Tag Archives: meine Gedichte

Ein Sonett zum Evangelium vom Tage

Liebe Mt. 10,37-39 „Wer Vater, Mutter, Tochter oder Sohn Mehr liebt als Mich, der ist nicht Meiner wert.“ Dies Herrenwort drang in mich wie ein Schwert, Es schien der ersten Liebe selbst zum Hohn. Doch wo man Eltern wie die … Weiterlesen

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Ein Sonett zur Reformation

Am 2. Juli 1519 schrieb Johannes Eck einen Brief an Georg Hauer. Ich habe den Brief ein wenig kürzer gefasst. Eck an Hauer, Leipzig 1519 Hier gibts nur ungenießbar bittre Biere, Es regnet auf dem Wege ohne Ende. Bewaffnete erfüllen … Weiterlesen

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Anlässlich zweier Gesetze

Ihr Hüter der Gesetze Habt nun in wilder Hetze Vernunft und Recht verkehrt, Und wenn ich nun im Netze Erbost darüber schwätze, Wird mir wohl bald das Wort verwehrt. Ihr Diener wollt wie Herren Der Meinung Weg versperren Wenn sie … Weiterlesen

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Warum ich so gerne Bahn fahre

… und zwar sowohl die Berliner S-Bahn als auch ICE, Interregio und andere, ist manchem nicht begreiflich. Tatsächlich aber entstehen dort zuweilen Gedichte oder Geschichten. Heute morgen auch wieder. Ein Hoch auf die Bahn! Verliebte Notiz Ins Notizbuch schrieb ich, … Weiterlesen

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Gedichte zu Fronleichnam

Fronleichnam Der Herr zieht vorbei im strömenden Regen. Ich knie vor Ihm auf nasser Straße. Als Katholikin bin ich erkennbar am Fleck auf der Hose und pfeif auf dem Heimweg voll heiliger Speise das Tantum ergo. aus: Lass mich bekennen … Weiterlesen

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Was am Katholizismus so klasse ist: Das Purgatorium!

Jetzt, wird mancher denken, ist sie völlig ausgetickt. Was ist daran schön? Ich mag meine Dusche. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, werde ich unweigerlich dreckig – Straßenstaub, Schweiß und was in der Stadt- oder Landluft so herumfliegt, pappt … Weiterlesen

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Gesegnete Pfingsten!

Allen Lesern wünsche ich segensreiche, geistvolle, frohe Pfingsttage! Pfingsten Licht unter Schwingen der Taube trägt und schwindet ganz sacht: Geist senkt sich auf die Erde, Einer hörts und gibt Acht. Taubenschwingen im Lichte schweben und steigen empor: Geist hebt sich … Weiterlesen

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Jeanne d’Arc

Ich habe mir die Jungfrau von Orléans, deren Gedenktag die Kirche heute feiert, zur Taufpatronin erwählt – aber bis zum Mai dieses Jahres habe ich nicht fertiggebracht, ihr ein Gedicht zu schreiben (abgesehen von einem wirklich schwer mißlungenen Versuch in … Weiterlesen

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Ist es jetzt mal gut mit dem Gendern?

Der Evangelische Kirchentag hat einiges Sonderbare vorgebracht. Dazu gehört, wie ich eben erfuhr, ein gegendertes Liederbuch, in dem Matthias Claudius‚ Abendlied in selbstgerechter Sprache verdorben wurde. Die letzte Strophe lautet So legt euch denn, ihr Brüder, In Gottes Namen nieder; … Weiterlesen

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Sommerwetter im Mai

In Berlin brach heute der Sommer aus. Auf meinem Balkon sieht das so aus: Senfrauke (für Snobs: Rucola) Oregano, nach dem Winter trotz mangelhafter Pflege wiedergekommen und bereits etwas geplündert Basilikum und Salbei Estragon Sonnenblume, Rosmarin und Schnittlauch ein Röslein … Weiterlesen

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