Die Immaculata und der Lutheraner

Eduard Preuß, geb. 1804 in Königsberg, gest. 1904 in Chicago, war lutherischer Theologe und Privatdozent in Berlin.

Am 8. Dezember 1854 erhob Papst Pius IX. die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens zum Dogma. (Achtung: es geht dabei nicht um die Schwangerschaft Mariens, sondern um den Beginn ihres Lebens.)

Eduard Preuß schrieb 1865 eine zornige Erwiderung: Die römische Lehre von der Unbefleckten Empfängnis: Aus den Quellen dargestellt und aus Gottes Wort widerlegt. Darin heißt es:

Weil die unbändige Phantasie eines Mönches zwischen der Rute Aarons und der Jungfrau Maria eine Brücke gebaut hat, darum muss ich diese Brücke, auf die Gefahr, dass sie unter mir einstürzt, betreten? Muss sie nicht bloss betreten, sondern muss auch noch die unbefleckte Empfängnis auf ihr liegen finden? Danke gehorsamst. Hat je einer der Alten nach dem Recht der Erfindung den Berg Daniels mit der Mutter Gottes verglichen, so mag er seine Erfindung vor dem Throne Gottes vertreten; ich spreche sie ihm wahrhaftig nicht nach. Noch viel weniger aber wird mich die Bulle dieses Papstes bewegen, solch phantastisches Spiel aufs Quadrat zu erheben, um daraus die unbefleckte Empfängnis zu pressen. Lieber will ich Seiner Heiligkeit Geschenk meinerseits in derselben Münze erwidern: David war ein Vorbild Christi. David ist aber von einer sündigen Mutter gebo­ren, als ist auch Christus von einer sündigen Mutter geboren. Oder: der brennende Busch ist ein Typus Marias, das Feuer ist aber nach der Schrift Bild der Strafe, die jemand für seine Sünde erleidet; also hat Maria für ihre Sünde gelitten. Wahrhaftig, wenn die menschliche Einbildungskraft das Recht hat, die entlegensten Dinge zu verknüpfen und daraus Dogmen zu schmieden, dann wird die christliche Lehre bald wunderlich aussehen.

Die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis ließ Eduard Preuß nicht mehr los. Er rieb sich an ihr auf – bis er sie akzeptierte, die Professur am lutheranischen Concordia-Kolleg in Amerika kündigte und 1872 konvertierte, ein berühmter katholischer Publizist wurde und als Fürst unter den deutsch-amerikanischen Journalisten bezeichnet wurde. Sein Sohn Arthur wurde später Journalist und katholischer Laientheologe.

Der Herold des Glaubens, eine katholische Zeitschrift für deutsche Auswanderer, schrieb:

Am Feste des heiligen Polykarpus, dem 25. Januar, wurde in der St. Marienkirche Herr Dr. E. Preuß in den Schoß der katholischen Kirche aufgenommen. Derselbe war früher an 10 Jahre Privatdozent der lutherischen Theologie an der Universität zu Berlin und hatte hier auch verschiedene Werke, unter anderen gegen die unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau, sowie gegen die katholische Rechtfertigungslehre geschrieben. Nachher wirkte derselbe etwas über zwei Jahre als Professor am hiesigen lutherischen Predigerseminar. – Durch unverkennbare Führungen der allerseligsten Jungfrau geleitet und von der Gnade Gottes gedrängt, der er nicht länger widerstehen konnte, ging er im Dezember vorigen Jahres den hochwürdigsten Erzbischof um Lösung einiger Zweifel, sowie um Unterricht in der katholischen Religion an, der diese Aufgabe dem hochwürdigen Generalvikar Mühlsiepen übertrug. Nachdem der Konvertend alles, was er je gegen die Lehre der katholischen Kirche gelehrt und geschrieben, förmlich widerrufen hatte, empfing er am genannten Tage in der St. Marienkirche vom genannten hochwürdigen Generalvikar die heilige Taufe.
Als Taufnamen hatte er sich gewählt: Maria Polykarpus.

Zwar waren Ketzertaufstreit und IV. Laterankonzil schon eine Weile her und wurde die Taufe der Lutheraner von der katholischen Kirche bereits als gültig angesehen. Jedoch war es die Regel, Konvertiten zu taufen mit der Zusatzformel Si non baptizatus es (Wenn du nicht getauft bist); das ist die vorgeschriebene Formel, wenn es nicht sicher ist, ob der Taufanwärter bereits gültig getauft wurde. Bei Preuß war die Taufe also Formsache; bei einem lutheranischen Theologen dürften keine ganz ernsten Zweifel an seiner Taufe mit gültiger Taufformel bestanden haben. Dennoch wollte die Kirche ganz sicher gehen: Auf eine vergleichbare Konvertitentaufe im Jahre 1935 machte mich der Bloggerkollege Thomas aufmerksam.

Den erwähnten Widerruf veröffentlichte er kurz darauf.

Nachdem ich meine theologische Professur am hiesigen Concordia-Kollegium am 1. Dezember 1871 niedergelegt habe und am 26. Januar 1872 ein Glied der katholischen Kirche geworden bin, widerrufe ich auch hierdurch öffentlich alles dasjenige, was ich gegen die heilige katholische Kirche gelehrt und geschrieben habe. Sonderlich meine Schriften:
1. Die römische Lehre von der unbefleckten Empfängnis Mariä, aus den Quellen dargestellt. Berlin 1865.
2. Die Rechtfertigung des Sünders vor Gott. Ebd. 1868.
3. An den Bischof von Paderborn, Herrn Dr. C. Martin. Ebd. 1864.
4. Das Konzil von Trident. Ebd. 1862.
Dagegen unterwerfe ich mich von Herzen und in allen Stücken der heiligen katholischen Kirche und ihrer Lehre.
St. Louis, Mo., den 2. Februar 1872.
Dr. E. Preuß,
vormals Privatdozent der Theologie in Berlin.

In einer Erwiderung auf Angriffe von einstigen Kollegen schrieb er:

… Seit Monaten wurden … meine Überzeugungen von der Justificatio per solam fidem (Rechtfertigung durch den Glauben allein) durch meine persönlichen Erfahrungen wie durch das erneute Studium der Bibel wieder und immer wieder erschüttert. … Es wurde mir klarer und immer klarer, daß „Glaube und Werke“ selig machen, nicht der „Glaube allein“. …
Noch mehr aber als die inneren Kämpfe der letzten sechs Monate, noch mehr als die äußere Kümmernis … erschütterte mich diese Wahrnehmung:
Ich hatte 1865 eine Lästerschrift gegen die unbefleckte Empfägnis der allerseligsten Jungfrau und gegen das Fest am 8. Dezember geschrieben. … Den 8. Dezember 1868 brach mein Haus in Deutschland über meinem Kopf zusammen. Und … den 8. Dezember 1871 nahm ich mein letztes Bündelchen Holz unter den Arm, meine und meines Weibes Heimstätte zu verlassen. War das Zufall?
Trotzdem hielten mich noch tausend Erwägungen, hielt mich eine von Kind auf anerzogene Furcht vor der katholischen Kirche. Ich war nahe daran, alle Religionen für Schwindel zu halten. Da dachte ich: Wenn irgendjemand die Wahrheit hat, so haben die Nachfolger der Apostel die Wahrheit.
Unter heißen Gebeten (ich will dafür gerne verspottet werden), unter heißen Gebeten machte ich mich endlich auf, den hochwürdigen Erzbischof von St. Louis zu suchen – wen kümmert es, was weiter geschah? Ich befehle diese Sache Gott.
Wenn der ehrwürdige Präses der Missourisynode übrigens sagt, ich sei als Lutheraner ein gar fanatischer Polemiker gewesen, so hat er Recht. Doch wird ihm – wie ich hoffe – bereits diese meine Erklärung beweisen, daß ich es als Katholik nicht mehr bin.
St. Louis, Mo., 13. Februar 1872.
Dr. E. Preuß.

Quelle S. 507-511

Ich bin recht sicher, daß die Virgo Immaculata ihre Finger im Spiel hatte.

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Achte Tür

Gustav Schüler
Gebet um Reinheit

Meiner Tage trübes Wesen
Mach wie einen Bergquell klar;
Zu des Lichtes Dienst erlesen,
Mache meine Seele wahr.
Mache meine Schwachheit stark,
Mache meinen Sinn wie Erz.
Der du allen Dunkelheiten
Bist das mächtige Sonnenmark,
Schaff in mir ein neues Herz.

Meine Worte sollst du leiten,
Tilge, wo noch Halbheit schleicht;
Hilf mir mit der Lüge streiten,
Bis die Schlange von mir weicht.
Jeder neue Tag sei neu,
Jede Nacht sei weit und gut,
Bis in meinem trüben Wesen,
Wie der Mond im Meere treu,
Lächelnd groß dein Antlitz ruht.

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Archipoeta!

archipoeta

Ab sofort ist mein neues Buch im Handel!
Archipoeta – Der Erzdichter. tredition 2015, 120 S.

Paperback 8,99 € – ISBN: 978-3-7323-7645-2
Hardcover 16,99 € – ISBN: 978-3-7323-7646-9
Das e-book erscheint voraussichtlich am 4.1.2016 (3,99 € – ISBN: 978-3-7323-7647-6).

Der Archipoeta lebte und sang im 12. Jh., als Barbarossa gerade versuchte, die Welt zu erobern. Sein Mäzen war der Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel – aus katholischer Sicht eine schillernde Gestalt, Unterstützer mehrerer Gegenpäpste.

Über Barbarossa und Rainald wissen wir viel, über den Archipoeta kaum etwas. Ich habe seine Lieder ins Deutsche übertragen und sie in eine fiktive Biographie eingebettet. Die lateinischen Originale stehen im Anhang.

Sie lächelt herausfordernd.
„Iuvenis iuvenculam in balneo spectavit“, zitiert sie spöttisch ein vorhin gehörtes Lied.
„Du sprichst Latein, edle Frouwe?“
„Ein wenig. Meine Patin ist Priorin, sie hat mir etwas beigebracht.“
„Gewiß nicht dies Lied.“
„Gewiß nicht. Ich werde ihr auch nicht sagen, daß ich es kenne. – Du wolltest das Hemd ablegen, Sänger.“
Die Frouwe hat weiche, narbenlose, duftende Haut und sanfte Finger, und der Dichter weiß bald noch weit mehr über ihren Leib.
Vor Tag kleidet sie sich an. Ihr Gatte wird ja irgendwann aufwachen.

Die Lieferung mit den Autorenexemplaren wird bald bei mir eintreffen. Ich versende sie gerne, muß dabei aber 2,00 € Versandkosten berechnen. Dafür kommt es dann auf Wunsch signiert und mit Widmung an! Bestellen kann man z.B. über mein Kontaktformular.
Wer das Buch online bestellen möchte, tut mir einen Gefallen, wenn er das über tredition tut – dann bekomme ich höhere Tantiemen. Aber natürlich ist es auch über amazon zu haben – oder im klassischen Buchhandel, zum Beispiel in der wundervollen Buchhandlung Schwericke (vor Ort in Berlin oder online).

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Siebte Tür

Gustav Schüler
Wirf deine Nöte auf den Herrn

Und wäre all dein Glück verdorben
Und wäre alle Hoffnung fern,
Dein Herze ganz vor Leid gestorben:
Wirf deine Nöte auf den Herrn!

Wär‘ dir die ganze Welt entrissen,
Und bliebe dir kein einziger Stern
In allen deinen Finsternissen:
Wirf deine Nöte auf den Herrn!

Wärst du zum Sinken überladen,
Sei ohne Furcht, er hilft dir gern.
Was können Feinde dir noch schaden:
Wirf deine Nöte auf den Herrn!

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Populus Sion

Der zweite Adventsonntag heißt Populus Sion – das sind die Anfangsworte von Jes. 30,19.30: Populus Sion, ecce Dominus veniet ad salvandas gentes – zu Deutsch: Volk von Zion, siehe, der Herr wird kommen, zu retten die Völker.

Zur Feier des Tages gibt es Photos von meiner immer prächtiger werdenden Amaryllis.

Amaryllis
Amaryllis
Amaryllis

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Sechste Tür

Nikolaus berichtet aus Nicäa

Zwölf Jahre war es her, daß Christi Weg
vom Kaiser war gestattet – Dank dem Herren!
Das Blut der Märtyrer ist aufgegangen
als Saat der Christen – Ernte mag noch fern sein.

Nun kam die Drohung aus den eignen Reihen.
Arius lehrte, Jesus sei nicht göttlich,
geschöpflich nur, nicht wirklich Sohn des Vaters.
Schon folgten viele diesem Irrtum nach.

Wir waren nah beim goldenen Byzanz,
dreihundert Bischöfe im Dienst des Herren.
Wir wollten Christi Wesen, Seine Lehre,
das Wort des Vaters lehren und verstehn.

Christus ist Gott, ist eins mit Gott dem Vater,
und mit dem Heilgen Geist, den beide atmen.
Wenn das nur alle wüßten! Alle stritten.
Sogar mein Freund Theognis war gespalten.

Mit ihm hab ich gesprochen und gebetet,
gestritten und erklärt, die Schrift geprüft
und unsern Glauben, bis uns beiden klar war,
daß Gott dreifaltig ist und Christus Gott.

Arius aber war verstockt, beharrte
mit Trotz und Stolz auf seiner falschen Lehre.
Er ließ durch keine Milde, keine Strenge
zur Wahrheit und zum Leben sich bekehren.

Da ist mir endlich die Geduld gerissen.
Er setzte an zu neuer Wiederholung –
da schlug ich zu. Auf seiner Wange blieb,
geschwollen, rot, der Abdruck meiner Hand.

Es war ganz plötzlich still. Die Brüder starrten,
Arius hielt die Hand auf seine Wange,
ich selbst erschrak vor mir und war zugleich
voll böser Freude über diesen Schlag.

Dann riefen alle durcheinander. Einer
nahm mich beim Arm und führte mich beiseite,
und wenig später hörte ich mein Urteil:
Ich war gefangen und war ausgeschlossen.

Ich hatte Zeit, mich meiner Tat zu schämen
und bat den Herrn um Gnade und Vergebung
für mich und für Arius: Sei barmherzig!
Am Ende wurde mir die Tür geöffnet.

Das christliche Bekenntnis ist besiegelt,
gezeichnet auch von mir und von Theognis,
nicht von Arius. Doch der Herr wird richten,
Er ist barmherziger als ich es war.

Wir werden für den Glauben streiten müssen
und um ihn ringen. Doch bewahr uns Christus
vor ungerechtem Wüten! Lassen wir
nicht über unserm Zorn die Sonne sinken!

© Claudia Sperlich

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Fünfte Tür

Gustav Schüler
Gebet

Weil ich dich nicht, du mein ewiger Hort,
Mit dem trüben Sturm der Sinne fasse,
Gib mir ein entschleiernd Liebeswort,
Lockend durch die staubverdeckte Gasse,
Wo die armen Menschenkinder rennen,
Die dich nur mit dunkler Sehnsucht nennen.

Locke mich mit süßem Menschenlaut,
Drin es blüht von unerhörten Liedern,
Und ich will wie eine treuste Braut
Deiner Liebe heiligen Ruf erwidern,
Bis ich, den die Erdenangst umkrallte,
Dich wie Frühling in den Armen halte.

Gib dich mir, daß ich an dich geben kann!
Jubelnd will ich deinen Namen nennen.
Lichtverarmten – Brüder, kommt heran! –
Soll mein Wort von deiner Gnade brennen.
Die die taube Daseinsschuld gebunden,
Haben sich befreit in dir gefunden.

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Demnächst: Ein bißchen Dogmengeschichte

Am Dienstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr halte ich einen Vortrag in der Arche Potsdam, Am Bassin 2, 14467 Potsdam: Mariä Empfängnis – Geschichte eines Dogmas.

Es geht um ein spannendes Kapitel Kirchengeschichte – und, wie bei mir nicht anders zu erwarten, auch um etwas Dichtung und Nachdichtung zum Thema, Latein und Deutsch. Es kommt sogar ein Lutheraner vor! Mehr verrate ich aber erst am Festtag selbst.

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Vierte Tür

Gustav Schüler
Mach uns rein

Mach uns rein, die wir im Staube sind!
Blind und arm und hilflos, hilf uns allen!
Weil wir jeder Angst zum Raube sind,
Weil wir immer wieder niederfallen.

Mach uns rein, dann sind wir klar und kühn,
Können allem Blendwerk fest begegnen,
Können, wenn die Seelen hocherglühn,
Andre ärmere Menschenseelen segnen.

Mach uns rein! Du bist ein Meer von Licht!
Ach, wir schreien ja vor Finsternissen!
Sieh uns an, sieh an, verwirf uns nicht,
Also dir zu Füßen hingerissen!

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Dritte Tür

Gustav Schüler
Du Wurzel aller Wesen

Ach, du Wurzel aller Wesen,
Ach, du Quelle aller Kraft,
Hort der Huld, laß mich genesen
Von dem Fluch der Leidenschaft!

Ungemessen Meer der Güte,
Nimm mich auf in deine Flut,
Mache meines Lebens Blüte,
Die versengte, wieder gut.

Rüste meine tauben Nächte
Mit der Frühe heiligem Licht,
Retter, recke deine Rechte,
In der Finsternis Gericht!

Ach, du Wurzel aller Wesen,
Ach, du Quelle aller Kraft,
Hort der Huld, laß mich genesen
Von dem Fluch der Leidenschaft!

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