Die Droste kommt. Wer noch?

Hier noch einmal der ganz genaue Termin meiner nächsten Veranstaltung – in der Hoffnung auf zahlreiche Hörer. Es lohnt!

Gleich einer Mänade im Sturm – Annette Freiin von Droste-Hülshoff

Am Donnerstag, 3. Dezember
18.30 Uhr
St. Marien (StM), Bergheimer Platz 1, 14197 Berlin – Kleiner Pfarrsaal

Die Droste war eine äußerst produktive Dichterin mit unverwechselbarem Stil, wachen Geistes, mit scharfer Beobachtungsgabe und vom westfälischen Katholizismus tief geprägt. Ihre dichtenden Zeitgenossen, darunter Schiller und Goethe, nahmen sie kaum wahr, und bis heute wird der größte Teil ihres gewaltigen Werks kaum gelesen – obwohl sie zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Literaten gehört.

Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Sanierung der Orgel ist erbeten.

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ad Te levavi

Die Sonntage im Advent haben Namen – ad Te levavi sind die Anfangsworte des 25. Psalms.

Mein Adventskranz – wie immer selbstgemacht – hat heuer drei Teelichte (weil die samt hübschen Gläsern im Haus waren und ich keine Lust hatte, schon wieder Kerzen zu kaufen) und ein Osterlicht – letzteres wird zum Sonntag Gaudete brennen.

Erster Advent

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Licht im Dunkel

Wenn die Tage zu dunkel sind – einfach mal wieder in die Kirche gehen. Da ist Licht. Die ist Licht. Die kündet das Licht.

Marienkirche Friedenau
Marienkirche Friedenau
Marienkirche Friedenau

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Zwei Adventskalender

Mein lyrischer Adventskalender enthält in diesem Jahr fast nur Gedichte des zu Unrecht ziemlich unbekannten christlichen Dichters Gustav Schüler; nur am Nikolaustag wird es eines von mir geben, das hat ja schon Tradition.
Meine Leser werden nicht viele ausdrücklich auf den Advent bezogene Gedichte finden. Aber Advent ist ganz wetter- und kulturunabhängig eine Zeit der Erwartung und Vorbereitung, eine Zeit der Buße mit dem Blick auf das Kommen Jesu Christi. Davon handeln die vorgestellten Gedichte.

Außerdem gibt es den Adventskalender der Blogoezese, von dem zur Stunde zwar noch nicht feststeht, ob er vollständig wird – aber mindestens 17 Beiträge wird er haben, darunter auch einen von mir.

Heute Abend beginnt die Adventszeit – und zur Einstimmung gibt es ein Gedicht von Max von Schenkendorf:

Im Winter

Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern‘,
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel’ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund‘.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

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Sanguis martyrum semen est Christianorum

Jetzt hört mal genau zu, Ihr Terroristen!

Was die Überschrift heißt, könnt Ihr ergoogeln, dazu wird es bei Euch ja wohl noch gerade langen.

Daß Ihr Josef Bordat und seine Familie mit Mord bedroht, weil er glaubt und schreibt, was Ihr nicht glaubt und schreibt, ist niederträchtig, zivilisationsfern – und unfassbar dämlich.

Ja, ich habe Angst – um Josef und die Seinen, um sich irgendwie christlich äußernde Menschen überhaupt, und um Eure Seelen. Ihr tut gerade alles dafür, in die Hölle zu kommen, und ich kann Euch versichern, das ist nicht im Sinne der Christen. Tatsächlich werde ich überaus glücklich sein, sollte ich Euch irgendwann im Himmel treffen – weil das bedeutet, daß Ihr Euch mit Gott versöhnt habt. Was ja einstweilen nicht abzusehen ist.

Um die Kirche habe ich keine Angst.

Die Kirche ist zu allen Zeiten überall dort, wo sie verfolgt wurde, gewachsen. Das Martyrologium Romanum ist ein dickes Buch, in dem Menschen aufgelistet sind, die zum spirituellen Wachstum der Kirche ebenso beigetragen haben (und nach meinem Glauben immer noch beitragen) wie zum messbaren Wachstum. Ich hoffe und bete zwar, daß Josef nicht im Martyrologium Romanum landet, sondern seine segensreiche Arbeit noch mindestens vier (besser fünf oder sechs) Jahrzehnte lang von der Erde aus tut. Aber wenn Ihr Terroristen tatsächlich schafft, ihn oder andere Christen umzubringen, dann wird das für Euch die größte Pleite des Lebens.

Ihr Terroristen werdet die Kirche nicht zerstören, wenn Ihr Gläubige umbringt. Und Ihr werdet die Kirche auch nicht zerstören, wenn Ihr es bleiben lasst. Verstanden? Bringt Ihr ihn um, wird die Kirche wachsen, weil sie durch das Blut der Märtyrer wächst. Lasst Ihr ihn leben, wird die Kirche wachsen, weil sie durch gute, gescheite Apologeten wächst. Ihr habt in dieser Hinsicht nicht den Hauch einer Chance!

Christus ist der Herr.
Christen sind Knechte und Mägde des Herrn. Das heißt: Sie sind bereit, für diesen Herrn zu sterben – weil Er das für sie auch schon getan hat, weil Er ewig und allmächtig ist.
Christen sind Knechte und Mägde des Herrn – und keines anderen. Wir Christen sind nicht Eure Untertanen. Ihr könnt einzelne Christen physisch vernichten, aber sie werden ewig leben. Genau wie die Kirche.

Ihr seid mit ziemlicher Sicherheit zu bescheuert, um das zu verstehen. Aber vielleicht langt es noch gerade, um zu sehen, daß wir Christen uns nicht einschüchtern lassen.
Wir sind nämlich nicht feige.

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Achtung Terminänderung!

Für meine Veranstaltung

Gleich einer Mänade im Sturm – Annette Freiin von Droste-Hülshoff

musste der Temin leider kurzfristig geändert werden! Nun definitiv:

Am Donnerstag, 3. Dezember
18.30 Uhr

Ort wird bekanntgegeben… entweder Heilig Kreuz oder St. Marien…
im Moment geht mit der innerkirchlichen Kommunikation einiges durcheinander.

Die Droste war eine äußerst produktive Dichterin mit unverwechselbarem Stil, wachen Geistes, mit scharfer Beobachtungsgabe und vom westfälischen Katholizismus tief geprägt. Ihre dichtenden Zeitgenossen, darunter Schiller und Goethe, nahmen sie kaum wahr, und bis heute wird der größte Teil ihres gewaltigen Werks kaum gelesen – obwohl sie zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Literaten gehört.

Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Sanierung der Orgel ist erbeten.

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Linke und IS – gibts da Unterschiede?

Natürlich gibt es die. Zum Beispiel, daß religionsfeindliche Linke bislang nicht täglich morden. Daß sie es nur so mal eben androhen.

Josef Bordat hat nun die dritte Drohmail erhalten. In der ersten wurde mit Brandstiftung gedroht, in der zweiten mit „Bestrafung“, falls er nicht bestimmte Bedingungen erfülle, jetzt geradeheraus mit Mord (wobei sich der Autor erdreistet, das mit dem juristischen Begriff „Todesurteil“ als eine rechtmäßige Sache darzustellen).

Oder daß religionsfeindliche Linke nicht täglich Apotheken, Beratungsstellen und Firmengebäude sowie Privateigentum zerstören, sondern nur manchmal.

Oder daß religionsfeindliche Linke noch nicht die Regierung übernommen haben. Obwohl, das streiche ich mal lieber wieder. Immerhin sitzen sie im Bundestag.

Oder, daß nicht jeder einzelne religionsfeindliche Linke lauthals äußert, man müsse alle Menschen massakrieren, die nicht genau wie er denken. Daß es religionsfeindliche Linke gibt, die das nicht tun und dem sogar vehement widersprechen würden, wenn jemand sie in Anwesenheit der Presse fragte. (Die meisten sind wohl sogar bei einem Gespräch unter vier Augen nicht gewaltbereit.)

Ich sehe immerhin graduelle Unterschiede. Damit bin ich den religionsfeindlichen Linken in Sachen Differenzierung schon mal ziemlich weit voraus – aber, in aller Bescheidenheit: Das wußte ich eh schon.

Ich benenne die Täter auch nicht mit einer Vulgärbezeichnung für Scrotum. Die katholische Auffassung der Heiligkeit des Leibes steht einer Verwendung solcher Begriffe als Schimpfwort entgegen.

Ich sage nur: religionsfeindliche Linke. Und IS. Und bezüglich Christentum fällt mir noch jemand anders ein, der diese Religion ablehnte als „das Tollste, was je ein Menschengehirn in seinem Wahn hervorgebracht hat“. Man wird sich schwach erinnern, daß unter jenem Christenhasser die deutsche Geschichte ein wenig unglücklich verlief.

Und jetzt hört mal gut her, gewaltbereite Irre aller Länder!

Ihr könnt das Christentum nicht überwinden. Jeder Mensch und jede Gemeinschaft ist dazu zu schwach und zu dumm. Christus ist der Herr.

You cannot overcome Christianity. Each and every man, each and every community is too weak and too stupid to do so. Christ is the Lord.

Vous ne pouvez pas vaincre la Chrétienté. Tout homme, toute communauté est trop faible et trop stupide pour achever cela. Le Christ est le Seigneur.

religionem Christianam non superabitis. omnis homo, omnis conventus eo nimis est imbecillus et stupidus. est Christus Dominus.

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Bin ich Ork oder Troll?

Peter und Bastian haben sie auf dem Bloggertreffen ausgeheckt (ich war dabei!) und nun auf Echo Romeo  veröffentlicht – die tolkienaffinen Label für Katholiken jeder Couleur!

In einer abendlichen Plauderrunde wurde ich zwar zum TROLL ernannt (wie ein anwesender Priester sich ausdrückte: Was liberal ist, kommt auf den Standpunkt an).

TROLL[1]

Andererseits ist ORK auch passend.

ORK[1]

Ich glaube, es hängt ein bißchen vom Kirchjahr ab. Meine Faustformel ist: Liturgische Farbe Grün – TROLL; liturgische Farbe Violett – ORK. (Nach Meinung einiger Nichtkatholiken bin ich sogar URUK – Ultra Römisch, Ultra Katholisch. Aber die übertreiben ja auch immer.)

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Thomas auf dem Horeb

Nachdem ich den großen dicken Aquinaten schon neulich (und beileibe nicht zum ersten Mal) vorstellen durfte, wurde ich nun um ein Aufzeichnung für Radio Horeb gebeten. Die Studioaufnahme wird Ende Januar gemacht; wann genau sie gesendet wird, weiß ich nicht, gebe es dann aber bekannt.

Auch wenn diesmal weit weniger Menschen mitbekommen werden, was dann vom Horeb aus gesprochen wird – einige werden es doch sicher. Jedenfalls freue ich mich!

Schutzpatronin des Rundfunks ist übrigens Jeanne d’Arc.

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Zwischen Herbst und Winter

Manches ist noch mit Löchern schön. Und manches sieht noch im Spätherbst kuschelig aus.

Herbstblatt
Katzenschwanz
Herbstblatt

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