Manchmal schreibe ich Satire.

Weil aber dies das Internet ist und manche Leute gerne hier lesen, aber durchweg alles ernst nehmen, was ich schreibe (was mir wiederum irgendwo auch schmeichelt), gibt es dann ein tag (Stichwort unter dem Text) „Satire“.

Liebe Leser, wenn Ihr hier etwas lest, was Ihr absolut hanebüchen und erschreckend findet, ohne daß ich dazuschreibe, daß ich es auch hanebüchen und erschreckend finde, guckt unter dem Text, ob da „Satire“ steht.

Steht da nicht „Satire“, könnte es sich um Ironie handeln – ist aber eher selten so. Oder ich hab den tag vergessen. Oder ich meine es tatsächlich ernst.

Dieser kurze Text ist keine Satire, sondern ein Hinweis. Todernst. Den Unterschied merkt man beim Vergleich. Hier sind Satiren.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin. Befürworterin der Vernunft, aber nicht in Überdosierung.
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