Karfreitag

Melodie: Herr, Dir ist nichts verborgen (GL 428)

Das Kreuz hast Du getragen
zum Heil der ganzen Welt. 
Ans Kreuz bist Du geschlagen
als unser Lösegeld.
Hast Angst und Hohn und Qual,
den Foltertod erlitten.
Für uns, die so zerstritten,
starbst Du aus freier Wahl.

Zwei andre Kreuze tragen
zwei Räuber, die voll Hohn
Dir noch im Sterben sagen:
„Nun hilf uns, Gottessohn!”
Da sieht der eine Dich
als Weg zu neuem Leben:
„Wird Dir das Reich gegeben,
Herr Jesus, denk an mich!”

Ihm sagst Du zu: „Noch heute
wirst du mit Mir dort sein!”
Wer seine Schuld bereute,
geht in das Leben ein.
Vor Deinem Kreuz will ich
die Sünden eingestehen,
zu Dir um Heilung flehen
und ganz vertrau'n auf Dich.

© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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3 Antworten zu Karfreitag

  1. akinom schreibt:

    Genau eine Woche ist es her, da wurde meinem Bruder das „Heute noch“ zugesagt. Er ist Priester und wird mein allerbester Seelenführer immer bleiben.

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    • Claudia Sperlich schreibt:

      Bei aller Trauer um den Tod eines geliebten Menschen: Was für ein Trost, wenn Du es so sehen darfst.

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      • akinom schreibt:

        Mein Bruder Peter Blank ist das 2. deutsche Mitglied des Opus Dei. Mit 17 Jahren hatte er dem Herrn im Tabernakel einen Blancoscheck für sein Leben ausgestellt, den dieser sehr teuer eingelöst hat. Mit solchen Versprechungen bin ich seitdem sehr, sehr vorsichtig.

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