Vortrag unter Quarantänebedingungen

Meinen für Freitag, den 27. November geplanten Vortrag „Unbefleckte Empfängnis – kann man das heute noch glauben?“ kann ich nun wegen Quarantäne nicht wie geplant in St. Marien Behnitz halten.

Wer ihn trotzdem hören möchte, wird dazu am Freitag, 27. November um 18.00 Uhr auf Skype Gelegenheit haben. Ich werde den erforderlichen Link kurz vorher bekanntgeben.

Über Claudia Sperlich

Dichterin, Übersetzerin, Katholikin.
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7 Antworten zu Vortrag unter Quarantänebedingungen

  1. Wolfram schreibt:

    Da die Naturwissenschaft die Parthenogenese nicht nur bei Insekten, sondern auch bei Säugetieren und beim Menschen nachgewiesen hat, ist sie in gewisser Hinsicht keine Glaubens-, sondern Wissenssache. 😉 Die Bibel gibt m.E. die Jungfrauengeburt auch nicht als Glaubensinhalt, sondern als Akzidens, das die Göttlichkeit Jesu unterstreicht. Diese freilich ist Glaubensinhalt: deus ex deo. Wer das nicht glaubt, ist nicht katholisch, sagt das Athanasianum.
    Viel interessanter aber finde ich: Warum ist eigentlich die doch der Schöpfungsordnung entsprechende Zeugung (Gen.1) ein Makel? Aber das muß man wohl Augustin fragen.

  2. Joel Berger schreibt:

    Lieber Wolfram, ich bin mir sicher, Frau Sperlich wird ausführlich darauf hinweisen, dass es bei der Unbefleckten Empfängnis in keinster Weise um Jungfrauengeburt geht 😉

    • Joel Berger schreibt:

      PS. Schon allein aufgrund Wolframs Kommentar sollte der Vortrag auf jeden Fall gehalten werden – vielleicht sogar zum Nachlesen oder als Video für die am Freitagabend Verhinderten?

  3. Herr S. schreibt:

    Hier werden/wurden von einzelnen Foristen wieder einmal Missverständnisse beschrieben.
    Die sog. „unbefleckte Empfängnis“ bezeichnet nicht die Empfängnis Jesu durch die GOTTES Mutter Maria, sondern eben die Empfängnis ohne Erbsünde von Anfang an beim Zeugungsakt der Eltern Mariens.
    Maria ist also vom ersten Augenblick ihrer Existenz noch im allerersten Zellstadium bereits frei von Erbsünde und kann daher die Erbsünde ihrerseits nicht auf den Gottes Sohn Jesus Christus vererben.

    Jesus Christus wiederum ist der Mensch gewordene Sohn des göttlichen Vatergottes und der erbsündefreien menschlichen Mutter Maria.
    Er ist eben kein Ergebnis einer Parthogenese (Jungfrauengeburt), denn dann wäre er weiblich und ein Klon Mariens.
    Insofern übrigens ist die Männlichkeit Jesu gerade auch für unseren christlichen Glauben in unserer wissenschaftlich h aufgeklärten Zeit sehr wichtig.
    Zudem ist es eben auch wichtig und eminent bedeutsam für unseren christlichen Glauben, dass Er (Jesus Christus) eben nicht der Sohn eines menschlichen Vaters und somit eben dann doch Erbsünde behaftet ist, sondern vielmehr der einzige Sohn des lebendigen Gottes – ganz Gott und zugleich ganz und vollwertig Mensch in einer Person.
    Wer etwa gar als christlicher Theologe etwas anderes lehrt, versündigt sich wegen Verbreitung von Irrlehren schwer.

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