Frühlingsdank

Mitten in all dem Hauen und Stechen,
Unter dem Welt und Kirche erbeben,
Will ich von Gottes Herrlichkeit sprechen,
Von Seinem Wirken, von Seinem Leben!
Er lässt in harten, schwierigen Zeiten
Uns durch ein Meer aus Frühlingsflor schreiten.

Mitten in all dem Zetern und Zanken
Das über Land und Kirche will gellen,
Will ich für Schönheit und Liebe Ihm danken,
Bäume und Blumen, Flüsse und Quellen!
Er lässt das Frühlingslicht auf uns rinnen,
Er schenkt den Frühling all unsern Sinnen.

Mitten in all dem Jammern und Klagen
Dank ich dem Herrn – Sein Frühling kommt wieder,
Frischer Geschmack an wärmeren Tagen,
Farben und Duft und zwitschernde Lieder!
Herr, lass auf Dich hin wachsen und blühen
Unsere Liebe und unser Mühen.


© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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2 Antworten zu Frühlingsdank

  1. Hans-Jürgen Caspar schreibt:

    Liebe Frau Sperlich,

    nach berechtigter Klage-Prosa nun wieder etwas Schönes, Aufbauendes, Poetisches. Frühling und Gott – was für ein Thema! Danke für Ihre neuesten Verse und herzliche Grüße,
    Hans-Jürgen Caspar.

  2. gerd schreibt:

    Danke für diese erhebenden Zeilen. Schön, dass es in der Natur keinen Lockdown gibt.

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