Acht Jahre Gelübde

Vor acht Jahren legte ich ein Privatgelübde ab: Täglich zur Messe gehen, täglich vor dem Tabernakel oder dem Allerheiligsten anbeten, häufig beichten und in Armut, Keuschheit und Gehorsam leben. So will ich leben, von ganzem Herzen.

Ich hab den Ruf vernommen und erkannt,
Ich folg und diene Dir und bin beschenkt
Vom größten König, der die Welten lenkt
Und mir sich liebevoll hat zugewandt.

Ich wollte Großes tun, hab mich verrenkt,
Und viele Pläne schrieb ich in den Sand.
Du aber hast mich Deine Braut genannt
Und hast mein Herz in Deines eingesenkt.

Zum Beten riefst Du, nicht zu großen Taten,
Sonst hätt ich Dich vielleicht voll Stolz verraten
Und wär mir selber allzu groß erschienen.

Zu Ruf und Liebe sag ich Ja und Amen.
Ich liebe Dich und Deinen großen Namen.
Dein Wort gilt ewig, ewig will ich dienen.

© Claudia Sperlich

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About Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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4 Responses to Acht Jahre Gelübde

  1. Avatar von Maria Klemmer Maria Klemmer sagt:

    Liebe Claudia,

    herzlichen Glückwunsch zu deinem Gelübde. Und Gottes Segen für viele weitere Jahre mit dem großen König.

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  2. Avatar von Bettina Klix Bettina Klix sagt:

    Liebe Claudia, auch von mir eine herzliche Gratulation!

    Möge der Herr Dich auf Deinem Weg stärken, – wie unser Papst es ausdrückt, dem christlichen Weg, auf dem wir „zu freudigen Zeugen des neuen Lebens, der Liebe und des Friedens“ werden.

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