Zum Frauentag

… mal etwas über die beste aller Frauen:

Die Bewahrte

Allmacht hätte Christus, den Herrn,
Gott den Gott in Person des Sohnes,
unversehrt können wachsen lassen
in einer Frau mit verwüsteter Seele.

Er tat es nicht. Er bewahrte Maria
vielleicht nicht so sehr um des Sohnes willen
als um der Mutter des Heiligen willen.

Welche in noch so geringe Schuld
verstrickte Frau hätte tragen können
dies Kind, das von aller Sünde blieb frei,
göttlich und menschlich, verheißner Messias?

Welche Mutter, mit Erbschuld belastet,
hätte den Gruß des Engels ertragen,
hätte das Kind ohne Grauen gesehen,
Grauen vor ihrer eigenen Seele?

Nur die Bewahrte konnte bewahren
in ihrem Herzen, unter dem Herzen,
an ihrem Herzen, dem schon durchbohrten,
diesen göttlichen Sohn und Heiland.

© Claudia Sperlich

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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3 Antworten zu Zum Frauentag

  1. akinom schreibt:

    Frauen, begreift die Bewahrung von Quoten!

    Gott wurde Mensch mit 100 Prozent der Gene einer Mutter und hat sie mit in den Himmel genommen. Frauen sind berufen Gott zu bewahren in ihren Herzen, unter ihren Herzen und an ihren Herzen. Aber Herz reimt sich nicht umsonst auf Schmerz. Das alles erfordert ein „Mir geschehe nach Deinem Wort!“ Wer es fassen kann, der fasse es!

  2. akinom schreibt:

    Beim Beten dieser Ronsenkranzgesätze habe ich wieder an diesen Blogbeitrag zum Weltfrauentag und an die „beste aller Frauen“ gedacht.

    Ist die Kirche frauenfeindlich, wie ich ich es den YAHOO-NACHRICHTEN entnahm?

    Verena Brunschweiger hat ein Buch – so heißt es dort – mit dem Titel “Kinderfrei statt kinderlos – ein Manifest” veröffentlicht, in dem sie folgende Position einnimmt: Einer ihrer Hauptaspekte, der gegen das Kinderkriegen spreche, sei der ökologische. Schon ein Kind weniger in die Welt zu setzen, könne eine jährliche CO2-Einsparung von 58,6 Tonnen zur Folge haben. Sie findet: Der Verzicht auf ein Kind sei der größte individuelle Beitrag zum Umweltschutz. Ihr Credo lautet: “Wenn wir jemanden zur Welt bringen, fügen wir ihm immer Leid zu.” Insofern sei es das Beste für ihr Kind, “wenn ich es nicht bekomme.” Greta Thunberg – in Schweden zur „Frau des Jahres“ gekürt – wird ihr zustimmen.

    Ein anderes Beispiel:

    „Außer der katholischen Kirche und der Fußballbundesliga gibt es keine Institution mehr, die nicht wenigstens das Bewusstsein hat, dass es gewinnbringend wäre, Frauen in Führungspositionen zu haben“, sagt Katja Krauss, die 8 Jahre im HSV-Vorstand saß und heute eine Sportmarketingagentur leitet.

    Dagegen: „… der Dich, o Jungfrau in den Himmel aufgenommen hat“ und „… der Dich, o Jungfrau im Himmel gekrönt hat“. Kein Mann ist im Himmel so empfangen worden, wie die Mutter Gottes. Möge sie nun – zur Königin des Himmels gekrönt – machtvoll ihr Zepter schwingen. Geben wir der „besten aller Frauen“ immer unsere Stimme!

    • Claudia Sperlich schreibt:

      Ja, ich hab von dieser Frau gelesen – gruselig, und zugleich ein Zeichen unserer Zeit.
      Keine Frau, die um des Himmelreiches willen auf Sexualität, Ehe und Familie verzichtet, kann dieser Dame zustimmen.

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