Kultursensibles Osterlied

Melodie: GL 336

Jesus lebt, mit Ihm auch ich!
Rutscht mir doch den Buckel runter!
Die Kultur wär sicherlich
ohne Ihn nicht halb so munter!
Er beschwingt zum Höhenflug!
Das ist wohl sensibel g’nug.

Jesus lebt, das könnt ihr nicht
ändern oder ignorieren!
Nur erhellt vom Osterlicht
kann ich andre tolerieren,
auch wenn deren Toleranz
nicht so strahlt wie Osterglanz.

Jesus lebt! Der Tatbestand
hängt nicht ab von eurem Wollen!
Auch wer das nicht glaubhaft fand,
braucht deshalb nicht hier zu trollen.
Jesus lebt, leer ist das Grab:
Findet euch halt damit ab!

Jesus lebt, und Ihm sei Dank,
daß ich das begriffen habe.
Atheismus macht mich krank,
Christentum ist Gottesgabe.
Christus ist Barmherzigkeit!
Macht euch für den Herrn bereit.

© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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8 Antworten zu Kultursensibles Osterlied

  1. Mera schreibt:

    Ich kann mich anschließen bei: „Atheismus macht mich krank.“ Und zum Teil auch bei „Rutscht mir doch den Buckel runter.“ Aber was machen wir mit den Atheisten in unserer Umgebung? Also nicht mit der Einstellung „Atheismus „, sondern den Leuten, die sich auf diesen berufen? Wir sollen doch irgendwie missionieren… Ein Problem, das mich zur Zeit beschäftigt.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Überzeugend Christ sein und ein guter Nachbar sein. Ansonsten? Ich stelle mir da auch immer wieder Fragen. Ich komme aus einer atheistischen Familie und habe absolut keine Lösung. Was man tun kann und soll: Beten, beten, beten.

    • gerd schreibt:

      „Wir sollen doch irgendwie missionieren…“

      Es gibt schon eine wichtige Vorgabe für die Mission. Dazu gehört auch, sich den Staub von den Füssen zu schütteln, wenn das Reich Gottes nicht angenommen wird.

      Lukas 9:5,48
      Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schüttelt auch den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie.…
      Der Rest muss dann, wir Frau Sperlich sagt, erbetet werden.

      • Herr S. schreibt:

        Wenn der unmittelbare Nachbar ungläubig ist, so kann ich doch wohl nicht deswegen wegziehen sondern muss einen Modus vivendi finden, unter dem ich als Christ gläubiger mit ihm zusammenleben kann.
        Beten ist unbedingt DIE Lösung.

        • Claudia Sperlich schreibt:

          „Staub von den Füßen schütteln“ kann im Falle des Nachbarn auch heißen: Über was anderes reden. Wenn jemand fragt, bekommt er Antwort, auch wenn seine Frage deutlich provokant ist. Wenn er sich dann auf ein Gespräch einlässt, gerne! Wenn nicht – lass ich es gut sein.
          Beten (und sei es das innerliche Stoßgebet „Wirf Hirn vom Himmel – auf den hier und auch auf mich“) geht allerdings wirklich immer.

        • Herr S. schreibt:

          Wir leben hier in ziemlicher Diaspora – zumindest, was praktizierende Katholiken, ja sogar auch praktizierende Christen angeht. Unsere unmittelbaren Nachbarn sind aus der ev. Kirche vor Jahrzehnten bereits ausgetreten.

          Was kann und soll man da tun?

          Nun, wir beide, meine Frau und ich leben halt unseren Glauben und sehen das als ein Zeugnis an, ohne etwa bei jeder Gelegenheit zu missionieren versuchen.

          Wichtig erscheint es mir, unbedingt für die Nachbarn auch zu beten, zumal dieselben uns gegenüber tolerant sind und uns nicht etwa irgendwie provozieren.

          Mir erscheint aber auch unbedingt wichtig, dass man auch als bekennender Christ seine Meinung sagen können muss und sollte – auch wenn sie vom Mainstream abweicht.

          Entschuldigung, Frau Sperlich, aber mit dem „Wirf Hirn vom Himmel“ kann ich persönlich gar nichts anfangen – da bete ich lieber direkt um Erleuchtung durch den Hl. Geist für die anderen Menschen und natürlich auch für uns selbst.

          „Hirn“ kaufe ich pfundweise beim Schlachter, wobei mir schon klar ist, dass es hier im Zusammenhang Synonym bzw. im übertragenen Sinne für Verstand stehen soll.

          Aber Verstand allein bewirkt noch längst keine Hinwendung zum Glauben an Gott.

  2. Hans-Jürgen Caspar schreibt:

    Antoine de Saint-Exupéry zugeschrieben: http://www.hjcaspar.de/hpxp/gldateien/mitgott.htm .
    Einen schönen Ostermontag wünscht
    Hans-Jürgen Caspar.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Herzlichen Dank!
      Ja, dies Zitat kursiert in Abwandlungen im Internet – und Zuschreibungen gibt es viele, Saint-Exupéry ist mir neu und klingt plausibel.

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