Vierter Adventsonntag

Vierter Adventsonntag

Je älter ich werde, desto mehr freue ich mich auf Weihnachten (und auf Ostern und Pfingsten und die vielen anderen Feste, die unsere Kirche feiert). In jedem Fest und in jeder schlichten Wochentagsmesse feiern wir Jesus Christus – und an den Hochfesten feiern wir Ihn eben „mit Pauken und Trompeten“, laut, bunt, froh und besonders feierlich. Die Erinnerung an Seine Geburt im Stall ist vielleicht das innigste Fest, das Fest, das auch einen guten Schluck Sentimentalität verträgt (Baby! Schäfchen!) und doch im Kern alles andere als kitschig ist (der Allmächtige macht sich ohnmächtig, um die Menschen zu erlösen – das läßt staunen und erbeben).

Und auf dieses wundervolle Fest bereite ich mich vor – nun im Endspurt. Die Vorbereitung hat mit Ernst und Schlichtheit zu tun, das Fest mit überschäumender Freude und Pracht.

Heute ist Sonntag, der ist auch in den Stillen Zeiten festlich. Morgen ist tagsüber noch immer Vorbereitungszeit – schon sehr geprägt von lustiger Aufregung. Am späten Nachmittag kommt die Einstimmung in der Kirche mit Krippenspiel und Gesang – und dann, am späten Abend oder um Mitternacht, beginnt das Fest, das wir mehrere Tage lang wirklich rauschend feiern werden.

Vier Kerzen geben schon eine ganze Menge Licht. Aber morgen Abend, da geht es richtig los. Da wird es hell!

Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt!

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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