Rosenkranz-Workshop – dritter Tag

Gestern abend haben wir den Rosenkranz-Workshop abgeschlossen. Wieder gab es ein kleines Impulsreferat zum Thema „Wie schön darf ein Rosenkranz sein?“ – ein Plädoyer für schöne Dinge aus edlen Materialien (zu denen ich Holz zähle) im ganzen sakralen Bereich. Denn wir sind so gestrickt, daß wir schöne Rosenkränze lieber beten als solche aus unschönem Plastik, ebenso wie wir lieber in Kirchen gehen, die unserem künstlerischen Geschmack entsprechen, als in solche, die das nicht tun, obwohl ein Plastikrosenkranz und eine ungefällige Kirche ja nicht weniger Rosenkranz oder Kirche sind.

Schöne Holzperlen, schöne Kreuze und Medaillons!
Wieder wurde fleißig geknüpft und geredet. Eine Teilnehmerin hatte eine Photoreproduktion der Madonna vom Isenheimer Altar mitgebracht, und wir kamen überein, daß es eigentlich nicht verstehbar ist, wie man Kunst lieben und gleichzeitig nicht glauben kann. Ob Kunst der Bekehrung dienen kann? Gut möglich. Vielleicht auch die „Kleinkunst“ eines hübschen Rosenkranzes.

Zum Abschluss beteten wir wieder ein Gesätz.

Ich wurde in der Gemeinde bereits angesprochen, ob ich diesen Workshop noch einmal anbiete. Ja, gerne, und nicht nur einmal! Berliner Gemeinden, die diesen Workshop wollen, brauchen mich nur anzusprechen. In meiner Gemeinde werde ich ihn auf jeden Fall noch öfter anbieten.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Rosenkranz-Workshop – dritter Tag

  1. akinom schreibt:

    Mir ist nie bewusst gewesen, dass mein liebster Rosenkranz aus Plastik ist. Es ist der „Rosenkranz der Ungeborenen, um die Abtreibung zu besiegen“, den die Gottesmutter und Jesus der Seherin Maureen Sweeney-Kyle geoffenbart hat und den Papst Johannes Paul II. gesegnet hat. Die „kleinen Perlen“ sind blau und stellen die Tränen der Gottesmutter dar, die jeweils einen Embryo enthalten. Die „großen Perlen sind kreuzförmig in rot. Das Kreuz, an dem das Glaubensbekenntnis gebetet wird ist aus goldfarbenem Metall und stellt das bekannte Kreuz des inzwischen heiliggesprochenen Papstes dar.

    Ständig trage ich – immer griffbereit – einen echt goldenen Rosenkranz als Vorsteckring meines Eherings.

    Ganz sicher werden Plastikrosenkränze die Weltmeere nicht verseuchen.Nicht desto trotz freue ich mich über sehr über das Apostolat der Bloggerin und wünsche dazu Gottes reichen Segen. Der Rosenkranz ist und bleibt eine Waffe, die schärfer ist als jedes Schwert!

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Es stimmt: es gibt ästhetisch sehr ansprechende Dinge aus Kunststoff, auch Rosenkränze. Ich denke bei dem Wort „Plastik“ immer an so richtig billig wirkendes Zeug, in Seifenoptik. 😉

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