Noch hat das Konklave nicht begonnen, da sagt Bischof Bätzing öffentlich, er wolle un-be-dingt Priesterinnen haben.
Dafür bekommt er ein frisches Sonett von mir, aber Achtung: Nicht jedes Gedicht ist eine Liebeserklärung.
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Der Papst ist tot. Noch wählt man keinen neuen,
Da will ein Bischof schon die Lehre ändern!
(Vielleicht auch noch die Evangelien gendern?
Und jede Frau, die das nicht will, betreuen?)
Was Bischof Bätzing träumt, ist unerheblich,
Doch was er sagt und tut, kränkt die Natur.
Gerechtigkeit seh ich da keine Spur,
Nur Eitelkeit – und die ist stets vergeblich.
Ich hab die Nase voll von Häresien,
Besonders wenn die hohe Geistlichkeit
Sie als „gerecht“ von allen Dächern schreit.
Nehmt Frauen ernst! Und macht sie nicht zu Männern!
Glaubt den Bekennerinnen und Bekennern:
Wenn alles gleich ist, werden alle fliehen.
© Claudia Sperlich



„Nur Eitelkeit – und die ist stets vergeblich.“
Da passt auch: verderblich
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Würde sich aber nicht reimen.
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Was schert den Bätzig die Lehre,
was schert den Bätzing denn Rom,
wenn er nur seine Ehre vermehre,
mit jeglichem Mikrofon.
Ist das wirklich ein Hirte,
lange vergaß seinen Treueeid,
in falscher Hoffnung er irrte,
Enttäuschung bringt Leid.
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Ich möchte gerne annehmen, dass er tatsächlich glaubt, was er sagt.
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Richtig, das sollte man immer. Er macht es einem aber nicht leicht.
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