Achtung Terminänderung!

Für meine Veranstaltung

Gleich einer Mänade im Sturm – Annette Freiin von Droste-Hülshoff

musste der Temin leider kurzfristig geändert werden! Nun definitiv:

Am Donnerstag, 3. Dezember
18.30 Uhr

Ort wird bekanntgegeben… entweder Heilig Kreuz oder St. Marien…
im Moment geht mit der innerkirchlichen Kommunikation einiges durcheinander.

Die Droste war eine äußerst produktive Dichterin mit unverwechselbarem Stil, wachen Geistes, mit scharfer Beobachtungsgabe und vom westfälischen Katholizismus tief geprägt. Ihre dichtenden Zeitgenossen, darunter Schiller und Goethe, nahmen sie kaum wahr, und bis heute wird der größte Teil ihres gewaltigen Werks kaum gelesen – obwohl sie zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Literaten gehört.

Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Sanierung der Orgel ist erbeten.

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Linke und IS – gibts da Unterschiede?

Natürlich gibt es die. Zum Beispiel, daß religionsfeindliche Linke bislang nicht täglich morden. Daß sie es nur so mal eben androhen.

Josef Bordat hat nun die dritte Drohmail erhalten. In der ersten wurde mit Brandstiftung gedroht, in der zweiten mit „Bestrafung“, falls er nicht bestimmte Bedingungen erfülle, jetzt geradeheraus mit Mord (wobei sich der Autor erdreistet, das mit dem juristischen Begriff „Todesurteil“ als eine rechtmäßige Sache darzustellen).

Oder daß religionsfeindliche Linke nicht täglich Apotheken, Beratungsstellen und Firmengebäude sowie Privateigentum zerstören, sondern nur manchmal.

Oder daß religionsfeindliche Linke noch nicht die Regierung übernommen haben. Obwohl, das streiche ich mal lieber wieder. Immerhin sitzen sie im Bundestag.

Oder, daß nicht jeder einzelne religionsfeindliche Linke lauthals äußert, man müsse alle Menschen massakrieren, die nicht genau wie er denken. Daß es religionsfeindliche Linke gibt, die das nicht tun und dem sogar vehement widersprechen würden, wenn jemand sie in Anwesenheit der Presse fragte. (Die meisten sind wohl sogar bei einem Gespräch unter vier Augen nicht gewaltbereit.)

Ich sehe immerhin graduelle Unterschiede. Damit bin ich den religionsfeindlichen Linken in Sachen Differenzierung schon mal ziemlich weit voraus – aber, in aller Bescheidenheit: Das wußte ich eh schon.

Ich benenne die Täter auch nicht mit einer Vulgärbezeichnung für Scrotum. Die katholische Auffassung der Heiligkeit des Leibes steht einer Verwendung solcher Begriffe als Schimpfwort entgegen.

Ich sage nur: religionsfeindliche Linke. Und IS. Und bezüglich Christentum fällt mir noch jemand anders ein, der diese Religion ablehnte als „das Tollste, was je ein Menschengehirn in seinem Wahn hervorgebracht hat“. Man wird sich schwach erinnern, daß unter jenem Christenhasser die deutsche Geschichte ein wenig unglücklich verlief.

Und jetzt hört mal gut her, gewaltbereite Irre aller Länder!

Ihr könnt das Christentum nicht überwinden. Jeder Mensch und jede Gemeinschaft ist dazu zu schwach und zu dumm. Christus ist der Herr.

You cannot overcome Christianity. Each and every man, each and every community is too weak and too stupid to do so. Christ is the Lord.

Vous ne pouvez pas vaincre la Chrétienté. Tout homme, toute communauté est trop faible et trop stupide pour achever cela. Le Christ est le Seigneur.

religionem Christianam non superabitis. omnis homo, omnis conventus eo nimis est imbecillus et stupidus. est Christus Dominus.

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Bin ich Ork oder Troll?

Peter und Bastian haben sie auf dem Bloggertreffen ausgeheckt (ich war dabei!) und nun auf Echo Romeo  veröffentlicht – die tolkienaffinen Label für Katholiken jeder Couleur!

In einer abendlichen Plauderrunde wurde ich zwar zum TROLL ernannt (wie ein anwesender Priester sich ausdrückte: Was liberal ist, kommt auf den Standpunkt an).

TROLL[1]

Andererseits ist ORK auch passend.

ORK[1]

Ich glaube, es hängt ein bißchen vom Kirchjahr ab. Meine Faustformel ist: Liturgische Farbe Grün – TROLL; liturgische Farbe Violett – ORK. (Nach Meinung einiger Nichtkatholiken bin ich sogar URUK – Ultra Römisch, Ultra Katholisch. Aber die übertreiben ja auch immer.)

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Thomas auf dem Horeb

Nachdem ich den großen dicken Aquinaten schon neulich (und beileibe nicht zum ersten Mal) vorstellen durfte, wurde ich nun um ein Aufzeichnung für Radio Horeb gebeten. Die Studioaufnahme wird Ende Januar gemacht; wann genau sie gesendet wird, weiß ich nicht, gebe es dann aber bekannt.

Auch wenn diesmal weit weniger Menschen mitbekommen werden, was dann vom Horeb aus gesprochen wird – einige werden es doch sicher. Jedenfalls freue ich mich!

Schutzpatronin des Rundfunks ist übrigens Jeanne d’Arc.

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Zwischen Herbst und Winter

Manches ist noch mit Löchern schön. Und manches sieht noch im Spätherbst kuschelig aus.

Herbstblatt
Katzenschwanz
Herbstblatt

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Mein einziger Herr

Christkönig

Kein andrer beherrscht mich – ich bin
nur Sein. Seine Magd. Für immer.
König mit dem durchbohrten Herzen,
mit Dornenkrone und Kreuz, die Hände
einladend, segnend, heilend – verwundet
von Zimmermannsnägeln.

Kein andrer soll mir befehlen,
es sei denn, auf Sein Wort.
Er ist allmächtiger König.
Er – der Messias. Mein Heiland.

© Claudia Sperlich

St Bonifatius - Jesus
St Bonifatius - Jesus
St Bonifatius - Jesus
St Bonifatius - Maria mit dem Kind
St Bonifatius - Maria mit dem Kind
St Bonifatius - Maria mit dem Kind

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Der Aquinat geht, die Droste kommt

Gestern Abend hatte ich eine sehr schöne Veranstaltung mit sehr interessierten Zuhörern – ich durfte Thomas von Aquin vorstellen.

Das Programm gibt es natürlich weiter, ich habe das gestern nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal vorgetragen.

Die nächsten Veranstaltungen winken schon. Zum Beispiel Annette von Droste-Hülshoff. Und Maria.

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Neue Drohung

Josef Bordat wurde bereits massiv bedroht. Nun erhielt auch der Kreuzknappe eine anonyme Mail, in der ihm mit Enthauptung gedroht wird, falls er sein Weblog nicht einstellt.
Ich habe darüber schon auf meinem alten Blog zwei Mal geschrieben.

Ich möchte mich nicht hinreißen lassen, den Tätern das Menschsein abzusprechen oder mit gleicher oder ähnlicher Währung heimzuzahlen. Zu meinen Pflichten gehört, für sie und für die von ihnen Bedrohten zu beten.

Das schließt nicht aus, daß ich Erpressern und Schlägertypen die Meinung sagen darf, kann und soll – auch wenn ich mich damit wiederhole.

Links und rechts

Brüllt nieder, hemmt und fackelt ab, was stört –
Euch stört das Leben andrer und sein Schutz.
Zieht jeden, der euch fernsteht, in den Schmutz,
Und prahlt, daß morgen alle Welt euch hört.

Sperrt alle aus, die andre Meinung wagen,
Und droht mit Feuer dem, der widerspricht,
Ruft auf zu Lynchjustiz und Femgericht!
Bleibt anonym! Euch soll man nicht verklagen!

Dann schaut euch um, ihr kleinen grünen Linken –
Dann dreht euch um, ihr Springerstiefelglatzen –
Ihr könnt, im Herzen gleich, einander winken!

Verschiedne Stimmen und die gleichen Lieder!
Mir sind die einen wie die andern Fratzen
In gleicher Weise peinlich und zuwider.

© Claudia Sperlich

Im übrigen vertraue ich auf Jesus Christus – ebenfalls, legitim, zum wiederholten Male.

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Essener Bloggertreffen 2015

Die Betonung darf hier keinesfalls auf der zweiten Silbe liegen; Qumraner bloggen nie. Dafür aber Katholiken. Zwanzig Vertreter der Blogoezese waren vom 13. bis zum 15. November im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen versammelt, um unter dem Motto Was mich betrifft: Katholisch bloggen in Arbeitsgruppen und im Plenum zu diskutieren, zu planen, zu entwerfen. Auch, um einander persönlich kennenzulernen oder wiederzutreffen, zu plaudern – und selbstverständlich: miteinander zu beten.

Es war ein schönes, freundliches, frohes, bereicherndes Treffen! Peter Winnemöller hatte alles bewundernswert organisiert. Berichtet haben außer ihm zur Stunde bereits Andrea Imbsweiler und Peter Esser (nun ja, das ist noch nicht wirklich ein Bericht, aber der folgt sicher noch), weitere Berichte folgen sicher bald.

Für mich war ein besonderes Erlebnis auch, daß die zum Kardinal-Hengsbach-Haus gehörende Seminarkirche rund um die Uhr geöffnet ist. Ich konnte in der letzten Nacht nicht schlafen und kniete lange in der bis auf das Ewige Licht dunklen Kirche vor dem Tabernakel. Als Laie steht mir diese Möglichkeit mitten in der Nacht nicht so leicht offen.

Ein Vortrag von Klaus Kelle zum Thema Professionalisierung brachte mich nach einigem Zögern dazu, das alte Weblog zu schließen (nicht zu löschen!) und dies hier zu beginnen. Es ist sinnvoll, Blogadresse und Titel miteinander und mit dem Inhalt logisch zu verbinden. Zudem nimmt die alte Blogadresse Bezug auf einen Künstlernamen, den ich ohnehin längst nicht mehr benutze.

Weil ich es bin, entstand in dieser Zeit auch ein neues Sonett mit kardinalem Bloggerbezug. Der erwähnte Josef Bordat war zwar leider nicht anwesend, aber selbstverständlich ist er jedem Blogoezesanen bekannt.

Bloggersonett

Die Kirche, ach, sie weiß kaum, was ihr fehlt,
Wenn sie der Blogger Würde nicht erkennt,
Nicht Josef Bordat Kirchenlehrer nennt,
Nicht Blogger in Gemeinderäte wählt!

Die Ignoranz ist manchmal eminent
Und wird durch Beifall bis zum Stolz gestählt,
Wenn man die Blogger zu Zeloten zählt,
Wenn Medienpastoral die Blogs verpennt.

Wir bloggen, zu erfreun und zu bekehren,
Wir bloggen Glaubenslicht und Himmelslehren,
Und manches Posting wird zur Himmelsleiter!

Wir bloggen erzkatholisch, unverdrossen,
Und jeden Tag wird glaubensvoll beschlossen:
Deus lo vult! Wir bloggen gläubig weiter.

© Claudia Sperlich

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