Gute Nachbarschaft

Das Haus ist groß, es gibt einen begrünten Hof und immer mal wieder ein nettes Treffen auf demselben.

Und viel,  viel gutes Essen! Ganz oben: gemischtes Hack mit Zwiebeln und Paprika im Teigmantel, Rezept von mir.

So lässt es sich leben! Und dass das Wetter nicht ideal ist, ist egal.  Wir feiern!

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Was hat Jesus für uns getan?

Diesen Vortrag habe ich am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Glaubensseminars der Charismatischen Erneuerung gehalten.

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Es grünt, blüht aber noch nicht!

Auf dem Balkon habe ich insektenfreundliche Blumenmischungen gesät, aber mit dem Blühen lassen sie sich Zeit! Eine Blume sieht schon sehr verheißungsvoll aus.

Andere sind erst einmal nur wildes üppiges Grün – schön, aber noch nicht vollkommen.

Und schließlich gibt es noch Thymian und Oregano,  die nach einem Winter der völligen Vernachlässigung austreiben, als hätte ich sie verwöhnt.

Der Salbei hingegen ist eingegangen,  nachdem ich ihn zu seinem Schutz in die mäßig warme Küche geholt habe. Was lernt man daraus? Behandelt Küchenkräuter schlecht!

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Tür und Hirt

Joh. 10,1-10

In jener Zeit sprach Jesus:
Amen, amen, Ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus
und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.

Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was Er ihnen gesagt hatte.

Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, Ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor Mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch Mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

***

Da gibt es einerseits die Viehdiebe, die nicht durch die verschlossene Tür kommen,  sondern durchs Fenster, andererseits den Guten Hirten,  der von den Schafen schon an Seiner Stimme,  Seiner Redeweise erkannt wird. Andererseits gelangen die Schafe durch die Tür in den schützenden Stall und auf die nahrhafte Weide. Jemand anders als Jesus ist nicht diese Tür, durch Jemand anders als Jesus kommt man nur in Gefangenschaft oder auf den Schlachthof oder auf eine ungesunde,  karge Weide. Wer uns zu etwas locken will,  was nicht Jesu Wort entspricht, zu anderen Religionen,  zu Sekten,  zu Ideologien,  ist kein guter Hirte,  nicht einmal dann, wenn er sich ehrlich dafür hält. Wenn es einem Prediger mehr um sein Wohl geht als um das seiner Gemeinde,  hat er mit Jesus nichts zu tun.  Jesus ist zugleich der Hirt, dem wir folgen sollen,  und die Tür zu Gottes Geborgenheit und Fülle.

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St Clara, Berlin

Den Abschluss des heutigen Seminartages „Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes“ bildete die Messe in St Clara.

Weil heute auch Muttertag ist,  hier ein Bild der Allerseligsten, die ja die Mutter der Christenheit und der Kirche ist.

Altarraum

Christus

Segnender Christus

Tabernakel

Ich bin sehr dankbar für einen wundervollen Tag – und darf nun bei angenehmem Wetter und mit Gottes Segen nach Hause radeln,  9,3 Kilometer weit.  Andere Leute müssen für Sportstudios zahlen.

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Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes

So heißt ein Glaubensseminar der Charismatischen Erneuerung, an dem ich teilnehme. Morgen ist der zweite Tag, und da bin ich dran mit einem Vortrag zum Thema „Was hat Jesus für uns getan?“

Ich freue mich sehr darauf und habe auch ein bißchen Lampenfieber. Wird mein Vortrag ankommen, werden die jungen Teilnehmer das verstehen, werden die älteren Teilnehmer das verstehen… Aber der Vortrag ist fertig und wird nicht mehr geändert, so wie er ist, muss ich ihn morgen halten.

Das Seminar dient der Glaubensvertiefung, aber zugleich ist es auch gesellig. Ich finde es spannend, mit ganz jungen Menschen gemeinsam zu lernen, die sich auf ihre Firmung vorbereiten. Auch freue ich mich auf die Fahrt mit dem Fahrrad – an ein ganz anderes Ende von Berlin.

Die Charismatische Erneuerung ist kein Verein, kein Club – sie ist ein Zusammenschluss von Menschen, die Jesus Christus zum Mittelpunkt ihres Lebens machen wollen oder schon gemacht haben, die gerne immer mehr über Ihn lernen, ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam beten und singen, und die überzeugt sind, dass Er auch jetzt ganz überraschend in unser Leben einbrechen kann.

Seminare wie dieses gibt es immer wieder, nicht nur in Berlin. Ich kann nur empfehlen, sich mal zu einem anzumelden oder zu einer anderen Veranstaltung der CE. Die „Praystation“, gemeinsames Beten, Singen, Schrift hören und Segen empfangen (ohne Anmeldung), ist ebenfalls immer wieder schön.

Ein neuer Aufbruch im Glauben ist immer wieder gut. Das Kirchenjahr bietet immer neue Möglichkeiten dazu.

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Leos sprungbereite Kritiker

Noch keinen ganzen Tag ist er im Amt, und schon hagelt es Kritik.

Er will beim Menschen nicht mehr als zwei Geschlechter akzeptieren! Er will nicht,  dass gleichgeschlechtliche Partner Kinder adoptieren! Überhaupt will er das 6. Gebot nicht ändern! (Kann er auch nicht. Könnte nur der Autor,  und der denkt gar nicht daran.)

Und dann die Mozzetta! Er ist mit Mozzetta aufgetreten! Und er ist konservativ! (Nur weil der letzte Papst keine Mozzetta wollte, ist das nicht für alle Zeiten verbindlich.)

Und der Name! Leo XIII war zwar der mit der Sozialenzyklika, aber er hatte auch gravierende Fehler! (Da das für alle Menschen außer Jesus gilt, bliebe dann nur eine Namenswahl,  die auch wieder nicht recht wäre.)

Und er trägt das gleiche Kreuz wie Franziskus, der bekanntlich Freimaurer war, ist also auch ein Freimaurer! (Gut, dies Argument ist so vollständig irre, dass man es nicht beachten sollte – aber immerhin existiert es.)

Und überhaupt war ja der letzte richtige Papst Benedikt XVI, und dieser ist Amerikaner,  kann also gar nicht gut sein!  (Dito.)

Und solange keine Frau auf dem Stuhl Petri sitzt, ist die Kirche eh nicht ernstzunehmen. (Andererseits wäre es ziemlich schlimm, wenn eine der Forderinnen urplötzlich Päpstin würde und an Gott glauben müsste. Irgendwas ist immer.)

Und er ist ein Missbrauchs-Vertuscher! (Dafür gibt es zwar nicht einen Beweis, vielmehr sagt der Journalist Pedro Salinas, der gründlichzum Thema recherchiert hat: „Diese Vorwürfe einer angeblichen Vertuschung sind absolut falsch. Diese Vorwürfe sind Teil des Gegenangriffs von Sodalicio, sie betreffen alle, die zu dieser sektenartigen und mafiösen Gruppe auf Konfrontation gehen. Es handelt sich um eine Schmutzkampagne gegen Robert Prevost. Die Vorwürfe sind falsch.“) Quelle

Wie meine geschätzte Freundin Miriam Moißl mir schrieb:

Bis gestern hatte ihn keiner der Rezipienten auf dem Zettel und heute sind sie plötzlich alle Experten, die wahrscheinlich die Sixtina verwanzt hatten.

Leute! Leo XIV ist Papst,  also Bischof von Rom und  Statthalter Christi. Er ist Kirchenrechtler. Er hat in seiner früheren Diözese Chiclayo, Peru sein großes Herz für die Armen und besonders für Mütter in Not bewiesen. Er ist von allen Mitgliedern der römisch-katholischen Kirche zu akzeptieren, ob er in die eigene Agenda passt oder nicht.

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Hoch lebe Papst Leo XIV!

Der Augustiner Robert Francis Prevost, geboren 1955 in Chicago und zuletzt Bischof von Chiclayo, Peru, ist nun Bischof von Rom und Papst der Weltkirche – Leo XIV!

Nicht ganz siebzig Jahre alt, aufrecht, mit einem höchst sympathischen Lächeln und mit warmen Worten über seinen Vorgänger, sichtlich bewegt von dem ihm zugefallenen hohen Amt – und mit einem Wissensschatz über Kirchenrecht. Seit 2023 war er Mitglied der Päpstlichen Kommission für den Staat der Vatikanstadt, die für die Legislative im Staat Vatikanstadt zuständig ist.

Ich weiß das alles erst seit heute, und ich habe nur Wikipediawissen und meinen persönlichen ersten, vor dem Bildschirm gewonnenen Eindruck. Aber dieser erste Eindruck beinhaltet, dass es mir wohl leicht fallen wird, diesen Papst zu lieben!

Beten wir für ihn! Möge er der Kirche in Weisheit und Güte vorstehen. Gott segne ihn.

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Frieden

Das wäre mehr als „in dieser Gegend gerade kein Krieg“.

Ich bin froh und dankbar,  dass in Deutschland seit 80 Jahren kein Krieg herrscht. Ich muss keine Angst haben,  ausgebombt oder wegen meiner Überzeugung, meines Glaubens,  meines gesundheitlichen Zustands eingesperrt oder ermordet zu werden.

Natürlich kann das dennoch geschehen durch irgendwelche Irren, die keine Christen oder keine Epileptiker oder keine Friedenauer mögen.  Niemand ist vor gefährlichen Irren ganz sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit,  dass ich richtig alt werde, ist viel höher als sie noch bei meinen Eltern war, die den Zweiten Weltkrieg erleben mussten.

Insofern lebe ich im Frieden.

Aber… derzeit herrschen mehr Kriege,  Bürgerkriege und Diktaturen, als ich auswendig weiß. Zugleich gibt es Formen von himmelschreiendem Unrecht in jedem Land,  auch in den friedlichen. In meinem schönen Heimatland, das ich liebe und in dem ich weiter leben möchte,  gibt es massenhafte Abtreibungen, die gesellschaftlich gebilligt, teilweise sogar gutgeheißen werden. Es gibt teilweise immer noch Arbeitsverhältnisse, die hart an der Lohnsklaverei sind. Es gibt Menschen,  die über Frauen und Behinderte in einer Weise sprechen,  dass mir angst und bange wird – einerseits um das Leben vieler, andererseits um meine eigene Friedensfähigkeit. (Manch einen Ableisten möchte ich wirklich gern verdreschen.)

Es ist ein immer noch verhältnismäßig friedliches Land in einer gefallenen Welt.  Und ich kann nicht mehr als dichten und beten – das aber möchte ich beides weiter tun.

Und doch sehe ich mit Kummer,  dass der Friede dieser Welt nicht ohne Waffen zu haben ist.  Die Nazidiktatur wurde mit Waffengewalt besiegt. Wäre die Ukraine nicht wehrhaft, gäbe es sie nicht mehr. Wäre Israel nicht wehrhaft, wäre es spätestens am 7. Oktober 2024 zu einer großpalästinensischen Hamasdiktatur geworden.

Gott gebe der Welt Seinen Frieden. Darum kann man nicht genug beten.  Dafür kann man nicht genug tun  – vor allem in sich selbst.

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Noch einmal zum Thema Priesterinnen

Es gibt tatsächlich Leute,  die hoffen,  nun wird endlich ein Papst Priesterinnen wollen.  Und es gibt Leute,  die das befürchten. Gegen jede diesbezügliche Furcht und Hoffnung kann ich sagen: Das wird nicht geschehen.

Natürlich gibt es in einigen Religionen Priesterinnen – typischerweise in Religionen,  die auch Göttinnen anbeten. Mir ist nur eine christliche Konfession bekannt, die Priesterinnen hat,  nämlich die Altkatholiken (und ich empfehle diese Konfession ausdrücklich allen, die unbedingt katholische Priesterinnen haben wollen).

In der römisch-katholischen Kirche gibt es keine Priesterinnen. Die Argumente haben so viele Theologen, Geistliche und Laien, ausführlich erklärt, dass ich mir die Erklärung erspare. Wer mag, findet etwas dazu, auch auf meinem Blog.

Frauen können vieles, was Männer auch können, und einiges, was Männer nicht können. Und sie können wenige Dinge nicht, weil sie Männern vorbehalten sind. Sie können nicht römisch-katholische Priesterinnen werden. Und nicht Schweizergardist. (Sonst fällt mir gerade nichts ein, was Frauen prinzipiell unmöglich ist.)

Männer können keine Jungfrauenweihe empfangen. (Eine „Jungmännerweihe“ gibt’s auch nicht.) Darüber regt sich keiner auf.

Frauen erlauben wollen,  zu werden, was sie nicht sein können, ist im Grunde frauenfeindlich. Es fordert die Einstellung „Frauen müssen nachgebessert werden, das derzeitige Modell weist Produktionsmängel auf“.

Nun wird die männliche Exklusivität des Priestertums in der Regel von Menschen kritisiert,  die nicht katholisch sind, oft überhaupt nicht religiös. Oder die katholisch sind, davon aber wenig Gebrauch machen,  Sonntagspflicht und Beichte überholt finden und im Gottesdienst vor allem ein Ereignis sehen und weniger eine Begegnung mit Gott.

Kurz gesagt, wer Priesterinnen will, mag die römisch-katholische Kirche nicht,  aber die Priesterinnen sollen dann unbedingt römisch-katholisch sein. Gründet doch einfach St. Schrödingers Kirche!

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