In einem Kommentar wurde mir auf höchst besserwisserische Weise gesagt: Ich betreibe billige Verhetzung (vermutlich, weil ich eine Jesidin beherberge und ihr zuhöre, wenn sie von ihren berechtigten Ängsten spricht – oder weil ich die Stirn habe zu behaupten, es gebe in Flüchtlingsheimen Gewalt durch muslimische und gegen christliche und jesidische Flüchtlinge), und hinzugefügt:
Und jeder deutsche Katholik sollte einsehen: Auch mich vertritt das ZdK.
Das Zentralkomittee der deutschen Katholiken ist eine nichtstaatliche, nichtkirchliche Laienorganisation in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Ob ich zu ihr gehören möchte oder nicht, ob ich von ihr vertreten werden möchte oder nicht, ist allein meine Angelegenheit. Wikipedia weiß: „Das ZdK wird entsprechend dem Dekret des II. Vatikanischen Konzils über das Laienapostolat (Nr. 26) von der Deutschen Bischofskonferenz als Koordinationsgremium anerkannt, stellt jedoch kein Organ der Kirche oder eine Vertretung aller katholischen Laien dar.“ Ich muss diesem Verein nicht angehören, nicht billigen, was er sagt, nicht hinnehmen, was er publiziert – und mich in keiner Weise von ihm „vertreten“ lassen.
Hier noch einmal ganz ausdrücklich:
Menschen, die das Lehramt der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche alle Naselang unterlaufen und die zudem behaupten, man dürfe auf keinen Fall christliche Flüchtlinge so unterbringen, daß sie vor Übergriffen durch muslimische Flüchtlinge ein für allemal geschützt sind, vertreten mich nicht. Das ZdK besteht aus solchen Menschen.
Den Chef meines Zentralkomittees rede ich nicht mit „Herr Sternberg“ an, sondern mit „Heiliger Vater“.





























