Ein ängstlicher kleiner Ganove

Als ich die Futterstation für die Hörnchen öffnete, sah ich einen sehr niedlichen kleinen Eindringling, angstvoll in die Ecke gedrückt.

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Ich versuchte vergeblich, die Maus zu beschwichtigen. Sie fand mich – verständlicherweise – beängstigend riesig. Und sie kann ja nicht wissen, daß ich keine Mäuse verzehre. Trotzdem knabberte sie an den Haselnüssen – Mäuse fressen halt auch mit dem Tod vor Augen.

Maus_2
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Sie muss in nächtelanger Arbeit das Plexiglas angeknabbert haben, um bei geschlossenem Deckel (den sie nicht heben kann) an die Nüsse zu kommen. Pech für die Hörnchen? Ach was. Es langt ja doch für alle.

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Eigentlich wollte ich noch weiter photographieren, aber das Tierlein war so verschreckt. Da habe ich sie lieber in Ruhe gelassen.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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Eine Antwort zu Ein ängstlicher kleiner Ganove

  1. H.-J. Caspar schreibt:

    Liebe Frau Sperlich,
    schon seit langem bemerke ich, dass Sie eine große Tierfreundin sind. Das bringt auch Ihr letzter Satz: „Da habe ich sie lieber in Ruhe gelassen.“ wieder zum Ausdruck.
    Mit herzlichen Grüßen,
    Hans-Jürgen Caspar
    http://hjcaspar.de/hpxp/gldateien/veget.htm

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