Melodie: O Mensch, bewein dein Sünde groß (GL 267)
Wir sind nur Staub und werden Staub,
wir gehen hin wie Gras und Laub
und tragen schwer an Sünden.
Doch Gott hat uns so sehr geliebt,
dass Er sich selbst im Sohne gibt,
um unser Heil zu gründen.
Wer umkehrt und auf Christus schaut,
sich Ihm aus Liebe anvertraut,
wird neu das Heil erleben,
und jedem, der die Schuld bekannt,
reicht Jesus Christus Seine Hand,
zu Ihm ihn aufzuheben.
Wir sind nur Staub und werden Staub,
doch Gott ist vor der Not nicht taub,
Er will zum Licht uns leiten.
Wir können nichts aus eigner Kraft,
doch Er, der alles Sein erschafft,
hebt uns in Himmels Weiten.
Wenn wir die Wege Gottes geh’n,
im Nächsten Christi Antlitz seh’n
und lieben auch die Feinde,
dann wird der Herr uns Kraft verleih’n,
das Böse wird am Ende sein
und neu wird die Gemeinde.
Wir sind nur Staub und werden Staub,
und unsre Sünden sind wie Raub
an Gottes Liebeswerken.
Doch Er ist gnädig, gut und treu,
Er macht uns in der Beichte neu,
Er will durch sich uns stärken.
Wir aber machen uns bereit
in dieser heilgen Fastenzeit,
in unserm Herrn zu gehen.
An Seiner Hand man sicher geht
durch Liebe, Fasten und Gebet
zu Seinem Auferstehen!
© Claudia Sperlich


