Internetwirrsal

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Gesegneten Palmsonntag!

Sowie eine gesegnete Karwoche wünsche ich allen Lesern!
Eigentlich ist Karwoche (d.h. „Jammerwoche“) ein schlechtes Wort für die Woche, die uns an das Erlösungswerk Jesu Christi erinnert. In französischer, englischer und holländischer Sprache ist es die Gute Woche mit dem Guten Freitag. Verlieren wir das nie aus dem Blick!

Die Zweige, die heute gesegnet wurden, gleich ob Buchsbaum oder Olivenbaum oder Palme, mögen uns daran erinnern.

Kreuz mit Palmarumzweigen
Kreuz mit PalmarumzweigenKreuz mit Palmarumzweigen
Kreuz mit Palmarumzweigen
Kreuz mit Palmarumzweigen

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Palmarum

Palmzweige

Ich habe Dir nichts vor die Füße zu breiten
als meine Sünden und Schwächen,
meine Gebrechen,

und wenn die Gedanken in Schrift sich verdichten,
Worte, die manchmal gelingen,
dann noch mein Singen.

Das Schlimme, das ich aus mir selber geschaffen,
Gutes, das Du mir gegeben –
das ist mein Leben.

Dies schillernde Leben aus Gift und aus Freude
leg ich, mein Herr, den ich grüße,
vor Deine Füße.

© Claudia Sperlich

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Samstag der fünften Fastenwoche

Joseph

Er wurde nie von seinem Herrn gefragt,
ob er den sonderbaren Ziehsohn wollte.
Er lernte träumend, wie er handeln sollte –
und blieb bei ihr und hat sich nicht beklagt.

Schon möglich, daß er trauerte und schmollte,
vielleicht von Zorn und Zweifel angenagt.
Doch hat das Ungewohnte er gewagt,
als das verheißne Wort ihn überrollte.

Er richtete, so gut es ging, die Hütte
und legte seinen Mantel auf die Schütte,
damit Maria weich lag und der Knabe.

Er brachte beide durch als Gastarbeiter.
Die Träume blieben seine Wegbereiter.
Vielleicht sah er den Sohn als Gottesgabe.

© Claudia Sperlich

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Freitag der fünften Fastenwoche

Du kamst als Sturm

Du kamst nicht wie ein leichtes Säuseln,
Du kamst als Sturm, der meine Knie beugte.
Du kamst – und ich erkannte Dich nicht sicher,
ich fragte, und Du gabst mir keine Antwort.
Du drängtest mich: Bereue, büße, glaube!
Ich fragte Dich: Bist Du es, Herr? Du, Jesus?
Da sagtest Du nicht Ja, nicht Nein – bestürmtest
mein Herz, Dir zu vertrauen und zu glauben.
Wer sonst als Du soll mich vertrauen heißen?

Herr, ich bin schwach und schände Deine Gaben,
bin leicht wie dürres Laub und träg wie Steine
und bitte Dich: Lass tiefer mich bereuen
und lass mich ernster büßen meine Sünden,
und gib, Herr Jesus Christus, daß ich liebe.

© Claudia Sperlich

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Donnerstag der fünften Fastenwoche

Gertraud von Nivelles

Gertraud saß und Gertraud spann
schon seit Winters Kommen,
spann und betete und sann
voll Gedanken, frommen.

Gertraud hört die Engel schon,
hört das Wort des Herren,
aber nicht der Amsel Ton,
nicht Jungvogels Sperren.

Plötzlich aus des Rockens Flausch
hört sie etwas pfeifen!
Gertraud fühlt sich wie im Rausch,
spürt die Lüfte streifen

sanft ihr liebes Angesicht,
lächelt fast verwegen:
Herr, mein Leben und mein Licht,
laß mich niederlegen

nun den Rocken, und die Maus
mag ihr Nest drin bauen!
Frühling schickst Du mir ins Haus,
nun will ich ihn schauen!

Gertraud mit der Heilgenkron
hilft, so will die Sage,
gegen Dummheit, Stumpfsinn, Fron,
gegen Rattenplage.

© Claudia Sperlich

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Mittwoch der fünften Fastenwoche

Gnade und Freiheit

Herr, nur in Deiner Nähe kann ich leben,
Selbst wenn ich diese Nähe nicht mehr spüre.
Selbst wenn ich Deine Fülle nie erführe,
Wär ich von Deiner Gnade ganz umgeben.

Du rührst mich an, damit ich selbst mich rühre,
Dich suche, statt im alten Trott zu kleben.
Du willst mit Deiner Liebe mich verweben,
Du öffnest mir zu Deinem Licht die Türe.

Du reichst die Hand – ich darf sie nur erfassen,
Du zeigst den Weg – ich darf mich führen lassen,
Du bietest alles – ich darf es nur wollen.

Du zwingst mich nicht. Du willst mich nur beschenken.
Und folg ich Dir und lasse Dich mich lenken,
Dann blüht die Freiheit mir aus allem Sollen.

© Claudia Sperlich

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Das Hymnarium kann gekauft werden!

Es ist als Hardcover (16,99), Paperback (9,99) und e-book (3,99) erhältlich. Man kann es kaufen, lesen, auswendig lernen, verschenken, rezensieren, in der nächsten Pfarrei anpreisen.

Für mich ist am günstigsten, Sie kaufen es bei ihr persönlich (Bestellung über Kontaktseite). Die zweitgünstigste Möglichkeit ist der Kauf über tredition. Ob Sie über einen Großversand bestellen oder beim Buchhändler Ihres Vertrauens, ist für die Autorin gleichgültig, sie rät aber: Wenn schon Versand, dann bitte über die Buchhandlung Schwericke. Das geht genauso schnell wie bei den Amazonen, kostet keinen Cent mehr, unterstützt aber den Einzelbuchhandel.

Ich freue mich so sehr! Ob ich meine Exemplare noch in dieser Woche bekomme, weiß ich allerdings nicht. In der Karwoche ruht bei mir alles, was irgendwie mit Geschäft zu tun hat (außer daß ich natürlich weiter schreiben werde, das geht ja nun mal nicht anders). Aber spätestens in der Weißen Woche kann ich das Hymnarium auch versenden.

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Hörnchen und der 23. Psalm

Die Menschenfrau im ersten Stock lässt Du für mich sorgen; mir wird nichts mangeln. Der Herr weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.
Eichhörnchen

Er erquickt meine Seele; Er führt mich die berankte Wand hoch um Seines Namens willen.
Eichhörnchen

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Winternacht, so fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir; Dein Futter und Dein Schutz, die trösten mich.
Eichhörnchen

Die oben erwähnte Menschenfrau bereitet vor mir einen Tisch angesichts der Eichelhäher und Turmfalken.
Eichhörnchen

Du hast mein Haupt mit stattlichen Pinselohren versehen, mein Futternapf quillt über.
Eichhörnchen

Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde wohnen im warmen Kobel immerdar.

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Programmhinweis: Radio Horeb

Mein Veranstaltungskalender ist mehr einen Blick wert.
Und Radio Horeb schätzt meine Mitarbeit. Am Montag der Karwoche bin ich dort um 16.30 Uhr zu hören mit einem Vortrag über Jesu Einzug nach Jerusalem (die Aufnahme war heute vormittag und ging gut).
Geplant ist außerdem für Freitag, den 27. Mai um 20.30 Uhr eine Sendung über Annette von Droste-Hülshoff.
Die Sendungen werden auch als Podcast hörbar sein.

Zudem rücken zwei Buchvorstellungen meines Archipoeta näher:
Am Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, in der Arche Potsdam, Am Bassin 2, 14467 Potsdam
und
am Sonntag, 10. April, 10.30 Uhr, im Kleinen Pfarrsaal von St. Marien (Gebäude hinter der Kirche, Tür links, 1. Stock, Bergheimer Platz 1, 14197 Berlin.

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