Name eher angelsächsisch als deutsch klingt. Ich habe ihn aber dann doch lieber blockiert, das ist besser für meine Seele.)

Der Prozentsatz an Sündern, bezogen auf die gesamte Menschheit in jedem Zeitalter, beträgt 100%. Fast jeder erwachsene Mensch hat bereits mehrmals bewusst und willentlich einem anderen geschadet. Sicher, die häufigsten Sünden rangieren zwischen Nickeligkeiten gegenüber dem Nachbarn, Tratsch, Fremdgehen und Steuerhinterziehung (und das ist alles übel). Es sind gerade solche Taten, bei denen die Täter sehr gern denken, das sei ja nur einmal und nicht so schlimm, und andere sind viel übler, und deshalb sind sie nicht auf solche Sachen wie Vergebung und Barmherzigkeit angewiesen.

Aber Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord! Darum geht es doch, sagen mir die Herren und Damen Rassisten jetzt. (Auch wenn in keinem der beiden genannten, so ausführlich rassistisch kommentierten Artikel die Kriminalitätsrate in Deutschland das Thema war.)

Wie bereits angedeutet, ist Gewalttat kein Proprium Zugewanderter mit dunkler Hautfarbe. Auch in jüngster Geschichte vergewaltigen, prügeln und morden in Deutschland auch (und sicher vorwiegend) Deutsche ohne Migrationshintergrund, wie auch Rassisten wissen könnten, wenn sie es wissen wollten. Insgesamt ist Deutschland allerdings ein Land mit sehr geringer Mordrate. Das ist für jeden einzelnen Ermordeten und seine Angehörigen und Freunde herzlich egal, aber man sollte es sich schon mal vor Augen halten, dass man in Deutschland mit einer Tötungsrate¹ von 0,8 recht sicher lebt. Wer in einem Land mit Tötungsrate Null leben möchte, kann entweder daran arbeiten, seine eigene Heimat zu einem solchen Land zu machen, oder umziehen. Zur Auswahl stehen Amerikanisch-Samoa, Monaco, Montserrat, Tuvalu und Vatikanstadt.

Ich sagte oben, Rassismus ist auch dann nicht gerechtfertigt, wenn er sich gegen Menschen richtet, die unmoralisch, dumm oder böse handeln. Das hat damit zu tun, dass Rassismus immer, ohne jede Ausnahme, unmoralisch, dumm und böse ist.

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  1. Tötungsrate ist die Anzahl der Tötungsdelikte je 100.000 Menschen und Jahr. Nicht erfasst werden in der Tötungsrate:

alle kriegerischen oder kriegsähnlichen Handlungen,
tödliche Verletzungen im Zusammenhang mit hoheitlichen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit
Abtreibung
Suizide einschließlich aktiver Sterbehilfe
Fahrlässige Tötung sowie
Notwehr mit Todesfolge.

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Meine Sünden, meine Schwächen

Melodie: ‚Tis so sweet to trust in Jesus

Meine Sünden, meine Schwächen
bringe ich dem Gottessohn,
meine Fehler und Gebrechen
leg ich, Herr, vor Deinen Thron.
Du nur kannst mein Herz erneuern,
Du machst die Gedanken frei.
Ich kann nicht mein Leben steuern.
Schenk mir Umkehr, steh mir bei.

Wo ich falsche Wege wählte,
führe mich an Deiner Hand.
Wenn auf mich allein ich zählte,
gib mir Demut und Verstand.
Jesus, liebster Jesus, leite
mich zu Dir mit Deinem Licht!
Jesus, nur an Deiner Seite
hab ich Mut und klare Sicht.

Dir will ich die Schuld bekennen,
und bekennen, dass Du liebst,
und mein Herz soll für Dich brennen,
denn ich weiß, dass Du vergibst.
Gib, dass ich Dein Wort verspüre,
dann gewinnt das Böse nicht!
Jesus, liebster Jesus, führe
mich aus Finsternis zum Licht!


© Claudia Sperlich

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Umkehr

Fastenzeit heißt nicht „Zeit des Leidens“, sondern „Zeit, sich wieder neu auf Gott auszurichten“. Das kann auch beinhalten, Suchtverhalten zu bekämpfen durch Verzicht und Übung von Disziplin. 

Vor allem aber heißt es, im Kern schädliche Verhaltensweisen bleiben zu lassen. Da hat jeder seinen persönlichen Kampfplatz.

Gelingen kann das mit Gebet und Übungen der Nächstenliebe.  Missmut und Prahlerei mit der eigenen Frömmigkeit sind ganz ungeeignet zur Umkehr.

Dankbarkeit für alles, was Gott uns gibt, ist ein guter Anfang.

Gesegnete Fastenzeit!

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Rosenkranzzehner

So nennt man einen Rosenkranz, der nur aus einem einzigen Gesätz, also einer Perle für das Vaterunser und zehn Perlen für das Ave Maria, besteht. Und natürlich einem Kreuz! Dieser offene Rosenkranzzehner aus dem Rosenkranz-Atelier von Maryse Fritzsch-Thillens hatte es mir einfach angetan. Den habe ich mir gegönnt! Ein Lesezeichen bekam ich als Dreingabe.

Jesus Nazarenus Rex Judaeorum – Jesus aus Nazareth, König der Juden – steht über dem Haupt des Gekreuzigten.

Auf der Rückseite steht „Behold this heart which has so loved men“ und „Father forgive them“ um ein flammendes Herz Jesu. Unten ist ein Marienmonogramm zu sehen, gefertigt wurde das Kreuz in Italien.

Vielen Dank für diese schöne Arbeit, Maryse! Ich bin mal wieder sehr beeindruckt und sehr froh.

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Frühblüher

Schneeglöckchen – schon längst!

Märzbecher (auf die warte ich immer besonders) und Blaustern (eine sehr hellblaue Sorte).

Krokus – noch geschlossen.

Noch mehr Krokus und im Vordergrund eine Zwergiris, auch noch geschlossen.

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Mir selbst zum 63. Geburtstag

Mein Gott, Du gabst aus Liebe mir das Leben
Und gabst mir wieder Mut und Kraft zum Schreiben.
In Dir, in Deiner Liebe will ich bleiben!
Ich will entfalten, was Du mir gegeben.

Hilf mir, die guten Pläne zu vollbringen,
Die ich schon längst gefasst, die auf mich warten.
Lass Neues wachsen in dem Wörtergarten,
Lass neu mich Lob und Dank und Bitte singen.

Erfüll mich dieses Jahr mit Deinem Frieden
Und lass mich Deinen Frieden weitergeben
Und segne mich und lass mich Segen sein.

Was immer mir in diesem Jahr beschieden,
Ich will voll Dankbarkeit und Freude leben,
Solang Du willst, für Dich, mein Gott, allein.

© Claudia Sperlich

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So gut ich kann, so weit es an mir liegt, mit Gottes Hilfe

Das soll mein Motto sein. Denn ich kann es nicht besser, es liegt nur wenig an mir, und ohne Gottes Hilfe ist eh alles Unfug.

Für den Frieden der Welt (oder auch „nur“ Israels und der Ukraine) kann ich beten und dem gröbsten Unfug in den sozialen Medien gelegentlich widersprechen, wenn ich es für sinnvoll halte. Für die soziale Gerechtigkeit und angemessene wirtschaftliche Stärke in meiner Heimat kann ich beten, gelegentlich ein bisschen spenden (viel habe ich nicht) sowie die drei K (Kaffee, Käse und Kekse) konsumieren (das steigert ja immerhin das Bruttosozialprodukt). Und natürlich kann ich eine demokratische Partei wählen und habe das getan, auch wenn ich die Auswahl unbefriedigend fand. Für die Kirche kann ich immerhin als Sakristanin, Lektorin, Kantorin und Liederdichterin arbeiten sowie, Ihr ahnt es schon, beten. All das scheint in der Summe sehr wenig.

Es kommt mir selbst auch oft verzweifelt wenig vor. Aber es gibt nur einen, der sich die Hände reibt, wenn ich verzweifle – das ist der Teufel. Gedanken der Sinnlosigkeit und Verzagtheit – das ist alles das Werk des Bösen. Dagegen hilft tatsächlich nur Gottvertrauen und Gebet.

Vor allem hilft nicht, planen zu wollen, wie ich in ferner Zukunft alles in Ordnung bringe. Mir hilft nur, das zu tun, was ich kann, und den Rest Gott zu überlassen. Dann kann ich auch merken, dass mein Anteil gar nicht so entsetzlich winzig ist. Vielleicht geschähe etwas Gutes nicht, wenn mein Gebet fehlte.

Klar muss allerdings auch sein, dass dies „Gemeinsam sind wir stark“ unabhängig von der Qualität des Zieles gilt. Auch eine Räuberbande ist „gemeinsam stark“, wie wir derzeit an der Hamas, an Putins Truppen und an vielen anderen Banden sehen müssen. Da hilft wieder nur: Weitermachen im Guten, auf Gott vertrauen. Tun, was man an Gutem tun kann. Es wird wahrscheinlich mühsam, aber das ist kein Argument dagegen.

Jesus Sirach 2,1-6

Kind, wenn du herantrittst, um dem Herrn zu dienen, mach dich bereit für die Erprobung! Richte dein Herz aus und sei standhaft! Und überstürze nichts zur Zeit der Bedrängnis! Binde dich an den Herrn und lass nicht von Ihm, damit du am Ende erhöht wirst!

Nimm alles an, was über dich kommen mag, und in den Wechselfällen deiner Erniedrigung halt aus! Denn im Feuer wird Gold geprüft und die anerkannten Menschen im Schmelzofen der Erniedrigung. In Krankheiten und Armut setze auf Ihn dein Vertrauen!
Vertrau Ihm und Er wird sich deiner annehmen! Richte deine Wege aus und hoffe auf Ihn!

Anders gesagt: Kopp hoch, auch wenn der Hals dreckig ist! Gott ist immer da.

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