Vergangen ist ein Jahr voll Krieg und Not,
Doch auch voll Freundschaft, Hilfe, Liebe,
Güte.
Mein Leben kam zwar nicht zu großer Blüte,
Doch Freunde waren da und täglich Brot.
Die eigne Not trotz heimatlichem Frieden
Hat um ein Haar ins Elend mich gebracht.
Doch Hilfe kam, als ich’s nicht mehr gedacht,
Und große Sorgen sind von mir geschieden.
Das Unheil dieser Welt kann ich nicht greifen,
Kann selbst nur langsam hin zum Bessern reifen,
Und nicht von selbst, doch nur aus Gottes Gnade.
Doch Gottes Wort in Seiner Bundeslade,
Das fleischgewordne Wort, wie Brot zu sehen,
Lässt mich voll Mut und Kraft ins Neue gehen.
© Claudia Sperlich



Sehr schön!
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Dankeschön!
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