Die widerwärtigen Vorfälle in Amsterdam (Palästinenser machten nach einem Fußballspiel zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv Jagd auf Juden) werden mittlerweile scheinbar gerechtfertigt, weil leider israelische Fußballfans rassistische Lieder grölten, eine palästinensische Flagge verbrannten und ein Taxi zerstörten.
Und – was genau wäre dadurch gerechtfertigt? Ermittlung durch die Polizei, angemessene Bestrafung der Täter durch Richter. Nichts mehr.
Was war geschehen? Palästinenser veranstalteten eine nach jetzigen Erkenntnissen schon vorher geplante, organisierte Jagd auf alles, was jüdisch aussah. Drei Maccabi-Fans werden noch vermisst.
Also: Eine Gruppe von Fußballfans benimmt sich genauso hanebüchen, wie leider bei fast jedem größeren Fußballspiel irgendeine Fangruppe es tut. Beleidigungen und Sachbeschädigung. Und dann kommt es zu einer Menschenjagd auf Juden, die in der großen Mehrheit gar nichts mit diesen Ausschreitungen zu tun haben. Diese Jagd war offensichtlich vor der erwähnten Randale geplant. Mindestens ein Mitarbeiter eines Hotels hatte Informationen über israelische Gäste an die Planer geschickt. Ich warte auf weitere Ermittlungen, und es wird mich keine Sekunde wundern, wenn weitere gefährliche Indiskretionen herauskommen.
Das Demonstrationsverbot in Folge dieser Ereignisse wurde von Palästinensern bereits großzügig ignoriert. Die Maccabi-Fans sind wieder in Israel. Ob die drei Vermissten inzwischen gefunden wurden und wie es ihnen geht, weiß ich nicht; eine Meldung darüber habe ich nicht gefunden. Ich kann für die drei nur beten.
Ajax Amsterdam hat das Spiel 5:0 gewonnen. Maccabi Tel Aviv hat dies Spiel verloren. So ist Fußball, so ist jedes Spiel. Maccabi wird das verschmerzen, und Ajax wird sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.
Wer Menschenjagden veranstaltet, ist auf schlimmere Weise Verlierer. Auf seiner Sollseite stehen Respekt, Menschlichkeit, Fairness und Kultur. Ob die nochmal ins Haben rutschen, ist fraglich.



@katholischlogisch.blog
Alle Israelis sind gefunden und sicher:)
Ajax Amsterdam gilt als philo-semitisch.
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Liebe Frau Sperlich,
recht haben Sie mit Ihrem Kommentar. Schon lange stört und ärgert mich – auch ohne rassistischen und israelfeindlichen Hintergrund – rüpelhaftes Treiben bei manchen Fußballspielen; da lobe ich mir z. B. Tenniswettkämpfe. 😉
Danke für Ihren Liedtext über den Hl. Martin. Ein Kriegsdienstverweigerer war er, modern ausgedrückt, und hatte es damit nicht leicht wie manche von ihnen in aktuellen Diktaturen.
Mit herzlichem Gruß
Hans-Jürgen Caspar
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