Tag Archives: Gott

Einundzwanzigste Tür

Gustav Schüler In Gott fallen In Gott zu fallen, ach ihr Armen, Das ist wie weichstes Flockenspiel! Wer also fällt, fällt in Erbarmen Und weiß doch gar nicht, daß er fiel. Die Pein ist nebelgleich verstoben, Die Lust geht auf … Weiterlesen

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Zwanzigste Tür

Gustav Schüler Nun wollen die Berge verblühen Nun wollen die Berge verblühen, Die Tale schlafen ein; Zwei Spitzen aber glühen Im allerletzten Schein. Da oben möchte‘ ich stehen, Von Glorie umstickt, Das Müdgewordene sehen, Das sich zum Schlummer schickt. Mit … Weiterlesen

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Achtzehnte Tür

Gustav Schüler Herr, mein Gott, verlaß mich nicht Da die Tage so voll Not, Herr, mein Gott, sei du mein Licht – Da die Tage so voll Tod, Herr, mein Gott, verlaß mich nicht! Da der Nordsturm reißt und stößt, … Weiterlesen

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Siebzehnte Tür

Gustav Schüler Zuversicht Herr, du wolltest mich behüten, Bis der Sturm vorüber ist. Bis du seinem blinden Wüten Doch der große Meister bist. – Doch wie auch die Wipfel brausen, Was kann mir denn Leids geschehen! Mitten in den wirren … Weiterlesen

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Sechzehnte Tür

Gustav Schüler Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft Wie Adler werden sie sich heben, Die auf den Herren sind gestellt, Auf breit gefüllten Flügeln schweben Hoch über dem Geräusch der Welt. Denn Gott der Herr hält ihre Tage … Weiterlesen

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Fünfzehnte Tür

Gustav Schüler Aus schwerer Not Aus den finstern Unglücksgründen Laß mich, Herr, den Ausweg finden! Berge drängen sich zuhauf, Dir mir alle Sonne rauben, Aller Hoffnung hellen Glauben Fangen diese Berge auf. Ach, das arme Herz vor Zittern, Weil die … Weiterlesen

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Vierzehnte Tür

Gustav Schüler Der Gottsucher Ich habe Gott gesucht und fand ihn nicht. Ich schrie empor und bettelte ins Licht. Da, wie ich weinend bin zurückgegangen, Faßt’s leise meine Schulter: „Ich bin hier Ich habe dich gesucht und bin bei dir.“ … Weiterlesen

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Neunte Tür

Gustav Schüler Frage Du arme Menschenseele – Wo deine Heimat ist, Da du aus Angst und Fehle, Endlich zu Hause bist? Wie ruht sich’s so errettet, So gut im Vaterhaus; Wie schlafen, treugebettet, Die Wandermüden aus. Was ist das für … Weiterlesen

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Siebte Tür

Gustav Schüler Wirf deine Nöte auf den Herrn Und wäre all dein Glück verdorben Und wäre alle Hoffnung fern, Dein Herze ganz vor Leid gestorben: Wirf deine Nöte auf den Herrn! Wär‘ dir die ganze Welt entrissen, Und bliebe dir … Weiterlesen

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Fünfte Tür

Gustav Schüler Gebet Weil ich dich nicht, du mein ewiger Hort, Mit dem trüben Sturm der Sinne fasse, Gib mir ein entschleiernd Liebeswort, Lockend durch die staubverdeckte Gasse, Wo die armen Menschenkinder rennen, Die dich nur mit dunkler Sehnsucht nennen. … Weiterlesen

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