Heilige Maria aus Magdala, bitte für uns

Manchmal braucht die Kirche eben ein bißchen länger – aber irgendwann ist dann der Gedenktag der Apostola apostolorum doch hochgestuft zum Feiertag.

Noli me tangere

Rabbuni!

Kein weiteres Wort
vor dem Ersehnten, dem Totgewussten,
dem Auferstandnen, der Liebe.

Mirjam!

Nur niederknien,
die Lippen schon Seinen Füßen nähern –

Berühre mich nicht!
Die harten Worte so sanft gesprochen –

Sag es den andern, dein Leben lang,
durch alle Zeiten, sage: Er lebt!

Und dann am Ende
ist alles Leben, sind alle Zeiten
nur eine kurze Unterbrechung,
nur die Zeit zwischen Kniefall und Kuss.

© Claudia Sperlich

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Hörnchen wird mutig

Es bleibt ihm auch nichts anderes übrig – auf dem Fensterblech gibt es heute kein Futter. Am Schreibtisch sitze ich, mit der drohenden Kamera in der Hand. Und auf dem inneren Fensterbrett sind Sonnenblumenkerne.
Man kann es ja mal wagen.

EichhörnchenEichhörnchen
EichhörnchenEichhörnchen
EichhörnchenEichhörnchen
EichhörnchenEichhörnchen

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Vorträge

Für Radio Horeb habe ich nun schon mehrmals gearbeitet – und es geht weiter. Das ist die Art von Katechese und Bildungsarbeit, zu der ich willens und imstande bin! Drei Vorträge sind nun in Arbeit zum Thema „Das stichdunkle Mittelalter – die völlig falsche Mittelalterrezeption des 19. Jhs.“; der erste wird am 29.9. um 20.30 gesendet, live, die Hörer werden Gelegenheit bekommen, mir Fragen zu stellen.

Auch in der Arche Potsdam war ich schon mehrmals und werde dort am 29. November um 19.30 Uhr über den Kirchenlehrer und Dichter Ambrosius sprechen, ebenfalls mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch.

Wie wäre es denn, wenn ich mehr davon mache? Ich bin bereit, auch für andere Veranstaltungen Vorträge und Reden zu schmieden. Einfach Bescheid sagen!

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Malerarbeiten

Was tut man nicht alles für liebe Freunde!

In diesem Falle – eine nicht mehr benötigte Wohnung weiß anmalen.
Die banalsten Dinge sind schön, wenn man sie für nette Menschen macht.

Renovierung
Renovierung

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Gelungener Abend in Potsdam

Gestern habe ich in der Arche Potsdam vor einer angenehmen Zahl aufmerksamer Zuhörer über den Heiligen Dominicus geredet – das war ein sehr schöner Erfolg!

Mein nächster Termin dort steht nun auch schon fest – am 29. November werde ich über den Kirchenlehrer Ambrosius reden. Und fürs nächste Jahr – noch ohne genaueren Termin – ist ein Vortrag geplant zur Entwicklung der Religiosität nach der großen Pest.

Potsdam ist übrigens immer wieder zauberhaft schön.

Fassade in Potsdam
Fassade in Potsdam
Fassade in Potsdam

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Absolut dunkelkatholisch!

Jetzt bin ich sogar schon auf kath.net veröffentlicht in der Causa Sternberg!

Und dann ist ja auch bekannt, daß ich morgen zum Albigenserkreuzzug aufrufen werde.

Ein Hinweis: Ironieresistente und pöbelhafte Kommentare werden gelöscht, außer sie sind unfreiwillig so saukomisch, daß ich sie meinen Lesern zeigen möchte. Das wäre Zensur, wenn ich ein Staat oder der Sonnenkönig wäre. Bin ich nicht, ist es also nicht. Seine Gesprächspartner darf man sich als Privatmensch nämlich aussuchen – sogar im Internet.

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Morgen in der Arche: Prediger und Katharer

Dienstag, 12. Juli
Dominicus – Prediger und Ordensgründer
19.30 Uhr
Arche Potsdam
Am Bassin 2
14467 Potsdam

Nicht vergessen: In der Arche Potsdam spreche ich morgen über den Heiligen, der vollständig gewaltfrei, allein durch das Wort, durch Argumente, gegen machtvolle Häresien anging.
Und auch heute brauchen wir gute katholische Prediger gegen die zahlreichen Häresien unserer Zeit. Vielleicht ist mein Vortrag schon deshalb hörenswert.

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NEIN, das ZdK vertritt mich NICHT!

In einem Kommentar wurde mir auf höchst besserwisserische Weise gesagt: Ich betreibe billige Verhetzung (vermutlich, weil ich eine Jesidin beherberge und ihr zuhöre, wenn sie von ihren berechtigten Ängsten spricht – oder weil ich die Stirn habe zu behaupten, es gebe in Flüchtlingsheimen Gewalt durch muslimische und gegen christliche und jesidische Flüchtlinge), und hinzugefügt:

Und jeder deutsche Katholik sollte einsehen: Auch mich vertritt das ZdK.

Das Zentralkomittee der deutschen Katholiken ist eine nichtstaatliche, nichtkirchliche Laienorganisation in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Ob ich zu ihr gehören möchte oder nicht, ob ich von ihr vertreten werden möchte oder nicht, ist allein meine Angelegenheit. Wikipedia weiß: „Das ZdK wird entsprechend dem Dekret des II. Vatikanischen Konzils über das Laienapostolat (Nr. 26) von der Deutschen Bischofskonferenz als Koordinationsgremium anerkannt, stellt jedoch kein Organ der Kirche oder eine Vertretung aller katholischen Laien dar.“ Ich muss diesem Verein nicht angehören, nicht billigen, was er sagt, nicht hinnehmen, was er publiziert – und mich in keiner Weise von ihm „vertreten“ lassen.

Hier noch einmal ganz ausdrücklich:

Menschen, die das Lehramt der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche alle Naselang unterlaufen und die zudem behaupten, man dürfe auf keinen Fall christliche Flüchtlinge so unterbringen, daß sie vor Übergriffen durch muslimische Flüchtlinge ein für allemal geschützt sind, vertreten mich nicht. Das ZdK besteht aus solchen Menschen.

Den Chef meines Zentralkomittees rede ich nicht mit „Herr Sternberg“ an, sondern mit „Heiliger Vater“.

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Sternbergs Antwort

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an meine nach längerer unbeantworteter Zeit als offener Brief veröffentlichte Zornmail an Thomas Sternberg vom Zentralkomittee der Katholiken. Nachdem Sternberg öffentlich am 20. Mai 2016 hatte verlauten lassen, die getrennte Unterbringung von muslimischen und christlichen Flüchtlingen sei ein „verheerendes Signal“ und fortfuhr, wenn man Flüchtlinge hierzulande „nach Religion getrennt unterbrächte, würde man dem Eindruck Vorschub leisten, wir seien nicht fähig zur friedlichen Koexistenz“, und man dürfe nicht „den Irrglauben schüren, daß Christen und Muslime nicht gut zusammenleben könnten“, und ich dies hier ohne übergroße Freundlichkeit beantwortet hatte, bekam ich nun einen Brief mit Datum vom 4. Juli. Der Brief antwortet auf etwas, was ich nie geschrieben habe.

Sehr geehrte Frau Sperlich,

vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr damit verbundenes Interesse am Zentralkomittee der deutschen Katholiken (ZdK). Wir sind ein Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates.

Seit dem Jahr 2000 besteht unser Gesprächskreis „Christen und Muslime“ beim ZdK, der sich mit der Präsenz des Islam in Deutschland und den damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen befasst. Die kürzlich veröffentlichte Erklärung des Gesprächskreises „Keine Gewalt im Namen Gottes! Christen und Muslime als Anwälte für den Frieden“ wurde von Christen und Muslimen gemeinsam erarbeitet.

Die Richtschnur unseres Handelns im Dialog mit den Muslimen ist die Konzilserklärung Nostra Aetate, deren dritter Abschnitt lautet: „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat…. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslimen kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.“

Papst Benedikt XVI. Hat diese Haltung übrigens beim Weltjugendtag 2005 unterstrichen, als er die Worte der Konzilserklärung als Magna Charta des Dialogs mit den Muslimen bezeichnete.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Professor Dr. Thomas Sternberg

Und mit diesem Argument will Sternberg untermauern, daß man christliche Flüchtlinge in Flüchtlingsheimen nicht vor muslimischen Flüchtlingen schützen darf? Der Große Vorsitzende eines irrelevanten Zentralkomittees hat die Chuzpe, sich auf ein Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils und auf die Friedensarbeit Benedikts XVI. zu berufen, wenn er den Schutz bedrohter Christen (und Jesiden) vor marodierenden Muslimen unterläuft?

Mein Zentralkomittee, ich wiederhole es gern, sitzt in Rom, nicht in Bonn.

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Hörnchen und Blümchen

Auf dem Balkon blüht es immer weiter. Und ein Hörnchen ohne Ohrpinsel, mit etwas zerfranst aussehenden Ohren, hat beschlossen, mir doch ein wenig zu vertrauen. Vielleicht ist die Kamera ja gar nicht so gefährlich. Vielleicht esse ich keine Eichhörnchen. Neulich in der Wohnung ist ja auch nichts passiert.

Eichhörnchen
Balkonblume
Eichhörnchen
Balkonblume
Eichhörnchen
Balkonblume
Eichhörnchen
Küchenschelle
Eichhörnchen
Küchenschelle

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