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Tag Archives: Gott
Sechzehnte Tür
Gustav Schüler Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft Wie Adler werden sie sich heben, Die auf den Herren sind gestellt, Auf breit gefüllten Flügeln schweben Hoch über dem Geräusch der Welt. Denn Gott der Herr hält ihre Tage … Weiterlesen
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Fünfzehnte Tür
Gustav Schüler Aus schwerer Not Aus den finstern Unglücksgründen Laß mich, Herr, den Ausweg finden! Berge drängen sich zuhauf, Dir mir alle Sonne rauben, Aller Hoffnung hellen Glauben Fangen diese Berge auf. Ach, das arme Herz vor Zittern, Weil die … Weiterlesen
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Vierzehnte Tür
Gustav Schüler Der Gottsucher Ich habe Gott gesucht und fand ihn nicht. Ich schrie empor und bettelte ins Licht. Da, wie ich weinend bin zurückgegangen, Faßt’s leise meine Schulter: „Ich bin hier Ich habe dich gesucht und bin bei dir.“ … Weiterlesen
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Neunte Tür
Gustav Schüler Frage Du arme Menschenseele – Wo deine Heimat ist, Da du aus Angst und Fehle, Endlich zu Hause bist? Wie ruht sich’s so errettet, So gut im Vaterhaus; Wie schlafen, treugebettet, Die Wandermüden aus. Was ist das für … Weiterlesen
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Siebte Tür
Gustav Schüler Wirf deine Nöte auf den Herrn Und wäre all dein Glück verdorben Und wäre alle Hoffnung fern, Dein Herze ganz vor Leid gestorben: Wirf deine Nöte auf den Herrn! Wär‘ dir die ganze Welt entrissen, Und bliebe dir … Weiterlesen
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Fünfte Tür
Gustav Schüler Gebet Weil ich dich nicht, du mein ewiger Hort, Mit dem trüben Sturm der Sinne fasse, Gib mir ein entschleiernd Liebeswort, Lockend durch die staubverdeckte Gasse, Wo die armen Menschenkinder rennen, Die dich nur mit dunkler Sehnsucht nennen. … Weiterlesen
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Dritte Tür
Gustav Schüler Du Wurzel aller Wesen Ach, du Wurzel aller Wesen, Ach, du Quelle aller Kraft, Hort der Huld, laß mich genesen Von dem Fluch der Leidenschaft! Ungemessen Meer der Güte, Nimm mich auf in deine Flut, Mache meines Lebens … Weiterlesen
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Zweite Tür
Gustav Schüler Zu Gott All unsere Zeit ist ein Geschrei nach Gott. Wer Ohren hat, der muss das Tosen hören. Ein Rufen, unvermischt mit gellem Spott, Ein Sturm von Stimmen, Welten zu empören. Wie rast der Schrei und stößt durch … Weiterlesen
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Mein einziger Herr
Christkönig Kein andrer beherrscht mich – ich bin nur Sein. Seine Magd. Für immer. König mit dem durchbohrten Herzen, mit Dornenkrone und Kreuz, die Hände einladend, segnend, heilend – verwundet von Zimmermannsnägeln. Kein andrer soll mir befehlen, es sei denn, … Weiterlesen
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