Leiden, Ertragen, Sühne

Drei sperrige Wörter, die mich beschäftigen – und die ich als Aufgabe der Kirche und auch meiner selbst als Teil der Kirche wahrnehme.

LEIDEN

Die Kirche leidet, wie alle Menschen, unter den Folgen von Sünde und Schuld – von außen und in den eigenen Reihen. Widrigkeiten aller Art wären nicht ohne die Ursünde, ohne die daraus folgende prinzipielle Sündhaftigkeit des Menschen. Die gefallene Menschheit in einer gefallenen Welt muss sich mit den Folgen des Falls arrangieren oder daran zugrunde gehen. Das Arrangieren gelingt meiner Erfahrung nach am besten mit dem Blick auf den Erlöser Jesus Christus, der genau hierfür gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist, sowie in und mit der Kirche, die genau hierfür von Ihm selbst eingesetzt worden ist. Durch Ihn können wir auf mehr als bloßes Arrangierenmüssen hoffen und aus dieser Hoffnung schon jetzt mehr als „irgendwie durchkommen“.

Nicht nur dort, wo man hinterher sagt „Das hätte ich vermeiden können“, muss man das selbst- oder fremdverschuldete Leiden schultern, „sein Kreuz tragen“. Sehr viel Leiden ist unvermeidlich, wird einem angetan, widerfährt, ist Begleitdissonanz des Lebens. Zu den Aufgaben der Christen gehört es, beim Tragen zu helfen, Leid zu mindern oder, wenn es geht, zu beheben, zu trösten und Wege durch das Leid zu zeigen, wenn Abhilfe nicht möglich ist.

Eigenes Leiden (zu dem neben selbst- und fremdverschuldetem Leid und solchem, bei dem eine Schuld nicht zu erkennen ist, auch der Kirche zugefügtes Leid gehört sowie Leiden an unguten Vorgängen und Entwicklungen in der Kirche) kann ich als Christin auch als Aufgabe verstehen. Es hat auf meine Entwicklung und mein Verhältnis zu Gott, Mensch und Welt einen Einfluss, wie ich mit existenziellen Schwierigkeiten, mit Krankheit, mit Bedrohung usw. umgehe.
Ich kann in Selbstmitleid baden; dann werde ich blind für die Not anderer Menschen und für das Gute, das mir auch widerfährt, ohne daß ich es „verdient“ hätte.
Ich kann das Leiden als tapfer ertragenes Martyrium zelebrieren und zu einer unerträglich frömmlerischen alten Schachtel¹ werden, indem ich jedem demonstriere, wie vorbildlich ich mit Leiden umgehe. (Herr, bewahre mich davor, so zu werden!)
Ich kann die Zähne zusammenbeißen und das Leiden ignorieren; das birgt allerdings die Gefahr, heilbares Leiden bestehen zu lassen und einen möglichen Lernprozess zu verhindern.
Mit Gottes Gnade kann ich Leiden als Prüfung und Schule verstehen und daran reifen. Das kann dauern, aber es lohnt. „Zähne zusammenbeißen“ mag da auch eine Rolle spielen – aber besser, man bringt sie auseinander, um zu beten. Und sei es anfangs ein hilfloses „Herr, was soll das schon wieder?“

Es ist möglich, Leiden aufzuopfern, es Gott zu Füßen zu legen als das, was man eben hat – eine mir selbst noch teilweise rätselhafte Form des Umgangs mit Leiden, aber durch die Jahrhunderte bewährt.

Die Christenheit auf Erden wird als „ecclesia militans“, kämpfende Kirche, bezeichnet, die im Purgatorium als „ecclesia patiens“, leidende Kirche, die in der himmlischen Herrlichkeit angelangte als „ecclesia triumphans“, triumphierende Kirche. Aber der Kampf der Kirche auf Erden (ein geistiger und geistlicher Kampf gegen das Böse, gegen die Versuchungen) hat sehr viel mit Leiden zu tun. Das zeigen uns die unzähligen christlichen Märtyrer unserer Tage, aber auch die Christen, die inmitten kirchlicher Zwistigkeiten und kirchenferner Umwelt – und mit eigenen Leiden reichlich bedacht – christlich und kirchlich bleiben wollen. Christliches Leben ist immer ein Leben aus der Gnade Gottes; auf der Erde und im Purgatorium ist es außerdem ein Zustand der Hoffnung (die in Gottes Herrlichkeit endlich erfüllt sein wird).

Wir durchleben nun zweifellos eine besondere Leidenszeit. Traurig, wenn wir diese Zeit damit verplempern, Schuldige zu suchen (aber beileibe nicht uns selbst), unsere Nächsten durch horrenden Leichtsinn zu gefährden oder wie trotzige Kinder darauf bestehen, daß Einschränkungen jetzt sofort aufgehoben werden müssen sowie jede ganz leichte Milderung als Freibrief zur Unvernunft mißverstehen. (Ein Blick auf die Statistiken des Robert-Koch-Instituts zeigt, wohin das führt.)
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1. Ich finde kein männliches Äquivalent zu „alte Schachtel“; meine männlichen Leser mögen sich dennoch angesprochen fühlen.

ERTRAGEN

Es ist möglich (wenn auch unpopulär), Leid zu ertragen, um Gott zu dienen.
Lasse ich mich darauf ein, Leiden zu ertragen, bedeutet das nicht, daß ich flugs eine tröstende göttliche Antwort bekomme. Das novellistische Buch Hiob ist ein gutes Beispiel dafür (nebenbei wohl das am häufigsten in der Literatur rezipierte).

Ertragen heißt nun, wie bereits gesagt, keinesfalls „ärztliche und organisatorische Hilfe ablehnen“. Wir müssen nicht ertragen, an einer Krankheit qualvoll zu sterben, wenn es sich vermeiden lässt. Es ist richtig, in fairer und vernünftiger Weise auf die verordneten Maßnahmen zu schauen – und es ist grundfalsch, alles Unbequeme und Traurige abzulehnen, weil es „von den deutschen Bischöfen“, „vom Nannystaat“ oder auch „von Bill Gates und den Juden“ kommt, um nur einige der abstrusen Zuschreibungen anzuführen.

Dem in letzter Zeit so oft zitierten Pauluswort „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (gesagt als Ermutigung zur Verkündung des Evangeliums in schwieriger Zeit) stelle ich ein anderes Pauluswort gegenüber, damals situationsbedingt und nicht mit Blick auf spätere Obrigkeiten gesprochen, aber dennoch zuweilen sehr passend: „Jeder ordne sich den Trägern der staatlichen Gewalt unter.“ Wer die Bibel kennt, weiß, daß Paulus hier keineswegs das Weihrauchkorn für den Kaiser oder die Befolgung des Predigtverbots durch religiöse Führer gemeint hat. Ertragen hat auch mit Gehorsam zu tun. Nebenbei sagt das auch der Papst.

Übrigens ist das Verkünden des Evangeliums zumindest in Westeuropa keineswegs untersagt. Wer diesen Text lesen kann, hat Internet, vermutlich auch Telephon und noch ältere kulturschaffende Mittel, wie Schreibzeug und Bücher. Also komme mir keiner mit Verbot der Verkündung – setze er sich einfach hin und überlege, wie jetzt, in genau dieser Situation, Verkündung der Frohen Botschaft möglich ist. Vielleicht landet er dann bei einer gestreamten Messe oder beim Bloggen, vielleicht bei (Pfarr-)Briefen und Büchern. Oder er versuchts mit „passiver Verkündung“ und liest mal wieder ein religiöses Buch. Oder er hilft seinem Nachbarn, der gebrechlich oder in Quarantäne ist.

Aber die Eucharistie! Quelle und Gipfel! Und die Beichte! Und alle anderen Sakramente!

Ja Sakra… kein Zweifel, daß es für einen praktizierenden Katholiken sehr schwer erträglich ist, darauf eine Zeitlang zu verzichten. (Was glaubt der geneigte Leser eigentlich, wie es mir geht, wenn ich mein Gelübde nicht im Vollsinn erfüllen kann? Wenn ich zwar weiß, daß nun ein gerechter Grund vorliegt – „platterdings unmöglich“ ist ein gerechter Grund! – mich aber wie amputiert und verbannt fühle?) Nun gibt es Lockerungen, nun dürfen bald wieder öffentliche Messen stattfinden, aber mit hohen Auflagen, um eine weitere Ausbreitung eines mordsmäßig gefährlichen Virus zu verhindern. Und was tun viele? Jammern herum, daß das nicht genug ist, und das so eine Messe dann doch nicht das Richtige ist. Ach nee? Wird da vielleicht nicht Brot und Wein zu Leib und Blut Jesu Christi gewandelt?

Ertragen heißt auch: in Liebe zu Gott und dem Nächsten (selbst wenn er ein Politiker oder ein Bischof ist, was manch einem besonders fatal scheint) ausharren. Auch wenn die Lockerungen vermutlich bald wieder zurückgenommen werden, so hanebüchen wie viele Zeitgenossen sich jetzt wieder benehmen (Coronaparties, eng beieinander stehende Menschen in den Schlangen vor Kaufhäusern, öffentliche Gottesdienste verschiedener Religionen, ehe das erlaubt ist – ja, auch katholische, und die entnervenden Rufe nach „würdiger“ Messe, wobei „würdig“ vor allem „brechend voll, mit Mundkommunion und ohne Mundschutz“ zu bedeuten scheint). Auch diese Unverantwortlichen muss ich ertragen, erstens weil mir nichts anderes übrig bleibt und zweitens weil das zum Christentum gehört. Ich hoffe, die Reihenfolge irgendwann innerlich umkehren zu können – im Moment denke ich ziemlich oft: Sie sind aber unerträglich!
Nun, am Kreuz hängen ist auch unerträglich. Und wer hat es ertragen, obwohl Er nicht musste? Obwohl Er tatsächlich kraft göttlicher Macht hätte herabsteigen können, wie Ihm einige Zyniker anempfahlen? Er hat unendliche Geduld, auch mit mir, und ich kann wenigstens versuchen, Ihm auch darin nachzufolgen.

Ich habe das Glück, in Berlin zu leben, Lektorin zu sein, legale Möglichkeiten zu Beichte und Eucharistie zu haben und eine systemrelevante Arbeit zu tun (Friedhöfe waren in meinem Leben noch nie so systemrelevant wie jetzt). Dafür bin ich dankbar. Dennoch bin ich stark eingeschränkt, wie alle anderen auch. Ich kann nicht so, wie ich gern würde. Ich versuche es zu ertragen, so gut ich kann. Dabei liegen auch meine Nerven oft blank. Aber ich habe einen Herrn, für den ich ertragen kann. Er hilft, das weiß ich.

SÜHNE

Der folgende Absatz zitiert aus zwei meiner Blogartikel hier und hier.

Sühne heißt, heilen, wenn andere verletzt haben, trösten, wenn andere die Hoffnung zerstört haben, helfen, wo andere geschadet haben. Lieben, wo andere benutzt haben! Bei der Sühne im religiösen Sinn geht es ganz wesentlich um die Unterstützung des schuldig Gewordenen, der aus irgendwelchen Gründen – sei es mangelnde Einsicht in seine Schuld, sei es mangelnde Fähigkeit zur Wiedergutmachung – die Schuld unbeglichen lässt. Für ihn zu beten ist eine gute Tat. Dabei geht es nicht darum, Schuld kleinzureden. Wir könnten ja auch gar nicht Gott überzeugen, daß alles nicht so schlimm ist – Er weiß, wie schlimm oder wie gut es steht! Es geht darum, Ihn für den Schuldigen um Einsicht und Vergebung und für den Geschädigten um Heilung und Versöhnung zu bitten. Im Sühnegebet sagen wir, was der Schuldige nicht sagen kann oder will.

Wir können diese Zeit als Zeit der Sühne begreifen. Sühne ist nicht Strafe – eher genau das Gegenteil davon, das Einspringen für jemanden, der seine Strafe nicht bezahlen kann. Ich meine dabei nicht nur die Verantwortungslosen, die kranke Tiere zum Verzehr feilbieten (oder was immer die derzeitige Pandemie ausgelöst hat). Ich meine die vielfältigen Formen von Unrecht unserer Tage, den unverantwortlichen Umgang mit dieser wundervollen Erde, die massenhafte Tötung Ungeborener, die schamlosen Forderungen nach Beseitigung nicht des Leides, sondern der Leidenden, die für Krieg und Not ursächlichen Haltungen und Taten, die befremdlichen innerkirchlichen Entwicklungen und Streitigkeiten – die Liste ist offen.

Sühne ist keine masochistische Haltung, sondern ein Akt der Solidarität sowie der Nächsten- und auch der Feindesliebe. Gebete für Schuldige und Geschädigte (zuweilen fallen diese Gruppen zusammen) und gute Werke gehören dazu. Das Christentum kennt die Dreiheit „Fasten – Beten – Almosen geben“, das ist nicht nur ein Weg der Buße, sondern auch als Weg der Sühne möglich – meiner Erfahrung nach auch in dieser sonderbaren österlichen Zeit. Ich möchte das nicht als populistischen Aufruf nach Art südamerikanischer Volksbeglücker verstanden wissen, sondern als Hinweis auf eine bewährte Form der Sühne. In der eher wohlhabenden Gegend, in der ich erstaunlicherweise leben darf, gibt es genug Möglichkeiten, Obdachlosen das Geld für eine Notunterkunft zu geben; abgesehen davon bestehen mehr Hilfsmöglichkeiten für sinnvolle Projekte, als ich hier aufzählen kann. Die derzeitige Krise hat überall auch zu Einbrüchen der Spenden geführt.

Tatsächlich bleibt aber der wichtigste Punkt in der genannten Dreiheit immer das Gebet – und es ist der Punkt, der möglich ist, auch wenn man aus eigener Krankheit und Not weder fasten noch Almosen geben kann. Tatsächlich scheint mir, daß in meiner Gemeinde zur Zeit erheblich mehr Menschen zum stillen Gebet in die Kirche gehen als sonst. Üblicherweise war ich bei meiner stillen Anbetung oft alleine in der geräumigen Kirche; das ist mir seit Februar nicht passiert. (Wir sind weit entfernt von abstandslosen Massen, aber ich bin eben auch nie alleine in der Kirche.) Das ist ein guter Effekt der schlimmen Zeit. Vielen wird schmerzlich klar, was fehlt, wenn die Messe fehlt, und wie wichtig das Gebet und die Kirche sind. Vielleicht auch manchem, der sich innerlich schon von ihr entfernt hatte.

Heute ist, wie jeden ersten Freitag im Monat, Herz-Jesu-Freitag. Die katholische Kirche führte ihn ein, um Gottes liebevolle Barmherzigkeit, die bis zum Kreuzestod gehende Liebe zu allen Menschen, besonders in den Blick zu rücken. Im Vertrauen auf dies allen Menschen offenstehende Herz können wir Leiden ertragen und Unrecht sühnen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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7 Antworten zu Leiden, Ertragen, Sühne

  1. gerd schreibt:

    „Dem in letzter Zeit so oft zitierten Pauluswort….stelle ich ein anderes Pauluswort gegenüber“

    Das ist, mit Verlaub, dünnes Eis. Wenn der Träger von staatlicher Gewalt zur Sünde aufruft, (z.B. Gesetze erlässt, die das ungeborene Leben ohne Strafe töten kann, oder den begleitenden Suizid als autonomes Recht aller Menschen bezeichnet) dann müssen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen, die die staatliche Gewalt ausüben. Insofern ergänzen sich diese Schriftstellen eher, als das sie sich widersprechen. Wir müssen uns widersetzen, so wie die Apostel das vor den Hohenpriestern getan haben und da ging es ja „nur“ um die Verkündigung. Wenn ich nun sehe und spüre, dass unser Staat einen verderblichen Weg einschlägt, (darüber kann man geteilter Meinung sein), dann habe ich die Pflicht, nicht nur aus christlicher Perspektive, dem offen zu widersprechen und meine Bedenken zu äußern, ohne gleich in die Ecke der Verschwörungstheoretiker zu verschwinden. Ich persönlich brauche keinen Bischof oder die Juden oder Bill Gates um selbstständig zu denken und zu handeln. Dieses Denken führt mich zu folgendem Pauluszitat:
    „Denn zuerst muss der Abfall von Gott kommen und der Mensch der Gesetzwidrigkeit erscheinen, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt“
    (2 Thess 2,3-4).
    Der Mensch der Gesetzwidrigkeit ist unser Staat. Wer will bestreiten, dass dieser unser Staat und seine Träger nicht von Gott abgefallen ist? Wer will bestreiten, dass sich unzählig viele Staaten in dieser Welt über Gott und sein Heiligtum gesetzt haben? Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, die Maßnahmen des Staates in dieser Krise ernsthaft zu hinterfragen, mit welchen Konsequenzen wir noch zu rechnen haben, und ob es sinnvoll ist, diese Konsequenzen sehenden Auges einzugehen.

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Um dies in aller Kürze zu erklären, schrieb ich: „Wer die Bibel kennt, weiß, daß Paulus hier keineswegs das Weihrauchkorn für den Kaiser oder die Befolgung des Predigtverbots durch religiöse Führer gemeint hat.“
      Ich finde es übrigens immer noch sinnvoll, Menschen zu bestrafen, die billigend den Tod ihres Nächsten in Kauf nehmen. Und genau das tun Menschen, die sich jetzt nicht an ein paar simple Regeln halten.

      • gerd schreibt:

        Deswegen schrieb ich ja auch, dass es dünnes Eis wäre, diese beiden Pauluszitate gegenüber zu stellen. Paulus macht Ausnahmen, was die Anordnungen der staatlichen Gewalt angeht. Sei es zu seiner Zeit das Weihrauchkorn für den Kaiser und aktuell die staatlich sanktionierte Kindstötung in unserem Land. Das nur als Beispiel. Wenn sich nun ein Staat hinstellt und sagt: „Alles hat sich dem Schutz des Lebens unterzuordnen“ und gleichzeitig Leben wissentlich tötet, ist das eine Nullaussage und nur mit äußerster Vorsicht zu genießen, was deren Wahrhaftigkeit angeht. Es geht m.E. auch längst nicht mehr um simple Regeln, die ich im übrigen Zeit meines Lebens eingehalten habe und Sie ja auch. Niemand wäre auf den Gedanken gekommen, Anfang März z.B., jemanden zu bestrafen, der mit einer Erkältung zur Arbeit erschienen ist, weil der Gedanke den Tod des Kollegen in Kauf zu nehmen, einfach nur absurd ist.
        Angeblich haben wir in Deutschland 6763 Todesfälle mit oder wegen des Killervirus. Darüber hinaus haben wir von 164 077 getesteten Personen 129 000 Genesene. Wer genau ist nun für diese Todesfälle verantwortlich? Das ist nur eine rethorische Frage und nicht speziell an Sie gerichtet.

  2. H.-J. Caspar schreibt:

    Liebe Frau Sperlich,

    mich interessieren nicht Details, zum Teil in Verbindung mit Corona, keine Zahlen und rhetorischen Fragen, die jetzt zusätzlich hier eingebracht werden. Statt dessen möchte ich Ihnen sagen, dass ich Ihren eigentlichen Blogbeitrag sehr gut finde und mich über ihn freue. Bereichernd ist er für mich, weiter orientierend im Glauben. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

    Ich grüße Sie und wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag.
    Hans-Jürgen Caspar

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