Stephanus Protomartyr

Melodie: O Licht der wunderbaren Nacht

Ein Diener der Gerechtigkeit,
Der Armen gab ihr Eigen,
War er in Wort und Tat bereit,
Das Liebeswerk zu zeigen,
Das Jesus an der Welt vollbracht.
Gott hat zum Boten ihn gemacht
Der Wahrheit und der Liebe.

Vom Geist der Wahrheit brannte er,
Zu lehren und zu dienen,
Und ohne Furcht bekannte er:
Der Herr ist uns erschienen –
Messias, Christus, Menschensohn,
Der Auferstandne auf dem Thron,
Der Ewige Gerechte.

Wer wie ein Engel rein und echt
Des Herren Wort verkündet,
Wer furchtlos, wahrhaft und gerecht
Den Glauben klar begründet,
Wer treu bleibt auch in Todesleid
Und seinen Gegnern gern verzeiht,
Der sieht den Himmel offen.

in: Lass mich bekennen Deine Mandelblüte. Gedichte, tredition

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Christus ist geboren

Weil man gar nicht oft genug Frohe Weihnachten wünschen kann, tue ich es auch heute!

Alpha und Omega

Das Kind in der Krippe ist Licht für die Welt
Von Ihm sind die lichtvollen Boten bestellt,
Und Sein sind die Hirten und Herden im Feld,

Die Jungfrau, die Ihn an der Mutterbrust nährt,
Der Tischler, der von Ihm Gefahren abwehrt,
Die Weisen, zu Ihm von den Sternen bekehrt,

Ein jeder, der für Ihn die Seelen gewinnt,
Was war und was ist und was sein wird, beginnt
In Bethlehems Krippe, im göttlichen Kind.

© Claudia Sperlich

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Christgeburt

Frohe und gesegnete Weihnachten allen Lesern!

Heiligabend

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Es begab sich. Ja.

Eigentlich wollte ich die drölfzigste historisch-kritische (in Wahrheit weder historisch bewanderte noch kritikwürdige) Auslassung widerlegen zu dem ewigen Thema, warum Jesus angeblich nicht geboren, oder nicht in Bethlehem geboren, oder nicht von der Jungfrau Maria geboren, oder nicht als Sohn Gottes geboren sei. Ich wollte das besonders deshalb, weil sie in einem katholischen Pfarrblatt erschienen war (zum Glück nicht in meiner Gemeinde).

Schon wetzte ich die Tastatur und lud das Magazin mit Griechischwörterbüchern und soliden Argumenten.

Da hörte ich eine Stimme, die sprach also zu mir:
Tochter, wie oft hast du jetzt anderen Leuten erklärt, was Ich gesagt habe?

Und ich antwortete:
Ich weiß es nicht, Herr, aber es war sehr oft.

Da sagte die Stimme wiederum zu mir:
Siehste. Lass es doch einfach mal bleiben. Komm zu meinem Geburtstag.

Und ich antwortete und sprach:
Aber, Herr, diese Torfköppe müssen doch endlich mal lernen, daß es eben Dein Geburtstag ist, und daß Du der Herr und Erlöser bist, und das mit Betlehem und den Engeln und Hirten und so.

Da lachte die Stimme und sprach:
Lass es gut sein, Tochter! Was das Schreiben angeht, so wird ja deine nächste Kolumne am 5. Januar auf kath.net erscheinen. Heute Nacht aber lass uns feiern!

Und so gehe ich zur letzten Messe im Advent, lasse mich stärken durch Sein Wort und Seinen Leib, knie danach vorm Tabernakel, gehe nachmittags zum Krippenspiel und freue mich mit Ihm an den Kindern, die Seine früheste Erdenzeit nachspielen, gehe zur Christmette in froher Feierlichkeit und denke zwischendurch:

Liebe vom 19. Jahrhundert geprägten historisch-kritisch-besserwisserischen Leugner der Göttlichkeit Jesu, Ihr seid mir lieb und wert, ich will auch für Euch beten, aber im übrigen lasst mich einfach Weihnachten feiern. Der Herr ist geboren, Halleluja! Er hat uns erlöst, Halleluja! Vertraut Ihm, lest ein paar gute Bücher, singt Weihnachts- und Osterlieder, freut euch im Herrn!

Ich habe mich oft genug in die Schar der Apologeten eingereiht, und ich habe meine Sache nicht ganz schlecht gemacht. Nun aber bin ich so voll Weihnachtsfreude, daß kein Platz mehr ist für die Lust, mit Kritikastern zu diskutieren, die auf sachlich richtige und klar vorgebrachte Argumente nichts zu zitieren wissen als die immergleichen biedermeierlichen Schulmeister, auf deren Schultern stehend sie glauben, in den Himmel zu reichen und ihn von allen Mysterien reinigen zu können.

Sie langen nicht hin, und sie können es nicht. Denn was sie auch sagen mögen: Jesus, der Christus, der Heiland, ist in Bethlehem geboren als Sohn Gottes und der Jungfrau Maria, und Engel haben es den Hirten verkündet.

Quod scripsi, scripsi.

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Gesegnete Weihnacht, Kim Jong Un!

Gesegnete Weihnacht, all Ihr Terroristen von IS, Boko Haram, Hamas und anderen Organisationen!
Gesegnete Weihnacht, Peter Singer!
Gesegnete Weihnacht, Alberto Giubilini und Francesca Minerva!
Gesegnete Weihnacht, Richard Dawkins!

Gesegnete Weihnacht Euch allen und all Euren Freunden. Kehrt um und glaubt an das Evangelium. Gott ist für alle, also auch für Euch, zur Welt gekommen. Er sehnt sich nach Euch.

Gesegnete Weihnacht auch jenen, die diesen Gruß nicht albern finden. Betet auch Ihr in der Heiligen Nacht für die Adressaten.

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Betet!

Zwölf Tote, etwa fünfzig Verletzte.
Volle Intesivstationen.
Fassungslose Freunde und Angehörige.
Laufende Ermittlungen.
Böse Tat, böse Gerüchte, böse Worte.

Bitte vermehrt die Bosheit nicht.
Betet.

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Komm bald!

Das Hochfest der Christgeburt ist nur noch Tage entfernt.
Ich habe in diesem Jahr nur ganz wenigen Menschen eine Kleinigkeit geschenkt.
Ich bin in diesem Jahr von Gott und Menschen reichlich beschenkt worden.

Ich mag nicht mehr Nachrichten sehen über den Zustand der Welt – und kann sie doch nicht ausblenden. Kann nicht viel helfen. Helfe vielleicht noch weniger, als ich könnte.
Kann gar nichts machen gegen Terror und Krieg, außer beten beten beten.

Natürlich gibt es immer noch diese Wohlmeindenden, die finden, „man“ müsse endlich „etwas“ tun. Wiederholt sage ich ihnen: Gut, aber wer ist man, und was ist etwas?

Dann gibt es die, die wirklich mehr Nützliches und Gutes tun können als ich und es tun, und vor denen ich denke: Könnte ich das auch! Ich kanns aber nicht.

Das Hochfest der Christgeburt ist nah, und ich bitte:

Maranatha! Herr, komm – komm wieder, mach ein Ende, komm jetzt, solange noch irgendjemand da ist, der auf Dich wartet.

Ich weiß, Herr – Du kommst zu Deiner Zeit.
Lass sie bald sein. Heute. Jetzt.

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Bunte Ketten am Baum

Die Strick-Guerilla hat wieder zugeschlagen!

Ein Straßenbaum wurde in Ketten gelegt. Ich finde, es steht ihm ausgezeichnet!

Gestrickte Kette
Gestrickte Kette
Gestrickte Kette
Gestrickte Kette

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Die Religion des Konsums

Das sogenannte „Schloss“, ein sich barock gebendes Einkaufszentrum, das ich nur deshalb manchmal betrete, weil die Stadtbibliothek im gleichen Gebäude ist, und das ich grauenvoll finde – und bei dessen Bau das Gerüst in solcher Hast errichtet wurde, daß ein Bauarbeiter abstürzte, als ich gerade auf der anderen Straßenseite war, weswegen ich hier auch fürder nicht einkaufen werde -, dies Schloss für Bürger, die lieber Adlige wären, hat eine Besonderheit: Barockisierende Becken zu beiden Seiten eines Eingangs.

Was für ein Zeichen macht man, wenn man den Tempel des Konsums betritt? Ich schlage vor: Luft aus dem besagten Becken schöpfen und mit derselben Hand vor der Stirn den Gestus des Geldzählens machen.

Weihwasserbecken?

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Gut Nacht: Autorenexemplare!

Man kann sie direkt bei mir kaufen (wobei der Versand 2 Euro kostet).
Dann bekommt man auf Wunsch auch Signatur oder Widmung!

Man kann sie natürlich auch – wie immer – bei einem Buchhändler bestellen. Oder direkt bei tredition, was für mich günstiger ist.

Drei Büchlein sind schon unterwegs.

Gut Nacht

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