Zwei Hallen voll mit Ständen – es war überwältigend! Hier nur ein kleiner Überblick über die, bei denen ich länger verweilte und mich informierte. Und natürlich nahm ich mehr mit, als ich eigentlich wollte, kaufte mehr, als ich eigentlich wollte, und freue mich darüber, weil ich nun a) mir und anderen Freude machen konnte, b) informieren kann, hoffentlich auch zur Freude.
Von zwei christlichen Krankenhäusern habe ich Pflaster bekommen – bei meiner Neigung zu Küchenunfällen nicht schlecht!
Das Haus Immanuel ist eine Klinik für suchtkranke Frauen in Oberfranken.
Mercy Ships ist eine spendenfinanzierte christliche Organisation, die Hospitalschiffe in aller Welt einsetzt, besonders in Afrika. An Bord der Mercy Ships werden kostenlos Operationen durchgeführt für Menschen, die sonst keinen Zugang zu professioneller Krankenversorgung und kein Geld dafür haben. Viele dieser Operationen wären in Europa kurz nach der Geburt oder nach einem Unfall selbstverständlich vorgenommen worden, während in Afrika Menschen mit heilbaren schweren Behinderungen leben müssen. Es gibt die Mercy Ships seit 1978, und sie haben bereits über 2,8 Millionen Menschen geholfen und über 49000 medizinische Fachkräfte geschult. Die Ärzte auf den Mercy Ships arbeiten ehrenamtlich in ihrem Urlaub. Das Büchlein „Geschichten der Hoffnung“ gibt einen Eindruck davon, was Menschen ohne gute medizinische Hilfe teils jahrzehntelang ertragen mussten, bis sie auf einem Mercy Ship Heilung erfuhren.
Und zu guter Letzt: Auf dem Messegelände gibt es klare Hinweise, was man nicht in die Hallen mitnehmen darf, u.a. deshalb, weil es sonst zu übermäßig vielen Hilfeleistungen durch Ärzte etc. kommen müsste. Offenbar hatten die Macher dieses Schildes Humor. Meine kleine Kamera ist zum Glück gänzlich unprofessionell, das Gepäck war klein genug, um durchgelassen zu werden. Schreibzeug zählt in Demokratien nicht als Waffe. Aber dass mein Elephant nicht in den Raum durfte, fand ich ein bisschen gemein.



