Die lustigste Karte kam heute an!

Mit leichter Verspätung, aber sehr herzlich und inhaltsschwer. Es wäre ganz falsch, dies exzellente Bildnis einer präsidentiellen Übergröße ungeteilt zu lassen.

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About Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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8 Responses to Die lustigste Karte kam heute an!

  1. Avatar von Hans-Jürgen Caspar Hans-Jürgen Caspar sagt:

    Den amerikanischen Präsidenten zu karikieren, ist billig. Ich wünsche ihm gutes Gelingen bei seinem jetzigen außenpolitisch-militärischen Vorhaben.

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    • Der Angriff auf den Iran mag berechtigt sein. Ich hoffe, dass dort endlich Gerechtigkeit und Frieden einkehren. Und wenn es so kommt, war der Angriff richtig.
      Aber das macht Trump nicht zu einem guten Menschen. Spott über seine Großsprecherei finde ich angesichts der von ihm ausdrücklich gebilligten Untaten des ICE sehr milde.

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    • Avatar von Nepomuk Nepomuk sagt:

      Der Angriff auf den Iran war dann richtig – als Privatmensch leiste ich mir den Luxus, die Frage (die für die vollständige Beurteilung allerdings erforderlich sein würde) nach dem Inhalt und der Gültigkeit des positiven Völkerrechts in der heutigen Zeit im konkreten Fall beiseitezustellen – wenn es sich um einen gerechten Krieg gemäß der klassischen Lehre vom gerechten Krieg handelt.

      Dazu braucht es unter anderem einen gerechten Kriegsgrund. Daß der Iran den, zumindest gegenüber Israel, dann auch durch die Illegitimität des Regimes an sich, die Unterdrückung seiner Leute etc. gegeben hat, bezweifelt keiner.

      *Aber*: Zu einem gerechten Krieg gehört *auch* das so schnöd realpolitische und, wie mir scheint, sehr gern vergessene Kriterium „Chance auf den Sieg“. (Klingt logisch: Nur für einen Frieden, nicht um des Krieges willen, darf man Krieg führen.) Ich interpretiere das so, daß man einen Plan haben muß, der sicher scheitern kann, der aber auch erfolgreich sein kann und, falls er das ist, mit einem Sieg endet.

      Hat Trump das? Es dürfte kein Zweifel sein, daß die USA an sich stark genug für einen Sieg gegen die Iran wären, wenn sie wollten; aber wollen sie?

      Krieg führen an sich ist nicht zwingend unmoralisch; halbherzig Krieg führen aber schon. (Oder?)

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  2. Avatar von pioneeringadbb968052 pioneeringadbb968052 sagt:

    No, wo er recht hat, hat er recht – er ist der Größte, überall. Niemand ist bescheidener als er …

    und WENN seine Attacken dazu führen, dass im Iran endlich menschenwürdige Zustände einkehren statt permanenter Diktatur und periodischer Massaker, dann soll es mich – und die iranische Bevölkerung erst recht! – freuen.

    Das Problem ist, dass die derzeitigen Machthaber dort ja nicht ohne Gegenwehr von den Schalthebeln der Macht verschwinden werden, im Gegenteil: Dass dann alle Chancen für einen regionalen Krieg gegeben sind, war immer klar und das sehen wir ja auch jetzt. Das war ja auch der Grund, dass bisher keine Macht dieses Regime als Ganzes („nur“ deren Atomprogramm o.ä.) attackiert hat. Und diese Wahnsinnigen haben sich ja auch ausgiebig auf die Apokalypse vorbereitet.

    Bisher haben wir Glück gehabt: Bisher schießt der Iran zwar wütend um sich, aber seine Nachbarn halten sich noch zurück mit der Gegenwehr. Noch. Bisher waren die Angriffe der USA und Israels präzise und hauptsächlich auf die militärische Infrastruktur (mit, wie der ORF heute sagte, ein paar fürchterlichen Ausnahmen) des Iran fokussiert. Noch.

    Was aber, wenn das Regime zäher ist als erwartet? Was, wenn sich der Krieg länger hinzieht als erwartet? Wie lange wird die präzise Ausübung der Gewalt anhalten? Flächenbombardements sind doch viel einfacher und bringen sichtbare Ergebnisse …

    Was der bescheidenste US-Präsident aller Zeiten hier – wieder einmal völkerrechtswidrig – aufführt, erinnert mich an den Spruch, den es in der alten k.u.k. Armee gegeben haben soll:

    Wenn es gut ausgeht, Maria-Theresien-Orden. Wenn es schlecht ausgeht, Kriegsgericht.

    Grüße, H.

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    • Ich erlaube mir zu den Aussichten auf Erfolg oder Misserfolg in diesem Krieg keine Meinung, weil ich diesbezüglich ahnungslos bin. Bisher habe ich von Menschen, die ich für wirklich klug halte, Für und Wider gelesen. Bedauerlich ist, dass diese Klugen sich untereinander so zanken. Das wäre doch nicht nötig.
      Bei der Karte ging es wirklich nur um Trumps ureigene Persönlichkeit, diese interessanteste aller Zeiten.

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  3. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an den Kampf der Westmächte, speziell der USA, gegen das verbrecherische Naziregime.

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    • Dessen sei in allen Ehren gedacht! Nur hat Trump damit wirklich gar nichts zu tun

      Ich bin nicht anti-amerikanisch, sondern ich halte ganz einfach Trump für einen schlechten Präsidenten.

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