Die Bücher sind da!

Die Paperback-Exemplare meines neuen Buches Die Befreier sind heute angekommen, und der nette Bote von DHL hat auch sofort meine Anschrift gefunden und auf den richtigen Klingelknopf gedrückt und gewartet, bis ich den Summer gedrückt habe und es bis in den ersten Stock geschafft (ist alles nicht selbstverständlich).

Das Cover ist auch genau so dunkelblau geworden, wie ich es wollte, der Druck ist einwandfrei, die richtige Anzahl wurde geliefert. Alles ist gut!

Die Befreier

Auf die Hardcover muß ich noch ein bißchen warten, da die Produktion länger dauert. Wer ein Buch haben will, kann es bei tredition oder bei mir (auf Wunsch signiert) oder beim Buchhändler oder bei amazon bestellen.

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Dichterin oder Dichter? Zum generischen Maskulinum.

Eine Bekannte beschwerte sich über den Gebrauch des generischen Maskulinums. Siebzehn Frauen und ein Mann hatten im Rahmen eines Wettbewerbs Torten gebacken, und es war von achtzehn Tortenbäckern die Rede.

Ich äußerte, daß ich das vollkommen richtig finde, und verließ damit den Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, der guten Sitten und so weiter.

Ich bin Dichterin, und ich benutze das generische Maskulinum. Das bedeutet: Der Satz „Ich bin Dichterin“ kommt mir problemlos über die Lippen, denn ich bin eine Frau, die dichtet. Wenn ich aber mit einem männlichen Kollegen zusammen bin, so bin ich einer von zwei Dichtern. Andernfalls müßte ich sagen, wir sind eine Dichterin und ein Dichter – und mit dieser Ausdrucksweise würde ich bereits einen Unterschied implizieren, der über das Geschlecht hinausgeht. Ich würde andeuten, daß mein Beruf ein anderer ist als seiner, und gerade das würde die patriarchalen Instinkte wecken: Aha, eine Dichterin und ein Dichter – also eine, die es versucht, und einer, der es kann. (Ich denke mir das nicht aus, ich habe meine Erfahrungen. Komplimente wie „Ich hätte niemals gedacht, daß Sie so gut dichten können“ habe ich schon öfter gehört – dichtenden Männern gegenüber werden weit weniger Menschen glauben, ein solcher Satz sei ein Kompliment.)

Wenn ich von Annette von Droste-Hülshoff sage: „Sie ist die bedeutendste deutschsprachige Dichterin“, so impliziere ich damit, daß es unter ihren männlichen Kollegen noch bedeutendere geben kann. Deshalb sage ich: „Sie ist unter den deutschsprachigen Dichtern die Bedeutendste.“ Den Dichtern, nicht den Dichterinnen – die im generischen Maskulinum eingeschlossen sind.

Als ich in der Diskussion fragte, ob man denn auch sagen wolle, Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten haben die Vernichtung der Juden beschlossen, oder Raserinnen und Raser sind für hunderte Tote auf unseren Straßen verantwortlich, wurde mir die Antwort, ich benutze Nazivergleiche, und das sei ja wohl krass. Diese Antwort kam von einer Frau, die sich in hohem Maße für die Verbesserung der deutschen Sprache durch Berücksichtigung der weiblichen Form einsetzte. Zu einem weiteren Gespräch mit mir war sie nicht bereit, was ich durchaus verschmerzen kann.
Tatsächlich wird auf die weibliche Form bei negativ konnotierten Bezeichnungen weit seltener bestanden als bei positiv oder neutral konnotierten. So weit geht der Wille zur sprachlichen Gerechtigkeit nicht.

Gefragt wurde ich auch, warum man nicht ein generisches Femininum einrichten könne, also beschließen, daß in der femininen Form die Männer auch enthalten sind. Tortenbäckerinnen implizieren dann Tortenbäcker.

Wenn wir das so machen (es gibt ja mit dem Binnen-I schon den Versuch), dann gehen wir beim Hören automatisch davon aus, daß nur Frauen anwesend sind. Sollten wir je lernen, das nicht mehr zu tun, und bei „Achtzehn Tortenbäckerinnen“ automatisch davon ausgehen, daß männliche Tortenbäcker dabei sein können, haben wir ein neues Problem – nämlich in dem Fall, wo es wirklich nur Frauen sind. Eine rein weibliche Gruppe von Dichterinnen, Bäckerinnen, Installateurinnen etc. kann sich dann durch die weibliche Endung nicht mehr als rein weibliche Gruppe zu erkennen geben. Das finde ich wirklich frauenfeindlich!

Nehmen wir den Satz „Drei Freundinnen trinken gemeinsam Kaffee und sprechen über ihre Arbeit als Dichterinnen.“ Wären Sie bereit anzunehmen, daß zwei der Kaffeetrinkerinnen Josef und Harald heißen?
Wenn wir umgekehrt sagen „Drei Freunde trinken gemeinsam Kaffee und sprechen über ihre Arbeit als Dichter.“, so ist die erste Assoziation vielleicht die von drei Männern, aber jeder, der leidlich Deutsch spricht, wird begreifen, daß auch ein oder zwei Frauen dabei sein können – vielleicht sogar drei, sofern die drei sich als Mitglieder der großen Gemeinschaft männlicher und weiblicher Dichter sehen. Sollten die drei nicht als Dichter, sondern als Bauarbeiter oder Klempner arbeiten, werden die meisten Menschen annehmen, daß es sich nur um Männer handelt, weil es wahrscheinlicher ist. Sprechen sie aber über ihre Arbeit als Schreibkräfte, so werden die meisten Hörer höchstens einen Mann in der Runde annehmen – weil es weit mehr weibliche als männliche Schreibkräfte gibt. In diesen Fällen könnte eine Gruppe mit Mitgliedern beiderlei Geschlechts sich aber selbständig äußern – Bauarbeiter, Klempner und Schreibkräfte können ja einfach sagen, was sie meinen, und Unklarheiten beseitigen.

Argumentiert wurde auch, daß man sich eben an neue Sprachregelungen gewöhnen müsse.

In der Tat gibt es Sprachregelungen, die zu Recht geändert wurden. So wird die Ehefrau eines Professors meist nicht mehr als „Frau Professor“ angeredet, es sei denn, sie hat selbst habilitiert. Das halte ich für sinnvoll; die in meiner Kindheit noch übliche Anrede „Frau Professor“ für die titellose Ehefrau eines Professors fand ich schon damals ebenso frauen- wie professorenfeindlich. (Übrigens wurde in der Geschichte der deutschen Sprache niemals die Anrede „Herr Professorin“ oder auch „Herr Professor“ für den Ehegatten einer solchen erwogen; man erkennt spätestens hier eine wirklich patriarchalische Denkungsart, und nein, das ist keine Ironie.) Die moderne Sprachregelung, auf Titel in der Anrede ohne Unhöflichkeit ganz zu verzichten, finde ich gut; sie ist für mich Ausdruck von Gleichberechtigung und ein gutes Mittel gegen intellektuellen Hochmut.

Aber der Verzicht auf das generische Maskulinum oder die Einführung eines generischen Femininums ist in meinen Augen eine Vergewaltigung der Sprache. Ich bin als Dichterin selbstbewußt genug, in einem Kreis von Kollegen (zehn Kolleginnen und einem Kollegen, um umständlich-übergenau zu sein) zum Dichter zu werden. Als Individuum bleibe ich Dichterin.

Siegerin des obengenannten Wettstreites ist übrigens eine Tortenbäckerin. Eine von achtzehn Tortenbäckern, so grammatisch ungewöhnlich kann man es sagen. Jede andere vorgeschlagene Sprachregelung ist am Ende nicht gerechter und nicht verständlicher, sondern bei genauer Betrachtung ungerechter und sprachlich häßlicher.

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Die Apokalyptische Madonna

Wenn wir Maria „Himmelskönigin“ nennen, so bedeutet das, dass sie von Gott mit königlicher Würde ausgestattet ist, nicht aber, dass sie eine Göttin wäre (wie Katholiken zu Unrecht gern vorgeworfen wird).
Mehr darüber in meiner kath.net-Kolumne.

Edit: Jetzt funktioniert auch der Link.

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Hörnchen mit Häuschen

Nach verschiedenen Versuchen, eine hörnchengeeignete Futterstation hier anzubringen, ist es nun dieses Häuschen. Angeblich so klein, daß die dreisten Ringeltauben es nicht akzeptieren, das stimmt aber nicht ganz. Immerhin mache ich es ihnen damit schwer.

Bald gibt es hoffentlich wieder Bilder ohne störende Fensterscheibe, aber jetzt war es noch zu kühl.

Eichhörnchen
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Eichhörnchen
Eichhörnchen
Eichhörnchen

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Die Befreier – frisch rezensiert!

Und wie! Ich bin gerade sehr dankbar und sehr glücklich.
Guckt einfach hier, dann wißt Ihr, warum.

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Die Befreier kommen!

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Mein neues Buch ist auf dem Markt!

Die Befreier. 13 Geschichten von Verwandten, Nachbarn und anderen Dämonen. 108 Seiten, tredition 2017

Paperback 7,99 € – ISBN 978-3-7345-8121-2
Hardcover 14,99 € – ISBN 978-3-7345-8122-9
e-book 2,99 € – ISBN 978-3-7345-8123-6

Man kann es bestellen:

Bei mir (Versandgebühr 2,00 €) – ich bekomme in Kürze meine Autorenexemplare, 5 Hardcover und 35 Paperback, und auf Wunsch gibt es Signatur und Widmung.
Bei tredition – erfahrungsgemäß geht das problemlos und schnell.
In jedem Buchladen – zum Beispiel in der Buchhandlung Schwericke, Schwericke versendet genauso gut und schnell wie die Amazonen, ist aber ein richtiger reeller Berliner Buchhändler.
Bei amazon – wenn es denn unbedingt sein muß!

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Was am Katholizismus so klasse ist : Die Beichte!

Da nicht nur in Berlin viele Menschen befremdet reagieren, wenn man sich als Katholik outet, will ich auf diesem Weblog in ganz persönlicher Weise – ohne Anspruch auf dogmatische Vollständigkeit und in der Reihenfolge, wie es mir gerade einfällt – einige „typisch katholische“ Inhalte vorstellen.

Über die Beichte habe ich schon einmal auf kath.net geschrieben. Jetzt gerade komme ich von der Beichte. Da war diesmal nichts Dramatisches, keine Felsenlast (aber immerhin ein mittlerer Sandsack) meinerseits. Die Wartezeit vor dem Beichtstuhl gefüllt mit Gebet um Erkenntnis und Führung. Das Gebet des Priesters, mein Schuldbekenntnis, einige hilfreiche Worte des Priesters und die Lossprechung. Zur Beichte ein Gebet, das ich noch nicht kannte, das ich hilfreich finde.

Dann leichten Herzens ganz normal einkaufen, dabei fertigbringen, auf Süßkram zu verzichten, und nach Hause fahren.

Und plötzlich, noch in der U-Bahn, trifft mich mit aller Wucht der Gedanke: Ich bin freigesprochen! Ich bin mit Gott versöhnt! Und: Gott liebt mich, vor- und nachher gleich, nämlich unendlich, wie jeden einzelnen Menschen, aber jetzt steht nichts zwischen Seiner Liebe und mir. Eine halbe Stunde vorher stand da noch eine schmuddelige Wand aus Sünde, die Er zwar mit Leichtigkeit durchschaute, ich aber nicht. Jetzt ist da nichts mehr, Er hat diese Wand weggerissen, ohne Lärm und Staub, nur durch die priesterlichen Worte „So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Ich strahle über das ganze Gesicht, bin so randvoll Freude, daß ich am liebsten durch die U-Bahn rufen würde: Jesus lebt, Halleluja! (Ich lasse es doch lieber.) Auf dem letzten Stück Weges fällt mir auf, daß jemand ein verlorenes Babymützchen ordentlich auf eine Hecke gelegt hat, damit es unbeschadet wiedergefunden werden kann. Und daß die Sonne ganz außergewöhnlich schön durch das Kastanienlaub scheint.

Das Sakrament der Versöhnung ist einfach grandios. Wie alle Sakramente. Wie die ganze, heilige, katholische und apostolische Kirche. Yeah.

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Martin Recke über den Kulturkatholizismus. Eine Antwort

Martin Recke schreibt auf Commentarium sehr Bedenkenswertes zum Kulturkatholizismus, dieser im Westen übergroßen Form eines Katholizismus, der sich als kulturelles Ereignis und schöne Tradition versteht, aber weitgehend ohne Wissen um Glaubensinhalte auskommen will, zum Teil auch fast völlig ohne Glauben.

Das ist erschreckend, auch wenn es nicht neu ist. Martin Recke sieht eine radikale Umkehr als einzige Möglichkeit, das Schiff der Kirche nicht scheitern zu lassen. Ich gebe ihm Recht – und habe doch einen Einwand, vielleicht auch nur eine Ergänzung.

Man kann etwas tun gegen die Folklorisierung der Kirche, nämlich katholisch sein, Laut geben und beten. Man kann den Dreieinen Gott und Seine Kirche lieben und ehren, und nochmals: beten.
Man kann vertrauen auf Jesu Wort: „Wo zwei oder drei [echt jetzt! Nicht zwei- oder dreitausend, sondern zwei oder drei!] in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich in ihrer Mitte.“ (Mt. 18,20)
Und: „Die Mächte der Unterwelt werden die Kirche nicht überwältigen.“ (Mt. 16,18)

Die Zeiten sind hart (übrigens waren sie noch nie anders als hart, Härte ist ein Proprium der Weltzeit), die Kirche ist in einem schlechten Zustand, aber sie ist die Braut Christi, der mystische Leib Christi. Verletzt und geschändet, aber unzerstörbar. Es ist unsere Aufgabe, für die Braut Christi zu beten, und Jesu Zusicherung, daß sie trotz aller Schrecknisse unzerstörbar ist. (Ein Blick auf die Geschichte zeigt: die Kirche hat die Häresien des 4. Jhs. und des Hochmittelalters, die Renaissancepäpste, die Reformation und die Einflüsse der New-Age-Bewegung überstanden.)

Man kann nichts tun, auch nicht für die Kirche, ohne Gottes Gnade. Die aber ist von vielen unbemerkt oder verkannt gerade jetzt gewaltig wirksam. Die Charismatische Erneuerung, jener zuerst als „schwärmerisch“ verschrieene geistliche Aufbruch, der in den 60er Jahren begann, ist in der ganzen katholischen Kirche lebendig, auch wenn die Kulturkatholiken (und manche anderen) ihn nicht recht wahrnehmen. (Ähnliches gilt auch für evangelische Kirchen; hier geht es aber um die katholische.)

Die Charismatische Erneuerung ist keinesfalls eine sektiererische Bewegung weg von der Kirche; wo einzelne Charismatiker diesen Anschein erwecken, sollte man als Katholik freundlich nachhaken, vielleicht geschwisterlich ermahnen, sich aber nicht über Gebühr beunruhigen lassen. Sektierer-Typen gibt es in jedem Ort der christlichen Gemeinde, sogar unter Kulturkatholiken, die mit Feuereifer andere zu überzeugen suchen, die Kirche müsse mit der Zeit gehen. Also – keine Angst vor einzelnen Charismatikern, die irgendwie seltsam sind. Erstens könnte man selbst der Seltsamere sein, zweitens sagt das nichts oder wenig über die gesamte Bewegung.

Ich bin zur Charismatischen Erneuerung gekommen, nachdem mir Gott sehr klar gemacht hatte, daß ich trotz äußerem christlichen Eifer wesentliche Aspekte des Christentums mißachtete. Ich hatte über ein zugleich aufwühlendes und heilsames Erleben mit einem Priester gesprochen, der mich zu einem charismatischen Gottesdienst einlud.

Der erste charismatische Lobpreisgottesdienst war ein ziemlicher Schock für mich, ich fremdelte sehr. Aber was mich damals so abgestoßen hatte, wurde mir erklärt – und zwar in ganz nüchterner, ganz einleuchtender Weise. Ich bin seitdem gerne und mit wachsender Begeisterung bei der monatlich stattfindenden Praystation, einem Lobpreisgottesdienst bei mir in der Nähe. Für Neugierige:

Praystation Berlin
Sonntag, 21. Mai 2017
charismatischer Lobpreisgottesdienst
Kapelle im St. Gertrauden-Krankenhaus
Paretzer Str. 12 (S41/42, U3 Heidelberger Platz)
anschließend immer zusammensitzen, reden usw.
Folgetermine 2017 jeweils So, 15h30: 25.6.; 9.7. danach Sommerpause

Auch die Nightfever-Gottesdienste mit Beichtmöglichkeit, Lobpreis und Eucharistischer Anbetung sind eine Frucht der Charismatischen Erneuerung. Sie werden von jungen Leuten organisiert, und sollte jemand über die unfromme Jugend meckern, lade ich ihn herzlich zum Nightfever ein: da erlebt man eine frohe und klare, dynamische und beständige Frömmigkeit, eine ansteckende Freude in Gott.

Es gibt in der katholischen Kirche Europas wohl mehr Kulturkatholiken als Charismatiker. Auch sind Charismatiker nicht die alleinige Rettung – das wissen sie übrigens, denn Charismatikern ist sehr klar, daß die alleinige Rettung Jesus Christus ist. Jedoch sehe ich diesen nun schon fünfzig Jahre währenden Aufbruch als ein besonderes Geschenk Gottes an Seine Kirche. Da dies Geschenk so gut hält und dabei noch wächst, sollte man sich trotz allem nicht übergroße Sorgen um die Kirche machen.

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Seit zehn Jahren blogge ich!

WordPress machte mich darauf aufmerksam, daß ich heute seit zehn Jahren daselbst registriert bin.

Angefangen hatte ich als Kalliope – die Vorleserin. Mein Blog hat sich mit der Zeit gewandelt. Es gab Zeiten mit täglicher Bloggerei, kleine und größere Pausen, aber Aufhören war nie eine Option.

Auf dem Essener Bloggertreffen 2015 ließ ich mich überzeugen, ein neues Blog mit aussagekräftigem Titel anzulegen. So geschah es; das alte Blog ist nun Archiv, in dem hin und wieder gelesen wird.

Es geht seitdem zwar auch weiterhin um alles Mögliche, aber mein Blog trägt seinen Namen nicht umsonst. Nicht nur mein Blog, auch mein Leben ist katholischer (und damit: besser!) geworden, d.h. ich habe die Kirche noch lieber gewonnen als ich sie ohnehin schon hatte, und ich engagiere mich in ihr auch als Schriftstellerin. Einige Bloggerfreunde durfte ich persönlich kennenlernen, bei anderen hoffe ich noch sehr auf diese Möglichkeit. (Könnte mal jemand Wien ein bißchen näher heranrücken?)

Ich finde das Bloggen nach wie vor spannend, auch wenn ich zur Zeit nicht so viel auf anderen Blogs lese wie einst. Dank an alle wohlwollenden Kommentatoren – und an die anderen Kommentatoren auch, irgendetwas habe ich auch durch sie gelernt.

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Ein neues Buch!

Eben habe ich mein neuestes Buch in den Druck gegeben. Es wird nun überprüft, ob die Beschnittkanten richtig sind und die Schrift lesbar und nicht zu viele Anleitungen zum Bombenbau enthalten, dann wird es zum Druck freigegeben – und dann erscheint es auf dem Markte.

Also, vormerken: Die Befreier. 13 Geschichten von Verwandten, Nachbarn und anderen Dämonen.

Ist ja nicht so, als könnte ich nur Sonette schreiben.

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