Mariä Empfängnis

Voll Sehnsucht harrte Israel schon lang.
Und zwei erhofften über lange Zeit
In ihrer liebevollen Zweisamkeit
Ein Kinderlachen, jungen Überschwang.

Sie wurden älter, blieben noch zu zweit…
In beider Herzen die Verheißung drang:
„Ihr sollt nun Eltern werden. Seid nicht bang!
Zu hohem Dienst wird euer Kind bereit.“

Da fühlte Anna sich von neuem jung,
Joachim fand in sich den alten Schwung,
Da wuchs ein Kind aus ihrer Liebe Schimmer.

Maria, fromm erzogen und belehrt,
Schon früh hast du im Herzen Gott geehrt.
Man sagt, der Tempel war dein Kinderzimmer.

aus: Zyklische Sonette, tredition 2016

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
Dieser Beitrag wurde unter Himmlisches, Katholonien abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Mariä Empfängnis

  1. akinom schreibt:

    Der Unbefleckten empfehle ich besonders die Ungeborenen und habe ein Embryo-Modell vor ihr Bild gestellt.

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