NGL-Verbesserung

Neues Geistliches Lied ist ein Genre, über das ich mich zuweilen echauffiere. Den Abschluss eines im übrigen sehr schön gestalteten Kreuzweg-Gottesdienstes bildete heute abend eines mit folgendem Text:

Wo Menschen sich vergessen,
die Wege verlassen,
und neu beginnen,
ganz neu,

Ref.
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns,
da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.

Wo Menschen sich verschenken,
die Liebe bedenken,
und neu beginnen,
ganz neu,
Ref.

Wo Mensch sich verbünden, den Hass überwinden, und neu
beginnen, ganz neu,
Ref.

Da kommt schon auch Richtiges vor. Sich vergessen, sich verschenken, Hass überwinden, schon recht. Was mich aber stört, ist – Gott kommt nicht vor. Kein Vater, kein Sohn, kein Heiliger Geist, nur so ein der Erde gleichrangig gegenübergestellter Himmel, der diese „berührt“, wenn Menschen irgendwas Gutes tun.

Nun ist es zwar richtig, daß wir Gutes tun können und sollen. Aber nicht ohne Gott – und ohne Ihn wird’s auch nichts mit Himmel und Frieden. (Es wurde oft versucht, in meiner Jugend auch von mir, und glauben Sie mir: Es wird nichts.)

Aber die Melodie ist eingängig, das Lied ist beliebt, und man soll nicht nur meckern, sondern besser machen. Wozu bin ich Dichterin?

Für Hardliner:

Wo Gott uns kriegt zu packen
an unserm Nacken
und neu ausrichtet,
ganz neu,
kommt zum Himmel, wer sich nicht wehrte und Ihn verehrte, und nur Ihn,
kommt zum Himmel, wer sich nicht wehrte und Ihn verehrte, und nur Ihn.

Für Philosophen:

Wenn Gott sich uns will schenken,
gibt das zu denken
dem Augustinus
und Tom.
Ja dann denkt, doch denkt nicht zu lange und seid nicht bange, nicht vor Ihm,
Ja dann denkt, doch denkt nicht zu lange und seid nicht bange, nicht vor Ihm.

Für Charismatiker:

Wo Gottes Geist uns segnet
und uns beregnet,
da werden Herzen
ganz leicht,
und wir können Sein Wort erfassen und uns verlassen ganz auf Ihn,
und wir können Sein Wort erfassen und uns verlassen ganz auf Ihn.

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Meine Märzkolumne

auf kath.net ist da schon einige Tage lang – aber immer noch frisch genug.
Es geht um den Auftrag der Christen.

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Zwei Heilige namens Adrian

Der römische Hauptmann Adrian diente unter Kaiser Diokletian und mußte auf dessen Befehl an Christenverfolgungen teilnehmen. Um 300 wurde eine Gruppe von 23 Christen festgenommen; Diokletians Mitregent Maximinian ließ sie foltern. Adrian fragte sie, warum sie solche Qualen erduldeten, und bekam zur Antwort, sie täten das um der Seligkeit willen, die Gott denen versprochen hat, die um Seinetwillen leiden. Dieser Bekennermut beeindruckte ihn so, daß er seinen Namen auf die Liste setzen ließ, auf denen jene 23 schon standen. Er wurde unmittelbar darauf eingesperrt und ebenfalls gefoltert.
Seiner Frau Nathalia gelang es, ihn im Gefängnis zu besuchen, wo sie ihn und die anderen Gefolterten pflegte. Sie soll ausgesprochen froh reagiert haben auf sein Bekenntnis zu Jesus Christus. Ob sie mit den Christen lediglich sympathisierte oder selbst Christin war, ist jedoch nicht sicher.
Adrian und die 23 Christen starben am 4. März 305 unter der Folter; die Kirche spricht in seinem Falle von einer Bluttaufe, da er nicht getauft war, aber wegen seiner Hinwendung zum Christentum ermordet wurde. Nathalia kümmerte sich auch später um gefangene Christen.
Adrians Gedenktag wird in der katholischen Kirche am 8. September begangen, dem Tag der Übertragung seiner Gebeine nach Rom. Die Syrisch-Orthodoxe Kirche gedenkt seiner an seinem Todestag, dem 4. März.

Über die Herkunft des schottischen Märtyrers Adrian von May wissen wir wenig. Möglicherweise war er als irischer Mönch, vielleicht bereits als Bischof von St. Andrews, nach Schottland gekommen. Andere Quellen beschreiben ihn als einen ungarischen Mönch adliger Herkunft. Einigkeit besteht darüber, daß er auf der Insel May ein Kloster gründete.
Historisch gesichert ist ein Wikinger-Überfall auf die Insel May im Jahre 875, bei dem die gesamte Bevölkerung (angeblich über sechstausend Menschen) abgeschlachtet wurde. Die Insel blieb bis ins 12. Jh. verwüstet, dann errichtete man dort wieder ein Kloster. Dies wurde im 16. Jh. vom protestantischen Bischof enteignet und verfiel.
Gedenktag des Hl. Adrian von May ist der 4. März.

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Fastensuppe

Fastensuppe

Heute bin ich mal wieder praktisch – ich habe den größten Topf genommen und darin eine gewaltige Menge Fastensuppe gekocht. Mein Grundrezept:

Gemüse, was gerade zu haben ist – hier: Möhren, Rosenkohl, Champignons, Kartoffeln, Zwiebeln, Kräutersalz, Oregano, Wasser – und sonst nichts.
Gemüse kleinschnippeln, alle Zutaten in einen Topf kippen, gar kochen und kochend heiß in Einmachgläser füllen. Sofort gut verschließen.

Man kann das natürlich auch in weniger fastengeeigneten Varianten machen. Es ist wirklich praktisch, sich seine Konserven selbst zu machen – ohne Konservierungsmittel zweifelhafter Herkunft.

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Mittwochsklub

Gestern, am Aschermittwoch, traf sich der Mittwochsklub zum ersten Mal.
Tobias und Suse Klein hatten diese Idee lange gewälzt. Der Kaplan der Gemeinde Herz Jesu in Tegel war ganz dafür, und es meldeten sich auch genügend Leute, um einen guten Anfang zu machen. Die Grundidee ist, beim gemeinsamen Kochen und Essen, Beten und Reden eine Graswurzelinitiative zu bilden, ein Netzwerk verschiedener Fähigkeiten, getragen vom katholischen Glauben, aber ohne Institutionalisierung und offen für Suchende.

Nach der abendlichen Messe trafen wir uns – die meisten mit Asche auf der Stirn – im Souterrain des Pfarrhauses. Dort gibt es einen Festsaal und eine Küche. Die Kleins hatten eingekauft, und wir schnippelten erst einmal Gemüse (denn passend zum Aschermittwoch sollte das Essen vegan sein; für die nicht ganz so Strengen gab es noch Käse zum Drüberstreuen) und deckten die Tafel. Für etwa zwanzig Menschen wurden Nudeln mit einer sehr wohlschmeckenden Gemüsesauce gekocht.

Von unter zwanzig bis über sechzig waren alle Altersgruppen vertreten, wobei – endlich einmal! – die Jugend in der Überzahl war. Der Kaplan sprach das Tischgebet, dann wurde das Essen verteilt, und jeder stellte sich mit wenigen Worten vor. Es wurde viel geredet, und es wurde kein Mal „todernst“. Am Schluß konnte man sich in eine Liste eintragen, in die man auch seine besonderen Fähigkeiten schrieb. Kochen, Website gestalten, Dichten, Mittelalter erklären… die originellste Fähigkeit ist aber unzweifelhaft: Weiß alles über Pinguine.

Wir wollen uns jeden ersten Mittwoch im Monat treffen; jedesmal wird gemeinsam gekocht, gegessen und aufgeräumt. Ich bin sehr gespannt, wie sich unser Mittwochsklub entwickelt.

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Reich beschenkt

… wurde ich, einfach nur weil ich Geburtstag habe, von lieben Menschen. Zudem wurde ich mit guten Wünschen überhäuft und weiß, daß viele auch im Gebet an mich denken. Ich bin sehr froh und sehr dankbar!

Geburtstagstisch
Geburtstagstisch

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An meinem 55. Geburtstag

Du hast mich im vergangnen Jahr
mit so viel Gnade übergossen!
Herr, ich bin Dein. So ists beschlossen,
denn Du allein bist gut und wahr.

Dir, Herr der Mächte und Gewalten,
hab frei ich treuen Dienst gelobt.
Wenn mich ein düstres Heer umtobt,
will ich trotzdem mein Wort Dir halten.

Aus Liebe will ich Dir nur leben.
Auf Deiner größren Liebe Wegen
wird mein Gelübde mir zum Segen,
wird mir der größte Schatz gegeben.

Dir geb ich, was ich bin und habe,
Herr Jesus, nichts will mein ich nennen,
will Dich allein als Herrn bekennen,
und Du gibst mir Dich selbst zur Gabe.

© Claudia Sperlich

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Kathedra Petri

Mein Beitrag zum heutigen Fest ist auf kath.net zu lesen.

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Zweifellos romtreu

Cathwalk publizierte einen Aufruf, sich an die Seite des Heiligen Vaters zu stellen. Ich habe diesen Aufruf unterzeichnet, obwohl ich anders formuliert hätte und die Kritik an dem Aufruf nachvollziehen kann, obwohl er mit einem Grammatikfehler betitelt ist und obwohl ich die Dubia gegenüber dem päpstlichen Schreiben Amoris Lætitia nachvollziehen kann – nicht aber den öffentlichen Umgang damit.

Ja, die Grammatik. [Edit: der Grammatikfehler wurde inzwischen von Cathwalk berichtigt, vielen Dank!] Liebe Cathnet-Redaktion: sine dubia heißt „gewähre Zweifel“. Im Folgenden werdet Ihr merken, daß ich das tue. Gemeint war von Euch aber: sine dubiis – ohne Zweifel. Ich habe ohne Zweifel unterschrieben. Meine Gründe lege ich hier dar.

Die von den Kardinälen Caffarra, Meisner, Brandmüller und Burke vorgelegten Dubia sind ein kirchlicherseits erlaubtes Vorgehen, und ich selbst verstehe nicht, warum der Heilige Vater nicht einfach darauf geantwortet hat. Damit hätte er nämlich klarstellen können, daß Amoris Lætitia vollkommen auf dem Boden der Lehre bleibt. Wenn man das Schreiben sehr aufmerksam und ohne die Absicht böswilliger Unterstellung liest, merkt man das zwar! Leider gibt es aber viele, die es eben nicht so lesen, wobei ich lieber Unaufmerksamkeit als bösen Willen sehen möchte, wenn behauptet wird, der Papst wolle die katholische Lehre kippen. (Er will es nicht, und er hat sich darüber schon öfter vor und nach dem Schreiben klar ausgedrückt.) In einem sehr lesenswerten Artikel erklärt der Kirchenrechtler Gero Weishaupt, daß und warum Amoris Lætitia keineswegs die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zum Empfang der Eucharistie propagiert.

Nun sind nicht erst seit dem Erscheinen von Amoris Lætitia, sondern seit dem Erscheinen des Heiligen Vaters auf dem Balkon („Waaah! Er hat nicht beide Arme ausgebreitet, sondern bloß mit einer Hand gewinkt!“) Stimmen laut, die diesen Papst als ketzerisch, als das eigentliche Ende der Kirche, als Vorboten des Weltunterganges sehen. Das wäre nicht weiter schlimm (jeder Papst muss mit dergleichen leben), wenn sie nicht so schrill wären und im Internet so viral, und wenn sie sich nicht so penetrant als die wahren Katholiken aufführten, neben denen alle, die diesen Papst mögen, nur Ketzer sind. Arme, dumme, irregeleitete Weiblein, wenn es um mich geht, und böse Boten des Feindes, wenn es um gescheite Männer geht (gar um Geistliche, die eventuell sogar die Messe nach dem Novus Ordo feiern).

Es hat nach dem Erscheinen von Amoris Lætitia Veröffentlichungen im Netz gegeben, die man nur als übelste Verleumdung des Heiligen Vaters und damit als Abkehr von Rom bezeichnen kann und die sich mit dem Etikett „katholisch und traditionsbewusst“ schmücken. Ich weiß schon jetzt, beim Verfassen dieses Artikels, daß verschiedene Katholiken – und zwar solche, die mir im Grunde zustimmen, ebenso wie solche, die das ganz und gar nicht tun – mir den Bezug auf Dr.can.iur. Gero Weishaupt oder auf Cathwalk oder auf die Dubia oder auf die lateinische Grammatik übelnehmen werden. Sine dubio. Damit kann und muss ich leben.

Christus hat Seine Kirche auf den ganz und gar nicht perfekten Menschen Petrus gegründet, und Er hat dabei versprochen, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Daran glaube ich, auch wenn das Gezänk unter Katholiken es mir manchmal schwer macht, diesen Glauben zu wahren. Papst Franziskus ist legitimer Nachfolger Petri, Stellvertreter Christi auf Erden. Päpste sind fehlbar wie alle Menschen, Papst Franziskus weiß das. Aber das bedeutet nicht, daß sie alles falsch machen. Amoris Lætitia steht in keinem Widerspruch zur kirchlichen Lehre, ebensowenig wie schwarze Schuhe, ein kleines Auto und ein Zimmer in der Domus Marthæ.

Vivat Ecclesia! Vivat Papa! Imperat Christus!

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Es gibt da keinen Menschen mit Bewusstsein

Mein voriger Artikel wurde von einem lebhaften Gegner kommentiert.
Weil ich mein Entsetzen irgendwie bewältigen muß, und der Logik zuliebe, nehme ich mir die gegnerischen Argumente genauer vor.
Fairerweise merke ich an: Aus Gründen der Zeit- und Nervenersparnis werde ich dem Kommentator hier keine weiteren Möglichkeiten zum Kommentieren geben; er darf mich meinetwegen anderswo in der Luft zerreißen, aber hier hat er genug gesagt.

Abtreibungen sind immer das letzte Mittel und kein Spaß. Wer das tut hat seine Gründe. Es ist belastend für Körper und Psyche. Aber letztlich muss es jeder selbst entscheiden.

Ginge es auch so? „Gattenmord ist immer das letzte Mittel und kein Spaß. Wer das tut, hat seine Gründe. Es ist belastend für Körper und Psyche. Aber letztlich muß es jeder selbst entscheiden.“
Ob eine Entscheidung leicht oder schwer fällt, ob eine Tat gesundheitsfördernd oder belastend ist, Spaß macht oder nicht sagt absolut nichts über ihre Qualität. Auch die Gründlichkeit und Professionalität der Ausführung sagt nichts darüber. Ob eine Tat gut ist oder nicht, wird allein durch das Ziel der Tat bestimmt. Wenn das Ziel einer Tat die Beseitigung eines Menschen ist, kann sie nicht in sich gut sein.

Es gibt keine ABTREIBUNGSLOBBYISTEN die für eine Abtreibung sind, sondern nur für das Recht auf Selbstbestimmung auch, wenn so gewollt, für eine Entscheidung zur Abtreibung. Das tut dann jeder aber selber und keine Lobby.

Wenn ich „Lobbyisten“ sage, meine ich nicht die Frauen, die – sehr oft von Männern bedrängt – abtreiben. Sondern ich meine die Menschen, die immer wieder für ein sogenanntes „Recht auf Abtreibung“ eintreten. Ich meine die Menschen, die mit nur scheinbar logischen Argumenten – und leider oft mit Erfolg – das Grundrecht auf Leben unterminieren.

Nicht übertreiben, es wird kein Mensch getötet. Es gibt da keinen Menschen mit Bewusstsein und es ist unfair diesen Begriff zu verwenden.

Der Kommentator führt später aus, er meine keinesfalls, ein Dementer oder Komatöser dürfe getötet werden. Er spreche von Menschen, die niemals ein Bewußtsein gehabt haben. Er sei übrigens gegen die Todesstrafe.
Er definiert als Mensch mit Eindeutigkeit nur den bereits geborenen Menschen. Warum ein Mensch in den ersten Monaten nach seiner Geburt (also noch ohne eigenes Bewußtsein) ein Recht auf Leben hat, ein Mensch vor seiner Geburt aber nicht, und zwar mit dem Argument, er habe noch kein Bewußtsein, bleibt ungeklärt. Der Kommentator reagiert allerdings gekränkt, wenn ich sage, mit dieser Argumentation habe ein Frühchen eher Lebensrecht als ein fertig ausgetragenes Kind und müßte Kindstötung nach der Geburt für ihn in Ordnung sein.

Gründe hast du selbst schon genannt. Vergewaltigung, Behinderungen….

Tatsächlich schrieb ich: „Die schwierigen und traurigen Fälle, in denen die Mutter durch Vergewaltigung schwanger wurde oder das Kind oder die Mutter behindert ist, sind oft solche, in denen das Kind trotz aller Widerstände der reizenden Nachbarn behalten wird. Die sogenannte „soziale Indikation“ (für das Kind sehr unsozial!) ist die häufigste.“
Sinnerfassendes Lesen kommt bei Menschen, die an ein Recht auf Abtreibung glauben, ziemlich selten vor.

Dann erwähne ich sowohl die Biologie (Leben beginnt mit dem doppelten Chromosomensatz) als auch das Naturrecht.

Fötus ist nicht Kind! Das mag für dich so sein, ist es aber nicht.
Das Naturrecht und Gesetze die darauf beruhen gehen auf die Griechen/Spartaner zurück. Die haben Kinder mit Behinderungen ganz auf dem Naturrecht basierend im Wald ausgesetzt und nur gesunde groß gezogen. Ein Glück, dass wir das nicht mehr so machen. Sklaven und Frauen waren keine gleichberechtigten Menschen. Menschen, waren nur Männer mit Landbesitz!

Für den Kommentator sind Menschen vor der Geburt keine gleichberechtigten Menschen. Er ist gegen das Aussetzen von Kindern, nicht aber gegen das Töten von kleineren Kindern, und zwar deshalb, weil er diese als Kinder, jene aber als Nicht-Kinder ansieht. Die Entwicklung des Naturrecht-Gedankens ist ihm fremd, weil er die Entwicklung seit dem Beginn des Christentums ignoriert.

Was soll der Quatsch mit den Chromosomen? Die Haare die mir ausfallen haben den auch, ein Krebsgeschwür genau so. Chromosomen können nicht denken, fühlen, die leben nicht einmal für sich alleine.

Ein menschlicher Körper macht tatsächlich Abfallprodukte. Aber ein menschlicher Körper ist kein Abfallprodukt. Was in einer Frau nach der Befruchtung der Eizelle heranwächst, ist nicht Scheiße oder Krebs oder ein Haar, sondern ein Mensch.

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