So, nun bin ich Kolumnistin.

Und zwar bei kath.net. Ich freue mich über meine erste Kolumne zum Rosenkranzmonat!
Und ich freue mich, nun monatlich dort nicht nur schreiben zu dürfen, sondern auch noch ein kleines Honorar zu bekommen.

Denn ich arbeite gern in dem Fach, von dem ich etwas verstehe (also als Schreiberin katholisch geprägter Texte) – und ich bekomme gern Geld für meine Arbeit.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , | 8 Kommentare

Vor drei Jahren

2013 fiel der 4. Oktober, St. Franziskus, auf einen Freitag.
Für mich hat sich von diesem Tag an einiges, vielleicht alles, geändert – auch wenn nach außen hin scheinbar alles ziemlich gleich geblieben ist.

Für mich ist seither jeder Tag ein besonderer Tag zur Dankbarkeit – aber dieser noch einmal besonders.

Überfall

Herr und Gott, Du hast mich überfallen,
unvermutet, jählings mich begnadet,
mich gerufen, Sicherheit und Ängste
gleichermaßen hinter mir zu lassen,
umzukehren, völlig Dir zu trauen,
meine Eitelkeiten abzulegen.
Gott, ich lege alle meine Sünden,
Laster, Unzulänglichkeiten, Fehler
vor Dich hin – ich habe ja nichts andres.
Führe mich, wohin Du willst, mein Gott,
tu mir, was Du willst, denn ich bin Dein.

© Claudia Sperlich

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Vor drei Jahren

Tag der Einheit, am Abend

Ich war heute auf einer einzigen Feier – der morgendlichen Messe. Mehr nicht, und zwar aus zwei Gründen. Erstens fühle ich mich in großen Menschenmengen nicht besonders wohl. Zweitens bin ich erkältet.

Was meine jesidische Mitbewohnerin mir von diesem Tag erzählte, ist schön: Sie war mit einer anderen Frau bei einem Dankgottesdienst im Berliner Dom, dann im Museum, und sie war von beidem begeistert. Sie hat viele frohe Menschen auf der Straße gesehen.

Über facebook sehe ich auch die andere Seite der Einheitsfeier: aufgebrachte Pöbler, die diesen Freudentag mißbrauchen, ihrem Unmut auf undemokratische Weise freien Lauf zu lassen.

Ich bin froh und dankbar, daß es die DDR nicht mehr gibt, und zugleich traurig, daß die Mauern in den Köpfen so haltbar sind und sogar nachwachsen. Aber viel größer als die Trauer ist der Dank.

Meine Familie war nicht durch die Grenze zerrissen. Aber als Westberlinerin hatte ich die Absurdität der Mauer vor Augen. Am Tag des Mauerfalls saß ich gemütlich und ahnungslos zu Hause und hörte Musik, meine Mutter rief an und sagte: Claudia, die Mauer ist weg! – und meine erste Reaktion war das Warten auf die Pointe eines Witzes. Dann fuhr ich los und sah den Kurfürstendamm vollständig eingenommen von Fußgängern. Die meisten waren aus dem Ostteil Berlins (man konnte sie damals ziemlich sicher an der Kleidung unterscheiden), und es war eine feierliche und fröhliche Atmosphäre.

Ich will heute nicht über enttäuschte Hoffnungen schreiben und nicht über verfehlte Politik. Die große Verfehlung eines diktatorischen Staates ist unblutig überwunden.

Nun danket alle Gott
Mit Herzen, Mund und Händen.
Der große Dinge tut
An uns und allen Enden,
Der uns von Mutterleib
Und Kindesbeinen an
Unzählig viel zu gut
Bis hierher hat getan.

Der ewig reiche Gott
Woll uns in unserm Leben
Ein immer fröhlich Herz
Und edlen Frieden geben
Und uns in seiner Gnad
Erhalten fort und fort
Und uns aus aller Not
Erlösen hier und dort.

Lob, Ehr und Preis sei Gott,
Dem Vater und dem Sohne
Und Gott, dem Heilgen Geist
Im höchsten Himmelsthrone,
Ihm, dem dreieinen Gott,
Wie es im Anfang war
Und ist und bleiben wird
So jetzt und immerdar.

Veröffentlicht unter LITERATUR, WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Kluge Frage, dumme Frage

Ein Zeitungsphoto zeigt die Jesidin Seve. Sie ist aber nur ganz unscharf im Hintergrund zu sehen. Deutlich sichtbar ist eine Muslima mit Kopftuch. Auf dem anderen Bild von der gleichen Veranstaltung ist nur eine Frau mit Kopftuch zu sehen.

Nun fragt Seve zu Recht:

Warum Deutsche immer nur photographieren Frau mit Kopftuch?

Mein Erklärungsversuch:

Weil sie sich dann so wahnsinnig tolerant vorkommen können.

Neben mir saß auf einer Seite Seve und auf der anderen eine syrische Christin – beide Frauen mit offenen Locken, beide hübsch anzusehen, die junge Christin noch mit Extra-Exotenbonus: pechschwarze Augen, dito Haar, dunkle Haut und sehr sehr schön. Und mit einem süßen Baby auf dem Schoß! Es ist also nicht so, daß da kein gutes Motiv ohne Kopftuch gewesen wäre. Zumal die Christin angeregt mit einer Hijab-tragenden Frau plauderte.

Am gleichen Abend berichtet Seve, daß sie von muslimischen Frauen immer wieder gefragt wird, warum sie bei einer deutschen Frau wohnt. Immer mit dem Zusatz, daß Deutsche schlecht sind. Sie sagt dann immer: Sie wohnt bei mir, weil sie es will. Weil sie in einem Heim aus Gründen nicht wohnen will, und weil sie auch nicht allein wohnen will. Weil sie gern hier wohnt.

Natürlich sind die Muslimas, mit denen Seve Kontakt hat, also ihre Mitschülerinnen im Deutschkurs, nicht die gesamte muslimische Welt Berlins. Aber dennoch gibt mir dieser Bericht zu denken.

Veröffentlicht unter WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , | 8 Kommentare

Och, Herr Raabe…

… Sie lassen sich auf der Seite der Diözese Rottenburg-Stuttgart darüber aus, daß es doch eigentlich ganz, ganz schade ist, wenn zwei lesbische Nonnen nur standesamtlich heiraten dürfen und nicht kirchlich.
Und nein, das ist keine Satire. Sie finden das wirklich. Und die Diözese RoSt findet, Sie dürfen finden, in ihrem Namen und auf ihrer Seite. Da sagt also der Herr Raabe:

Zwei Nonnen, die 44jährige Federicia und die gleichaltrige Isabel – vor drei Jahren sind sie sich bei einer pastoralen Reise nähergekommen. Jetzt haben die beiden in Turin geheiratet, standesamtlich, versteht sich. Federicia sagt: „Wir wünschen uns von unserer Kirche, daß sie alle Menschen, die sich lieben, aufnimmt.“
Das wünsche ich mir auch. Klar, in der Kirche sind alle willkommen, egal welcher Orientierung. Aber mit der kirchlichen Trauung für Homosexuelle, da tut sie sich schwer, auch mit dem Segen für die Paare. Es fehlt an einem Ritus, mit dem die Kirche den homosexuellen Paaren sagt: „Es ist gut so, eure Liebe ist gut so. Ihr seid ein wichtiger Teil der Kirche.“
Ich hoffe nur, daß sich Federicia und Isabel nach dem Kloster nicht auch von der Kirche abwenden – von der Kirche, die zwar die Liebe predigt, ihre Vielfalt aber ausblendet. Aber vor allem wünsche ich mir, daß die beiden Verliebten sich nicht von Gott abwenden, denn Gottes Liebe ist größer als unser menschliches Klein-klein.

Ich kann nicht so gut Satiren schreiben, zumal die in aller Regel bei Veröffentlichung schon von der Wirklichkeit überholt sind. Dafür kann ich Klartext.

Und jetzt mal Klartext, Herr Eckhart Raabe:

Ich zweifle nicht daran, daß die beiden es ernst meinen. Daß sie sich lieben. Nur halte ich es, gleich wie lieb sie sich haben, für vollkommen falsch, daß sie miteinander Sex haben. Und das halte eben nicht bloß ich für falsch (dann wäre es nämlich egal), sondern das hält die Kirche für falsch.

Als Ordensleute haben die beiden Ehelosigkeit versprochen. Die hätten sie auch gebrochen, wenn sie Federico und Isabel hießen. Kein Grund zum Jubel, auch wenn die Kirche weiß, daß dergleichen immer mal wieder geschieht.

Die Kirche sagt, daß Federica und Isabel ein wichtiger Teil der Kirche sind – denn das sagt sie jedem Getauften. Man nennt das „Würde der Gotteskindschaft“. Sie hat beide in der Taufe aufgenommen, und sie bietet jedem, der sich von ihr entfernt – wie die beiden es gerade tun und wie jeder Sünder (also jeder) es immer mal wieder tut – immer wieder die Möglichkeit, wieder vollständig aufgenommen zu werden durch Beichte und Absolution.

Die katholische Billigung und gar Segnung homosexueller Partnerschaften „fehlt“ nicht, es gibt sie ganz einfach nicht. „Es gibt nicht“ und „es fehlt“ sind zwei verschiedene Dinge. Bunte Einhörner „fehlen“ nicht, sondern es gibt keine bunten Einhörner. Sie verstehen doch sicher den Unterschied?

Sehr deutlich ist das übrigens erläutert im Katechismus der Katholischen Kirche:

2357 Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen
Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und
Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch
weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft -‚ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.

Was Sie sich wünschen, Herr Raabe, ist, Gott sei Lob und Preis, völlig egal. Es geht nämlich nicht um Ihre Wünsche, auch nicht um meine – sondern um Gott. Und der hat es, wie man aus der Heiligen Schrift entnehmen kann, anders bestimmt. Der hat auch, wie man ebenfalls aus der Heiligen Schrift entnehmen kann, die Kirche begründet und versprochen, daß nicht einmal die Pforten der Hölle sie überwältigen werden. Viel weniger ein häretischer Theologe und zwei untreue Nünnekens.

Die Diözese RoSt kann übrigens froh sein, daß Tobias Klein bald heiratet.

Veröffentlicht unter HÄRETISCHES, KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , , , | 24 Kommentare

Das stichdunkle Mittelalter – Teil I – Podcast

So, das ist also der erste Teil meiner Serie auf Radio Horeb – viel Freude beim Zuhören!

Weiter geht es am Donnerstag, 27. Oktober, dann leider ohne Gelegenheit zu Hörerfragen. Vielleicht klappt das wieder beim dritten Mal.

Ich wünsche allen Hörern viel Freude und freue mich auf die folgenden Sendungen. Dann stolpere ich auch nicht mehr so mit der Zunge. Es ist gar nicht einfach, sauber zu sprechen, wenn man Knöpfe im Ohr hat und sich selbst kaum hört.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Heute Abend: Radio Horeb hören!

Da bin ich live zu hören – und auch zu befragen:

Donnerstag, 29. September
Das stichdunkle Mittelalter – die völlig falsche Mittelalterrezeption des 19. Jhs.
20.30-21.35 Uhr
Vortrag mit Gelegenheit zu Hörerfragen
Radio Horeb

In diesem ersten von drei Teilen gebe ich einen kleinen Überblick über Gründungsmythen und literarische Mittelalterrezeption. Man erwarte keine Allwissenheit von mir und keine umfassende Information über alles, was mit dem Thema zu tun hat, in einer einzigen Radiosendung – aber interessant wird es schon!

Ich freue mich.
Ich probe.
Ich habe Lampenfieber.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Heute Abend: Radio Horeb hören!

Ein Lied für drei Erzengel

Erzengel
Melodie: Wohl denen, die da wandeln (GL 543)

Ihr seid der Liebe Künder,
Ihr seid aus Gottes Licht.
Ihr sprecht als Seine Münder,
Ihr sagt uns: Fürchtet nicht.
Ihr seid von Gott zu uns gesandt,
Um auf Ihn hinzuweisen,
Ihr gebt Sein Wort bekannt.

An unsrer Seite streitet
Der Engel Michael.
Wo Böses sich verbreitet,
Da ficht er stark und schnell.
Wenn uns die Niedertracht bedroht,
Hilft er uns, Mut zu zeigen,
Und fragt: Wer ist wie Gott?

Auf Wegen uns geleitet
Der Engel Raphael,
Daß unser Fuß nicht gleitet,
Daß unser Blick wird hell.
In Krankheit und in Seelennot
Heißt er uns, Gott zu ehren,
Spricht: Euer Heil ist Gott.

Von Gottes Liebe kündet
Der Engel Gabriel.
Das All hat sie begründet,
Und alles macht sie hell.
Sie gibt der dürren Wurzel Saft,
Läßt Israel ergrünen,
Sie blüht durch Gottes Kraft.

aus: Claudia Sperlich, Lass mich bekennen Deine Mandelblüte

Veröffentlicht unter HIMMLISCHES, KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ein Lied für drei Erzengel

Ich, wir und die anderen

Fast täglich höre oder lese ich, wie „wir“ sind – fast immer als Negativaussage. Wir sind ein von den 68ern geprägtes Volk der Beliebigkeit. Wir sind im Grunde nicht mehr christlich. Wir haben die elementaren Werte der Zivilisation vergessen.

Wir finden das… nein: Ich finde das interessant. Grammatisch schließt das Wir den Sprecher ein. Wir heißt: Alle, die ich anspreche, und ich selbst in gleicher Weise. So kann es beschreibende, aber auch auffordernde Sätze einleiten (Wir schaffen das ebenso wie Lasset uns beten). Es kann auch die Bitte einer Gruppe einleiten, zu der der Sprecher sich zählt: Wir armen Sünder, wir bitten dich, erhöre uns. In all diesen Fällen wird Wir grammatisch richtig benutzt.

In den eingangs zitierten und ähnlichen Sätzen gibt der Sprecher dem Pronomen eine neue Bedeutung – bei ihm heißt es „die Angesprochenen, zu denen ich mich nicht zähle, die aber zur gleichen Gruppe gehören wie ich und deshalb besser genau so handeln würden wie ich“. „Wir vernachlässigen unsere Kultur“ heißt: „Ihr gehört in den gleichen Kulturkreis wie ich, vernachlässigt jedoch diese Kultur, ganz im Gegensatz zu mir, der sie pflegt.“

Ich möchte in Zukunft auf derartige Klagen antworten: „Macht Euch nicht schlechter als Ihr seid, Majestät.“

Veröffentlicht unter WELTLICHES | Verschlagwortet mit , , , | 7 Kommentare

Was beim Lektoren-Aufbaukurs herauskommt

… wenn sonettophile Dichterinnen hingehen, ist – neben besserer Haltung und schönerer Vortragsart – dies:

Lektorensonett

Gib Raum dem Klang. Du führst und du umschließt
Den Atem und die Stimme. Halt sie rein.
Umschließen, führen lasse dich allein
Von dem, der Geistesgaben in dich gießt.

Ganz ohne Mühe sprich, als sei allein
Der Herr dein Hörer, wenn Sein Wort du liest.
Vertrau dem Wort, das dich aus Ihm durchfließt.
Du sollst ein Diener und ein Segen sein.

Sei frei von Druck und Angst. Bist nicht gezwungen –
Ein großer, guter Herr hat dich gedungen.
Sei frei von Stolz. Du bist beschenkter Sünder.

Steh aufrecht, flammend, wie die Altarkerzen.
Lies nur aus Liebe. Lies aus vollem Herzen
Und sei der frohen Botschaft froher Künder.

© Claudia Sperlich

Übrigens kann ich allen, die als Lektoren in der Kirche Dienst tun, empfehlen, nicht nur den Grundkurs, sondern auch Aufbaukurse für Lektoren zu besuchen. Das Erzbischöfliche Ordinariat von Berlin bietet solche Kurse sehr wohlfeil an. Ich vermute, daß es dergleichen in anderen Bistümern auch gibt.

Veröffentlicht unter KATHOLONIEN, LITERATUR | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Was beim Lektoren-Aufbaukurs herauskommt